Anmeldung |
VerkehrKonjunkturhilfen für Autoindustrie nur mit UmweltauflagenKonjukturpaket muss richtig gestrickt werden - NABU fordert Umweltauflagen
Konjukturpaket muss richtig gestrickt werden - NABU fordert Umweltauflagen
Mit Blick auf die Verhandlungen über ein Konjunkturpaket hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) an die Bundesregierung appelliert, die Autoindustrie nicht mit Milliardenhilfen zu unterstützen, ohne diese an Umweltauflagen zu koppeln. Nachdem bereits die befristete Kfz-Steuerbefreiung unabhängig vom CO2-Ausstoß des Fahrzeugs beschlossen wurde, seien nun auch Abwrackprämien und zinslose Kredite der staatseigenen KfW-Bank im Gespräch. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
Der NABU fordert die rasche Umstellung der Kfz-Steuer auf Kohlendioxid-Basis, warnt aber gleichzeitig davor, die von der CDU/CSU favorisierten Vorschläge des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) als Grundlage zu nehmen. Danach soll jedes Gramm Kohlendioxid gleich hoch besteuert werden. Klimaschonendere Modelle würden dadurch nur unzureichend gefördert. weiter » Komfortelektronik bietet SchnüffelpotenzialTechnology Review über das Auto als Datensammler
Technology Review über das Auto als Datensammler
Navigationsgeräte speichern aufgerufene Fahrtziele, eingeschaltete Handys lassen sich im PKW orten, elektronische Fahrtenschreiber zeichnen Bewegungsprofile auf: Das Auto wird zum Datensammler und bietet viel Schnüffelpotenzial. Das berichtet das Technologiemagazin Technology Review in Ausgabe 1/2009. weiter » Straßenbau auf dem Mond›Dust Mitigation Vehicle‹ soll Untergrund für die Raumbasis und Landplätze planieren
›Dust Mitigation Vehicle‹ soll Untergrund für die Raumbasis und Landplätze planieren
Mondstaub ist Sand im Getriebe des NASA-Projekts, auf dem Erdtrabanten eine Raumbasis zu errichten. Deshalb haben Ingenieure ein Fahrzeug ersonnen, das mittels einer Linse das Sonnenlicht bündelt und den Staub vor sich zu einer dichten Masse verbackt. Auf diese Weise soll es dem ›Dust Mitigation Vehicle‹ gelingen, auf dem Mond feste Straßen zu bauen sowie den Untergrund für die Raumbasis und diverse Landplätze zu planieren. Aufgewirbelter Staub würde sich sonst wegen der fehlenden Atmosphäre erst nach Tagen oder Wochen setzen. Das behindert die Sicht für Landegeräte, und die Partikel könnten den Betrieb des Nuklearreaktors beeinträchtigen, der zur Energiegewinnung auf dem Mond stationiert werden soll. Das berichtet das Magazin GEO in seiner Januar-Ausgabe. Das Team um Eric Cardiff versucht unterdessen, die Leistung des Staubzerstörers noch zu verbessern. Der Prototyp schafft derzeit lediglich 13 Quadratzentimeter pro Minute. In diesem Tempo bräuchte das Gerät für eine Fläche von der Größe eines Volleyballfeldes rund drei Monate. weiter » Deutschlands Autokäufer kaufen ›grün‹Umweltschutz ist wichtiges Kaufargument
Umweltschutz ist wichtiges Kaufargument
Neben Sicherheit, Preis und Qualität ist für Autofahrer in Deutschland der Aspekt Umweltverträglichkeit ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Neuwagens. Für 76 Prozent der potenziellen Autokäufer ist das Thema Umweltschutz maßgeblich für die Kaufentscheidung. Dies ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Maritz Research. Nach wie vor sind es die Aspekte Sicherheit (für 97 Prozent der Befragten ein maßgebliches Kriterium beim Kaufentscheid), Qualität (94 Prozent) und Preis (91 Prozent), die bei deutschen Neuwagenkäufern ganz weit oben auf der Liste der Kaufkriterien stehen. Auch die Themen Kraftstoffverbrauch und die Höhe der laufenden Unterhaltskosten bewerten von 92 beziehungsweise 87 Prozent der potenziellen Autokäufer als maßgeblich für ihre Kaufentscheidung. Direkt nach den Top Five folgt der Aspekt Umweltverträglichkeit (76 Prozent), der für Autokäufer in Deutschland noch wichtiger als Design (60 Prozent) oder Markenimage (33 Prozent) ist. weiter » Elektroautos sind kein Beitrag zum KlimaschutzGreenpeace: Kohle- und Atomstrom machen Elektroautos zu Dreckschleudern
Greenpeace: Kohle- und Atomstrom machen Elektroautos zu Dreckschleudern
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren heute gegen Elektroauto-Kooperationen mit Energieunternehmen, die Strom mit klimaschädlicher Kohle erzeugen. Nach Mercedes und RWE wollen jetzt auch BMW und Vattenfall ein Elektroauto in Berlin testen. Vor dem Berliner Congress Center am Alexanderplatz haben die Greenpeace-Aktivisten einen Mini und einen Smart mit rosa Farbe, künstlicher Schnauze und Ohren als "Klimaschweine" umdekoriert. Neben den Ringelschwänzchen hängen Stromstecker aus den Fahrzeugen, die mit einem Haufen aus Kohlesäcken und Atommüllfässern verbunden sind. Bei Elektroautos wird der Ort des Emissionsausstoßes lediglich auf die Kraftwerke verlagert. Da der Strom beim Mini von Vattenfall kommt, werden somit umgerechnet 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen. Anstatt Elektroautos zu testen, die nur scheinbar emissionsfrei fahren, fordert Greenpeace von der Automobilindustrie, vor allem die aktuellen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher zu gestalten. weiter » Das Internet ist den Deutschen wichtiger als das AutoNeue Umfrage enthüllt Überraschendes über Computer- und Internetnutzung der Deutschen
Neue Umfrage enthüllt Überraschendes über Computer- und Internetnutzung der Deutschen
80 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Internetzugang nicht mehr vorstellen. Lediglich 59 Prozent geben dagegen an, sie könnten nicht mehr ohne Auto auskommen. Damit liegen die Deutschen im europäischen Trend: 77 Prozent der Europäer betrachten das Internet als ein Muss, für 54 Prozent ist das Auto wichtiger. Zu diesen Ergebnissen gelangte eine Online-Umfrage unter tausend Deutschen, die der Prozessorhersteller AMD gemeinsam mit dem unabhängigen internationalen Forschungsinstitut YouGov durchgeführt hat. Die "AMD European Connectivity Studie" untersuchte die Online-Gewohnheiten der Teilnehmer und zeigt auf, wie sich der Umgang mit Computern geändert hat, welche Kriterien für die Deutschen beim Kauf die wichtigsten sind und welche Trends sich in Sachen Computer- und Internetnutzung abzeichnen. weiter » Fluggäste in Deutschland verschenken rund 100 Millionen Euro Entschädigung pro JahrPassagier-Rechte-Spezialist ›EUclaim‹ setzt Ansprüche für Fluggäste nach EU-Recht durch
Passagier-Rechte-Spezialist ›EUclaim‹ setzt Ansprüche für Fluggäste nach EU-Recht durch
Ab sofort können Reisende, deren Flüge stark verspätet, umgebucht oder annulliert wurden oder die nicht befördert wurden, ihre Ansprüche auf Entschädigung über die Webseite www.euclaim.de einfordern. Das geltende Recht sieht vor, dass Fluggesellschaften hier bis zu 600 Euro an ihre Passagiere zahlen müssen. Der niederländische Spezialist für Passagier-Rechte EUclaim, der jetzt ein Büro in Deutschland eröffnet hat, sammelt weltweit alle relevanten Flugdaten und prüft, ob ein Flug wegen "höherer Gewalt" verschoben oder annulliert werden musste. Ist dies nicht der Fall, kann der Fluggast EUclaim beauftragen, die Ausgleichszahlung einzufordern. Im Jahr beläuft sich die Summe, auf die Passagiere in Deutschland bisher verzichten, auf geschätzte 100 Millionen Euro. Die durchschnittliche Höhe der Entschädigungsansprüche liegt bei 455 Euro pro Fluggast. weiter » Energieverbrauch der privaten Haushalte leicht gesunkenUmweltökonomische Gesamtrechnungen 1995-2006
Umweltökonomische Gesamtrechnungen 1995-2006
In Deutschland ist der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte zwischen 1995 und 2006 trotz stark gestiegener Energiepreise mit – 0,7 Prozent nur leicht zurückgegangen. Der direkte Energieverbrauch setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Wohnenergie (Brennstoffe, Fernwärme und Elektrizität), der nahezu unverändert blieb, und dem Verbrauch von Kraftstoffen, der einen leichten Rückgang (– 3,7%) aufweist. Für Wohnenergie zeigt sich seit dem Jahr 2000 eine deutlich andere Verbrauchsentwicklung als in den Jahren zuvor. Dies ist insbesondere auf den Energieverbrauch für Raumwärme – er hat einen Anteil von etwa Dreiviertel an der gesamten Wohnenergie – zurückzuführen. Während zwischen 1995 und 2000 für Raumwärme noch ein Anstieg des temperaturbereinigten Energieverbrauchs zu verzeichnen war, ist dieser im Zeitraum von 2000 bis 2006 um 11,2% gefallen. Ursachen dieses bemerkenswerten Rückgangs sind eine effizientere Nutzung der Energie durch Verbesserungen der Heiztechnik und Wärmedämmung, aber auch Verhaltensänderungen der privaten Haushalte. weiter » Bundesregierung missbraucht KlimaschutzAngebliche Klimaziele sollen Subvention von Spritfressern vertuschen
Angebliche Klimaziele sollen Subvention von Spritfressern vertuschen
Als dreiste klimapolitische Täuschung bewertet der World Wide Fund For Nature (WWF) das Vorhaben der Bundesregierung zur Aussetzung der KFZ-Steuer für angeblich schadstoffarme Neuwagen. Die geplante Regelung hätte zur Folge, dass sämtliche Neuwagen steuerlich gefördert würden. Selbst eine S-Klasse von Mercedes bekäme ein Jahr Steuerfreiheit, ein 3er BMW sogar zwei Jahre. Eine für das Klima relevante Senkung des CO2-Ausstoßes würde dadurch in keiner Weise erreicht. Grund für diesen umweltpolitischen Unfug: Die Bundesregierung will alle Neufahrzeuge der Schadstoffklassen IV-VI vorübergehend von der KFZ-Steuer befreien. Dabei dürfen schon seit 2005 überhaupt nur noch Neuwagen der Schadstoffklasse IV zugelassen werden. Ab dem kommenden Jahr erhalten nur noch Neuwagen der Schadstoffklasse V eine Zulassung. weiter » Der Biochemiker Professor Volker A. Erdmann von der Freien Universität Berlin schickt 50 Proben mit Ribonukleinsäuren (RNA) in den Weltraum. Ziel ist es, die Struktur und Funktion der Ribonukleinsäuren zu erforschen, um herauszufinden, welches Molekül zum Beispiel die Umwandlung von einer normalen Zelle in eine Tumorzelle bewirkt. Die russische Sojus-Rakete startet am 12. Oktober und bringt die in Plastikschläuchen verpackten, tiefgefrorenen RNA-Moleküle zur internationalen Weltraumstation ISS, wo sie in zwölf Tagen nahezu acht Millionen Kilometer zurücklegen werden. Die RNA-Moleküle sollen unter optimalen Bedingungen im Weltall zu gleichmäßigen Kristallen wachsen. So können Erdmann und sein Team mehr über die atomaren Strukturen erfahren - ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Pharmazeutika und Diagnostika. weiter » |
MonitoringBenachrichtigen bei Änderungen:
Externe VerweiseRezensionenRessourcen |