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StandardisierungEgal ob in Thailand, Schweden oder Kenia - mit Englisch kommt man (fast) überall zurecht. Wenn Computerprogramme kommunizieren sollen, erinnert das dagegen an den Turmbau zu Babel: Jede Software kocht ihr eigenes Süppchen; ein Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen wird so oft unmöglich. Zumindest für dreidimensionale Gebäude- und Geländedaten gibt es nun jedoch endlich eine "lingua franca". Der Standard namens CityGML (City Geography Markup Language) wurde maßgeblich von Wissenschaftlern der Universität Bonn mit entwickelt. CityGML ist eine Sprache, mit der sich 3D-Objekte wie Häuser oder Straßen beschreiben lassen. Programme, die diese Sprache sprechen, können problemlos Daten miteinander austauschen. "Wichtig wird das beispielsweise bei der Erstellung dreidimensionaler Kartenwerke", erklärt Angela Czerwinski vom Bonner Institut für Geodäsie und Geoinformation. "So lassen sich mittels CityGML beispielsweise Daten der Katasterämter mit Straßen- und Topographie-Daten zusammenführen". weiter » Entscheidende Schritte für die Standardardisierung von Barcode und RFID im übergreifenden Supply-Chain-Management hat das diesjährige ISO/IEC JTC1/SC 31 Plenary Meeting in Toronto erzielt. Heinrich Oehlmann, AIM-Liaison und Obmann DIN NA 043-01-31, berichtet in der aktuellen Ausgabe von „RFID im Blick“ über die wichtigsten Ergebnisse des 5-tägigen Expertentreffens. Als „Meilenstein für die potenzielle Anwendung von RFID in offenen Lieferketten“ bezeichnet der Experte die Spezifikation des RFID Air Interface“ (Luftschnittstelle). Nach langer Verzögerung kommt die Spezifikation für den UHF-Bereich ISO/IEC 18000, Teil 6 nun kurzfristig als abschließender Komitee-Entwurf zur Abstimmung. Diese Spezifikationen enthalten die gemeinsamen Merkmale, die bisher „EPC“ vorbehalten waren. Damit lässt sich weltweit mit einer einzigen RFID-Spezifikation arbeiten, wenn UHF eingesetzt werden soll. Maßgeblich Fortschritte haben auch die Aktivitäten von AIM-Deutschland erzielt, ein „RFID-Emblem“ über ISO in die internationale Normung zu bringen. Das Dokument zum RFID-Emblem ist mit dem direkten Input von AIM-Deutschland entstanden. Es enthält nicht nur einen allgemeinen Hinweis auf das Vorhandensein eines RFID-Chips, sondern auch Kennbuchstaben als Anwendungs- und Technologiehinweis für Frequenz und Informationstyp. weiter » Das weit verbreitete Format für elektronische Dokumente, das transportable Dokumentenformat PDF (Portable Document Format), steht jetzt als offener Standard mit der Bezeichnung ISO 32000-1 zur Verfügung. Die Firma Adobe Systems Incorporated, die das Format entwickelt hat und die Eigentumsrechte daran besitzt, hat sich dazu entschieden, der International Organization for Standardization (ISO) die Kontrolle zu übertragen. Damit obliegt der ISO jetzt die Veröffentlichung der Spezifikationen für die aktuelle Version (1.7), die Aktualisierung und die Weiterentwicklung des Formats. PDF ist ein zur Darstellung elektronischer Dokumente verwendetes digitales Format. Es ermöglicht den Nutzern, unabhängig von der Umgebung, in der Dokumente erstellt, gelesen und ausgedruckt werden, diese unter Wahrung des Erscheinungsbildes und des Inhaltes auf einfache und verlässliche Weise auszutauschen und darzustellen. Mit der rasanten Entwicklung des Internets hat sich das PDF-Format zum meistgenutzten Dateiformat für den Dokumentenaustausch entwickelt und wird sowohl für professionelle wie auch private Zwecke genutzt. weiter » Am 2. April 2008 wurde ISO/IEC DIS 29500 Office Open XML nach dem Ballot Resolution Meeting angenommen. Innerhalb der zweimonatigen Einspruchsfrist hatten bis zum 2. Juni 2008 vier nationale Mitgliedsorganisationen der ISO und der IEC (Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela) Einsprüche1 gegen das Normungsverfahren von ISO/IEC DIS 29500 bei den Zentralsekretariaten der beiden Normungsorganisationen in Genf eingereicht. Die Generalsekretäre von ISO und IEC, Mr. A. Bryden und Mr. A. Amit, hatten danach einen Am 4. Juli 2008 haben nun die Generalsekretäre die vier Einsprüche und ihre Beurteilung der darin behaupteten Regelverstöße offiziell an das ISO Technical Management Board (TMB) und das IEC Standardization Management Board (SMB) weitergeleitet. Die beiden technischen Lenkungsgremien haben Zeit bis zum 4. August 2008, um über die Annahme oder Ablehnung der Einsprüche zu entscheiden. weiter » Die Geschwindigkeit, mit der die Wissenschaftler die Baupläne der belebten Natur, die Genome, entziffern, hat in den letzten Jahren dank technischer Weiterentwicklung auf dem Gebiet der DNA-Sequenzierung rasant zugenommen. Inzwischen sind in den weltweit öffentlich zugänglichen Sequenzdatenbanken wie GenBank und EMBL die kompletten Genome von mehr als 1.000 Einzellern (Bakterien und Archaeen) und 100 Eukaryoten (z.B. Pflanzen, Tiere, Algen) gespeichert. Jetzt hat ein internationales Konsortium von Wissenschaftern im renommierten Fachblatt Nature Biotechnology neue Regeln publiziert , welchen Qualitätskriterien diese Datensätze genügen sollten und welche Mindestinformationen anzugeben seien. Die neue Richtlinie des Genomics Standard Consortiums (GSC) nennt sich "Minimum Information about a Genome Sequence" (MIGS) und ist im Internet unter Gensc.org einsehbar. Die Urheber der neuen Standards haben sich viele Gedanken gemacht, denn Standards leben davon, dass sie aktiv genutzt werden und den Export in andere Programme vereinfachen. Ähnlich wie bei der Entwicklung der Web-Standards, die vor einigen Jahren das Internet revolutionierten und die Weiterentwicklung ermöglichen, soll der MIGS-Standard den molekularen Informationsfluss in der Biologie erleichtern. weiter » ISO 15924 - Codes for the representation of names of scripts (Codes pour la représentation des noms d’écritures)
ISO Country Codes:
Bilder sagen manchmal mehr als Worte, besonders im internationalen Kontext. Ein System zur Vermittlung von Fluchtwegen in Gebäuden sollte sich daher auf die Benutzung möglichst weniger Worte zur Verständigung beschränken. Die Zunahme des internationalen Handels, des Verkehrs und der Mobilität von Arbeitskräften und Touristen erfordert eine einheitliche Kommunikation von Sicherheitsinformationen für die Benutzer von Gebäuden. Die Festlegungen dieses neuen Norm-Entwurfs sollen helfen, Gefahren zu verringern – egal, ob man sich in Berlin, Ulan Bator oder auf Bali befindet. Wie zuvor auch in Deutschland, wurden Fluchtwegpläne international über viele Jahre nach unterschiedlichen Kriterien hergestellt. Dies erschwerte es den Auftraggebern, die Angebote der Lieferanten zu vergleichen - und den Behörden fehlte es an einer präzisen Vorgabe zur Prüfung. Mit der DIN ISO 23601:2007-08 sollen solche Probleme jetzt der Vergangenheit angehören. Der Norm entsprechende Fluchtwegpläne müssen laut Entwurf vielfältigen Ansprüchen gerecht werden; so sollen sie unter anderem farbig gestaltet sein, mindestens den Maßstab 1:250 und das Format A3 aufweisen und müssen mit einer Legende und der Angabe des Standpunkts ausgestattet sein. Der Hintergrund des Planes soll weiß sein; Fluchtwege sind grün, der Standpunkt des Benutzers blau auszuweisen. weiter » |
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