Medizin

Genau fünf Jahre nach der Veröffentlichung der Vorgängerausgabe erscheint im August 2008 die revidierte DIN EN 980Symbole zur Kennzeichnung von Medizinprodukten‹. Sie enthält erstmals eine beigefügte CD-ROM, auf der alle genormten Symbole im gebräuchlichen TIF-Format hinterlegt sind.

Die Europäische Norm wurde erstellt, um der in der Europäischen Union vorzugsweise angewandten Gesetzgebung für die Verwendung von Symbolen zur Kennzeichnung medizinischer Produkte gerecht zu werden und gleichzeitig die Vielzahl von Übersetzungen in die Landessprachen zu reduzieren.

Die Norm soll die Produktkennzeichnung möglichst vereinfachen und das Entwickeln unterschiedlicher Symbole für die gleiche Information verhindern. Sie wurde erstellt, um die von allen Europäischen Richtlinien über Medizinprodukte geforderten Darstellungen von Informationen anzugleichen.  weiter »

Wie gehen die deutschen Patienten mit leichten Beschwerden um? Welche Kriterien sind für sie bei der Auswahl von rezeptfreien Medikamenten wichtig, und wie möchten sie sich in Zukunft über die Behandlung leichter Beschwerden informieren? Diese Fragen beantwortet eine aktuelle Nielsen-Studie, die zusammen mit der Association of the European Self Medication Industry (AESGP) erstellt wurde. Befragt wurden mehr als 28.000 Internetnutzer in 51 Ländern.

Die meisten Deutschen (81%) warten erst einmal ab, bevor sie bei leichten Beschwerden zu Medikamenten greifen. Nur 13 Prozent der Befragten geben an, dass sie immer bzw. meistens bereits bei den ersten Anzeichen leichter Beschwerden Medikamente einnehmen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Großteil der Deutschen bei leichten Beschwerden nichts unternimmt. Im Gegenteil: Fast ein Drittel jener, die erst einmal abwarten, nutzt andere Behandlungsmethoden. Damit liegen die Deutschen deutlich über dem internationalen Schnitt (15%).  weiter »

Eine Schürfwunde am Knie, ein vereiterter Zahn oder ein entzündeter Insektenstich: Im Normalfall funktioniert die Immunabwehr des Körpers, alltägliche Schrammen und kleine Entzündungen heilen rasch ab. Wenn eine Wunde aber weiter schmerzt, anschwillt, sich rötet und heiß wird, sollte der Betroffene zum Arzt gehen, rät die Techniker Krankenkasse (TK). Denn die Bakterien, die zunächst nur die entzündete Stelle attackieren, können sich ausbreiten und auch auf andere Organe übergreifen. Im Extremfall kann sich sogar eine Blutvergiftung entwickeln, die den ganzen Körper erfasst.

Um einer Infektion vorzubeugen, empfiehlt es sich daher grundsätzlich, Verletzungen - auch kleine Kratzer oder Schnittwunden - zu säubern und mit Jod oder Alkohol zu desinfizieren. Bestehende Eiterherde sollte man frühzeitig durch einen Arzt oder Zahnarzt behandeln lassen, um zu verhindern, dass sich die örtliche Infektion ausbreitet.

Die Sepsis, wie Mediziner die Blutvergiftung nennen, ist nach Angaben des Kompetenznetzwerkes Sepsis, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, weiter verbreitet, als gemeinhin angenommen wird. Eine Studie habe ergeben, dass täglich 160 Menschen in Deutschland an der gefährlichen Infektionskrankheit sterben und jährlich rund 150.000 Menschen eine Blutvergiftung erleiden.  weiter »

Die Geburt der Homöopathie ist ein Sonderband aus der Digitalen Bibliothek von Direktmedia.

Samuel Hahnemann (1755-1843) ist der Begründer der Homöopathie. Die vorliegende Edition vereint erstmals seine Hauptwerke und wichtige Schriften in elektronischer Form. Der markanteste Vorzug ist dabei das schnelle und präzise Auffinden von Textstellen und deren Vergleich. Die bahnbrechenden Werke Hahnemanns sind nach wie vor als Lehrbücher und Nachschlagewerke der Homöopathie unentbehrlich. Sie lassen sich nun dank der elektronischen Volltextsuche und zahlreicher weiterer Softwarefunktionen leicht und individuell erschließen.

Die Ausgabe enthält:

  • Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen. Jena: Academische Buchhandlung, 1796.
  • Heilkunde der Erfahrung. Berlin: Wittich, 1805.
  • Organon der Heilkunst. 5. Auflage, Dresden, Leipzig: Arnold, 1833.
  • Organon der Heilkunst. 6. Auflage, Ulm: Haug, 1958.
  • Reine Arzneimittellehre. 6 Bände, 2. u. 3. Auflage, Dresden, Leipzig: Arnold, 1825-1833.
  • Die chronischen Krankheiten. 5 Bände, 2. Auflage, Dresden, Leipzig: 1835-1839.
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Nummer: 
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Das Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen ist ein Band der Digitalen Bibliothek von Directmedia aus dem Jahr 2006.

Seit dem Altertum sind Arzneipflanzen und Drogen ein fester Bestandteil der Schulmedizin und Volksheilkunde. Ihre Bedeutung hat in den letzten Jahrzehnten noch zugenommen, nachdem durch wissenschaftliche Untersuchungen maßgebliche neue Erkenntnisse über ihre Inhaltsstoffe, Wirkungsmechanismen und therapeutischen Potentiale gewonnen wurden.

Das »Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen« gibt einen umfassenden Überblick sowohl über die in früherer Zeit als auch aktuell genutzten Arzneidrogen. Es besteht aus rund 2.400 Artikeln, 13.000 Verweisen, 384 Farbfotos, etwa 400 weiteren Abbildungen und Strukturformeln der Drogeninhaltsstoffe sowie einer Systematik der Arzneipflanzen. 11 ausführliche Essays bieten zusätzlich vertiefende Informationen zu wichtigen Themen der Arzneikunde.  weiter »

Drei neu entdeckte genetische Veränderungen erhöhen das Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken, erheblich. Das hat ein internationales Forscherkonsortium unter maßgeblicher Beteiligung der Universität Bonn, der LMU München sowie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim festgestellt.

Die Wissenschaftler sprechen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature von einem "aufregenden Schritt vorwärts". Träger der neu entdeckten Mutationen haben ein bis zu 15fach erhöhtes Risiko, an Schizophrenie zu erkranken. Bislang sind keine weiteren Mutationen bekannt, die auch nur annähernd so stark zu dieser Krankheit beitragen.

Schon lange nimmt man an, dass Schizophrenie unter anderem genetisch bedingt ist. Allein durch Vererbung lassen sich die Krankheitsfälle aber nicht erklären: Da die Betroffenen oft keine Kinder bekommen, müsste das Leiden dann nämlich immer seltener werden. Das ist aber nicht der Fall: Weltweit, unabhängig vom Kulturkreis, liegt das Erkrankungsrisiko seit Jahrzehnten unverändert bei einem Prozent.  weiter »

Die sogenannten legalen Drogen wie Alkohol, Tabak oder Medikamente verursachen weit mehr Krankheits- und Todesfälle in Deutschland als die illegalen Drogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum „Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch“ am 26. Juni 2008 mitteilt, sind im Jahr 2006 insgesamt 534.622 Patientinnen und Patienten vollstationär infolge des Konsums von legalen Drogen wie Alkohol und Tabak sowie infolge des Missbrauchs pharmazeutischer und chemischer Produkte behandelt worden.

Illegale Drogen wie unter anderem Heroin, Kokain, Opium und Cannabis waren hingegen in 38.164 Fällen verantwortlich für einen Krankenhausaufenthalt.

Darüber hinaus sind aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und an Krebserkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, im Jahr 2006 insgesamt 57.900 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1.466 Personen.  weiter »

Oregano gibt nicht nur der Pizza ihren typischen Geschmack. Das Gewürz enthält auch eine Substanz, die unter anderem gegen Entzündungen zu helfen scheint. Das haben Forscher der Universität Bonn und der ETH Zürich herausgefunden. Möglicherweise lässt sich der Wirkstoff namens Beta-Caryophyllen (E-BCB) auch gegen Erkrankungen wie Osteoporose oder Arterienverkalkung einsetzen. Die Studie erscheint am Montag, 23. Juni, in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). E-BCP ist ein typischer Inhaltsstoff vieler Gewürzpflanzen. So kommt die Substanz unter anderem auch in Basilikum, Rosmarin, Zimt und schwarzem Pfeffer vor.

E-BCP dockt spezifisch an bestimmte Empfänger-Strukturen in der Zellmembran an, die so genannten Cannabinoid-CB2-Rezeptoren. Dadurch verändert sich das Verhalten der Zelle: Sie schüttet dann beispielsweise weniger entzündungsfördernde Signalstoffe aus. "Wir haben Mäuse, die unter einer entzündlichen Schwellung der Pfote litten, mit E-BCP behandelt", erläutert Dr. Jürg Gertsch von der ETH Zürich. "In bis zu 70 Prozent der Fälle klang die Schwellung daraufhin ab".

E-BCP scheint aber nicht nur gegen Entzündungen zu helfen: "Experimente an Mäusen haben gezeigt, dass die Substanz sogar bei Osteoporose wirksam ist", erklärt Professor Dr. Andreas Zimmer vom Bonner Life & Brain-Zentrum.  weiter »

Während Bill Gates bereits das Ende der Tastatur voraussagt, haben viele Büroangestellte heute Probleme mit der Nutzung von Maus und Tastatur. Hinter der Projektbezeichung BGIA-Report 03/2008 verbergen sich wertvolle Hinweise für den Einsatz alternativer Eingabemittel.

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG ist für viele Dienstleistungsbranchen zuständig und hat das Projekt beim Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) initiiert. "Unser Ziel ist es, den Betriebsärzten eine kompetente Beratung in diesem Bereich zu bieten", so Dr. Manfred Fischer, Direktor Prävention der VBG.

Von den Projektergebnissen profitieren alle, die am Schreibtisch arbeiten, insbesondere wenn Muskel-Skelett-Erkrankungen vorliegen. Die drei wichtigsten Tipps:  weiter »

›Philip Morris quält Tiere‹ (Deutscher Tierschutzbund)

Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen den Zigarettenhersteller Philip Morris wegen fortgesetzter Tierquälerei und Tiertötung erstattet.

Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, und der stellvertretende Leiter der Akademie für Tierschutz, Roman Kolar, machen auf das tausendfache Tierleid aufmerksam.

Abbildung: obs/Deutscher Tierschutzbund.

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