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RundfunkEine Leitung für drei verschiedene Dienste - das ermöglichen sogenannte Triple-Play-Angebote. Der Kunde erhält hier den Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss als Paket von einem Anbieter und über eine Leitung. "Triple Play funktioniert sowohl über das TV-Kabel als auch über die DSL-Leitung. Deshalb gibt es solche Angebote sowohl bei TV-Anbietern wie Kabel Deutschland oder Unitymedia als auch bei Festnetz- und Internetanbietern wie Deutsche Telekom oder Arcor", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de. Trotz nur einer Leitung kann der Kunde aber alle Dienste parallel nutzen und bezahlt inklusive Telefon- und Internetflatrate ab rund 30 Euro im Monat. Unabhängig von der Art der Leitung und des Anbieters haben Triple-Play-Angebote Vor- und Nachteile. Komfortabel für den Kunden ist beispielsweise, dass er es durch die Bündelung von Telefon, Internet und Fernsehen nur mit einem Anbieter zu tun hat. Der anschließende Wechsel zu einem anderen Anbieter dagegen ist mitunter aufwendig, weil viele verschiedene Leistungen umgestellt werden müssen. weiter » "Wie kann eine Medienpolitik aussehen, die dem Internetzeitalter etwas angemessener ist als unsere bisherigen Instrumentarien?" Um diese Eingangsfrage von Moderator Dr. Lutz Hachmeister, Direktor des IfM, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, ging es am heutigen Dienstagvormittag beim Kongress der medienwoche@IFA im ICC Berlin. In seiner Keynote ging BBC-Generaldirektor Mark Thompson zunächst auf das Verständnis der BBC von den Aufgaben des public service broadcast in Zeiten des Internet ein. Wie schafft man Public Value in einer digitalen Gesellschaft? Dies sei eine der zentralen Fragestellungen gerade für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, so der Chef des britischen Traditionssenders. Kernaufgabe seines Hauses sei es, Qualitätsinhalte herzustellen und ihre Auffindbarkeit auch in der digitalen Ära sicherzustellen, ohne dabei die in 80 Jahren Sendergeschichte etablierten Stärken, Kompetenzen und Werte der BBC zu verlieren. Der Übergang sei zwar unbequem, das Ergebnis jedoch nützlich für alle, vor allem für die Gesellschaft. weiter » Vor zehn Jahren begann die Erfolgsgeschichte des MP3-Players. Im September 1998 kam mit dem ›Rio Diamond PMP300‹ der erste Massenmarkt-taugliche MP3-Spieler auf den Markt. Kurz nach Einführung des MP3-Players hat der Markt auch in Deutschland regelrecht abgehoben. Die Wachstumsraten lagen bei mehreren hundert Prozent pro Jahr. Ihren Höhepunkt erreichte die Nachfrage im Jahr 2005. Damals wurden 8,4 Millionen Geräte für insgesamt fast 700 Millionen Euro verkauft. Inzwischen sind die Player in zahlreiche andere Geräte integriert, wie Handys, Autoradios oder Navigationssysteme. Die Absatzzahlen reiner MP3- und MP4-Spieler sind entsprechend leicht zurückgegangen. In diesem Jahr werden knapp sieben Millionen Geräte für 498 Millionen Euro verkauft. Der große Vorteil der MP3-Player bestand vor allem in der Speichertechnik. Das weitgehend in Deutschland entwickelte Komprimierungsformat MP3 sorgte für wesentlich kleinere Datenmengen ohne Verluste beim Hörgenuss. Als Tonträger wurden erstmals die gegen Erschütterungen unempfindlichen Flash-Speicher eingesetzt. Damit waren die Zeiten leiernder Kassetten und verspringender CDs vorbei. Außerdem sind die Flash-Speicher klein und brauchen kaum Energie, sodass die Abspielgeräte deutlich kompakter werden konnten. weiter » Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff bekräftigte anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Verbreitung über Kabel, Satellit und Terrestrik weiterhin die Hauptrolle spielen werde, dass daneben aber dem Internet eine entscheidende Rolle zukomme. "Der Mehrwert, der sich durch die intelligente Vernetzung bewährter Programmangebote schaffen lässt, die zeitsouveräne und mobile Nutzung vorhandener Inhalte benötigen leistungsfähige digitale Verbreitungswege. Wir wollen dem Nutzer einen zeitgemäßen Mehrwert ohne großen Mehraufwand bieten", betonte Raff beim Presseforum der Produktions- und Technik-Kommission (PTKO) von ARD und ZDF. Die ›digitale Dividende‹, das durch die Umstellung von analog auf digital freiwerdende Frequenzspektrum, müsse weiterhin für Rundfunkangebote genutzt werden, sagte Raff, der auch Vorsitzender des Digitalausschusses von ARD und ZDF ist. Mit Sorge betrachte er Vorstöße großer Telekommunikations- und Mobilfunkunternehmen, Teile davon für rundfunkfremde Dienste zu beanspruchen. Die angebliche Versorgung des ländlichen Raums mit breitbandigem Internet diene dabei nur als Vorwand. Die Bundesnetzagentur müsse genauer prüfen, welche Ressourcen, beispielsweise auch bei UMTS, hier brach lägen und wofür freiwerdende Frequenzen störungsfrei genutzt werden könnten. weiter » Als erstes deutsches Telekommunikationsunternehmen bietet Alice jetzt pures Fernseh-Vergnügen ohne Aufpreis in seinen DSL-Paketen ›Alice Fun‹ und ›Alice Complete‹ - ohne Anhebung der monatlichen Grundgebühr. Alice folgt damit dem Wunsch vieler Deutscher, die einer repräsentativen Umfrage der GfK zufolge verstärkt Interesse an der Nutzung von TV über die DSL-Leitung zeigen. Fast jeder zweite Bundesbürger (40 Prozent) kann sich vorstellen, zukünftig nur noch über diese neue Möglichkeit fernzusehen. Telefon, Internet und ganz viel Fernsehen: Ab 29,90 Euro pro Monat steht Alice Kunden fortan neben der Telefon-Flatrate für Gespräche im deutschen Festnetz sowie einer Internet-Flatrate mit bis zu 16.000 Kbit/s auf Wunsch auch die neue Fernseh-Flatrate in einem Paket zur Verfügung: Es sind bis zu 150 ständig aktualisierte, ausgesuchte Movies, Dokumentationen und Reportagen aus dem Video-on-Demand-Angebot kostenlos abrufbar. Außerdem enthält das neue Alice Paket über 100 Fernsehkanäle: alle öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Programme sowie zusätzlich über 30 Pay-TV-Kanäle aus dem Programmpaket "Big Entertainment" als Clou bis Ende 2008 kostenlos. Die bislang kostenpflichtige Option Alice homeTV entfällt im Zuge der Integration in die Alice Produkte. weiter » Der Prime Time Emmy Award in der Kategorie Technik geht dieses Jahr an das Joint Video Team für die Entwicklung und Etablierung des Videokodierstandards H.264 MPEG-4 AVC. Nach vielen Preisen und Ehrungen wurde am 23. August 2008 in Los Angeles das hocheffiziente Videokompressionsverfahren H.264 (mit der offiziellen Bezeichnung ITU-T Recommendation H.264 | ISO/IEC 14996-10 MPEG-4 AVC) von der Academy of Television Arts and Sciences ausgezeichnet. Prämiert wurde das JVT, welches gemeinsam von den Standardisierungsorganisationen ITU (International Telecommunication Union), ISO (International Organisation for Standardization), und IEC (International Electrotechnical Commission) getragen wird. Die Verbesserungen durch H.264 haben den Erfolg neuer Video-Anwendungen wie HDTV, Blu-ray Disc, Internet- und Mobile-TV, Video-iPods und -iPhones getragen. Für den Nutzer ist hier wichtig, mit welcher Geschwindigkeit und Qualität die Videos auf das jeweilige Endgerät kommen. H.264 bewirkt dabei, dass typischerweise weniger als die Hälfte der Bits für ein Video erforderlich sind, als bei seinen Vorgängerstandards. weiter » Erstklassige Tore, schnelle Dribblings, spektakuläre Torhüterparaden - Szenen, die Fußballfans begeistern und die es zu bewahren gilt. Um die TV-Bilder der deutschen Fußball-Bundesliga zu digitalisieren und zu archivieren, implementiert IBM gemeinsam mit den Business Partnern SVA und Vizrt eine zentrale Speicherplattform bei der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL). TV-Sender wie Fans profitieren von der Lösung gleichermaßen: Die Archivierung sichert dem deutschen Fußball den Erhalt wertvoller Berichterstattung, dank Digitalisierung kann das historische Bildmaterial vor möglichen alterungsbedingten Schäden bewahrt werden. Technologisch möglich ist das mit einer SAN-Lösung (Storage Area Network), die den IBM DS4800 Plattenspeicher mit der IBM TS3500 Tape Library kombiniert. Sie bildet die Grundlage für eine von der DFL entwickelten Media Library, auf die Medienpartner künftig per Internet Zugriff haben. Zentrale Speicherplattform für die Media Library ist eine SAN-Lösung, die die DFL gemeinsam mit dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) aufgebaut hat. Mit der Lösung lassen sich historische, aktuelle und zukünftige Fußballspiele der Bundesliga sowie des DFB-Pokals und der Länderspiele digitalisieren und zentral bündeln. weiter » |
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