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BiologieDEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren. Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth. weiter » Am Anfang der Sprachevolution des Menschen standen Gesten und Gebärden - das gesprochene Wort erlernten die Urmenschen erst viel später, frühestens vor 1,8 Millionen Jahren. Über diese neuen Erkenntnisse der Evolutionsbiologie, Genetik und Linguistik berichtet das am 15. Oktober erscheinende Magazin Geo Wissen zum Thema "Sprache". Wild lebende Schimpansen, deren kommunikative Fähigkeiten wahrscheinlich denen des gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe entsprechen, setzen Arme und Hände sehr flexibel für die Kommunikation ein. Aus der willkürlichen Gestik der äffischen Verwandschaft haben die Urmenschen vermutlich erste Gebärden entwickelt. Für diese These spricht auch, dass Kleinkinder in den ersten Monaten nicht nur brabbeln, sondern auch rudimentär gebärden. Die einfache Lautsprache entwickelte sich dann zwischen 1,8 Millionen und 500.000 Jahren vor unserer Zeit, als noch der Homo erectus lebte, der letzte gemeinsame Vorfahre von Homo sapiens und Neandertaler. Voraus gingen ihr womöglich primitive Urgesänge, die dazu dienten, Partner zu werben oder die sozialen Bindungen zu stärken. Voraussetzung dafür waren der aufrechte Gang, bei dem mehrere Lautäußerungen in einem Atemzug aneinandergereiht werden konnten, und ein abgesenkter Kehlkopf, durch den die Zunge Raum für das Sprechen und Singen bekam. weiter » Alle 17 untersuchten Biologie- und Geschichtsbücher enthalten Fehler, einige sogar auf jeder Seite. Auch didaktisch sind viele schwach. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test Schulbücher für Gymnasien der 7. bis 10. Klasse in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen getestet hat. Der Gesamteindruck ist schwach: Im Schnitt findet sich auf jeder fünften geprüften Seite eines Biologiebuches ein wichtiger Fehler, bei zwei Büchern sogar auf jeder dritten Seite. Da passiert es schon mal, dass eine Nahrungspyramide den Uhu über den Fuchs stellt. Auch aus didaktischer Sicht überzeugen viele Biologiebücher wegen schwer verständlicher Texte und nutzerunfreundlicher Aufbereitung wenig. Ähnlich sieht es bei den Geschichtsbüchern aus. Auch hier gibt es neben didaktischen Mängeln fachliche Fehler. Da werden für den Sturz Erich Honeckers oder den Rücktritt von Egon Krenz falsche Daten genannt oder die EU-Geschichte wird auf die deutsch-französische Freundschaft reduziert. weiter » "Linnaeus und Cuvier waren meine beiden Götter, wenn auch auf ganz verschiedene Art, aber sie waren höchstens Schulbuben im Vergleich zum alten Aristoteles".
Ein wildes Weizenkorn hat alles, was der Pflanzennachwuchs braucht - sogar das Werkzeug, um sich in die Erde zu bohren. Seine beiden Grannen treiben es in die Erde: In der trockenen Luft des Tages biegen sich die Borsten nach außen. Nachts, vom Tau angefeuchtet, strecken sie sich dagegen. Über mehrere Tage schieben diese Bewegungen, die Schwimmstößen eines Frosches ähneln, das Korn in die Erde. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung jetzt herausgefunden. Dabei sorgen feine, widerhakenartige Silicahärchen auf der Außenseite der Grannen dafür, dass sich die Saat nur abwärts bewegen kann. Über einen ähnlichen Mechanismus kann ein Wechsel der Luftfeuchtigkeit auch Mikromaschinen antreiben. (Science, 11. May 2007) weiter » Nur etwa eine Handlänge weit, unscharf und verschwommen - so sehen neugeborene Babys ihre Umwelt. Dies liegt aber nicht an der Unvollkommenheit ihrer Augen sondern daran, dass ihr Gehirn die Sehreize noch nicht vollständig verarbeiten kann.
Fehlen diese Erfahrungen, kann es zu irreversiblen Schäden bis hin zur Blindheit kommen. weiter »
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