Natur

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Der jährliche Gang zum Tierarzt dürfte für die meisten Hundebesitzer obligatorisch sein: Er dient der Zeckenimpfung und der Wurmkur, bei besseren Ärzten sollte ein kurzer Gesundheitscheck auch selbstverständlich sein.

Auch wenn der Vierbeiner nicht krank ist, kann man jedoch einiges für dessen Gesundheit tun. Das muß keineswegs ein Veterinärmediziner erledigen, ein qualifizierter Homöopath oder Naturheilkundler kann eine bessere Wahl darstellen, und vieles kann der Hundehalter auch in Eigenregie erledigen. Diese Rubrik liefert hierzu einige Anregungen.  weiter »

Amazonas-Kahlschlag schneller als erwartet

WWF fordert Klimakonferenz in Posen zum Handeln auf

WWF fordert Klimakonferenz in Posen zum Handeln auf

Die Abholzung des Amazonas schreitet wieder schneller voran und forciert den Klimawandel. Dies belegen die neuesten Zahlen der brasilianischen Regierung. Von August 2007 bis Juli 2008 wurden rund 12.000 Quadratkilometer Regenwald zerstört. Das entspricht einer Fläche von 1.5 Millionen Fußballfeldern.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der abgeholzten Flächen damit um 3,8 Prozent. Somit ist die positive Entwicklung der vergangenen drei Jahre gestoppt. Nachdem die Entwaldung im Jahr 2004 einen Rekordstand erreicht hatte, hatte die Fläche der jährlich neu abgeholzten Flächen drei Jahre in stark Folge abgenommen.

Der Amazonas ist das größte Regenwaldgebiet der Erde und somit von herausragender Bedeutung für das Weltklima. Mit ihm wird einer der wichtigsten globalen Kohlenstoffspeicher zerstört. Bei der Abholzung werden große Mengen Treibhausgase freigesetzt. Im betreffenden Zeitraum waren dies ca. 120 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht etwa 15 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes der Bundesrepublik Deutschland und seiner 80 Millionen Menschen in der gleichen Zeit. Die meisten gerodeten Flächen werden für die Landwirtschaft genutzt, etwa für die Viehzucht oder den Anbau von Soja. Ein Großteil wird in die Industrienationen exportiert.  weiter »


Die Bundesregierung plant kein schnelles Verbot der neuen Modedroge Spice. Es lägen noch "keine belastbaren wissenschaftlichen Ergebnisse" zu Spice vor, sagte Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung der Zeit. Mit einem Verbot sei frühestens in einigen Wochen zu rechnen.

Experten warnen dagegen vor dem Konsum der Kräutermischung. In der Schweiz ist Spice bereits seit Ende 2007 verboten, in Österreich soll das Produkt bald unter das Arzneimittelgesetz fallen.

Die auch als Biodroge bezeichnete Kräutermischung wird in Deutschland dagegen nur als untauglich für den Verzehr deklariert. Spice unterliegt deswegen keiner gesetzlichen Regulierung. Tatsächlich rauchen aber immer mehr Jugendliche die Droge. Bisher falle keiner der nachgewiesenen pflanzlichen Wirkstoffe unter das Betäubungsmittelgesetz.  weiter »

Keine Steuergelder für Klimakiller Palmöl

Bundesumweltministerium plant Förderung von Palm- und Sojaöl aus Urwaldzerstörung

Bundesumweltministerium plant Förderung von Palm- und Sojaöl aus Urwaldzerstörung

Greenpeace-Aktivisten schlagen heute mit Palmöl-Fässern und einer Sirene vor dem Bundesumweltministerium (BMU) Klima-Alarm. Auf den Fässern ist ›Klimakiller Palmöl‹ zu lesen.

Wie Greenpeace aus zuverlässigen Quellen erfahren hat, plant das BMU Ausnahmeregelungen für die Stromerzeugung aus Pflanzenölen wie Palmöl. Damit könnte Palm- oder Sojaöl auch ohne den Nachweis seiner nachhaltigen Herstellung z.B. in Heizkraftwerken verbrannt werden und dafür den Nachwachsende-Rohstoffe-Bonus erhalten. Hauptanbauland für Palmöl ist Indonesien. Dort werden wertvolle Regenwälder für Plantagen zerstört. Auch in Argentinien werden die Urwälder für Sojafelder abgeholzt.  weiter »


Bei einer Stichprobe von Solarien, die in Deutschland mit einem freiwilligen Zertifikat betrieben werden, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gravierende Mängel festgestellt. Die untersuchten Sonnenstudios haben Defizite in einem oder mehreren der Kriterien, die die Verbraucherinnen und Verbraucher vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von UV-Strahlung schützen sollen. Insgesamt hat das BfS bis Anfang November 100 der insgesamt etwa 800 zertifizierten Sonnenstudios in Deutschland untersucht. Nur vier erfüllten alle Anforderungen des Zertifikats.

Bei der Überprüfung dieser 100 Solarien zeigten sich eklatante Mängel vor allem in der Kundenberatung, der Aufstellung eines detaillierten Besonnungsplans sowie der Einhaltung der strikt vorgeschriebenen Erstbestrahlungsdosis. Auf Gesundheitsrisiken durch die UV-Strahlung, die mit dem Besonnen verbunden sind, und auf die geltenden Ausschlusskriterien wurde nur vereinzelt hingewiesen.

Obwohl in zertifizierten Sonnenstudios grundsätzlich untersagt, konnten sich in etlichen Studios mit Einverständnis der Eltern auch Jugendliche unter 18 Jahren sonnen. Darüber hinaus wurden bei der Kontrolle auch zertifizierte Selbstbedienungs-Sonnenstudios gefunden, die ohne Personal arbeiten und daher keine Beratung gewährleisten.  weiter »


Die Internetnutzung in Gesundheitsfragen stieg in Deutschland zwischen 2005 und 2007 um 13 Prozent von 44 auf 57 Prozent an. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) nutzte das Internet im Jahr 2007 mindestens einmal monatlich zur Informationsrecherche, aber auch zur Online-Kommunikation mit Gleichgesinnten oder Gesundheitsversorgern. 2005 lag dieser Anteil noch bei 23 Prozent. Derzeit betrachten über 37 Prozent der Deutschen das Internet als wichtiges Informations- und Kommunikationsmedium im Kontext ihrer Gesundheitsversorgung.

Dies belegt die von der EU geförderte und jetzt abgeschlossene Studie "eHealth Trends 2005-2007", an der der Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen mit sechs weiteren europäischen Partnern beteiligt war.

Im Vergleich mit den europaweiten Ergebnissen liegt Deutschland in der Internetnutzung in Gesundheitsfragen an dritter Stelle. Es konnte europaweit in allen beteiligten Ländern (Norwegen, Dänemark, Polen, Litauen, Portugal und Griechenland) ein signifikanter Anstieg der Internetnutzung in Gesundheitsfragen von 42 Prozent (2005) auf 52 Prozent (2007) in einer repräsentativen telefonischen Befragung von 14.956 Personen in den sieben Ländern nachgewiesen werden.  weiter »

Pestizide: Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland

Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU-Ländern getestet

Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU-Ländern getestet

Tafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU-Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung "nicht empfehlenswert" (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland.

Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace-Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser's Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet.

Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben-Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen. Die Umweltschutzorganisation hatte die Trauben Mitte Oktober eingekauft und auf über 300 Pestizidwirkstoffe untersuchen lassen.  weiter »

77-cm-Primatenkäfig

77-cm-high primate cage.

Around 65,000 primates are used each year in the U.S. and Europe.

  • Quelle: from USDA Animal Welfare Information Center Newsletter, Spring 1996, Vol. 7 No. 1, via Wikipedia.
  • Lizenz: This work is in the public domain in the United States because it is a work of the United States Federal Government under the terms of Title 17, Chapter 1, Section 105 of the US Code.

›Wechseljahre beim Mann‹

Testosterongabe gehört in Expertenhände

Testosterongabe gehört in Expertenhände

Männer altern langsamer als Frauen - zumindest hormonell gesehen. Der Hormonhaushalt von Frauen verändert sich in den Wechseljahren stark. Bei Männern nimmt die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron im Alter dagegen nur allmählich ab.

Dies als ›Wechseljahre des Mannes‹ zu bezeichnen, ist nach Ansicht von Endokrinologen allerdings irreführend. Denn obwohl bei Männern der Testosterongehalt im Blut bereits ab dem 20. Lebensjahr abnimmt, entwickelt sich im hohen Alter nicht unbedingt ein Mangel.

Fest steht allerdings, dass altersbedingte hormonelle Veränderungen auch beim Mann zu Symptomen führen können, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Eine Testosterontherapie ziehen Endokrinologen jedoch erst dann in Betracht, wenn der Hormonspiegel einen bestimmten Wert unterschreitet. Entsprechend profitieren auch nur die Männer von einer Hormongabe, bei denen ein Mangel an Testosteron auch tatsächlich vorliegt.  weiter »

Erneuter Anstieg der Tierversuchszahlen

Tierschutzorganisation fordert: Auch Ersatzverfahren erfassen

77-cm-Primatenkäfig
Tierschutzorganisation fordert: Auch Ersatzverfahren erfassen

Die Zahl der in Experimenten eingesetzten Tiere ist auch im Jahr 2007 weiterhin gestiegen. Dies geht aus den soeben vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichten Zahlen hervor. Danach wurden im vergangenen Jahr 2.609.483 Wirbeltiere in Versuchen verwendet. Gegenüber 2006 ist die Gesamtzahl der Tiere um 3,6 Prozent gestiegen; dies entspricht 91.216 Tieren.

Laut heutiger Veröffentlichung wurden mit einem Gesamtanteil von 82 Prozent am meisten Nagetiere in Tierversuchen eingesetzt (61 % Mäuse, 19 % Ratten, 2 % Meerschweinchen und Hamster). Hinzu kamen Affen, deren Zahl von 1.851 im Vorjahr auf 2.487 Tiere gestiegen ist. Aber auch bei Hunden (4.794 gegenüber 4.260), Katzen (802 gegenüber 566) und Pferden (2.546 gegenüber 1.905) mussten mehr Tiere als 2006 in den Versuch.  weiter »

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