Arbeit

Der EuGH gelangt in seinem Urteil C-303/06 vom 17. Juli 2008 zu dem Ergebnis, dass die in der europäischen Richtlinie über die Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (2000/78/EG) verankerten Verbote der unmittelbaren Diskriminierung und der Belästigung nicht nur auf Personen beschränkt ist, die selbst behindert sind. Auch Arbeitnehmer mit einem behinderten Kind sind vom Anwendungsbereich der Richtlinie erfasst.

"Dieses Urteil wird auch Auswirkungen auf die anderen im AGG genannten Diskriminierungsmerkmale (Rasse, ethnische Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter, sexuelle Identität) und nicht nur auf das der Behinderung haben", kommentiert Dr. Anja Lingscheid, Fachanwältin für Arbeitsrecht im Frankfurter Büro von Lovells LLP die aktuelle Entscheidung des EuGH.

"Demnächst müssen Unternehmen nicht nur darauf achten, dass sie einen behinderten Arbeitnehmer nicht diskriminieren, sondern beispielsweise auch, wenn ein Arbeitnehmer seine ältere Ehefrau pflegt oder ein homosexuelles Kind hat, dessentwegen ihn die Kollegen aufziehen", so die Arbeitsrechtsexpertin weiter.  weiter »

Immer mehr Mitarbeiter nutzen Social-Networking-Seiten aus dem Unternehmensnetzwerk heraus. Diese populären Internet-Angebote gehören zu den bevorzugten Angriffszielen von Cyberkriminellen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie von Trend Micro zur Erfahrung von Unternehmensanwendern mit Sicherheitsbedrohungen.

Im Rahmen der Studie wurden 1.600 Anwender in Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA befragt. Rund 19 Prozent (2007: 15 Prozent) gaben an, Social-Networking-Seiten zu besuchen. Diese Internet-Angebote basieren meist auf Web 2.0-Technologien, die zu den bevorzugten Angriffszielen für Cyberkriminelle und Malware-Programmierer gehören.

Die große Popularität sowie die Interaktivität des Web 2.0 werden genutzt, um Profit-orientierte Angriffe zu starten. Neben Social-Networking-Seiten werden vor allem Web 2.0-Technologien verwendet wie Blogs, Wikis und Kollaborations-Werkzeuge.  weiter »

Die deutsche IT-Branche wird ihre Nachwuchssorgen nicht los. Rund 60 Prozent der führenden IT-Unternehmen suchen gezielt nach Berufseinsteigern. Besonders groß ist der Bedarf im Sü-den und Westen der Republik. Etwa jedes zweite Jobangebot kommt aus Bayern oder Baden-Württemberg.

Ganz weit vorn auf der Wunschliste der Unternehmen stehen dabei Fachkräfte aus der Anwendungsentwicklung und der IT-Beratung. Die Folge der anhaltenden Personalmisere: Mehr als die Hälfte der deutschen IT-Firmen wird in ihren Geschäften ausgebremst.

Trotzdem ist der Fachkräftemangel kein Freibrief für Jobsuchende. Die untersuchten Unter-nehmen haben klare Anforderungen an das Fachwissen ihrer Bewerber: Jede zweite Stellenanzeige erfordert Java-Kenntnisse, jede dritte Erfahrungen mit Datenbanken. BWL-Kenntnisse werden in 47 Prozent der Anzeigen verlangt. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, für die 429 Stellenan-zeigen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen im Frühjahr 2008 ausgewertet wurden.  weiter »

Eine weltweite Umfrage des Online-Portals Monster.de unter fast 12.000 Teilnehmern hat ergeben, dass fast zwei Drittel aller Angestellten auch im Urlaub für Kollegen oder Kunden erreichbar sind.

Ein Fünftel hinterlässt zumindest für den Notfall die Kontaktdaten, 24 Prozent lesen gelegentlich ihre Emails und hören ihre Mailbox ab, und 17 Prozent gaben sogar an, im Prinzip nie mit dem Arbeiten aufzuhören - auch nicht im Urlaub. Immerhin 38 Prozent sind der Meinung "Urlaub ist Urlaub" und schaffen es, total abzuschalten.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:  weiter »

Der heute im Kabinett beratene 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt erneut, dass es eine wachsende Spaltung der Gesellschaft in Deutschland gibt. So leben elf Prozent der Bevölkerung dauerhaft an der Armutsgrenze. "Diese Zahl weist auf einen massiven Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft hin", macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich.

Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die Altersgruppe der 25 bis 35jährigen dar. Hier sind 17 Prozent dauerhaft ohne einen beruflichen Bildungsabschluss und haben damit eine schlechte Perspektive auf dem Arbeitsmarkt. In den letzten zehn Jahren ist dieser Anteil um vier Prozentpunkte gewachsen. "Diese Gruppe der gering Qualifizierten hat kaum mehr eine Chance, sich aus einem Leben in Armut zu befreien", mahnt Neher.

Die Caritas kritisiert, dass es auch im 3. Armuts- und Reichtumsbericht nicht gelungen sei, zwischen einer sachlichen Analyse und einem wertenden politischen Teil zu trennen. Deswegen schlägt Neher vor, einen unabhängigen Expertenrat vergleichbar dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit der Berichterstattung zu beauftragen.  weiter »

Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, ohne dabei seine Arbeit zu vernachlässigen - etwa wegen zeitintensiver Fernstudiengänge -, für den sind jobgebundene Weiterbildungen eine sehr willkommene Möglichkeit. Dass das Interesse für vom Arbeitgeber angebotene Seminare und Kurse groß ist, hat nun eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster gezeigt: Nur neun Prozent der Befragten erklärten, kein Interesse an jobgebundenen Weitebildungen zu haben.

Doch offenbar kann den Wünschen der Angestellten nicht immer entsprochen werden, denn 35 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr Unternehmen sämtliche Weiterbildungsmaßnahmen aus Kostengründen gestrichen hätte. Immerhin 28 Prozent haben im vergangenen Jahr an ein bis zwei Kursen teilgenommen, aber nur knapp ein Fünftel konnte in regelmäßigen Abständen Seminare und Lehrgänge belegen.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:  weiter »

Vor allem Berufseinsteiger in der IT-Branche müssen sich auf häufige Geschäftsreisen einstellen. 44 Prozent der Stellenausschreibungen verlangen von ihren Bewerbern, den Kunden räumlich flexibel zur Verfügung zu stehen.

Aufgeschlüsselt nach Arbeitsbereichen ist der Wunsch nach mobilen Mitarbeitern in der IT-Beratung am größten (44 Prozent). Aber auch Experten für IT-Architektur (27 Prozent) und Projektmanager (24 Prozent) sollten sich auf regelmäßige Einsätze fern der Unternehmenszentrale einstellen. Bei berufserfahrenen Mitarbeitern geht das Erfordernis der Reisebereitschaft allerdings deutlich zurück. Nur knapp jede vierte Stellenausschreibung verlangt von den praxiserfahrenen IT-Fachleuten die Bereitschaft zu Geschäftsreisen. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

Der Grund für die große Reisebereitschaft in der IT-Beratung sind die permanenten Einsätze beim Kunden vor Ort. Beratungsprojekte finden fast immer im Hause des Kunden statt, und können Monate oder Jahre laufen. Dafür ist eine prinzipielle Bereitschaft zur längeren Abwesenheit erforderlich.  weiter »

Dr. Pia Aumeier, D.I.B.-Beirätin für Umwelt- und Naturschutz und Imkerin

Da seit Jahren die Mitgliederzahlen in den Imkervereinen zurückgehen, ist die Nachwuchswerbung eine der wichtigsten und zentralen Aufgaben des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.). Zur Zeit nehmen die Anfragen von Frauen, die sich für die Imkerei interessieren, sowie die weiblichen Teilnehmerinnen in den Anfängerkursen deutlich zu. Deshalb hat der D.I.B. 2008 zum "Jahr der Frau in der Imkerei" ausgerufen und stellt den bundesweiten "Tag der deutschen Imkerei" am 5./6. Juli ebenfalls unter dieses Thema. Der Verband spricht gezielt weiblichen Nachwuchs an, denn lediglich vier Prozent seiner Mitglieder sind bisher Frauen, obwohl diese mit ihrem Einfühlungsvermögen für die Bienenhaltung bestens geeignet sind.

Gründe für das wachsende Interesse von Frauen, die mit der Imkerei beginnen wollen, sind hauptsächlich große Naturverbundenheit, hohes Gesundheitsbewusstsein, der Wille nach Selbstverwirklichung und das Suchen einer sinnvollen und spannenden Freizeitbetätigung. Um Frauen zu motivieren, sich mit der Bienenhaltung zu beschäftigen, hat der Verband bundesweit Imkerinnen als "Botschafterinnen für die Imkerei" berufen. Diese qualifizierten Ansprechpartnerinnen beraten Interessentinnen gerne und stellen erste Kontakte z. B. zu Im-kervereinen her. Sie zeigen, dass es durchaus möglich ist, Bienen neben Beruf, Familie und Haushalt zu betreuen.

Am 5./6. Juli gibt es für Frauen, die gerne mehr über die Bienenhaltung wissen wollen, ein spezielles Faltblatt. Weitere Informationen und Adressen findet man im Internet unter www.deutscherimkerbund.de. Aber auch Angebote wie Probeimkerei und Bienenpatenschaften werden vorgestellt, um Frau und Mann dieser faszinierenden Beschäftigung näher zu bringen.  weiter »

Dr. Pia Aumeier, D.I.B.-Beirätin für Umwelt- und Naturschutz und Imkerin

Dr. Pia Aumeier, D.I.B.-Beirätin für Umwelt- und Naturschutz und begeisterte Imkerin in Bochum, bietet regelmäßig Interessierten und Anfängern Kurse an, um die faszinierende Welt der Honigbienen vorzustellen und Einsteiger bei den ersten Schritten in die Bienenhaltung mit Rat und Tat zu begleiten.

Abbildung: obs/Deutscher Imkerbund e.V.

Google vs. Pressesprecher (DFJV)

Google vs. Pressesprecher: Zuerst wird Google und dann der Pressesprecher befragt.

Frage: "Wie wichtig sind für Sie die folgenden Quellen für Ihre journalistische Recherche auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 4 (sehr wichtig?"

  • Abbildung: obs/DFJV Deutscher Fachjournalisten-Verband
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