Flora

Über 1.000 neue Arten entdeckt

Spektakulärer Erstkontakt: In der Region ›Greater Mekong‹ entdecken Forscher 1000 neue Tier- und Pflanzenarten

Spektakulärer Erstkontakt: In der Region ›Greater Mekong‹ entdecken Forscher 1000 neue Tier- und Pflanzenarten

In den Jahren 1997 bis 2007 wurden im Einzugsgebiet des unteren Mekongs insgesamt tausend neue Arten entdeckt. Das berichtet der aktuelle WWF-Report „First Contact in the Greater Mekong“, der zahlreiche Neubeschreibungen erstmalig mit Film- und Fotoaufnahmen präsentiert.

Darunter befinden sich auch 15 Säugetiere, wie etwa die Laotische Felsenratte (Laonastes aenigmamus). Von dem Eichhörnchen-ähnlichen Tier vermutete man bisher, dass es seit 11 Millionen Jahren ausgestorben sei. Bis es von Forschern auf einem Lebensmittelmarkt in Laos wiederentdeckt wurde. Kurz darauf folgte die erste Sichtung in freier Wildbahn.

Erstmalig beschrieben wurden auch der Truong-Son-Muntjak, eine bislang unbekannte Hirschart, und das Annamitische Streifenkaninchen (Nesolagus timminsi). Unter den neu beschriebenen Arten finden sich außerdem die weltgrößte Jägerspinne (Heteropoda maxima) und der Zyanid produzierende Drachentausendfüssler (Desmoxytes purpurosea).  weiter »

Ernährungsstudie: Krebsvorbeugung durch Obst und Gemüse

Flavonole aus Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Grünkohl und Brokkoli können Krebsrisiko senken

Flavonole aus Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Grünkohl und Brokkoli können Krebsrisiko senken

Mehr Obst - weniger Krebs. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke bei der Zwischenauswertung einer großen Ernährungsstudie. Mehr als eine halbe Million Menschen in Europa nehmen daran teil, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra - Richtig ernähren«.

»Nach ersten Daten besitzt derjenige, der täglich Obst und Gemüse isst, zum Beispiel ein geringeres Risiko, an Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken«, weiß Professor Dr. Heiner Boeing, der die Studie betreut. »So sinkt das Risiko für diese Krebsarten pro 80 Gramm täglich verzehrtem Obst und Gemüse um durchschnittlich neun Prozent.«

Allerdings scheint es einen Schwellenwert zu geben. Wer bereits mehr als 300 Gramm verzehrt, kann sein Risiko - zumindest für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs - nicht weiter senken.  weiter »

Das Angebot an exotischen Früchten aus den entferntesten Winkeln der Erde boomt. Denn die Nachfrage an Kumquat, Granatapfel, Goji- und Acai-Beeren und vielen anderen steigt.

Ursache dafür sind nicht nur die für europäische Gaumen aufregend neuen, exotischen Aromen dieser "Superfrüchte". Ihr weiterer Pluspunkt: Sie enthalten nämlich auch eine Menge an Antioxidantien. Diese Biostoffe können die Zellen schützen und sind dadurch ein natürlicher Präventionsfaktor gegen vorzeitige Alterung und viele Krankheiten bis hin zu Krebs.

Deshalb greifen immer mehr Gesundheitsbewusste zu den Superfrüchten. Und meinen, mit einer Obstmahlzeit der Exoten ihrem Körper etwas ganz besonders Gutes zu tun, - und zwar so gut, dass auf anderes, heimisches Obst und Gemüse verzichtet werden kann.  weiter »

Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), Júlio Reis, CC BY-SA 2.5

Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais könnte auch die Artenvielfalt in Schutzgebieten gefährden, wenn kein ausreichender Sicherheitsabstand von den Anbauflächen zu ökologisch sensiblen Gebieten besteht. Das geht aus einer NABU-Studie im Auftrag des Landesumweltamtes Brandenburg hervor. Um die Eignung von Methoden zum Pollen-Monitoring zu untersuchen, hatte das Land Brandenburg im Sommer 2007 im und am Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch (Märkisch-Oderland) technische und "biologische" (Bienenvölker) Pollensammler eingesetzt.

Die Ergebnisse zeigen: Pollen gelangten in großer Zahl selbst bei einer Entfernung von 100 Metern in das geschützte Gebiet. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU einen Mindestabstand von 1000 Metern zu Gen-Feldern, um Gefährdungen durch genmanipulierte Pflanzen in Schutzgebieten vorzubeugen. Ferner müsse der Anbau der Gentech-Maissorten mit Mon 810 so lange ausgesetzt werden, bis Risiken für Mensch und Natur ausgeschlossen werden können.

Während Frankreich und einige andere europäische Länder den Anbau von Mon 810 verbieten, ist er in Deutschland zugelassen. Der Abstand von Gen-Äckern soll nach dem Willen der Bundesregierung lediglich 150 Meter zu konventionellen Anbauflächen, beziehungsweise 300 Meter zu Öko-Äckern betragen. Eine Brandenburger Initiative, 800 Meter Abstand zu Schutzgebieten vorzusehen, fand in den Ausschüssen des Bundesrates keine Mehrheit.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden von Januar bis November 2007 frische Schnittblumen im Wert von 725,3 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt. Wie schon in den Vorjahren stammten mit Abstand die meisten Blumen (89 Prozent) aus den Niederlanden. Der Wert der von dort eingeführten Blumen belief sich auf 645,7 Millionen Euro. Weitere bedeutende Lieferländer waren Kenia (15,7 Millionen Euro), Italien (15,3 Millionen Euro) sowie Ecuador (9,5 Millionen Euro).

Besonders beliebt waren im betrachteten Zeitraum wiederum Rosen. Von diesen wurden 964 Millionen Stück für insgesamt 218,7 Millionen Euro importiert. Auch hier kam mit 690 Millionen Stück oder 182,3 Millionen Euro der ganz überwiegende Teil (83%) aus den Niederlanden.

Mit einem durchschnittlichen Stückpreis von 79 Cent waren Orchideen die teuersten der importieren Blumen. Neben den Niederlanden (6,3 Millionen Stück, 7,2 Millionen Euro) war hier Thailand (4,4 Millionen Stück, 1,2 Millionen Euro) Hauptlieferant.

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Netmarks

  • www.destatis.de

Quelle

Nach dem ersten Frost schmeckt Grünkohl erst richtig gut. Dann entwickelt er seinen typischen herbsüßen Geschmack. Was außerdem noch alles in ihm steckt und welche Traditionen sich mit ihm verbinden, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2008.

Herausragend ist der hohe Gehalt an Vitamin C. Mit 100 Milligramm pro 100 Gramm Grünkohl enthält er doppelt so viel des Vitamins wie Orangen oder Zitronen und sorgt so in den Wintermonaten für geballte Vitamin-C-Power. Außerdem ist er reich an Folsäure und strotzt vor Calcium. Eine Portion von 250 Gramm deckt knapp die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Calcium. Hilfreich gerade für Menschen, die keine oder nur wenig Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Das sind beispielsweise Veganer oder Patienten mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit, einer sogenannten Laktose-Intoleranz.

Spitze ist Grünkohl auch in Sachen sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. So enthält er beachtliche Mengen an gesundheitsfördernden Carotinoiden, Flavonolen und Glucosinolaten. Letztere sind schwefelhaltige Verbindungen, die für den typischen Kohlgeruch verantwortlich sind und die möglicherweise krebsvorbeugende Wirkung besitzen.  weiter »

cover of Plinius der Ältere: Die Naturgeschichte des Caius Plinius Secundus (2007)Die Naturgeschichte des Caius Plinius Secundus, 2 Bde.

author: Plinius d. Ält.; Manuel Vogel
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asin: 3865391443
binding: Gebundene Ausgabe
list price: EUR 39,95 EUR
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Gaius Plinius Secundus schuf mit seiner Naturgeschichte eine Darstellung des gesamten naturkundlichen Wissens seiner Zeit in 37 Büchern. Die "Historia Naturalis" ist das einzige überlieferte Werk aus Plinius' Feder.

Es diente bis ins 18. Jahrhundert als enzyklopädische Wissensquelle. In beispielloser Gelehrsamkeit fasst er darin er das gesamte naturkundliche Wissen seiner Zeit zusammen. Damit stellt das Werk eine unschätzbare Quelle des antiken Wissens dar.

Nach seinen eigenen Angaben beinhaltet es 20.000 Fakten zu den Themen Anthropologie, Arzneien aus Pflanzen- und Tiersubstanzen, Botanik, Ethnographie, Gartenbau, Geographie, Kosmologie, Kunstgeschichte, Medizin, Metallverarbeitung, menschliche Physiologie, Mineralogie, Schöne Künste und Zoologie.  weiter »

Otto Wilhelm Thomé: Leonurus cardiaca (1885)

Leonurus cardiaca, Familie: Lamiaceae'.

  • Quelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gera 1885.
  • Digitalisat: Biolib.de via Wikimedia Commons
  • Lizenz: Public Domain (= gemeinfrei)
Otto Wilhelm Thomé: Leonurus cardiaca (1885)

Leipziger Forscher haben das Geheimnis einer alten Heilpflanze gelüftet. Das Herzgespannkraut wurde schon 1485 als Arznei gegen Herzkrankheiten erwähnt. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, haben Wissenschaftler um Professor Stefan Dhein herausgefunden, dass der Pflanzenextrakt die Durchblutung des Herzmuskels tatsächlich verbessert. Unklar ist noch, welche Wirkstoffe dafür verantwortlich sind und ob die Pflanze Einfluss auf den Verlauf von Herzerkrankungen hat.

Das Herzspannkraut, auch bekannt als Echtes Herzgespann, Löwenschwanz oder Leonurus cardiaca wurde bereits in einem der ersten gedruckten und deutschsprachigen Kräuterbücher, dem Gart der gesuntheit (1485) unter dem dem Namen Cordiaca erwähnt und bei Magendrücken und Herzbeschwerden empfohlen.

Mit Herzspannkraut wurde früher Linsen- und Erbsensuppe und sogar Bier gewürzt; die Pflanze beinhaltet Gerbstoffe, die Bitterstoffe Leocardin und Terpene, Flavonoide wie Rutin und Quercitrin, Kaffeesäureverbindungen und ätherisches Öl. In größeren Mengen ist Herzgespann giftig (vgl. 1).  weiter »

Die Belastung von Tafeltrauben mit giftigen Pestiziden ist in einem aktuellen Greenpeace-Test auf ein Sechstel der Werte aus den Vorjahren gefallen. Nur noch acht Prozent der geprüften Ware beurteilt Greenpeace als "nicht empfehlenswert", da gesetzliche Grenzwerte überschritten wurden.

Insgesamt hat die Umweltorganisation 71 Proben von Tafeltrauben aus neun großen Supermarktketten in neun deutschen Großstädten untersuchen lassen. Die erfreuliche Entwicklung im Angebot der Supermärkte ist ein Erfolg der Greenpeace-Kampagne "Kein Gift im Essen".

Einzig der Discounter Norma hat sich als schwarzes Schaf erwiesen: 44 Prozent der Proben sind zu hoch belastet. Die Früchte von Rewe und Kaisers-Tengelmann schneiden dagegen am besten ab. Aldi, Edeka, Kaufhof, Lidl, Penny, Plus und Real liegen im Mittelfeld. Zwar sinken die Werte, doch noch immer finden sich in 90 Prozent der konventionell angebauten Ware Rückstände von Pestiziden. Die Tafeltrauben stammten großteils aus Italien, Griechenland und Spanien. Die Bioware im Test erwies sich in allen Fällen als pestizidfrei und wird von Greenpeace ohne Abstriche empfohlen.  weiter »

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