Studie

Je spezieller, desto besser - so lautet derzeit das Job-Anforderungsprofil der IT-Branche. In sechs von zehn Stellenanzeigen für IT-Nachwuchskräfte werden ausdrücklich spezielle Methodenkenntnisse verlangt. Dies entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gewinner dieser Entwicklung sind Bewerber, die sich auf bestimmte Anwendungen spezialisiert haben.

Die beliebteste Anforderung von IT-Firmen ist nach wie vor der Umgang mit Datenbanken. Jeder dritte Arbeitgeber erwartet hier fundiertes Wissen. Dies hängt mit der wachsenden Bedeutung von Datenbanksystemen in den IT-Abteilungen zusammen. In sechs der acht Haupt-IT-Disziplinen ist der kompetente Umgang mit Datenbanken unumgänglich.

Besonders punkten können auch jene Young Professionals, deren Job-Profil auf Business Intelligence, Enterprise Resource Planning oder Serviceorientierte Architektur (SOA) ausgerichtet ist. Von allen nachgefragten IT-Anwendungen verzeichnen diese den stärksten Zuwachs gegenüber 2007. Dies sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.  weiter »

MP3- und MP4-Spieler finden millionenfach Käufer (BITKOM)

Vor zehn Jahren begann die Erfolgsgeschichte des MP3-Players. Im September 1998 kam mit dem ›Rio Diamond PMP300‹ der erste Massenmarkt-taugliche MP3-Spieler auf den Markt. Kurz nach Einführung des MP3-Players hat der Markt auch in Deutschland regelrecht abgehoben. Die Wachstumsraten lagen bei mehreren hundert Prozent pro Jahr.

Ihren Höhepunkt erreichte die Nachfrage im Jahr 2005. Damals wurden 8,4 Millionen Geräte für insgesamt fast 700 Millionen Euro verkauft. Inzwischen sind die Player in zahlreiche andere Geräte integriert, wie Handys, Autoradios oder Navigationssysteme. Die Absatzzahlen reiner MP3- und MP4-Spieler sind entsprechend leicht zurückgegangen. In diesem Jahr werden knapp sieben Millionen Geräte für 498 Millionen Euro verkauft.

Der große Vorteil der MP3-Player bestand vor allem in der Speichertechnik. Das weitgehend in Deutschland entwickelte Komprimierungsformat MP3 sorgte für wesentlich kleinere Datenmengen ohne Verluste beim Hörgenuss. Als Tonträger wurden erstmals die gegen Erschütterungen unempfindlichen Flash-Speicher eingesetzt. Damit waren die Zeiten leiernder Kassetten und verspringender CDs vorbei. Außerdem sind die Flash-Speicher klein und brauchen kaum Energie, sodass die Abspielgeräte deutlich kompakter werden konnten.  weiter »

Die repräsentative Sonderstudie ›Sicher Surfen 2008: Wie schützen sich Onliner im Internet?‹ unter 2.378 deutschen Internetnutzern zeigt deren weiter steigendes Sicherheitsbewusstsein. Sie führen häufiger Aktualisierungen durch und setzen verstärkt Sicherheitssoftware ein.

Gleichzeitig nimmt der Informationsbedarf im Bereich Datenschutz deutlich zu. Rückläufig ist jedoch die Kontrolle der PC-Nutzung von Kindern durch ihre Eltern. Eher verbieten sie ihnen den Zugang ganz. Die Sonderstudie zum Thema Sicherheit im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest, wird jährlich im Auftrag von Microsoft veröffentlicht. Sie setzt ihren Fokus in diesem Jahr auf die Bereiche Sicherheitsempfinden und -bewusstsein, Informationsstand und -bedarf sowie Kinderschutz.  weiter »

Wann das Handy stumm bleibt (BITKOM)

Wann das Handy stumm bleibt: Anteil der Nutzer, die ihr Mobiltelefon abschalten oder stumm stellen und auch keine Anrufe beantworten.

Wann das Handy stumm bleibt (BITKOM)

Jeder vierte Handy-Nutzer (24 Prozent) lässt sein Mobiltelefon im Kino oder Theater klingeln. Auch bei Verabredungen schalten viele Anwender ihr Gerät nicht stumm. Das hat eine repräsentative Studie im Auftrag des Wirtschaftsverbandes BITKOM ergeben.

In der Studie gaben lediglich 76 Prozent der Handybesitzer an, auf die Nutzung im Kino oder bei vergleichbaren Kulturveranstaltungen zu verzichten. Bei privaten Treffen konzentrieren sich nur wenige voll auf ihre Gesprächspartner: Lediglich jeder vierte Anwender schaltet das Gerät ab oder stumm, wenn er mit dem Partner verabredet ist oder mit Freunden ausgeht.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es kaum - nur beim Ausgehen mit Freunden verzichten Frauen häufiger auf die Handynutzung (26 Prozent) als Männer (19 Prozent). Am seltensten wird das Mobiltelefon auf Zugfahrten (8 Prozent) und beim Einkaufen (6 Prozent) leise geschaltet.  weiter »

 Treibhauseffekt der Herstellung von Nahrungsmitteln

Treibhauseffekt der Herstellung von Nahrungsmitteln.

In der Grafik ist der Treibhauseffekt der Herstellung von Nahrungsmitteln in Autokilometern dargestellt. Jeweils für Winterweizen, Milch, Schweinefleisch, Rindfleisch von ehemaligen Milchkühen, Käse und Rindfleisch aus Ochsenmast wird dabei zwischen ökologischer und konventioneller Herstellung unterschieden.

Abbildung: Foodwatch

Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen

Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen.

Die Grafik stellt den Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen pro Kopf und Jahr in Autokilometern dar. Jeweils für eine Ernährung ohne Fleisch- und Milchprodukte, ohne Fleisch und für "Alles-Esser" wird dabei zwischen bio und nicht-bio unterschieden.

Abbildung: Foodwatch

 Treibhauseffekt der Herstellung von Nahrungsmitteln

Mit 133 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr stößt die deutsche Landwirtschaft fast ebensoviel Treibhausgase aus wie der Straßenverkehr. Durch Umstellung auf Ökolandbau könnten durchschnittlich 15 bis 20 Prozent der Treibhausgase in der Landwirtschaft eingespart werden.

Diese Reduktion allein reicht aber nicht aus, denn langfristig muss der Ausstoß von Klimagasen um mehr als 50 Prozent sinken. Zudem würde eine vollständige Umstellung auf Ökolandbau 70 Prozent mehr Fläche erfordern, etwa 10 Millionen Hektar. Da diese Fläche weder in Deutschland, noch in Europa verfügbar ist, müssen vor allem Produktion und Konsum von Rindfleisch und Milch drastisch zurückgehen.

Das ist ein Hauptergebnis einer neuen wissenschaftlichen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, die die Verbraucherorganisation Foodwatch am Montag vorstellte. "Es gibt sehr große Einsparmöglichkeiten für Klimagase in der Landwirtschaft. Darum muss die Landwirtschaft Teil der Klimapolitik werden", forderte Thomas Korbun, wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW. Die Wissenschaftler haben erstmals die Klimawirkungen für Weizen, Milch, Schweine- und Rindfleisch vergleichend in typischen herkömmlichen und ökologischen Betrieben berechnet und nennen konkrete Reduktionspotentiale.  weiter »

Im Zeitalter von Web 2.0 und ›Social Communities‹ wird professionelles Online-Networking auch im Berufsleben immer wichtiger. Vor allem Online-Businessnetzwerke spielen für Berufstätige eine zunehmend bedeutende Rolle. Das bestätigt die von LinkedIn in Auftrag gegebene Studie ›European Professional Online Networking‹.

Befragt wurden im Rahmen dieser Studie in den europäischen Kernmärkten Deutschland, UK und Frankreich über 1.500 Geschäftsleute, die bereits Mitglied in mindestens einem Online-Businessnetzwerk sind. Für Deutschland hat die Umfrage unter 500 Business-Entscheidern ergeben, dass über ein Drittel von ihnen (36 Prozent) das Internet als effizientesten Weg für erfolgreiches Networking bevorzugen. Knapp zwei Drittel von ihnen (60 Prozent) vermischen dabei geschäftliche und private Kontakte.

Der Mix aus Freunden und Kollegen, den so genannten ›Frollegen‹, wirkt sich jedoch negativ auf das professionelle Online-Networking aus. Zum einen wird die zeitliche Effizienz des Networkings durch die Vermischung von geschäftlichen und privaten Kontakten beeinträchtigt. Darüber hinaus kann die Veröffentlichung von privaten Informationen in einem beruflichen Umfeld negativen Einfluss auf die Seriosität der entsprechenden Person haben.  weiter »

IT-Dienstleister nehmen bei ihren Kunden ein kontinuierlich steigendes Interesse an RFID-Technologie wahr. Eine weltweite Umfrage des IT-Verbandes CompTIA (Computing Technology Industry Association) unter 155 IT-Unternehmen ergab, dass 46 Prozent der Kunden eine oder mehrere RFID-Lösungen im Einsatz haben, entweder als Pilotprojekt oder bereits in der Produktionsumgebung. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg im Vergleich zu der entsprechenden Studie aus dem Jahr 2007: Damals gaben lediglich 34 Prozent an, dass ihre Kunden RFID-Projekte initiiert hatten.

Laut der CompTIA-Umfrage ist das so genannte Asset Tracking die derzeit beliebteste RFID-Anwendung: 32 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die RFID-Technologie für die Lokalisierung von sich im Umlauf befindlichen wiederverwendbaren Teilen wie Container, Kisten, Koffer oder Paletten in den Lagern von Unternehmen und entlang der Wertschöpfungskette einsetzen. Es folgen die Identifikation von Personen mit 25 Prozent, das Einzelhandelsmarketing mit 15 Prozent und der Einsatz für einen geschlossenen Produktionskreislauf mit neuen Prozent.  weiter »

Inhalt abgleichen