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BildungWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239.900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24 Prozent einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventenquote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen. Um den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in den kommenden Jahrzehnten abdecken zu können, soll die Absolventenquote aus Sicht des Wissenschaftsrates mittelfristig auf 35% gesteigert werden. weiter » Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Wirtschaft steigen 2007 auf 53,5 Milliarden EuroFuE-Anteil der Wirtschaft stabil auf hohem Niveau bei 1,77 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
FuE-Anteil der Wirtschaft stabil auf hohem Niveau bei 1,77 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
Die Gesamtaufwendungen der Wirtschaft für Forschung und Entwicklung (FuE) sind 2007 um 2,8 Prozent auf 53,5 Mrd. Euro gestiegen. 2008 belaufen sich die FuE-Ausgaben nach den Planungen der Unternehmen auf 56,8 Mrd. Euro, ein deutlicher Anstieg um 6,2 Prozent gegenüber 2007. Für 2009 rechnen die Unternehmen bisher mit einer weiteren Anhebung um mehr als 5 Prozent auf 59,3 Mrd. Euro. Die Angaben beruhen auf einer Erhebung des Stifterverbandes bei 30.000 Unternehmen aus der ersten Jahreshälfte. Die internen FuE-Aufwendungen der Wirtschaft sind 2007 um 4,4 Prozent auf 43,0 Mrd. Euro gestiegen. Der Anteil der FuE-Gesamtaufwendungen, der in den Unternehmen unmittelbar für FuE eingesetzt wird, lag unverändert bei 1,77 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Damit setzte Deutschland unverändert insgesamt 2,54 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für FuE ein. weiter » 15 Mrd. Euro für Infrastruktur, 10 Mrd. für GutscheineBert Rürup: ›Gutscheine sind ein historisch einmaliger Versuch‹
Bert Rürup: ›Gutscheine sind ein historisch einmaliger Versuch‹
Die Bundesregierung sollte nach Einschätzung von Bert Rürup, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrates (SVR), kurzfristig 25 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um die Konjunktur und den Konsum anzukurbeln. Vor dem Krisengipfel bei der Bundeskanzlerin am Sonntag rät der renommierte Ökonom, rund 15 Milliarden Euro zusätzlich in die Infrastruktur zu investieren und zehn Milliarden Euro in Form von Einkaufsgutscheinen auszugeben. "Das wäre nicht die schlechteste Mischung", sagte Rürup der WirtschaftsWoche. Bei der Vielzahl der derzeit diskutieren Rezepte gegen die Rezession hält der SVR-Chef Investitionen in die Infrastruktur für das Gebot der Stunde. "Das Instrument der ersten Wahl sind zweifellos öffentliche Investitionen in die Infrastruktur und Bildung, also in Straßen, Schulen, Unis, Kanalisation", so Rürup, "glaubt man den einschlägigen Studien, könnte für jeden Euro, der von der öffentlichen Hand investiert wird, das Bruttoinlandsprodukt relativ kurzfristig um bis zu 1,50 Euro erhöht werden". Außerdem zahlten die beauftragten Unternehmen und deren Beschäftigte von ihren zusätzlichen Einkommen Steuern und Abgaben. Damit bekomme der Fiskus einen Teil des ausgegebenen Geldes wieder zurück. Und drittens schließlich verbessere die bessere Infrastruktur auch langfristig die Wachstumsbedingungen. Alle Projekte, die in den Schubladen der Bau- und Verkehrsbehörden lägen, sollten sofort in Angriff genommen werden, rät der Wissenschaftler: "Alles was man vorziehen könnte, sollte jetzt begonnen werden". weiter » Jeder Vierte liest keine BücherStudie ›Lesen in Deutschland 2008‹ der Stiftung Lesen veröffentlicht
Studie ›Lesen in Deutschland 2008‹ der Stiftung Lesen veröffentlicht
In Deutschland liest jeder Vierte niemals ein Buch. Das belegt die aktuelle Studie „Lesen in Deutschland 2008“, der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die heute veröffentlicht wurde. Über 2.500 Jugendliche und Erwachsene wurden bei dieser umfangreichsten Lesestudie seit dem Jahr 2000 repräsentativ befragt. Einen besonderen Fokus legte die Studie auf Menschen mit Migrationshintergrund – und kam zu einem bemerkenswerten Ergebnis: 36 Prozent von ihnen lesen ein- oder mehrmals in der Woche und 11 Prozent sogar täglich. Damit greifen sie mindestens ebenso häufig zum Buch wie der Bevölkerungsdurchschnitt mit 36 Prozent wöchentlichen bzw. 8 Prozent täglichen Lesern. „Deutsch sprechende Migranten bilden eine neue ´Lese-Mittelschicht´ - mit großem bildungspolitischen Potenzial“, lautet das Fazit von Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und Forschung: „Ihre Mitglieder sind wichtige Multiplikatoren, um bildungsferne Schichten zu erreichen. Und sie belegen, dass die Vermittlung von Sprachkompetenz der Schlüssel für erfolgreiche Leseförderung ist.“ Von diesem Phänomen abgesehen, dokumentiere die Studie das generelle „Verschwinden des klassischen Gelegenheitslesers mit einem bis vier gelesenen Büchern im Monat“, erklärte Professor Dr. Stefan Aufenanger für die Stiftung Lesen: „Der Vergleich mit den Vorgängerstudien der Stiftung Lesen 1992 und 2000 zeigt, dass der ,harte Kern´ der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr mit rund 3 Prozent stets gleich bleibt. Die Gelegenheitsleser verzeichnen allein in den vergangenen acht Jahren einen Schwund von 31 Prozent auf 25 Prozent.“ Darüber hinaus belegt die Studie das Fehlen eines besonders wichtigen Leseimpulses: 45 Prozent der 14- bis 19-Jährigen erklären, dass sie als Kind nie ein Buch geschenkt bekamen. weiter » Mitarbeiter mit niedrigem Bildungsabschluss bleiben auf der StreckeUnternehmer investieren mehr in Weiterbildungen der höher Qualifizierten
Unternehmer investieren mehr in Weiterbildungen der höher Qualifizierten
Das Thema Weiterbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung. 59 Prozent aller Beschäftigten haben in den letzten zwölf Monaten an einer internen oder externen Weiterbildung teilgenommen. Dabei bieten Arbeitgeber Beschäftigten mit höherem Bildungsabschluss häufiger interne und externe bezahlte Weiterbildungen an als Beschäftigten mit niedrigem Bildungsabschluss. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die der Personaldienstleister Randstad im Rahmen des Arbeitsbarometers regelmäßig durchführt. Befragt wurden über 800 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbständig sind. Für höher Qualifizierte steht ein breiteres Angebot an Lehrgängen zur Verfügung als für gering Qualifizierte. Insgesamt sind aber nur 38 Prozent der Beschäftigten mit den Weiterbildungsmöglichkeiten bei ihrem Arbeitgeber zufrieden, wobei mit abnehmendem Bildungsniveau auch die Zufriedenheit sinkt. Die Mehrheit der Beschäftigten beklagt sich jedoch nicht über die Qualität ihrer letzten Schulung (84 Prozent) und der inhaltlichen Relevanz (67 Prozent). Durchweg wünschen sich die Mitarbeiter mehr Budget und mehr Möglichkeiten als bisher für Schulungsmaßnahmen. weiter » c't-Ratgeber ›Software für Kinder‹Spielerisch lernen am Computer
Spielerisch lernen am Computer
Eltern reagieren häufig unsicher, wenn ihre Kinder Zeit mit dem PC oder der Spielkonsole verbringen wollen: Welche Software kann man sie bedenkenlos verwenden lassen? Das Computermagazin c't stellt im Ratgeber ›Software für Kinder‹ gelungene Spiele und Lernprogramme für 3- bis 14-Jährige vor. Mit den liebevoll gestalteten, ruhigen Spielgeschichten aus dem ersten Kapitel machen Kinder ab drei oder vier Jahren erste Erfahrungen am Rechner. Quiz- und Knobelspiele fördern Allgemeinbildung, logisches Denken und Geschicklichkeit und laden im Mehrspieler-Modus dazu ein, um die Wette zu rätseln. Die Kinder können sich als Tierärzte oder Tüftler, Rennfahrer oder Reporter versuchen. Spannende Krimis, Adventures und Sport- oder Aufbau-Simulationen bieten intelligenten Spielspaß für Jugendliche. Die c't-Redaktion empfiehlt nicht nur Titel für Windows und Mac, sondern auch Angebote für Konsolen wie Nintendo DS, Wii, Playstation und Xbox 360. Der Ratgeber enthält insgesamt 142 Programme, neben gelungenen Spielen auch Lernhilfen für Mathe, Deutsch, Fremdsprachen und Naturwissenschaften. weiter » Lernen durch PodcastingUnterhaltung und Wissenserwerb in der Bahn und auch beim Bügeln
Unterhaltung und Wissenserwerb in der Bahn und auch beim Bügeln
Hörbücher oder Podcasts haben Konjunktur. Längst nutzen viele Menschen die Zeit beim Joggen, beim Autofahren oder in der U-Bahn zur Unterhaltung und zum Wissenserwerb per Audio: "Sogar beim Bügeln kann man so lernen", erläutert Juniorprofessor Dr. Michael Klebl von der FernUniversität in Hagen, der zusammen mit seinem Kollegen Dr. Stephan Lukosch das Kollaborative audio-basierte Storytelling (CASTing) entwickelt hat. Das Besondere am Konzept von CASTing: Die Beiträge werden bis zum letzten Knopfdruck in der Zusammenarbeit und Verantwortung der gesamten Gruppe erstellt und das Ganze ist audiobasiert. Neben der universitären Lehre sehen die beiden Nachwuchswissenschaftler viele Anwendungsmöglichkeiten für Wissenserwerb und -vermittlung. In Unternehmen ist Storytelling bereits als Methode des Wissensmanagements etabliert. Auch für die Kommunikation zwischen Laien und Experten und selbst beim Bürgerrundfunk kann CASTing sich eignen. weiter » Neuer Höchststand bei StudienanfängerquoteRund 385.500 StudienanfängerInnen im Wintersemester 2008/2009 - Bildungspolitisches Ziel von 40 Prozent eines Altersjahrgangs fast erreicht
Rund 385.500 StudienanfängerInnen im Wintersemester 2008/2009 - Bildungspolitisches Ziel von 40 Prozent eines Altersjahrgangs fast erreicht
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote – das ist der Anteil Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung – liegt für das Studienjahr 2008 bei 39 Prozent. Sie erreicht damit einen neuen Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erstimmatrikulierten um 7 Prozent. An den Universitäten betrug die Zunahme 3 Prozent, an den Fachhochschulen sogar knapp 13 Prozent. In fast allen Bundesländern ist eine deutliche Zunahme der Zahl der Studienanfängerinnen und ‑anfänger im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die höchsten Steigerungen meldeten das Saarland (15%), Brandenburg und Hessen (jeweils 14%) sowie Hamburg (12%). Lediglich in Sachsen (– 2%) und Bremen (– 0,2%) ist eine rückläufige Tendenz erkennbar. weiter » |
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