Transport und Logistik

Mehrwegsysteme schonen natürliche Ressourcen und das Klima

Ein einziger Glasmehrweg-Getränkekasten ersetzt 320 Plastik-Einwegflaschen

Ein einziger Glasmehrweg-Getränkekasten ersetzt 320 Plastik-Einwegflaschen

Mehrweggetränkeflaschen sind ein erfolgreiches System mit Tradition. Bereits um 1700 wurden Tonkrüge als Mehrweggefäße mit Mineralwasser befüllt. Im Laufe der Zeit kam zunehmend das Material Glas zum Einsatz. Getränke in Mehrwegflaschen leisten einen signifikanten Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. In Mehrwegflaschen und -transportgebinden werden Ressourcen sinnvoll genutzt, regionale Produkte gestützt und so Wirtschaftskreisläufe umweltfreundlich geschlossen. Insbesondere Mehrwegflaschen aus Glas schonen natürliche Ressourcen, da der Werkstoff Glas robust in der Wiederverwendung und einfach im Recycling ist.

Mehrwegsysteme haben ein erheblich geringeres Treibhauspotenzial als Einwegsysteme. So wird beispielsweise bei Wasser in Mehrwegverpackungen durch die häufige Wiederbefüllung und die in der Regel kurzen Transportstrecken von etwa 50 km nur gut die Hälfte des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) erzeugt als bei Wasser in Einwegverpackungen aus Plastik, die in der Regel über deutliche längere Strecken transportiert werden (durchschnittlich 250 km).  weiter »


Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 1,5 Millionen Tonnen Frachtgut zu oder von asiatischen Flughäfen befördert. Dies ent­sprach mit 45,6 Prozent fast der Hälfte der beförderten Luftfrachtmenge, die auf deutschen Flughäfen umgeschlagen wurde.

Die vier bedeutendsten Flughäfen im Luftfrachtverkehr mit Deutschland liegen in Asien: Es handelt sich um die Flugplätze der Metropolen Hongkong (188 000 Tonnen), Dubai (187 000 Tonnen), Seoul (156 000 Tonnen) und Shanghai (154 000 Tonnen).

Der im Handel mit Deutschland aufkommensstärkste Flughafen im europäischen Ausland war 2007 Istanbul mit 72 000 Tonnen.  weiter »

Konzeptfahrzeug ›Carai‹ mit Sensorantenne

Hinter einer unübersichtlichen Autobahnkurve ist es plötzlich da - das Stauende. Dieser Albtraum jedes Autofahrers könnte bald der Vergangenheit angehören. Dafür arbeitet auch die Professur Nachrichtentechnik der TU Chemnitz, die sich am Europäischen Forschungsprojekt SAFESPOT beteiligt.

Ziel dieses Projektes ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch intelligente Fahrzeuge und Infrastrukturen. Die Autos sollen miteinander kooperieren und kommunizieren. So kann etwa ein im Stau stehendes Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig vor der gefährlichen Situation warnen und so Unfällen vorbeugen. Auch andere sicherheitskritische Anwendungen wie das automatische Bremsen, der sichere Spurwechsel oder ein automatisches Reißverschlussverfahren werden durch kooperative Systeme ermöglicht.

An dem Projekt, welches noch bis Januar 2010 fortgeführt wird, beteiligen sich über 50 europäische Partner aus den Bereichen Automobilindustrie, Verkehrsdienstleistung und -forschung sowie Infrastrukturbetrieb. Hauptaufgabe der Chemnitzer Forscher ist es, durch die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen über ein Funknetz (WLAN) eine genaue Lokalisierung zu ermöglichen.  weiter »

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Die Enzyklopädie des Eisenbahnwesens ist ein Sonderband aus der Reihe Zeno.org von Directmedia, durch die ein Klassiker der Eisenbahn-Literatur einem breiten Publikum zugänglich gemacht wird.

Die »Enzyklopädie des Eisenbahnwesens« ist ein Muss für alle Modellbahner und Eisenbahnliebhaber. Die von Viktor von Röll in zehn umfanhreichen Bänden herausgegebene »Enzyklopädie des Eisenbahnwesens« erschien 1912 bis 1924 in zweiter Auflage. Das von renommierten Fachleuten erarbeitete Werk umfasst alle Aspekte des Eisenbahnwesens seiner Zeit. Die Artikel reichen von Biographien berühmter Eisenbahnkonstrukteure bis zu umfangreichen Technikbeschreibungen und informieren sogar über scheinbar abwegige Themen wie die Bahnwärterwaschlokale.

Einen besonderen Reiz machen die zahlreichen Abbildungen, Illustrationen und Zeichnungen aus. So finden sich Baupläne von Brückenanlagen und Rangierbahnhöfen neben technischen Darstellungen von Achsen und Lokomotiven. Zugleich gibt es für fast jedes Land der Erde Karten der Eisenbahnnetze.  weiter »

Nach intensiven Vorbereitungen wurde das Verbundprojekt DeMARINE-Sicherheit am 1. April gestartet. Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten der Erdbeobachtung im maritimen Bereich zu untersuchen und zu verbessern.

Das mit den Bremer Partnern OHB System und Astrium sowie dem DLR-Institut in Oberpfaffenhofen, Infoterra, der Fraunhofer Gesellschaft und weiteren Instituten bearbeitete Projekt wird Daten der Envisat-, TerraSar-X- und ggf. auch zukünftige Satellitenmissionen wie RapidEye nutzen und u.a. mit satellitengestützten AIS-Daten verschneiden, um mögliche Anwendungsfelder für die Seeverkehrswirtschaft zu erschließen.

Eine enge Zusammenarbeit in einem Nutzerzentrum ist mit dem parallel gestarteten Verbundprojekt DeMARINE-Umwelt geplant, welches vom BSH in Hamburg geleitet wird. Beide Projekte sind in eine Reihe weiterer DLR-Vorhaben eingebettet, die sich inhaltlich an den Zielen des EU-Programms zum Global Monitoring for Environment and Security (GMES) orientieren.  weiter »

Mobiltelefonen, Unterhaltungselektronik, Autos, Luft- und Raumfahrt oder in Eisenbahnsteuerungssystemen: Elektronische Schaltungen und Systeme werden heutzutage in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt. Das Versagen solcher Systeme kann Folgen haben, die von kleineren Unannehmlichkeiten bis hin zu schwerwiegenden Unfällen reichen können.

Besonders in den Bereichen, in denen das Leben von Menschen gefährdet ist, sind die Sicherheitsanforderungen sehr hoch. "Einfaches Testen", wie es derzeit gängige Praxis in industriellen Bereichen ist, reicht nicht mehr aus. Zu Fragen der Bahnsicherheit, insbesondere dem Prüfen von Bahnsteuerungssystemen arbeiten Bremer Informatiker und Spezialisten von Siemens in den beiden Graduiertenkollegs GESy (Doktorandenkolleg Eingebettete Systeme) der Universität Bremen und RA:GS! (Graduiertenkolleg Rail Automation Graduate School, Braunschweig) von Siemens zusammen.

Das gemeinsame Ziel: Erarbeiten von Entwicklungs- und Prüfungsmethoden für die Bahnsteuerungscomputer von morgen. Jetzt wurde die erste GESy-Promotion erfolgreich abgeschlossen. Betreut vom Bremer Informatikprofessor Rolf Drechsler beschäftigte sich Sebastian Kindler in seiner Doktorarbeit "Automatisierte Validation und Verifikation von bahnspezifischen Komponenten und Systemen" mit der Kollisionsfreiheit auf Schienen.  weiter »

Es besteht ein großer Bedarf für die Entwicklung und die Integration von Roboter-Systemen in der Logistik. Die Prozesse sollen effizienter laufen und die Arbeiten leichter werden, besonders im Wareneingang und im Warenausgang. Unternehmen wissen um die Möglichkeiten der modernen Technik und würden auch in sie investieren - wenn der Markt die richtigen Lösungen parat hätte. Das belegt die Studie "RoboScan'07", die das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) an der Universität Bremen in Kooperation mit dem Springer-VDI-Verlag durchgeführt hat.

Die Untersuchung beschäftigt sich mit den Entwicklungen, den Potenzialen und den künftigen Aufgaben der "Robotik-Logistik". Mit dem Begriff beschreiben die BIBA-Wissenschaftler das Handlungsfeld der industriellen Robotertechnologie für die innerbetriebliche Materialflussoptimierung. Die Studie konzentriert sich auf die Dienstleistungs- und Intralogistik und gliedert sich in die vier Bereiche Automatisierung und Robotik in der Logistik, den Wareneingang und die Zukunft der Robotik-Logistik. Dazu befragten die Bremer Wissenschaftler von April bis Juni dieses Jahres vier Zielgruppen: Kunden/Logistiker, Anbieter und Berater, Forschungsinstitutionen und weitere Marktteilnehmer wie zum Beispiel Medienfachleute.  weiter »

Getränkeversorgung mit Soda-Club schont die Umwelt

Getränkeversorgung mit Soda-Club schont die Umwelt

Meldung: Getränkeversorgung: Aufsprudeln von Wasser mit Kohlensäure-Zylindern schont die Umwelt

Auch kommende Generationen haben ein Recht auf eine lebenswerte Umwelt. Schon ein kleiner Beitrag im Alltag hilft beim Umweltschutz. Wer mit einem Sprudler zuhause Getränke selbst herstellt, verringert die Umweltbelastungen durch den Straßentransport von fertig abgefüllten Flaschen.

Abbildung: obs/Soda-Club GmbH.

Getränkeversorgung mit Soda-Club schont die Umwelt

Verbraucher, die ihr Wasser mit Kohlensäure-Zylindern aufsprudeln, helfen der Umwelt, denn sie leisten einen Beitrag zur Verringerung des Transportverkehrs. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Vergleichsrechnung der Soda-Club GmbH. Allein in Deutschland werden jährlich über neun Milliarden Liter Wasser [*] in Flaschen konsumiert. Mehr als 500.000 LKW sind nötig, um diese Menge zu transportieren. Hingegen reicht die Ladung eines einzigen LKW mit Kohlensäure-Zylindern aus, um mehr als eine Million Liter Wasser aufzusprudeln.

Der Aufwand für den Transport von Sprudlerzylindern, hochgerechnet auf die über neun Milliarden Liter Wasser, ist erheblich niedriger. Die benötigte Menge an Zylindern passt auf knapp 9.000 LKW. Rein rechnerisch würden demnach über 98 Prozent weniger LKW fahren müssen. Basis für die Angaben des Limburger Unternehmens ist ein gebräuchlicher LKW mit Zugmaschine und Hänger. Für den Vergleich wird einmal ein LKW mit 1 Liter Flaschen Wasser und alternativ mit Kohlensäure-Zylindern eingesetzt.  weiter »

Die optimale Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen kann, etwa in den Bereichen Medizintechnik und Luftverkehrstechnik, lebensrettend sein. An der TU Darmstadt arbeiten Ingenieure, Designer und Psychologen im Fachgebiet Arbeitswissenschaft interdisplinär zusammen, um Nutzeroberflächen von medizinischen Geräten und Systemen der Flugsicherung zu verbessern.

In der Medizin basieren die immensen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten vor allem auf neuen Technologien. Diagnose und Therapien vieler Krankheiten werden durch moderne Geräte verbessert oder sogar erst möglich. Ärzte und das gesamte medizinische Personal müssen aus diesem Grund immer mehr und auch immer kompliziertere Apparaturen bedienen.

Da Bedienungsfehler schwere Folgen haben können, gilt seit 1. Juli dieses Jahres eine neue DIN-Norm, die die Nutzerfreundlichkeit der Oberflächen medizinischer Geräte definiert. "Das wird das Produktdesign verändern", ist sich Prof. Ralph Bruder, der Leiter des Fachgebiets Arbeitswissenschaft, sicher. "Die Hersteller werden in Zukunft noch mehr auf Sicherheit durch bedienerfreundliches Design achten müssen. In diesem Bereich gibt es noch großen Handlungsbedarf".  weiter »

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