Sprachwissenschaft

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Wintersemester 2007/2008 die Gasthörerinnen und Gasthörer, die an deutschen Hochschulen Sprach- und Kulturwissenschaften studierten, mit einem Durchschnittsalter von 55,0 Jahren am ältesten. Innerhalb dieser Fächergruppe wurde für den Studienbereich Geschichte mit 65,9 Jahren das höchste Durchschnittsalter ermittelt.

Betrachtet man alle Fächergruppen, so waren die Gaststudierenden im Durchschnitt 50,4 Jahre alt. Mit 49,5 Jahren lag das Durchschnittalter der Gasthörerinnen unter dem ihrer männlichen Kommilitonen (51,2). Während das Durchschnittsalter der Gasthörerinnen und Gasthörer in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nur 39,7 und in Mathematik/Naturwissenschaften sowie in Ingenieurwissenschaften jeweils 41,7 Jahre betrug, erreichte es in Kunst/Kunstwissenschaften 48,5 Jahre.

Im Wintersemester 2007/2008 hatten sich 38 400 Gasthörerinnen und Gasthörer an deutschen Hochschulen eingeschrieben, davon fast die Hälfte Frauen (18 100). Insgesamt nahm die Zahl der Gaststudierenden gegenüber dem Vorjahr geringfügig zu (+ 1%). Mit 14 500 Gaststudierenden zeichneten sich Sprach- und Kulturwissenschaften als beliebteste Fächergruppe aus, gefolgt von Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (9 500), Mathematik/Naturwissenschaften (2 700), Kunst/Kunstwissenschaften (2 100) und Ingenieurwissenschaften (1 000).  weiter »

Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses

DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren.

Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth.  weiter »

cover of Uwe Quasthoff (Hrsg.): Deutsches Neologismenwörterbuch (2007)Deutsches Neologismenwörterbuch

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Das Deutsche Neologismenwörterbuch - Neue Wörter und Wortbedeutungen in der Gegenwartssprache von Uwe Quasthoff basiert auf der Auswertung des Sprachkorpus der Universität Leipzig mit Millionen von Einträgen. Verzeichnet werden dort alle Wörter, die seit dem Jahr 2000 entweder neu gebildet wurden, aus anderen Sprachen neu ins Deutsche eingedrungen sind oder mit neuer Bedeutung (bei unveränderter Gestalt) verwendet werden. Die Lemmaliste wird mithilfe einer automatischen Frequenzanalyse erstellt, d. h., Maßstab für die Aufnahme ist u. a. die statistische Häufigkeit des Auftretens.

Das Besondere an diesem Wörterbuch ist, dass es zu jedem Stichwort nicht nur Bedeutungserklärungen, den Zeitpunkt der Erstbelegung sowie zahlreiche authentische Belege bietet, sondern Diagramme in jeden Wörterbuchartikel eingebunden sind, die die Gebrauchsgeschichte eines jeden Neologismus dokumentieren.  weiter »

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