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FilmproduktionDer Bundesverband Regie (BVR) begrüßt den morgigen Welttag des geistigen Eigentums. Damit werde die Bedeutung der Kreativität in der Gesellschaft und zugleich der Wert der geistigen Arbeit unterstrichen. Vor allem aber werd damit die Schutzbedürftigkeit des geistigen Schaffens verdeutlicht. Für die Regisseure sei es dieses Jahr ein besonders wichtiger Tag, da derzeit in Deutschland der Schutz der Filmkultur vor übermächtigen Medienkonzernen unter die Räder zu geraten drohte. weiter » Pseudovisionen: Neue Geschäftsmodelle Zur Refinanzierung der hohen Investitionen in Digitaltechnik seitens der Kinobetreiber werden neue Geschäftsmodelle in Erwägung gezogen, bei denen angeblich „neue Inhalte neue Technik finanzieren“ sollen (vgl. E-Cinema); wirklich neu wären die in zukünftigen Kinos präsentierten Inhalte jedoch nicht – es würde sich lediglich um einen neuen Vertriebsweg für längst existierende TV-Programmformate handeln. Alte Visionen: VR-Filme und -Kinos Spätestens seit den 1990er Jahren verzahnen sich Computeranimation sowie Computer- und Videospiele: Modelle für Szenerien, Objekte & synthetische Akteure liegen digital für VFX und CGI vor. Eine denkbare Zukunftsperspektive wäre die Integration dieser vorhandenen Elemente zu einem Virtual-Reality-Kino; die VR-Techniken würden hier nicht mehr lediglich Ideengeber für konventionelle Spielfilme sein, sondern könnten für ein VR-Kinoerlebnis mit virtuellen Umgebungen und künstlichen, erweiterten oder gemischten Realitäten (artificial/ augmented/ mixed reality) verwendet werden – eine Fortsetzung bisheriger teilimmersiver Kinotechniken, die bereits in den 1990er Jahren imaginiert, aber bis heute nicht realisiert wurden. weiter » Einflüsse der Digitalisierung haben sich im Bereich der Filmproduktion spätestens in den 1990er Jahren fest etabliert, vor allem in den Bereichen der Pre-Production, der visuellen Effekte (VFX/CGI) und des digitalen nichtlinearen Schnitts. Um die Jahrtausendwende herum entstanden die ersten abendfüllenden Spielfilme für größere Publika auf digitalen Aufzeichnungsmedien (HD/HDV). Die Digitalisierung des Filmtons ist bereits seit über einem Jahrzehnt vollständig etabliert und quasi irreversibel. Netmarks • http://www.kefk.org/wiki/Thesen_zum_digitalen_Film Aktuell gebräuchliche und bedeutende Nutzungen der Digitaltechnik im Film sind vor allem: • Visuelle Effekte (VFX/CGI) für Spielfilmproduktionen, mittlerweile gebräuchlich für Produktionen jeglicher Genres; Netmarks • http://www.kefk.org/wiki/Thesen_zum_digitalen_Film Es gibt prinzipiell unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten digitaler Techniken im Filmbereich; ähnlich wie in anderen bereits zuvor transformierten Bereichen ist die Digitaltechnik grundsätzlich ubiquitär: Entsprechend den einzelnen Entstehungs-, Verarbeitungs- und Verwertungsschritten beginnen die Anwendungsmöglichkeiten bei der Erstellung eines Drehbuchs am Computer mit Hilfe einer Textverarbeitung und reichen über die Prävisualisierung, die Erstellung von Filmen mit synthetischen Akteuren und die digitale Projektion über Film-Server und Digitalprojektoren im voll digitalisierten Kino bis hin zur Restauration und Archivierung von historischen Filmen auf fotochemischen Filmträgern mittels EBB und EBV. Netmarks • http://www.kefk.org/wiki/Thesen_zum_digitalen_Film weiter » Folgende Teilbereiche können beim digitalen Film unterschieden werden: • digitale Planungs- und Präproduktionsmittel (Textverarbeitung, Projektmanagement); |
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