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PsychologieImmer mehr Menschen leiden an ›Dis-Embedding‹›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹
›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹
Durchschnittlich sechsmal im Leben wechselt heute ein Akademiker den Arbeitgeber und damit oft auch den Wohnort. Aber in dem Maße, wie sich Menschen im Zeitalter der Globalisierung flexibel zeigen, wächst auch ihr Wunsch nach Sicherheit: Forscher sprechen bereits von einer neuen Sehnsucht nach Heimat, berichtet das Gesundheitsmagazin Healthy Living in Ausgabe 12/2008. Kürzlich öffnete an der renommierten Berliner Charité sogar eine so genannte ethnopsychiatrische Ambulanz, in der Menschen behandelt werden, die an Heimwehkrankheit leiden. Die Patienten sind Menschen, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, Flüchtlinge und Vertriebene. Aber auch Manager, die überall und nirgends zu Hause sind, und Kinder von Diplomaten, die mal in diesem, mal in jenem Land zur Schule gegangen sind. Dr. Ernestine Wohlfart, Psychiaterin und Leiterin der Ambulanz, sagt in Healthy Living: weiter »
Über den Tod und das Leben danach ist ein Ratgeber von Elisabeth Kübler-Ross aus dem Jahr 1989. "Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand, in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehen, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin (seelisch und geistig) zu wachsen". Das sind die Kerngedanken, die die heute in den USA lebende Schweizer Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross in ihrem vielgelesenen Buch Über den Tod und das Leben danach ausspricht. weiter » Lang währende Partnerschaften: Große Liebe, harte Arbeit›Am zufriedensten sind Paare, die gegenseitig hohe Ansprüche stellen‹
›Am zufriedensten sind Paare, die gegenseitig hohe Ansprüche stellen‹
Glückliche, lang währende Partnerschaften erfordern Gelassenheit, Vertrauen auf das Entgegenkommen des Partners - und harte Arbeit. Paare, die gegenseitig hohe Ansprüche stellten und sich immer wieder streiten können, ohne sich dabei zu verletzen, hätten die besten Chancen, lange miteinander glücklich zu sein, berichtet Dr. Eva Wunderer, Eheforscherin und Paartherapeutin im HausArzt-Patientenmagazin. Umgekehrt ist die Unfähigkeit, einfühlsam und ohne Verletzungen Kritik anzubringen, ein sicherer Weg in die Zerrüttung. Für den US-amerikanischen Beziehungsforscher John Gottmann verläuft der Weg dorthin in fünf Etappen, die er die "fünf Apokalyptischen Reiter" nennt: Einer kritisiert, der andere rechtfertigt sich, aber keiner geht wirklich auf den anderen ein. Irgendwann garniert der eine seine Angriffe mit verächtlichen Gesten, es folgt ein Machtgerangel und schließlich Resignation. weiter » Es beginnt mit Gereiztheit und Schlafstörungen und endet mit Angstzuständen und Depressionen. Das Erschöpfungssyndrom betrifft Mitarbeiter aller Berufssparten. Auch im IT-Sektor leiden mehr und mehr Mitarbeiter unter dieser modernen Volkskrankheit. ›Burnout in der IT-Branche‹ heißt ein Arbeitspapier des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), das sich mit Anzeichen, Ursachen und vorbeugenden Maßnahmen beschäftigt. Das An-Institut der Universität Duisburg-Essen entwickelt in einem Projekt bis 2010 Strategien für einen präventiven Gesundheitsschutz in der IT-Branche und gibt in diesem Zusammenhang regelmäßig Arbeitspapiere heraus. Das aktuelle Material ist in Kooperation mit sechs Unternehmen entstanden und richtet sich an Beschäftigte, Personalleiter und Firmenleitungen. Autorin und RISP-Mitarbeiterin Ursula Kreft beschreibt zunächst die Warnsignale von Burnout. Sie laufen in drei Dimensionen ab und äußern sich in Gefühlen, körperlichen Symptomen, dem Verhalten zur Arbeit und dem Umgang mit der Umwelt: Der emotionalen und physischen Erschöpfung, folgen Zynismus, Demoralisierung, Entfremdung. Am Ende fehlt das Engagement für die Arbeit, und Versagensängste machen sich breit. weiter »
Serie:
Digitale Bibliothek
Nummer:
23 Das Handwörterbuch Psychologie ist ein Band aus der Digitalen Bibliothek von Directmedia aus dem Jahr 1999. Das "Handwörterbuch der Psychologie" ist ein bewährtes Nachschlagewerk für alle, die sich im Studium, beruflich oder aus privatem Interesse mit Psychologie beschäftigen. Mit insgesamt 159 Beiträgen von A wie Aggression bis Z wie Zeiterleben, geschrieben von 147 namhaften Fachwissenschaftlern aus dem In- und Ausland, gehört das Werk zu den inhaltsreichsten Gesamtdarstellungen der modernen Psychologie. weiter »
Serie:
Kleine Digitale Bibliothek
Nummer:
58 Das Wörterbuch Psychologie ist ein Band der Kleinen Digitalen Bibliothek von Directmedia Publishing aus dem Jahr 2008. Die moderne Psychologie ist eine Wissenschaft mit einer hoch entwickelten Fachsprache. In der vorliegenden Lizenzausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlags (dtv) werden rund 4.000 Stichwörter erläutert und durch weiterführende Literaturangaben ergänzt. Da die Psychologie in ihrer Grundlagenforschung und in ihren Anwendungsfeldern fachübergreifend orientiert ist, sind auch Grundbegriffe aus biologisch-medizinischen und sozialwissenschaftlichen Nachbargebieten berücksichtigt. Die Einführung gibt zudem einen hervorragenden Überblick über Geschichte, Gegenstandsbereiche und Studienaufbau der Psychologie. Das "Wörterbuch Psychologie" hat sich als vielseitiges Nachschlagewerk sowohl für Studierende der Psychologie als auch für alle Leser bewährt, die sich mit den Erkenntnissen der Psychologie und deren Fachsprache beschäftigen. weiter »
Serie:
Digitale Bibliothek
Nummer:
23 Das Handwörterbuch Psychologie ist ein Band aus der Digitalen Bibliothek von Directmedia aus dem Jahr 2004. Das »Handwörterbuch Psychologie« ist ein bewährtes Nachschlagewerk für alle, die sich im Studium, beruflich oder aus privatem Interesse mit Psychologie beschäftigen. Mit insgesamt 159 Beiträgen von A wie Aggression bis Z wie Zeiterleben, geschrieben von 147 namhaften Fachwissenschaftlern aus dem In- und Ausland, gehört das Werk zu den bedeutendsten Gesamtdarstellungen der modernen Psychologie. Als Kombination von Handbuch und lexikalischem Nachschlagewerk stellt es darüber hinaus eine benutzerfreundliche Alternative zu voluminösen Enzyklopädien und allzu knapp gefaßten Wörterbüchern dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Nachschlagewerken versteht sich das Handwörterbuch als eine kritische Bestandsaufnahme der Disziplin. Nicht Scheingewißheit soll nach dem Willen der Herausgeber erreicht werden, sondern Problembewußtsein. Neben dem allgemein anerkannten Wissensstand dokumentiert das Handbuch deshalb auch die Kontroversen und Schwachstellen und nennt die Gefahren, die mit der Anwendung psychologischen Wissens verbunden sein können. weiter » Drei neu entdeckte genetische Veränderungen erhöhen das Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken, erheblich. Das hat ein internationales Forscherkonsortium unter maßgeblicher Beteiligung der Universität Bonn, der LMU München sowie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim festgestellt. Die Wissenschaftler sprechen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature von einem "aufregenden Schritt vorwärts". Träger der neu entdeckten Mutationen haben ein bis zu 15fach erhöhtes Risiko, an Schizophrenie zu erkranken. Bislang sind keine weiteren Mutationen bekannt, die auch nur annähernd so stark zu dieser Krankheit beitragen. Schon lange nimmt man an, dass Schizophrenie unter anderem genetisch bedingt ist. Allein durch Vererbung lassen sich die Krankheitsfälle aber nicht erklären: Da die Betroffenen oft keine Kinder bekommen, müsste das Leiden dann nämlich immer seltener werden. Das ist aber nicht der Fall: Weltweit, unabhängig vom Kulturkreis, liegt das Erkrankungsrisiko seit Jahrzehnten unverändert bei einem Prozent. weiter » Leicht verdientes Geld wird dem Finanzamt eher vorenthalten als mühevoll erworbenes, berichtet das Magazin Geo in seiner Juli-Ausgabe. Die Erkenntnis fußt auf zwei Experimenten, die zwei Wirtschaftspsychologen der Universität Wien durchgeführt haben. Stephan Mühlbacher und Erich Kirchler baten 113 Teilnehmer im Rahmen eines Rollenspiels, zu entscheiden, ob sie Steuern hinterziehen würden. Dafür sollten sie sich in die Lage eines selbstständigen Architekten versetzen, der am Ende des Jahres vor seiner Steuererklärung sitzt. Zwei Szenarien waren vorgegeben: Im einen Falle hatte der Architekt seinen Verdienst unter großen Anstrengungen erworben, im anderen Falle mit einfachen und reibungslos abgelaufenen Projekten. Ergebnis: 36 Prozent der fiktiven Architekten hinterzogen das leicht verdiente Geld, aber nur 17 Prozent das hart verdiente. weiter » Eine neue Software hilft gesundheitsschädigenden Alkoholkonsum zu reduzieren und trägt damit zur Prävention und Änderung von riskantem Trinkverhalten bei. Ganz anonym analysiert das Expertenprogramm unter Alkohol-Selbsttest.de anhand eines Fragebogens das individuelle Trinkverhalten. Wie ein persönlicher Berater wertet die Software die Antworten aus und gibt eine individuelle Rückmeldung. So erhält der Nutzer ganz persönliche Tipps, ob und wie er seinen Alkoholkonsum ändern sollte. Das Computerprogramm ›ExtrA‹ (Expertentest und -ratgeber Alkohol) wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt. Die Wirksamkeit von ›ExtrA‹ ist jetzt in einer Studie bestätigt worden: Die Software ist ein geeignetes und gleichzeitig wirtschaftliches Instrument, um den riskanten Umgang mit Alkohol in der Bevölkerung zu verhindern oder zu reduzieren. Damit ist das Programm so effektiv, wie ein kurzes Gespräch mit dem Hausarzt. Aus Zeitmangel führen Ärzte solche Gespräche jedoch selten. Wissenschaftler von der Uniklinik Lübeck verglichen 110 Probanden, die das Expertensystem nutzten, mit 121 Probanden, die nicht am Programm teilnahmen. Nach einem Jahr hatten deutlich mehr "ExtrA"-Nutzer ihren riskanten Alkoholkonsum oder -missbrauch reduziert als Studienteilnehmer in der Kontrollgruppe. weiter » |
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