Hörfunk

Qualitätsjournalismus (News aktuell)

Jede zweite Pressestelle ist der Ansicht, dass die Qualität der klassischen Medien in den letzten Jahren abgenommen hat. So ein Ergebnis aus dem PR-Trendmonitor.

  • Abildung: ogs / news aktuell GmbH

Bruttowerbeaufwendungen der ersten neun Monate 2008 leicht gestiegen

Leichtes Wachstum des Bruttowerbemarktes um 1,2 Prozent

Leichtes Wachstum des Bruttowerbemarktes um 1,2 Prozent

Nielsen Media Research veröffentlichte heute die Bruttowerbeinvestitionen für die ersten drei Quartale 2008 in den Above-the-line-Medien. Diese beliefen sich auf 14,8 Milliarden Euro, was einem leichten Plus von 1,2 Prozent (bereinigt: plus 0,4 Prozent) bzw. 180 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im zweiten und dritten Quartal wurde das leichte Werbeminus des ersten Quartals überkompensiert, wobei sich das dritte Quartal als das bislang Stärkste erwies. Dies zeigt, dass die weltweite Finanzkrise den deutschen Werbemarkt noch nicht spürbar erreicht hat.

"Wir rechnen schon damit, dass sich die Finanzkrise und deren Bewältigung auch auf den Werbemarkt auswirken werden. Allerdings ist es auch in schwierigen Zeiten sinnvoll, seine Leistungen, Services und neuen Produkte werblich zu unterstützen und das Vertrauen der Konsumenten zu festigen oder zu gewinnen. Wir sehen hier auch eine Chance im Markt zu punkten", so Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, über die bisherige Entwicklung des Bruttowerbemarktes.  weiter »

Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff bekräftigte anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Verbreitung über Kabel, Satellit und Terrestrik weiterhin die Hauptrolle spielen werde, dass daneben aber dem Internet eine entscheidende Rolle zukomme.

"Der Mehrwert, der sich durch die intelligente Vernetzung bewährter Programmangebote schaffen lässt, die zeitsouveräne und mobile Nutzung vorhandener Inhalte benötigen leistungsfähige digitale Verbreitungswege. Wir wollen dem Nutzer einen zeitgemäßen Mehrwert ohne großen Mehraufwand bieten", betonte Raff beim Presseforum der Produktions- und Technik-Kommission (PTKO) von ARD und ZDF.

Die ›digitale Dividende‹, das durch die Umstellung von analog auf digital freiwerdende Frequenzspektrum, müsse weiterhin für Rundfunkangebote genutzt werden, sagte Raff, der auch Vorsitzender des Digitalausschusses von ARD und ZDF ist. Mit Sorge betrachte er Vorstöße großer Telekommunikations- und Mobilfunkunternehmen, Teile davon für rundfunkfremde Dienste zu beanspruchen. Die angebliche Versorgung des ländlichen Raums mit breitbandigem Internet diene dabei nur als Vorwand. Die Bundesnetzagentur müsse genauer prüfen, welche Ressourcen, beispielsweise auch bei UMTS, hier brach lägen und wofür freiwerdende Frequenzen störungsfrei genutzt werden könnten.  weiter »

Trotz wachsender wirtschaftlicher Belastungen scheint die Werbewelt nach den neuesten Zahlen von Nielsen noch nicht aus dem Tritt geraten zu sein. Nach der Marktanalyse Global AdView Pulse stiegen die Werbeausgaben im ersten Quartal 2008 weltweit um etwas mehr als vier Prozent.

Die Werbeaufwendungen verteilten sich auf die einzelnen Länder im Zeitraum zwischen Januar und März 2008 dabei wie folgt: während sich die Werbeausgaben in Afrika um mehr als 16 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum um fast 10 Prozent erhöhten, fiel die Steigerung in den stärker entwickelten Ländern Nordamerikas und Europas dagegen erheblich geringer aus - die Zahlen für die Werbeausgaben in Nordamerika wuchsen nur um ein Prozent und blieben in Europa nahezu konstant (minus 0,4 Prozent). Dadurch verloren diese beiden Regionen dementsprechend beim Marktanteil einen Punkt an den asiatisch-pazifischen Raum.

Die Ergebnisse des letzten Global AdView Pulse deuten auf erhebliche Unterschiede bei den Trends zu den Gesamt-Werbeausgaben hin.  weiter »

Das renommierte Medien- und Werbeforschungsunternehmen Nielsen Media Research, ein Tochterunternehmen von The Nielsen Company, veröffentlichte die deutschen Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-line-Medien für das erste Halbjahr 2008. Demnach beliefen sich diese auf insgesamt 10,2 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich betrachtet entspricht dieses einem leichten Plus von 0,9 Prozent (bereinigt: plus 0,1 Prozent).

Die gesamten Bruttowerbeumsätze der Above-the-line-Medien verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen im ersten Halbjahr 2008 dabei wie folgt: Die Fernsehwerbung verbuchte 4,3 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von 3,2 Prozent (bereinigt: plus 1,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Das Werbevolumen der Tageszeitungen stagnierte in diesem Zeitraum bei plus 0,6 Prozent (bereinigt: plus 0,5 Prozent) auf 2,7 Milliarden Euro.

Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von knapp 2,0 Milliarden Euro ein Minus von 1,6 Prozent (bereinigt: minus 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Das Medium Radio erwirtschaftete Werbeaufwendungen in Höhe von 627 Millionen Euro, was eine Reduzierung von minus 3,0 Prozent (bereinigt: minus 4,6 Prozent) im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr bedeutet. Die Werbeeinnahmen von Plakat steigerten sich leicht um plus 0,5 Prozent (bereinigt: plus 0,5 Prozent) auf 386 Millionen Euro. Fachzeitschriften verzeichneten ein Minus von 2,1 Prozent (bereinigt: minus 1,6 Prozent) auf knapp 218 Millionen Euro.  weiter »

Unter großem Zuspruch fand gestern in München die media coffee-Reihe ›Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?‹ ihren Abschluss. Rund 250 Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten waren zu Gast bei der dpa-Tochter news aktuell. Fazit der Diskussionsreihe: Die Medienunternehmen haben die Herausforderung Internet angenommen. Fraglich aber bleibt, in welcher Form Leser, Hörer und Zuschauer zukünftig journalistische Produkte konsumieren werden.

Rudolf Bögel, Chefredakteur der tz, blickte gestern Abend optimistisch in die Zukunft. Am grundlegenden Informationsbedürfnis der Menschen werde sich auch in Zukunft nichts ändern: "Wenn wir fragen, stirbt die Zeitung, dann müssen wir eher fragen, stirbt die Nachricht", sagte Bögel im Haus der Bayerischen Wirtschaft. Bögels Blatt setzt heute im Internet auf Videos, um sich auf neuen Wegen den Lesern zu nähern. Aber er machte auch klar, dass Redaktionen wie die tz noch viele Erfahrungen sammeln müssen: "Wir machen nicht Fernsehen. Wir setzen die Themen, die aktuell sind, in laufende Bilder um. Dass dabei manchmal unfreiwillige Komik entsteht, ist klar. Aber das Ganze ist unheimlich kreativ".

Hans-Jürgen Jacobs, Chefredakteur von sueddeutsche.de, sieht aufgrund des Wandels bei den Tageszeitungen Schwierigkeiten auf den Zeitschriftenmarkt zukommen. "Die großen Magazine wie Spiegel und Stern haben das Problem, dass Tageszeitungen immer mehr zu Tageszeitschriften werden. Zeitschriften müssen noch viel mehr als andere Medien in Zukunft ihre Rolle definieren. Sie müssen ganz stark in Reportagen und exklusive Inhalte gehen. Aber sie müssen auch eine ganz enge Verbindung zu Online haben"  weiter »

Verpassten WDR-Radiosendungen nachtrauern war gestern, ab heute gibt es den WDR-RadioRecorder. Dabei handelt es sich um eine Software, mit der einzelne Sendungen, Sendereihen oder ganze Programme des WDR-Hörfunks im Internet mitgeschnitten und abgespeichert werden können.

Die Software gibt es kostenlos auf den Internet-Seiten Radiorecorder.wdr.de bzw. Radiorekorder.wdr.de; die Anonymität der Nutzer bleibt gewahrt, da keine persönlichen Daten abgefragt werden. Mit dem "Recorder" können aktuell laufende Sendungen aufgezeichnet sowie Mitschnitte bis zu drei Wochen im Voraus programmiert werden.

Die sogenannten Metadaten, also beschreibende Angaben wie Titel der Sendung, Liste der Interpreten oder Inhaltsangabe eines Hörspiels werden ebenfalls gespeichert. Die mitgeschnittenen Sendungen können anschließend von der Festplatte auf MP3-Player, iPod oder Pocket PC übertragen werden. Das Angebot funktioniert am besten mit einer schnellen Internet-Verbindung ohne Zeit- und Volumenbegrenzung.  weiter »

Der analoge UKW-Hörfunk schreibt seit 60 Jahren eine Erfolgsgeschichte in Deutschland. Auch wenn er manchmal kratzt und rauscht. Eigenschaften, die digitales Radio nicht hat. Doch das kommt meist per Satellit und hat nur wenige Nutzer. Eine neue digitale Ära im UKW-Bereich hat die Fachhochschule Kaiserslautern eingeläutet. Erste Ergebnisse des so genannten DRM+-Feldversuchs werden auf einem Fachsymposium am heutigen Donnerstag in Kaiserslautern vorgestellt.

Seit März läuft an der Fachhochschule Kaiserslautern ein UKW-Versuchssender, der einen neuartigen digitalen Standard, genannt ›Digitale Radio Mondiale Plus‹ (DRM+), auf der UKW-Frequenz 87,6 Megaherz (MHz) ins Stadtgebiet und ins Umland abstrahlt. Bisher war das Ziel, den analogen UKW-Hörfunk durch digitales Radio (Digital Audio Broadcast, DAB) zu ersetzten, praktisch nicht umsetzbar.  weiter »

"DAB kann in das bestehende UKW-Raster nicht eingepasst werden, es ist sozusagen mit dem heutigen Übertragungsverfahren des UKW-Hörfunks nicht 'kompatibel'", sagt Andreas Steil, Professor für das Lehrgebiet Nachrichtentechnik im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften an der FH Kaiserslautern. "DRM+ wird eine sehr attraktive Technik - als kostengünstige Alternative zu DAB - für lokale und regionale Hörfunkanbieter, ob privat oder öffentlich, sein, wenn sie eine digitale Programmverbreitung in einigen Jahren anstreben", ist Steil überzeugt.
ARD Mediathek, Homepage

Die ARD Mediathek vernetzt die Audio- und Videoinhalte der Landesrundfunkanstalten und bietet den Nutzern von ARD.de einen schnellen und komfortablen Zugriff auf Sendungen und Beiträge aus Hörfunk und Fernsehen. Damit präsentiert das neue Portal ARDmediathek.de ab sofort ein breites Spektrum an Inhalten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissen und Bildung sowie Unterhaltung. Nach Themen und Stichwörtern aufbereitet, werden die Beiträge zum Abruf, als Podcast oder Download bereitgestellt.

Ob "Tagesschau" oder "Käpt'n Blaubär", ob Radio-Comedy oder Bildungsmagazin, ob Landesnachrichten oder Weltpolitik - die ARD Mediathek bietet den Nutzern einen gebündelten Zugang zur inhaltlichen Vielfalt der ARD Hörfunk- und Fernsehprogramme. Damit verschafft die ARD den Gebührenzahlern die Möglichkeit, verpasste Sendungen nachzuhören oder nachzuschauen, neue Sendungen zu entdecken, sich zeit- und ortsunabhängig zu informieren, nach Themen und Stichwörtern zu recherchieren und sich somit ihr Wunschprogramm zusammenzustellen. Der Sendungsbestand soll sukzessive um neue Formate erweitert werden. Für die Nutzer ist der Zugriff kostenfrei. Die eingestellten Beiträge sind durch die Rundfunkgebühr bereits finanziert.

Das Erste.de bietet ab sofort Fernsehen zum Anklicken. Wer gezielt nur nach den TV-Inhalten des Ersten sucht, findet in der DasErste.de Mediathek einen programmbezogenen Zugang zu vielen beliebten Sendungen, die übersichtlich nach dem Programmkalender geordnet sind. Von "Plusminus" bis zum "Weltspiegel" sind bereits zum Start des Angebots unter www.DasErste.de/mediathek mehr als 50 Fernsehsendungen abrufbar. Die Inhalte der Mediathek können also über zwei Zugänge angesteuert werden, die dieselbe technische Plattform nutzen.  weiter »

Laut Nielsen Global AdView stiegen die weltweiten Werbeaufwendungen in den von Nielsen direkt beobachteten Ländern im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent. Das stärkste Wachstum mit einem Plus von 12,1 Prozent verzeichnete dabei - angetrieben durch die rasante Steigerung der Werbeausgaben in China und Indien - der asiatisch-pazifische Raum. Die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) schloss das Jahr mit plus 4,9 Prozent ab, während Nordamerika mit einem leichten Minus von 0,5 Prozent auf Vorjahresniveau lag.

Alle Medien schlossen das Jahr mit einem Plus ab. Das Medium Fernsehen verzeichnete dabei mit einem Plus von 5,2 Prozent das höchste prozentuale Wachstum, wobei die Trends der Fernsehwerbung in den Regionen Asien-Pazifik und EMEA positiv waren, in Nordamerika hingegen rückläufig. Zeitschriften, deren Werbeumsätze weltweit in 2007 um 4,4 Prozent stiegen, waren das einzige Medium in Nordamerika mit positiven Werbeerlösen. In den asiatisch-pazifischen Ländern zeigten die Zeitschriften ein zweistelliges Wachstum.

Die Werbeumsätze der Zeitungen steigerten sich im Gesamtjahr 2007 um 3,8 Prozent. Einzig im nordamerikanischen Markt ergab sich eine Reduzierung für dieses Medium. Die globalen Werbeumsätze für das Medium Hörfunk steigerten sich um plus 4,7 Prozent. Die Regionen EMEA und Asien-Pazifik verzeichneten in der Einzelbetrachtung bei dem Medium Radio Zuwächse, während in Nordamerika eine Reduzierung der Radio-Werbeerlöse von minus 1,9 Prozent registriert wurde. Dieser Trend basiert im Wesentlichen auf der veränderten Radio-Datenmethodik, die in 2007 in den USA vorgenommen wurde.  weiter »

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