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Tangible InterfaceSchnittstellen machen Daten anfassbarMit ›Tangible Interfaces‹ den Rechner begreifen
Mit ›Tangible Interfaces‹ den Rechner begreifen
Aus Bauklötzen wird ein modularer Synthesizer und aus Schienen von Holzeisenbahnen eine Programmiersprache für Roboter: Anfassbare Benutzerschnittstellen, so genannte ›Tangible Interfaces‹, liegen im Trend, schreibt das Computermagazin c't in Ausgabe 21/2008. Sowohl Apples iPhone als auch Microsofts Monitor-Tisch Surface setzen auf Hautkontakt. Manche Forscher und Designer geben dem Anwender aber noch mehr in die Hand. Bei ihren Prototypen verkörpern greifbare Gegenstände Daten und Operationen, die man wie Figuren eines Brettspiels verschieben und neu kombinieren kann. So zum Beispiel auch bei dem reacTable der Music Technology Group der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Dabei handelt es sich um eine runden Tisch mit lichtdurchlässiger Platte, auf dem man Musik machen kann. Würfel klingen selbst, Rhomben ergänzen Effekt und Halbkugeln sorgen für das Tempo. Von unten nimmt eine Infrarot-Kamera das Geschehen auf der Oberfläche auf, während ein Projektor grafische Elemente einblendet. Man spielt auf dem reac-Table, indem man verschiedene Plexiglaselemente auf ihm bewegt. weiter »
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