Medien

Resolution des Europarats zur Pressefreiheit und Bedeutung der Medien in Demokratien

Journalistenverband begrüßt Einsatz des Europarats für Pressefreiheit

Journalistenverband begrüßt Einsatz des Europarats für Pressefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die jüngste Resolution 1636 des Europarats zur Pressefreiheit und Bedeutung der Medien in Demokratien begrüßt. Das 10 Punkte-Papier betont den hohen Stellenwert der Pressefreiheit für die demokratische Entwicklung der Mitgliedsländer und hebt die Unabhängigkeit der Medien hervor.

"Die Teilnahme der Bürger an demokratischen Entscheidungsprozessen setzt eine gut informierte Öffentlichkeit voraus", heißt es an zentraler Stelle des Papiers, das der Europarat vor wenigen Tagen angenommen hat. Zugleich fordert das Plenum des Europarats die 47 Mitgliedsländer auf, die Resolution in vollem Umfang anzuwenden. Zu den Mitgliedern des Rates gehören neben den westlichen Demokratien auch Russland, Georgien, Armenien und Aserbaidschan.  weiter »

Burkhard Schröder, Claudia Schröder: Die Online-Durchsuchung (2008)

Telepolis-Buch über das heimliche Ausspähen von Computern

Die Online-Durchsuchung, Telepolis-Buchcover
Telepolis-Buch über das heimliche Ausspähen von Computern

Dürfen sich Polizei und Geheimdienste heimlich in private Rechner hacken? Legitimiert die Terrorismusbekämpfung des Staates einen Eingriff in die Privatsphäre? Steht uns ein großer Online-Lauschangriff bevor? Alle diese Fragen werden in dem neuen Telepolis-Buch Die Online-Durchsuchung: Rechtliche Grundlagen, Technik, Medienecho von den Autoren Burkhard Schröder und Claudia Schröder erörtert.

Der aktuelle Telepolis-Band ist das erste Sachbuch, das sich dem umstrittenen Thema widmet. Leicht verständlich geschrieben, richtet es sich nicht nur an Juristen, IT-Fachleute und Journalisten, sondern bietet eine interessante Lektüre für ein breites Publikum.

Die Autoren fassen in dem Buch die vorhandene Fachliteratur zusammen und beachten dabei die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Weiterhin stellen sie kritisch die widersprüchliche Berichterstattung der Medien dar, beschreiben die Möglichkeiten der Technik und beantworten die Frage nach dem Schutz vor einer Online-Durchsuchung.  weiter »

cover of Die Online-Durchsuchung: Rechtliche Grundlagen, Technik, Medienecho(TELEPOLIS)Die Online-Durchsuchung: Rechtliche Grundlagen, Technik, Medienecho(TELEPOLIS)
author: Burkhard Schröder,Claudia Schröder
asin: 3936931534
Öko-Test Ratgeber Riester, Ruerup, Rente (10/2008)

Öko-Test Ratgeber ›Riester, Ruerup, Rente‹ (10/2008)

Bundesgerichtshof lehnt pauschale Kopier-Abgaben auf PCs ab

Bei PCs nur jeder hundertste Kopiervorgang abgabenrelevant

Bei PCs nur jeder hundertste Kopiervorgang abgabenrelevant

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat pauschale Urheberrechtsabgaben auf PCs für unrechtmäßig erklärt. Die Karlsruher Richter urteilten in einem Prozess der Verwertungsgesellschaft Wort gegen den Hersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC). Die VG Wort, die unter anderem Abgaben auf Kopierer und Scanner erhebt, wollte auch PCs mit Abgaben belegen.

Die VG Wort hatte pro verkauften PC 30 Euro Abgaben gefordert. Sie führte für den Zeitraum ab 2001 ein Musterverfahren gegen FSC, dem sich zahlreiche Hersteller angeschlossen haben. Im Dezember 2007 hatte der BGH bereits entschieden, dass Pauschalabgaben auf Drucker unrechtmäßig sind.  weiter »

Das deutsche Internet ist amerikanisch

Google bleibt auch im August 2008 unangefochtene Nummer eins

Google bleibt auch im August 2008 unangefochtene Nummer eins

Die drei US-Giganten Google, Microsoft und Ebay beherrschen das Web in Deutschlands Privathaushalten. Sie belegen im Online-Ranking im August unangefochten die ersten drei Plätze. Dies ergab die Untersuchung der "TOP 20 Parents" mit denen der internationale Medien- und Marktforscher Nielsen Online darstellt, welche Konzerne mit Ihren Webangeboten die meisten Nutzer ansprechen.

Google ist von 80 Prozent der Surfer zuhause angeklickt worden. Zu dem Konzern gehören allerdings nicht nur die Suchmaschinen-Seiten, sondern auch zahlreiche weitere Unternehmen, unter anderem das Videoportal YouTube und die Blogging-Website Blogger.

Websites des Zweitplatzierten Microsoft besuchten sechs von zehn Internet-Nutzern. Hierzu gehören sowohl die Microsoft-Websites selbst, als auch MSN, Windows Live Messenger und der Windows Media Player.  weiter »

Preisträger für den Deutschen Sozialpreis 2008

Wohlfahrtsverbände zeichnen herausragende journalistische Arbeiten aus

Wohlfahrtsverbände zeichnen herausragende journalistische Arbeiten aus

Die Sieger des Medienpreises der Freien Wohlfahrtspflege für soziale Berichterstattung stehen fest. Für ihre herausragenden Arbeiten zur sozialen Lebenswirklichkeit in Deutschland wählte die unabhängige Jury folgende Beiträge für den Deutschen Sozialpreis 2008 aus:  weiter »

  • Sparte Print: "Der Tod als Waffe" von Marion Mück-Raab und Wolfgang Stuppert (Tagesspiegel). Der tragische Fall beschreibt eine gnadenlose Abschiebepraxis, von der Kinder betroffen sind, die in Deutschland aufgewachsen sind und denen das Herkunftsland ihrer Eltern fremd ist.
  • Sparte Hörfunk: "Der Abstieg - Vom Facharbeiter zum Handlanger" von Reinhard Schneider (RBB/ DLR/ WDR). Feature zu den weitreichenden Folgen von Arbeitslosigkeit. Mit der Arbeit verschwinden auch soziale Kontakte, strukturierende Alltagsgewohnheiten, Selbstwertgefühl und Lebensperspektiven.
  • Sparte Fernsehen: "Wenn Mutti säuft" von Ute Hilgefort (ARD/ WDR). Der Film schildert die tagtäglichen Überforderungen und Belastungen für zwei Mädchen mit ihren alkoholkranken Müttern. Während diese in Entziehungskuren und Selbsthilfegruppen Unterstützung finden können, bleiben die betroffenen Kinder mit ihrem Leid, ihren Sorgen und ihrer Scham meist allein.
c't 21/2008, Titelbild

c't 21/2008, Titelbild.

  • Abbildung: Heise Medien Gruppe

›Frankfurter Allgemeine‹ verhängt Einstellungsstopp

Verlage kämpfen mit den Folgen der Finanzkrise

Verlage kämpfen mit den Folgen der Finanzkrise

Die aktuelle Konjunkturkrise zwingt die ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ zum Tritt auf die Kostenbremse. Das Frankfurter Zeitungshaus hat wegen der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland einen Einstellungsstopp verhängt. Dies berichtet der internationale Nachrichtendienst Kontakter in seiner Ausgabe vom 29. September 2008.

Ein Verlagssprecher bestätigte gegenüber dem Kontakter die Maßnahme. Man habe "aus kaufmännischer Vorsicht" entschieden, bis auf weiteres keine Neueinstellungen vorzunehmen. Als Grund nannte er die "Finanzkrise und Wirtschaftseintrübung", die sich auch auf die Anzeigenmärkte auswirkten.

Wie die FAZ sind viele andere Verlagshäuser von der Abkühlung der Konjunktur kalt erwischt worden. Sie befürchten deutliche Einbußen bei den Anzeigenumsätzen. Über Kostensenkungen denken derzeit unter anderem der Hamburger Verlag Gruner + Jahr und die Essener WAZ-Mediengruppe nach, berichtet der Kontakter. Kurzfristige Sparmaßnahmen hat auch die Nachrichtenagentur Thomson-Reuters eingeleitet.  weiter »

c't special ›Windows de luxe‹, Titelbild

c't special ›Windows de luxe‹, September 2008, Titelbild.

Fernsehtechnik.

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