Fauna

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Der jährliche Gang zum Tierarzt dürfte für die meisten Hundebesitzer obligatorisch sein: Er dient der Zeckenimpfung und der Wurmkur, bei besseren Ärzten sollte ein kurzer Gesundheitscheck auch selbstverständlich sein.

Auch wenn der Vierbeiner nicht krank ist, kann man jedoch einiges für dessen Gesundheit tun. Das muß keineswegs ein Veterinärmediziner erledigen, ein qualifizierter Homöopath oder Naturheilkundler kann eine bessere Wahl darstellen, und vieles kann der Hundehalter auch in Eigenregie erledigen. Diese Rubrik liefert hierzu einige Anregungen.  weiter »

Falsche Hoffnung Gentechnik

›Golden Rice‹ fällt als Wunderwaffe gegen Vitamin-A-Mangel aus

›Golden Rice‹ fällt als Wunderwaffe gegen Vitamin-A-Mangel aus

Sie sollte das Wundermittel gegen den Vitamin-A-Mangel in der Dritten Welt sein, der zur Erblindung und sogar zum Tode führen kann: Die gentechnisch veränderte Reissorte ›Golden Rice‹ wurde erstmals 1999 vorgestellt. Zehn Jahre später steht fest, dass die Gentechnik-Industrie ihre damaligen Heilsversprechen nicht einlösen konnte. Das belegen Recherchen der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch. Wesentliche Fragen zur Qualität und Sicherheit von ›Golden Rice‹ sind bis heute ungeklärt.

"Es glänzt nicht alles, was golden ist", sagte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. "Die Gentechnikindustrie gibt sich als Retter vor Welthunger und Mangelernährung. Von ihrem Vorzeigeprojekt ,Golden Rice' bleibt übrig, dass offenbar mit humanitärem Mantel einer umstrittenen Technologie zum Durchbruch verholfen werden sollte."

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich bis zu 250.000 Kinder in den Entwicklungsländern an den Folgen von Vitamin-A-Mangel. Seit langem versprechen Wissenschaftler und Saatgut-Industrie Abhilfe durch ›Golden Rice‹.  weiter »

Knapp die Hälfte der Deutschen hat gute Vorsätze für das neue Jahr

Gesundheitsbewusstes Leben, Umweltschutz, beruflicher Erfolg und mehr Zeit für die Familie stehen dabei oben auf der Liste

Gesundheitsbewusstes Leben, Umweltschutz, beruflicher Erfolg und mehr Zeit für die Familie stehen dabei oben auf der Liste

Fast jeder zweite Bundesbürger (45,7%) nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, gute Vorsätze zu fassen und nennt auch spontan ein konkretes Ziel. Vor allem Aspekte in den Bereichen Gesundheit, beruflicher Erfolg und Privatleben/Familie sind den Menschen wichtig.

Fragt man etwas genauer nach, so spielt auch der Umweltschutz eine große Rolle. Frauen und Männer unterscheiden sich in Ihren Zielen dabei kaum, allerdings lassen sich je nach Altersgruppe verschiedene Tendenzen feststellen. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter 500 Personen hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Dezember im Auftrag der Allianz Deutschland durchgeführt hat.

Die Befragten nehmen es dabei mit ihren guten Vorsätzen durchaus ernst und arbeiten daran, sie umzusetzen: 79 Prozent derer, die bereits für das laufende Jahr gute Vorsätze gefasst haben, haben diese auch tatsächlich verwirklicht.  weiter »

›Die Klimakrise ist gefährlicher als die Wirtschaftskrise‹

Greenpeace bilanziert Klimapolitik des Jahres 2008

Greenpeace bilanziert Klimapolitik des Jahres 2008

"Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise. Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis - die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. "Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten. 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden".

Deutschland hat erklärt, 40 Prozent weniger CO2 im Jahr 2020 auszustoßen als 1990. Doch dies wird mit den derzeitigen Maßnahmen nicht gelingen. Denn im Jahr 2008 gab es erhebliche Rückschläge: Die EU-Regierungschefs haben mit ihren im Dezember beschlossenen Maßnahmen zum Klimaschutz enttäuscht. Besonders Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihr Engagement aufgegeben und bewertet die Interessen einiger Wirtschaftsbranchen höher als die Bewältigung der Klimakrise.

"Umweltschutz und Wirtschaftswachstum dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss wesentlich mehr in Erneuerbare Energien, in Gebäudedämmung, in energiesparende Elektrogeräte und effiziente Pkw investiert werden. Hier liegen die Chancen für neue Arbeitsplätze und Exporte", sagt Behrens. Die Regierung sollte zudem klima- und umweltschädliche Subventionen abbauen. Derzeit fördert sie Umweltzerstörung mit derzeit jährlich 42 Milliarden Euro, etwa durch die Nicht- oder Geringbesteuerung von klimaschädlicher Kohle. Der Atomausstieg darf nicht aufgeweicht werden, sondern sollte 2015 abgeschlossen sein, also deutlich schneller als bislang geplant. Atomkraft kann das Klima nicht retten.  weiter »

Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier

Jahresbilanz 2008 des WWF: Menschenverursachtes Artensterben dauert an

Jahresbilanz 2008 des WWF: Menschenverursachtes Artensterben dauert an

Die Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF) zieht eine durchwachsene Bilanz für das Jahr 2008. „Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an“, sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen.

Die Verlierer 2008:

  • Frösche und Amphibien
  • Iberischer Luchs
  • Menschenaffen
  • Lonesome George (Geochelone nigra abingdonii)
  • Roter Tunfisch

Die Gewinner 2008:

  • Wolf
  • Buckelwal
  • Afrikanischer Elefant
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Fernseher im Schlafzimmer als Sextöter

Tipps für mehr Zärtlichkeit in der Partnerschaft

Tipps für mehr Zärtlichkeit in der Partnerschaft

Wenn Paare viele Jahre zusammen sind, fehlt nicht selten der verliebte Blick, ein zärtlicher Kuss oder der überraschende Moment. Das Magazin Reader's Digest veröffentlicht in seiner Januar-Ausgabe deshalb viele Ideen, die für mehr Zärtlichkeit und Erotik in der Beziehung sorgen sollen.

Einer der Vorschläge: Paare sollten nicht immer alles gemeinsam machen, sondern auch mal getrennt etwas unternehmen. "Gerade in einer langen Partnerschaft kennt man sich fast zu gut, um noch darauf gespannt zu sein, was die nächste Begegnung bringt", begründet die Hamburger Paarberaterin Doris Willer diese Idee.

Mögliche Aktivitäten außerhalb der Partnerschaft können das Singen in einem Chor oder ein Sprachkurs an der Volkshochschule sein. "Freuden und Erfahrungen außerhalb der Zweisamkeit sind essenziell", sagt Willer. Ihre Begründung: Anschließend haben sich die Partner wieder viel zu erzählen.  weiter »


Nicht nur an Silvester gehört Alkohol für viele Menschen zum Alltag. 15 Prozent der Sachsen und 11 Prozent der Bayern trinken jeden Tag alkoholische Getränke. Im Bundesdurchschnitt konsumieren 7 Prozent täglich und weitere 23 Prozent an zwei oder mehr Tagen pro Woche Bier oder Wein.

Andererseits trinken 41 Prozent der Bundesbürger so gut wie nie Alkohol. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Infas-Umfrage mit 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

"Gesunde vertragen geringe Mengen Alkohol meist gut, dennoch sollte er nicht täglich getrunken werden. Wer Medikamente einnimmt, sollte sich vor dem Alkoholkonsum vom Apotheker zu möglichen Wechselwirkungen beraten lassen", so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

Als Richtwert gilt, dass Männer pro Tag nicht mehr als 20 Gramm, Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol trinken sollten. Ein Glas Sekt (0,1 Liter) enthält etwa 9 Gramm, ein halber Liter Bier etwa 18 Gramm Alkohol.  weiter »

Über 1.000 neue Arten entdeckt

Spektakulärer Erstkontakt: In der Region ›Greater Mekong‹ entdecken Forscher 1000 neue Tier- und Pflanzenarten

Spektakulärer Erstkontakt: In der Region ›Greater Mekong‹ entdecken Forscher 1000 neue Tier- und Pflanzenarten

In den Jahren 1997 bis 2007 wurden im Einzugsgebiet des unteren Mekongs insgesamt tausend neue Arten entdeckt. Das berichtet der aktuelle WWF-Report „First Contact in the Greater Mekong“, der zahlreiche Neubeschreibungen erstmalig mit Film- und Fotoaufnahmen präsentiert.

Darunter befinden sich auch 15 Säugetiere, wie etwa die Laotische Felsenratte (Laonastes aenigmamus). Von dem Eichhörnchen-ähnlichen Tier vermutete man bisher, dass es seit 11 Millionen Jahren ausgestorben sei. Bis es von Forschern auf einem Lebensmittelmarkt in Laos wiederentdeckt wurde. Kurz darauf folgte die erste Sichtung in freier Wildbahn.

Erstmalig beschrieben wurden auch der Truong-Son-Muntjak, eine bislang unbekannte Hirschart, und das Annamitische Streifenkaninchen (Nesolagus timminsi). Unter den neu beschriebenen Arten finden sich außerdem die weltgrößte Jägerspinne (Heteropoda maxima) und der Zyanid produzierende Drachentausendfüssler (Desmoxytes purpurosea).  weiter »


Ohne die spontanen Stressreaktionen unseres Körpers - schneller Herzschlag, erhöhte Atmung, angespannte Muskeln, hochwaches Hirn - würden wir manche Gefahren viel zu spät realisieren. Ein höchst nützlicher Mechanismus also. Unsere frühen Ahnen reagierten darauf in aller Regel mit Muskelarbeit: Kampf oder Flucht.

Unser heutiger Lebensstil aber gibt uns kaum noch die Möglichkeit, den Stress wie zu Urzeiten mit Bewegung zu kontern. "Aus dem lebensrettenden Notfallprogramm ist dadurch ein gefährlicher Krankmacher geworden", erklärt Professor Christoph Bamberger, Direktor des Medizinischen PräventionsCentrums Hamburg, in der Apotheken Umschau.

Das eigentliche Problem ist chronischer Stress, der etwa durch Zeitnot, Informations- und Reizüberflutung oder ein Übermaß an Arbeit entsteht. Bei Dauerstress setzt der Körper das Hormon Kortisol frei. Selbst bei jahrelang anhaltendem Druck sinkt seine Produktion in der Nebennierenrinde nicht ab. Die Folge: Der Botenstoff hält uns unter Daueralarm. Blutdruck, Blutzucker und Blutfette sind ständig erhöht. Die Gefahr für Herzinfarkt, Schlaganfall, Osteoporose und Infektionsanfälligkeit steigt. Je länger der Druck anhält, desto mehr schlägt er auf das Gemüt. Erschöpfung und Depressionen kommen hinzu.  weiter »

Liste der schwersten zehn humanitären Krisen 2008

Zunehmend unsichere Kontexte erschweren Hilfe für Bedürftige

Zunehmend unsichere Kontexte erschweren Hilfe für Bedürftige

Massive Vertreibungen, Gewalt und vernachlässigte medizinische Bedürfnisse: Das Leid der Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, in Somalia, im Irak, Sudan, in der äthiopischen Somali-Region und in Pakistan bleibt für die Weltöffentlichkeit oft unsichtbar. Zusammen mit den kaum beachteten medizinischen Notsituationen in Myanmar (Birma) und Simbabwe gehören sie jedoch zu den derzeit schlimmsten humanitären Krisen weltweit.

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat heute die Liste der schwersten humanitären Krisen 2008 vorgestellt. Auf ihr stehen auch die weltweit zunehmende Verbreitung der Koinfektion von HIV und Tuberkulose sowie Mangelernährung bei Kindern, die die Ursache für den Tod von bis zu fünf Millionen Kindern jährlich ist.  weiter »

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