Strategie


Die aktuelle Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft verleitet Unternehmen derzeit schnell dazu, bei den IT-Budgets den Rotstift anzusetzen. Der Dokumenten-Spezialist Behrens & Schuleit mahnt diesbezüglich zum umsichtigen Handeln. Investitionen sollten nicht nur nach den nominellen Kosten betrachtet, sondern IT-Projekte nach ihrer Gesamtkostenstruktur und ihrem Nutzen überprüft werden.

Darüber hinaus warnt das Düsseldorfer Unternehmen, vorschnell Billig-Anbietern - beispielsweise im Outsourcing-Bereich - den Zuschlag zu erteilen. Denn hier verstecken sich oftmals zusätzliche Kosten im sogenannten „Kleingedruckten“.  weiter »

T-Online.de, das Web-Portal der Deutschen Telekom, wird neue Internet-Angebote für Frauen, Eltern oder Sportfans unter einem neuen Namen auf den Markt bringen. Dabei will der Konzern mit internationalen Medienpartnern zusammenarbeiten, die den Content liefern sollen. Technik und Vermarktung will die Telekom selbst übernehmen. Das berichtet das Wochenmagazin W&V Werben & Verkaufen in seiner Ausgabe vom 25. September 2008.

"Wir wollen zum Teil mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten, deren Markennamen wir in Deutschland nutzen", so Ralf Baumann, Senior Vice President der Deutschen Telekom in einem Interview mit W&V. Des Weiteren sind neue Internet-Angebote im Bereich Consumer Electronics und Wetter in Vorbereitung. Einen genauen Starttermin nannte der Leiter des T-Online-Portals nicht.

Insbesondere mit ihren Plänen für weibliche Internet-Benutzer greift die Deutsche Telekom mit ihrem Vorhaben in einen sich neu formierenden Markt ein. Die Medienkonzerne Axel Springer, Burda und ProSiebenSat.1 beteiligten sich in den vergangenen Monaten mit bis zu dreistelligen Millionenbeträgen an nationalen und internationalen Frauenportalen, wie Glam Inc., Au Feminin oder Fem.com. Noch ist unklar, ob sich der Telekommunikations-Konzern als Partner oder Wettbewerber einiger der teuren Medieninvestments präsentieren wird.  weiter »


Vor rund einem Jahr ging Zeno.org an den Start, die nach Angaben des Betreibers größte deutschsprachige Volltextbibliothek im Internet. Seitdem wurden die Inhalte behutsam erweitert und einige neue Funktionen integriert - so beispielsweise die "Meta"-Seiten, die lexikalische Schlagwörter aggregieren.

Am Nutzwert des kostenlosen Angebots hat sich jedoch wenig geändert, weder im Guten noch im Schlechten: Man hat eine enorme Fülle Texte unterschiedlicher Texte und Bilder im raschen Zugriff, eine recht brauchbare Suchfunktion hilft beim (Wieder-) Finden von Textstellen und eine solide Seitenkonkordanz macht das Angebot zitierfähig. Allerdings ging die Entwicklung nicht in Siebenmeilenstiefeln voran, wie so mancher erhofft hat.  weiter »

Mit einem Anteil von 47 Prozent sind Infektionskrankheiten die Hauptursache für den Ausfall von Mitarbeitern in Deutschland. Aus Sicht des betrieblichen Risikomanagements kommt damit medizinischen Schutzmaßnahmen eine herausragende Bedeutung zu. Nicht nur deswegen dürfte das Engagement der Unternehmen in der Gesundheitsprävention in den kommenden Jahren weiter steigen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt im Gesundheitsbericht 2007 vor einem immer größer werdenden Epidemierisiko. Die Seuchenverbreitung hat aktuell eine historische Höchstmarke erreicht. Der Grund: Wegen der großen Mobilität der Menschen beschleunigt sich die Verbreitungsgeschwindigkeit immer stärker.

Um auf diese Bedrohungslage zu reagieren, haben vor allem kleinere und mittlere Betriebe bisher zu wenig unternommen. Das wird am Beispiel der Notfallplanung besonders deutlich. In Kleinbetrieben bis 100 Mitarbeiter werden in der Regel überhaupt keine Strategien entwickelt, um die betriebliche Leistung im Falle einer Pandemie aufrecht zu erhalten. Das ist das Ergebnis der Studie "Betriebliche Gesundheitsvorsorge" des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) in Hamburg und handelsblatt.com.

Nicht viel besser sieht es bei mittleren Unternehmen bis 1.000 Mitarbeitern aus. Hier verfügen nach Angaben der befragten Fach- und Führungskräfte nur fünf Prozent über einen Maßnahmenkatalog für den Pandemiefall. Etwas besser sind dagegen Konzerne auf eine Massenerkrankung ihrer Mitarbeiter eingestellt. In Großunternehmen ab 1.000 Mitarbeitern liegt die Planungsquote immerhin bei 31 Prozent. Allerdings immer noch zu niedrig, wenn es um das Ziel einer flächendeckenden betrieblichen Pandemievorsorge geht.  weiter »

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