Open Content

Creative Commons

Creative Commons ist eine global agierende Non-Profit-Organisation, die in Form von vorgefertigten Lizenzverträgen einen alternativen Rahmen für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet und fortentwickelt. Einfacher formuliert bietet CC eine Reihe von Standard-Lizenzverträgen an, die zur Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können. CC ist dabei selber weder als Verwerter noch als Verleger von Inhalten tätig und ist auch nicht Vertragspartner von Urhebern und Rechteinhabern, die ihre Inhalte unter CC-Lizenzverträgen verbreiten wollen.

Ab sofort bietet das Online-Magazin Netzwelt.de seinen redaktionellen Content unter einer so genannten Creative-Commons-Lizenz an. Das bedeutet: die Allgemeinheit kann ab sofort über 20.000 Seiten hochwertige redaktionelle und andere Inhalte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen. Netzwelt.de-Texte- oder Grafiken dürfen - innerhalb der Restriktionen der CC-Lizenz - vervielfältigt, komplett verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden.

Netzwelt.de-Texte dürfen prinzipiell auch bearbeitet werden. Voraussetzung ist, dass keine kommerzielle Nutzung erfolgt und dass stets Netzwelt.de als Urheber unter Linkangabe bzw. online verlinkt erwähnt wird. Bedingung ist zudem, dass die bearbeiteten und auf anderen Kanälen verbreiteten Netzwelt.de-Texte unter gleicher CC-Lizenz angeboten werden.

Mit der Nutzung einer Creative-Commons-Lizenz verfolgt Netzwelt.de einen kreativen Ansatz. Dieser möchte den Anforderungen an Content-Austausch besonders auch im Internet fördern. Urheberrechtliche Schranken sollen damit abgebaut werden, die Weiterverarbeitung- und Verbreitung von Netzwelt.de-Inhalten erleichtert werden.  weiter »

Der Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, Jimmy Wales, will mit seiner Firma Wikia.com in diesen Tagen die Basisversion einer eigenen Suchmaschine online stellen. Das Projekt Wikia tritt damit in Konkurrenz zu Google, wo man ebenfalls die Einführung eines kostenlosen Internetlexikons angekündigt hatte.

"Im Moment sind alle Suchmaschinen geschlossene Systeme, die jeweils einer Firma gehören. Und diese Firmen entscheiden, wie sie Webseiten bewerten. Sie entscheiden, wie wir die Welt sehen sollen. Und wir haben keine Ahnung, wie sie das machen. Ich will eine Suchmaschine entwickeln, deren Algorithmus jedem zugänglich ist", sagt Jimmy Wales der Zeit.

Wie bei Wikipedia sollen die Internetbenutzer an der neuen Suchmaschine mitarbeiten. "Ganz einfach, wenn Sie die Suchmaschine benutzen und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, weil die zuoberst angegebene Seite inhaltlich schlecht ist, können Sie die Seite als Spam markieren. Wenn die Seite von drei oder vier weiteren Leuten ebenfalls so markiert wird, dann wird sie entfernt. So kann man nach und nach die Suchmaschinen verbessern", sagt Wales.  weiter »

Mitglieder der Webplattform trnd entwickeln gemeinsam eine neue Open-Source-Cola. Wie bei der Wikipedia kann sich jeder in den Entwicklungsprozess einbringen, das Rezept mitbestimmen und bei Interesse auch selbst unter die Cola-Produzenten gehen.

Open Source Software ist spätestens seit dem Betriebssytem Linux nicht nur als kostensparend, sondern auch als äußerst zuverlässig bekannt. Tausende freiwilliger Programmierer kümmern sich dabei gemeinsam und ehrenamtlich um die Entwicklung der Software.

Dass dieses Prinzip der Zusammenarbeit nicht auf Software begrenzt ist, zeigt das Internetlexikon Wikipedia. Vergleiche mit klassischen Lexika haben gezeigt, dass die "Wisdom of the Crowds" bei Wikipedia sogar wissenschaftlichen Anforderungen standhält.  weiter »

cover of Open Source Jahrbuch 2007 erschienenOpen Source Jahrbuch 2007. Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell

author: Bernd Lutterbeck
Matthias Bärwolff
Robert A. Gehring
rating:
asin: 3865411916
binding: Taschenbuch
list price: EUR 24,80 EUR
amazon price: EUR 24,80 EUR


Auch in diesem Jahr wurde wieder im Vorfeld der CeBIT das Open Source Jahrbuch 2007 angekündigt; die diesjährige Ausgabe hat einen Umfang von knapp 600 Seiten. Päsentiert wird das von Bernd Lutterbeck, Matthias Bärwolff und Robert A. Gehring herausgegebene Jahrbuch 2007 auf der CeBIT am Samstag, dem 17. März (Halle 9, Stand A60). Der Band trägt den Untertitel Zwischen freier Software und Gesellschaftsmodell' und enthält Beiträge von über 50 Autoren wie Richard M. Stallman und Bruce Perens (ISBN: 978-3-86541-191-4).  weiter »

Cover des Open Source Jahrbuchs 2006Auch in diesem Jahr wurde wieder im Vorfeld der CeBIT das Open Source Jahrbuch 2006 angekündigt; die diesjährige Ausgabe hat einen Umfang von 512 Seiten. Päsentiert wird das Jahrbuch 2006 auf der CeBIT (9. bis 15. März 2006 in Hannover) am Stand der TU Berlin (Halle 9, Stand B39).

Neben wissenschaftlichen Artikeln von Autoren wie Lawrence Lessig und aktuellen Berichten aus der Open-Source-Szene wie dem von Eben Moglen zur GPLv3 finden sich Erfahrungsberichte aus der Praxis und Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Verwaltung. So beschreibt etwa Wilhelm Hoegner die Erfahrungen des Münchner Linux-Migrationsprojekts LiMux. Aber auch Bereiche wie Open Access und Open Content werden im Buch in eigenen Artikeln behandelt. Viele Artikel stehen unter offenen Creative-Commons-Lizenzen, die eine breite Nutzung für die Allgemeinheit ermöglichen.  weiter »

cover of Open Source Jahrbuch 2005. Zwischen Softwareentwicklung und GesellschaftsmodellOpen Source Jahrbuch 2005. Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell
author: Bernd Lutterbeck
asin: 3865410596
cover of Open Source Jahrbuch 2006. Zwischen Softwareentwicklung und GesellschaftsmodellOpen Source Jahrbuch 2006. Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell
asin: 3865411355
cover of Open Source Jahrbuch 2004. Zwischen Softwareentwicklung und GesellschaftsmodellOpen Source Jahrbuch 2004. Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell
author: Bernd Lutterbeck
asin: 393642778X

Die Wikipedia ist ein im Jahr 2001 begründetes internationales und nichtkommerzielles Internet-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Enzyklopädie mit freien Inhalten zu schaffen. Im Gegensatz zu konventionellen Nachschlagewerken wird die Wikipedia kooperativ durch eine enorme Anzahl freiwilliger Mitarbeiter erstellt: An der Wikipedia kann jeder mitarbeiten, sofern er die jeweilige Sprache hinreichend beherrscht und der Ansicht ist, einen Beitrag zum jeweiligen Artikel leisten zu können.  weiter »

Was hat freie Software mit politischer Bildung zu tun? So berechtigt
die Frage auf den ersten Blick scheint, spätestens nach der Lektüre dieses
Buches sollte die Diskussion ihrer Antwort klarer umrissen sein. Am
Anfang der Überlegungen, ein Buch mit diesem Gegenstand zu publizieren,
stand jedenfalls der Gedanke: Freie Software (bzw. Open Source
Software, beides wird der Kürze halber hier synonym verwendet) ist ein
geeignetes Mittel und ein wichtiges Thema politischer Bildung.
Anwendungen auf der Basis freier Software bieten gerade für kleine
und mittlere Bildungsinstitutionen, Initiativen und Netzwerke attraktive  weiter »

»Am Anfang war alle Software frei.«

Mit diesem Satz beginne ich häufig einführende Vorträge zum Thema
Freie Software, da er verdeutlicht, dass Freie Software keinesfalls ein Phänomen
der 90er-Jahre ist, obwohl es teilweise gerne so dargestellt wird.
Natürlich ist das auch nur die halbe Wahrheit. Anfangs machten sich die
Beteiligten keine Gedanken um die Freiheit von Software, die nur als
»Dreingabe« zur Hardware betrachtet wurde. Es lässt sich zu Recht sagen,
dass die eigentliche Taufe Freier Software durch Richard Stallman
vollzogen wurde, der 1984 das GNU-Projekt und 1985 die Free Software  weiter »

Der Band "Freie Software - Zwischen Privat- und Gemeineigentum" wurde von Volker Grassmuck für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst; die erste Buchausgabe erschien in der Reihe "Themen und Materialien" der bpb im Jahr 2002; eine überarbeitete und korrigierte zweite Auflage erschien 2004 als Band 458 in der "Schriftenreihe" der bpb. Redaktionsschluss für diese Ausgabe war der 30. November 2004.  weiter »

„Wissenskommunismus der Wissenschaften“

Ein Alternativmodell zum nichtmonopolisierenden Umgang Immaterialgütern bildet der sog. „Wissenskommunismus der Wissenschaften“ (Robert K. Merton): In der mitteleuropäischen Wissenschaftstradition dürfen Entdeckungen, wissenschaftliche Theorien und Erkenntnisse nicht monopolisiert und somit dem Zugriff der Allgemeinheit entzogen werden. Auch aus informationsethischer Perspektive macht eine solche Monopolisierung keinen Sinn: Jeder Wissenschaftler steht, wie seit dem 12. Jh. allgemein anerkannt ist, als ‚Zwerg’ auf den Schultern irgendwelcher ‚Giganten’ (Merton 1983).

Angriffe auf dieses bewährte Prinzip sind v.a. im Bereich der Technik- und Naturwissenschaften zu beobachten (Patentierung von Lebewesen, Softwarepatente). Im Interesse der Wissenschaftsfreiheit und des wissenschaftlichen Fortschritts sind diese Angriffe vehement abzuwehren.  weiter »

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