Speicher

EMC spendet dem Pisgah Astronomical Research Institute (PARI) im Rahmen seiner Information Heritage Initiative Hard- und Software. Mithilfe der EMC-Technologie wird das in North Carolina ansässige Institut Daten seiner astronomischen Observationen sammeln, archivieren und Wissenschaftlern, Forschern sowie Studenten digital zugänglich machen.

PARI ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1998 im Pisgah Forest gegründet wurde. Sie widmet sich astronomischen Untersuchungen sowie der Sammlung geologischer und meteorologischer Informationen. Derzeit verwaltet sie über 100 Terabyte an Forschungsdaten, die mithilfe von SCOPE (Stellar Classification Online Public Exploration) analysiert werden.

Astronomisches Bildmaterial ist in Gefahr verloren zu gehen, wenn wir keine Maßnahmen ergreifen, um die Daten auszuwerten, zu sichern und weltweit zugänglich zu machen“, betont Dr. Michael Castelaz, Director of Astronomical Studies and Education bei PARI. „EMCs großzügige Spende hilft uns, astronomische Aufzeichnungen von Forschern ganz Nordamerikas zu verwerten und über das Internet zu verbreiten“.  weiter »

Die British Library, Nationalbibliothek des Vereinigten Königreichs und eine der größten Bibliotheken der Welt, hat ihr Netzwerk an zwei ihrer drei Standorte mit BigIron RX-8 Layer 2/3 Backbone-, FastIron Edge X Series Ethernet- und ServerIron Application Delivery Switches von Foundry Networks, Inc., modernisiert. Damit schafft die Bibliothek Netzwerkkapazität für die Digitalisierung aktueller und historischer Materialien und Sammlungen sowie der Virtualisierung und Konsolidierung der Server-Landschaft.

Mit der optimierten Infrastruktur erhalten Nutzer aus der ganzen Welt digitalen Zugang zu einer der umfangreichsten Sammlungen von Büchern, Manuskripten, Dokumenten, Karten, Zeitungen und Zeitschriften. Alles in allem umfasst der Bestand der Bibliothek aktuell mehr als 150 Millionen verschiedene Inventarstücke.

Die British Library ist schon seit dem Jahr 2000 Kunde von Foundry Networks. Aufgrund der guten Erfahrungen mit den damals installierten BigIron 8000, FastIron 4802 und FastIron Edge Switches war das Unternehmen dann auch erste Wahl, als die Netzwerkmodernisierung anlässlich der Umstellung von Microsoft Windows for Workgroups auf eine Windows NT 4.0-Umgebung angegangen wurde. Mittlerweile sind in den beiden Standorten in St. Pancras und Boston Spa je zwei BigIron RX-8 Backbone-Switches, die einen schnellen 20 Gigabit Ethernet Kern bilden, und diverse FastIron Edge X Series-Geräte in den Computerräumen im Einsatz.  weiter »

Der US-Hersteller Kingston Technology hat seinen neuesten Report über die Entwicklung im Speichertechnologie-Markt veröffentlicht. Zwei Themen stehen dabei im Mittelpunkt: Befanden sich die Preise 2007 im freien Fall, haben sie sich für die am häufigsten gehandelten Komponenten in den ersten beiden Quartalen 2008 leicht erholt. Für das zweite Halbjahr rechnen Experten deshalb mit einer weiteren Stabilisierung.

Spannend ist auch die Frage, wie sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in der Speicherbranche entwickelt. Nach einem schwierigen 2007, das zahlreiche Hersteller zu einschneidenden Sparmassnahmen bis hin zur Schliessung von Produktionswerken zwang, gehen Analysten davon aus, dass noch vor Jahresende erstmals die Nachfrage das Angebot übersteigen wird.

Erholten sich die Preise im Speichermarkt in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres leicht, respektive stiegen sogar um ca. 15 Prozent, weist der Markt inzwischen Stabilität auf. Zu diesem Ergebnis haben vor allem die am häufigsten gehandelten Komponenten, Speicher in der Grösse 512 Mbit 64Mx8 DDR2, beigetragen.  weiter »

IBM hat heute das IBM System Storage TS 1130 vorgestellt; das neue Bandlaufwerk kann bis zu einem Terabyte (1024 Gigabyte) an unkomprimierten Daten pro Bandkassette speichern. Daten-Backups können jetzt um über die Hälfte schneller als mit der vorherigen Generation dieses Systems erfolgen. Es handelt sich um das derzeit industrieweit schnellste Bandlaufwerk.

Mit einer Speichermenge, die dem Textinhalt von einer Million Büchern auf einer einzigen Datenkassette entspricht, ist das TS1130-Laufwerk ideal für Unternehmensanwender beispielsweise im Finanzbereich, bei Life Sciences und im Bereich der öffentlichen Hand, kurz, überall da, wo Archivierungslösungen und Compliance über lange Zeiträume erforderlich sind. In der Einheit mit Bandvirtualisierungslösungen und hoher Automation sowie Bandlaufwerksverschlüsselung können Kunden die beachtlichen Kostenvorteile der Bandspeicherung mit hoher Sicherheit und vereinfachtem Archiv- und Backupbetrieb kombinieren.

Das neue TS1130 Bandlaufwerk nützt ein GMR-Kopfdesign (Giant Magnetoresisitive) und eine spezielle Kopfbeschichtungstechnologie, die die Lebensdauer des Produkts weiter erhöhen hilft. Laufwerksbasierte Datenverschlüsselung wird ebenfalls unterstützt.  weiter »

Forscher berichten im renommierten Wissenschaftsjournal Science über einen Durchbruch in der Erforschung einer neuen Speichertechnologie, die unter dem Namen "Racetrack" (z. Dt. Rennstrecke) bekannt geworden ist. Die Technologie könnte eine neue Klasse von Speichern hervorbringen, die die hohe Leistungsfähigkeit von Flash-Speichern mit der grossen Kapazität und den niedrigen Kosten von Festplattenspeichern auf sich vereint.

In der aktuellen Ausgabe von Science beschreiben IBM Fellow Stuart Parkin und seine Kollegen vom Almaden Research Center, U.S.A., einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von Speicherbausteinen auf Basis des "Racetrack-Verfahrens". Innerhalb der nächsten 10 Jahre könnte die Technologie zum Einsatz kommen und neue Grössenordnungen von Speicherkapazitäten eröffnen, ein extrem schnelles Einschalten von elektronischen Geräten ermöglichen und dabei wesentlich kostengünstiger, energieeffizienter und robuster als heutige Systeme sein.

Das revolutionäre Konzept beruht auf der Speicherung von Informationen in Form von winzigen, gegensätzlich magnetisierten Regionen (Domänen) in einem Nanodraht. Bei der herkömmlichen als Speichermedium verwendeten Festplatte werden das Medium und ein Schreib-/Lesekopf bewegt, um Daten zu lesen, zu schreiben oder zu löschen. Anders beim "Racetrack-Verfahren": Hier werden die magnetischen Domänen zu den zentralen Lese- und Schreibeinheiten, die in der Mitte des Nanodrahtes angebracht sind, hin verschoben - und dies mit extrem hoher Geschwindigkeit. Die gespeicherten Datenbits scheinen durch den Datenleiter zu "rasen", daher der Name "Racetrack".  weiter »

In einem Update der von EMC gesponserten Studie „The Diverse and Exploding Digital Universe“ hat IDC neue Erkenntnisse zu Wachstum und Inhalten des weltweiten digitalen Datenvolumens bis 2011 veröffentlicht.

Die Datenmenge des digitalen Universums betrug 2007 281 Exabyte und damit zehn Prozent mehr als ursprünglich vorhergesagt. Diese Massen finden auf rund 17 Milliarden iPhones mit 8-GB-Speicher Platz. Derzeit wächst die digitale Informationsflut jährlich um 60 Prozent und wird bis 2011 rund 1.800 Exabyte (1,8 Zettabytes) erreichen. Dies entspricht einer Verzehnfachung gegenüber 2006.

Erstmals sprechen die Marktforscher in der Studie vom Phänomen des „Digitalen Schattens“, dem passiven Beitrag, den jeder Mensch täglich zum Informationswachstum leistet. Gemeint sind damit die Daten, die zum Beispiel bei der Benutzung einer Kreditkarte oder eines Handys entstehen, gespeicherte Websuchen, Gesundheitsdaten oder digitale Aufzeichnungen von öffentlichen Kameras. Der digitale Schatten jedes Einzelnen ist mehr als doppelt so groß wie die Informationsmenge, die wir täglich aktiv durch digitale Fotos, PC-Arbeit oder E-Mail-Versand erzeugen.  weiter »

Wissen erhält seine Bedeutung durch zwei zusätzliche Dimensionen: Erinnerung und Öffentlichkeit. Wird Wissen nicht gespeichert und erinnert, ist es an den Moment der Erkenntnis oder allenfalls an den individuellen Träger gebunden; wird Wissen nicht veröffentlicht, ist es ein Arcanum. Erst durch diese beiden Merkmale wird Wissen relevant außerhalb von privater Lebensgestaltung und Geheimwissen.  weiter »

Wissensspeicher

Quellennachweise zum Artikel Speichern und Erinnern von Wissen.  weiter »

  • Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen (4. Aufl.). München: C.H. Beck 2002 (Originalausgabe: München: C.H. Beck 1992).
  • Jochen Bleicken: Die athenische Demokratie (2. Aufl.). Paderborn et al.: Schöningh, 1988.

Warum graben sich manche Erlebnisse unauslöschlich ins Gedächtnis ein, während andere spurlos an uns vorübergehen? Wie die Frauenzeitschrift Für Sie in ihrer aktuellen Ausgabe 21/2007 berichtet, sind es vor allem die Emotionen, die darüber entscheiden, woran man sich erinnert.

"Im Langzeitspeicher unseres Gehirns landet nur das, was wir bedeutsam finden", erklärt Sozialpsychologe Prof. Harald Welzer, Leiter des Zentrums für Gedächtnisforschung am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Ob das Erlebte dabei mit positiven oder aber negativen Gefühlen verknüpft ist, spielt keine Rolle - Hauptsache, es hat emotional berührt.

Erinnerungen können frühestens zwischen drei und vier Jahren abgespeichert werden. Voll entwickelt ist das Gedächtnis jedoch erst mit etwa zwanzig Jahren. Besonders gut können Geschmacks- oder Geruchserfahrungen aus Kinderzeiten erinnert werden, da die dafür notwendigen Systeme im Gehirn schon früher fertig sind. Relativ neu ist die Entdeckung, dass Erinnerungen keineswegs unabänderlich sind. Forscher haben nachweisen können, dass Erlebtes je nach aktueller Erzählsituation unterschiedlich geschildert und als veränderte Szene wieder abgespeichert wird.  weiter »

cover of Warum Menschen sich erinnern können. Fortschritte der interdisziplinären GedächtnisforschungWarum Menschen sich erinnern können. Fortschritte der interdisziplinären Gedächtnisforschung
author: Harald Welzer,Hans J. Markowitsch
asin: 3608944222

Griechischer Kulturkreis: enkyklios paideia

Die Enzyklopädie war ursprünglich nach dem Sophisten Hippias von Elis (um 400 v. Chr.) der Begriff für die universale Bildung, später allgemein die Alltagsbildung, die allerdings nach Sokrates nur auf die 'wahre Bildung' vorbereite.  weiter »

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