xDSL

Wer sich für einen schnellen Internetzugang via DSL interessiert, dem stehen immer mehr DSL-Angebote zur Verfügung, bei denen der Telefonanschluss der Telekom keine Voraussetzung mehr ist. Doch die große Anzahl an Tarifen erschwert dem Verbraucher häufig den Überblick und die Auswahl des für ihn passenden Angebotes.

"Durch die alternativen Angebote, die auch ohne einen Festnetzanschluss der Deutschen Telekom erhältlich sind, können Einsteiger Monat für Monat sparen", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de. So gibt es beispielsweise bundesweit verfügbare DSL-Flatrates inkl. Telefoniemöglichkeit bereits ab 25 Euro pro Monat, regionale Angebote sogar schon ab monatlich 17 Euro. Bei der Telekom würden hierfür rund 35 Euro im Monat anfallen.

Die DSL-Flatrate-Angebote lohnen sich vor allem für Nutzer, die wenig telefonieren und sich auf diesem Weg die Mehrkosten für eine Doppelflatrate sparen können. Für all jene Nutzer, die hingegen regelmäßig mehr telefonieren, lohnen sich die Pakettarife mit einer Telefon- und Internetflatrate. Auch in diesem Bereich sind die Preise insgesamt gesunken. Bereits ab 22 Euro monatlich sind Doppelflatrates erhältlich, bei der Telekom sind es 40 Euro.  weiter »

DSL über Kupferkabel

DSL über Kupferkabel versorgt in Deutschland die Mehrzahl der Haushalte mit einem breitbandigem Internet-Anschluss.

Abbildung: Fraunhofer ESK

DSL über Kupferkabel

Die Fraunhofer ESK hat für die Gemeinde Weiding im bayerischen Wald ein technisches Konzept erarbeitet, um allen Haushalten einen Breitband-Internetanschluss anzubieten. Die Ingenieure haben die Gemeinde von der Bedarfserhebung über das technische Konzept bis zur Ausschreibung begleitet. Für die spezifische Situation von Weiding wurde eine technisch realisierbare und wirtschaftlich sinnvolle Lösung vorgeschlagen: Eine Hybrid-Lösung aus DSL-Anschlüssen und der Funktechnologie WiMAX.

Das Projekt ›Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken‹ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Experten haben für verschiedene Gemeinden in ländlichen Gebieten die Möglichkeiten zur Sicherstellung der Breitbandversorgung untersucht. Für die Gemeinde Weiding (Landkreis Cham) haben die Ingenieure der Fraunhofer ESK prototypisch erarbeitet, wie eine Gemeinde vorgehen muss, um den Aufbau und Betrieb eines breitbandigen Netzes auszuschreiben. Der entscheidende Punkt für die Gemeinde ist, ihren Bedarf an breitbandigen Internet-Anschlüssen tatsächlich darzulegen.

Für das technische Konzept hat die Fraunhofer ESK die räumliche Verteilung der Haushalte, die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur und die geographischen Gegebenheiten erfasst. Die Gemeinde Weiding, deren Einwohner auf 14 Ortsteile verteilt leben und an drei Ortsvermittlungsstellen angebunden sind, stellt eine besondere Herausforderung dar. Fast alle Teile der Gemeinde sind zu weit von den jeweiligen Ortvermittlungsstellen entfernt, um derzeit mit DSL versorgt zu werden.  weiter »

Viprinet Multichannel VPN Router

Viprinet Multichannel VPN Router.

Abbildung: Viprinet GmbH

Der Markt für Breitband-Internetzugänge (DSL) ist weiter stark umkämpft. Die Preise für DSL-Anschlüsse sind im letzten Jahr um teilweise mehr als 40 Prozent zurück gegangen. Mehrere kleine Anbieter haben sich bereits aus dem Markt zurückgezogen. Wirkt sich der Preisdruck auf die Servicequalität der Branche aus? Wer bietet derzeit das beste Preis-Leistungsverhältnis?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat jetzt in einer großen Tarif- und Servicestudie 15 bedeutende DSL-Anbieter untersucht. Insgesamt 450 verdeckte Anfragen stellten die Tester per Telefon und E-Mail, um die Kontaktqualität der Branche zu prüfen. Zusätzlich wurde der Internetauftritt der Anbieter analysiert. Der umfangreiche Tariftest führt für sechs unterschiedliche Nutzerprofile alle Kosten über 24 Monate zusammen (Monatsbeiträge, Einrichtungskosten, Grundkosten für Telefon oder Kabel und Kosten für den Hardwareversand etc.).

Das Ergebnis: Der telefonische Service der Branche ist im Durchschnitt nur befriedigend. Die größten Schwächen liegen bei der Kommunikationsqualität (Freundlichkeit etc.), wo mit einer Ausnahme alle Unternehmen nur ausreichende Leistungen boten. Noch nicht einmal die Hälfte der Gespräche fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Verbesserungen im Vergleich zum Test 2007 gibt es hinsichtlich der Aktivität der Anbieter. Anrufer mussten etwa im Durchschnitt nur noch 30 statt 41 Sekunden in der Warteschleife ausharren.  weiter »

Phantomkreise

Zusammen mit der Infineon Technologies AG haben die Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) ein Prinzip aus den Anfängen der Telekommunikation wieder entdeckt. Mit sog. Phantomkreisen können auf zwei realen Leitungen drei Übertragungsstrecken aufgebaut und so die Kapazität moderner DSL-Leitungen erhöht werden.

Eine wichtige Rolle beim Aufbau von Übertragungsstrecken mit Phantomkreisen spielt der Übertrager im Endgerät, z.B. im DSL Modem. Der Übertrager trennt Sende- und Empfangssignale. Wird nun ein weiteres Signal an der richtigen Stelle des Übertragers eingespeist - der Mittelanzapfung der Sekundärseite des Übertragers - passiert folgendes: Die vom Signal verursachten Störungen verlaufen genau entgegensetzt, so dass sich die Störungen aufheben. Dieses Aufheben der Störungen passiert auf beiden Seiten der Übertragungsstrecke. So verursacht das Signal des Phantomkreises im Idealfall keine zusätzliche Störung und die Qualität der bisherigen Leitungen bleibt erhalten.

Das neu entwickelte Verfahren wurde im DSL & Access Test Lab der Fraunhofer ESK mit den DSL-Verfahren VDSL2, ADSL2+ und SHDSL geprüft. Die Messergebnisse bestätigen die Simulationen: Über einen Phantom-Kreis mit einer Länge von 1000 m wurden ADSL2+-Signale mit einer Datenrate von 15 Mbit/s übertragen. Gleichzeitig erreichten die Datenraten auf den Side Channels, d.h. den realen Leitungen, jeweils 20 Mbit/s. Analog können über eine Länge von 300 m VDSL2-Signale mit einer Datenrate von 56 Mbit/s übertragen werden, wobei auf den Side Channels jeweils Datenraten von 100 Mbit/s erreichbar sind. Insgesamt betrugen die über den Phantomkreis zusätzlich erzielten Datenraten bis zu 75% der jeweils normalen DSL-Geschwindigkeit.  weiter »

Die Freenet-Tochter Strato bietet ab sofort einen DSL-Anschluss mit maximal am Anschluss verfügbarer Bandbreite von bis zu 16.000 kBit/s, eine DSL- und eine Telefonflatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in die Festnetze von weiteren sieben Ländern. Mit Strato DSL 3+ telefoniert der Kunde über den DSL-Anschluss und kann so auf den herkömmlichen Festnetzanschluss und die damit verbundene Anschlussgebühr verzichten.

Nach Angaben von Strato soll das Komplettpaket ab sofort deutschlandweit verfügbar sein; bislang mussten in einigen Regionen noch 16,37 Euro für einen herkömmlichen Telefonanschluss zusätzlich bezahlt werden. Das Strato DSL 3+-Paket kostet 24,95 Euro und enthält die so genannte ›Doppelflat‹; gegenüber den zuvor geltenden Preisen entspricht dies einer Ersparnis von bis zu 30 Prozent pro Monat.

Neben Anschluss und Flatrate umfasst das Komplettpaket auch einen kostenlos gestellten WLAN-Router mit integrierter Telefonanlage; wie bei ISDN gibt es bei Strato DSL 3+ drei Leitungen, für die unterschiedliche Rufnummern konfiguriert werden können. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Die Telefonflarate umfasst derzeit Gespräche in die Festnetze von Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Dänemark und Großbritannien.  weiter »

Der Telekom-Herausforderer Hansenet, der DSL-Anschlüsse unter der Marke ›Alice‹ verkauft, steckt wegen technischer Schwächen und massenhaft eingehender Kündigungen in einer deutlichen Krise. Wie das Wirtschaftsmagazin Capital in Ausgabe 8/2008 berichtet, hat jeder zweite Hansenet-Kunde Probleme beim Telefonieren. Dies ergeben interne Analysen der Geschäftsführung, die Capital bekannt sind. Die technische Schwäche sowie die Preisschlacht bei DSL hat die Kündigungsquote auf knapp 25 Prozent pro Jahr hochgetrieben, was umgerechnet auf die aktuell 2,3 Millionen Kunden rund 500.000 Kündigungen innerhalb eines Jahres bedeutet.

Hinzu kommen laut Capital massenhafte Kündigungen, bevor Kunden überhaupt an das Netz angeschlossen wurden. Mindestens 50.000 der mehr als 200.000 Haushalte oder Unternehmen, die im ersten Quartal einen DSL-Vertrag unterschrieben, kehrten Hansenet den Rücken, bevor der Anschluss tatsächlich geschaltet wurde. Die Lage sei "kritisch", heißt es intern. Auch die sehr kurze Kündigungszeit von nur vier Wochen für Privatkunden verschärfe die Lage.

Wegen Finanzknappheit tritt Hansenet-Geschäftsführer Harald Rösch beim geplanten Bau eines eigenen Glasfasernetzes mächtig auf die Bremse. Das Vorhaben, große Teile der Hamburger Innenstadt mit eigenen Glasfaserleitungen bis hin zu den Wohnhäusern zu erschließen, reduziert sich mittlerweile auf ein Pilotprojekt in einigen Stadtteilen. Statt der ursprünglich geplanten rund 60 Millionen Euro will Hansenet nun deutlich unter zehn Millionen Euro für das Vorhaben ausgeben. Der wichtigste Grund für den Sparkurs sind Schwierigkeiten beim Mutterkonzern Telecom Italia, dem eine Steuernachzahlung von 3,5 Milliarden Euro droht.  weiter »

Vanessa Hessler

Mit dem erfolgreichsten Ergebnis der Unternehmensgeschichte beendet HanseNet das Geschäftsjahr 2007. Zum Jahreswechsel 2007/2008 vertrauen 2,349 Millionen Breitband-Kunden der Privatkundenmarke Alice sowie dem Geschäftskundenangebot von HanseNet. Im Geschäftsjahr 2007 wurde der Umsatz im Vorjahresvergleich um mehr als 100 Prozent auf 1,074 Milliarden Euro gesteigert. Auch der erwirtschaftete Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte innerhalb dieses Zeitraums von 145 auf 281 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden.

"Das Jahr stand im Zeichen der erfolgreichen Integration des AOL Internetzugangsgeschäftes. Darüber hinaus haben wir bewiesen, dass wir uns mit unserer Privatkundenmarke Alice und unserem Geschäftskundenangebot sehr gut in der Spitzengruppe der deutschen DSL-Anbieter behaupten und so unseren Wachstumskurs fortsetzen können", analysiert HanseNet Geschäftsführer Harald Rösch das Jahresergebnis.

Sowohl der Umsatz als auch der erwirtschaftete Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) unterstreichen den Alice Wachstumstrend: Beide Werte wurden im Vergleich zum Vorjahresende rund verdoppelt.  weiter »

AVM auf der Cebit 2008: Mehr Freude am Anschluss

Ein wichtiges Thema für AVM auf der Cebit ist die Verbindung von DSL mit dem neuen WLAN-N-Funk'.

Der neue Funkstandard WLAN IEEE 802.11n (Draft 2.0) ermöglicht schnellere Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde brutto.

Der Berliner Kommunikationsspezialist präsentiert auf der Cebit eine neue Leistungsklasse von aufeinander abgestimmten WLAN-N-Produkten. Die Basis bildet die FRITZ!Box Fon WLAN 7270, die mit ihrer neuen Hardware-Architektur ideal auch für anspruchsvolle Breitbandanwendungen wie Video-on-Demand oder IP TV ist.  weiter »

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