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SchuleSchläge, Demütigungen, Mobbing und sexuelle Übergriffe: Für Millionen Mädchen weltweit gehört Gewalt zum Schulalltag. Die Täter sind meist Lehrer, Schulpersonal oder ältere Mitschüler. Die Folge: Aus Angst vor körperlichem und seelischem Leid gehen Mädchen in vielen Ländern nicht zur Schule. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den amnesty international (ai) heute anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht. Etwa 65 Millionen Mädchen weltweit lernen weder lesen noch schreiben noch wie sie sich vor Krankheiten und Ausbeutung schützen können. "Bildung ist der Schlüssel, um den Teufelskreis aus Gewalt und Armut zu durchbrechen", so Heinz Patzelt, Generalsekretär von ai-Österreich. "Die Regierungen müssen endlich effektive Maßnahmen ergreifen, um einensicheren Schulweg und gewaltfreie Schulen für Mädchen zu schaffen". Laut ai-Bericht geben 92 Prozent der Schülerinnen an weiterführenden Schulen in Simbabwe an, auf ihrem Schulweg sexuell belästigt worden zu sein. Im Kosovo verbieten Eltern ihren Töchtern, zur Schule zu gehen, weil immer wieder Mädchen in die kriminellen Netzwerke von Menschenhändlern geraten. In Krisengebieten wie Afghanistan ist der Gang zur Schule wegen der bewaffneten Auseinandersetzung schlicht lebensgefährlich. In Haiti sind Schläge von Lehrern und Schulpersonal weit verbreitet. weiter » Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 9,2 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 157.000 (- 1,7%) weniger als im Vorjahr. In den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) setzte sich mit einer Abnahme von 4,4% (- 63 300 gegenüber dem Schuljahr 2006/07) der seit dem Schuljahr 1995/96 anhaltende Trend der rückläufigen Schülerzahlen fort, während im früheren Bundesgebiet ein Rückgang der Schülerzahlen erst seit dem Schuljahr 2004/05 zu beobachten ist. Im laufenden Schuljahr betrug die Abnahme im früheren Bundesgebiet 1,2% (- 93 600) gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Ende des Prognosezeitraums 2020 ist hier laut Kultusministerkonferenz (KMK) mit weiteren Rückgängen zu rechnen, während für die neuen Bundesländer nach 2009 wieder leicht steigende Schülerzahlen erwartet werden. In nahezu allen Schularten waren die Schülerzahlen rückläufig, lediglich in Gymnasien stiegen sie um 12 200 (+ 0,5%). Daneben hatte auch die schulartunabhängige Orientierungsstufe (in ihr befinden sich vor allem die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen in Grundschulen in Berlin und Brandenburg) einen Zuwachs an Schülerinnen und Schülern von 4 700 (+ 4,7%) sowie die Freien Waldorfschulen von 600 (+ 0,7%) zu verzeichnen. Am stärksten gesunken sind die Schülerzahlen in Grundschulen (- 64 100; - 2,0%), gefolgt von Hauptschulen (- 59 500; 6,2%), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (- 12 400; - 4,0%) und Integrierten Gesamtschulen (- 9 800; - 1,9%). <!--break--> Die Zahl der Schülerinnen und Schüler war in allen Ländern rückläufig, eine Ausnahme bildet lediglich Hamburg, das eine Zunahme von 0,6% verzeichnete. Die Höhe des Schülerrückgangs in den übrigen Ländern war unterschiedlich: Die Spanne reichte im Westen von - 3,3% im Saarland bis zu - 0,9% in Bayern und im Osten von - 2,0% in Berlin bis zu - 8,9% in Sachsen-Anhalt. Hier ist der Schülerrückgang durch den erstmaligen Wegfall der neunten Jahrgangsstufe in Gymnasien (G 8) verstärkt worden. 50,8% der Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen waren im Schuljahr 2007/08 Jungen oder junge Männer. In den einzelnen Schularten lag ihr Anteil jedoch unterschiedlich hoch: Die Spanne reichte von 46,7% in Gymnasien und 48,2% in Freien Waldorfschulen bis zu 56,1% in Hauptschulen und 63,2% in Förderschulen. <!--break--> Netmarks
Quelle
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur Bildungsmesse "Didacta" in Stuttgart mitteilt, besuchten im vergangenen Schuljahr 2006/07 897.700 ausländische Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen in Deutschland. Das waren 9,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Dieser Anteil blieb in den letzten zehn Jahren annähernd konstant. Während der Ausländeranteil in Grundschulen, die in der Regel von allen Kindern eines Wohnbezirks gemeinsam besucht werden, bei 10,6 Prozent lag, differierte er zwischen den weiterführenden Schularten deutlich: Die Spanne reichte von 19,2 Prozent in Hauptschulen über 13,8 Prozent in Integrierten Gesamtschulen bis zu 7,7 Prozent in Realschulen und 4,3 Prozent in Gymnasien. Von den Absolventen/Abgängern allgemeinbildender Schulen besaßen 86.800 (9,0 Prozent) einen ausländischen Pass. Auch der Ausländeranteil an diesen Absolventen/Abgängern sinkt mit steigendem Bildungslevel. Während 19,2 Prozent der Abgänger ohne Abschluss einen ausländischen Pass besaßen, waren es bei den Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung lediglich 3,6 Prozent. Bezieht man die Absolventen aus beruflichen Schulen (in denen dieser Abschluss auch erreicht werden kann) mit ein, so erhöht sich der Anteil auf 4,1 Prozent. In den letzten zehn Jahren ist dieser Anteil weitgehend unverändert geblieben. Im Wintersemester 2006/2007 waren an deutschen Hochschulen zwar 246.400 Studierende mit ausländischer Nationalität immatrikuliert, davon hatten aber nur 58.000 Studierende ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben. In den vergangenen zehn Jahren blieb der Anteil der Studierenden mit ausländischer Nationalität, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im deutschen Bildungssystem erworben haben, mit 2,9 Prozent annähernd konstant. weiter » Das Oberlandesgericht Köln folgt der Rechtsauffassung des Landgerichts Köln und lehnt den, von einer Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen angestrebten Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen drei Initiatoren von Spickmich.de endgültig ab. Die Lehrerbenotung des Schülernetzwerks Spickmich.de ist und bleibt freie Meinungsäußerung. Der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln hat die Auffassung des Landgerichts bestätigt, dass die Lehrerbenotung auf Spickmich.de von dem Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist und die Persönlichkeitsrechte von Lehrern nicht verletzt. Auch einen Verstoß gegen den Datenschutz konnte der Senat nicht erkennen. Im Urteil des Vorsitzenden Richters Dr. Axel Jährig heißt es: weiter »
Der Aufmacher der Samstagsausgabe (17.11.07) der Westdeutschen Allgemeinen (WAZ) kann eindeutiger nicht sein: "NRW lehnt Online-Noten für Lehrer ab - Politiker aller Parteien fordern ein Ende des Portals Spickmich.de". Allen voran: NRW Schulministerin Barbara Sommer (CDU), die die Lehrerbenotung im Internet jetzt entgegen kürzlicher Gerichtsentscheidungen politisch verbieten will. Paradox, denn einer der Leitsätze von spickmich.de - "wer prüft, muss auch bereit sein, sich prüfen zu lassen" - stammt wörtlich aus der Landtagsrede der Ministerin vom 21.06.2006. Die Forderung nach einem Ende von spickmich ist ein klarer Angriff auf das richterlich mehrfach bestätigte Recht auf freie Meinungsäußerung: "Schüler haben das Recht ihre Meinung über die Leistungen und das Auftreten ihrer Lehrer auszutauschen", sagt Spickmich-Initiator Tino Keller. "Die Leistungen von Professoren, Handwerkern oder gar Ärzten werden schon seit längerem im Internet bewertet, warum die der Lehrer nicht?" Insgesamt haben die Reaktionen auf das Angebot von Spickmich.de gezeigt, dass die Diskussion um Medienkompetenz im Zeitalter des Web 2.0 neu aufgerollt werden muss. "Die Antwort auf neue Medienangebote in Deutschland ist oft ein lautes Verbotsgeschrei", so Tino Keller. "Wir sollten uns überlegen, wie der Umgang mit multimedialen Mitmach-Angeboten heutzutage vermittelt werden kann. Die Auseinadersetzung mit dem Thema gehört weder vors Gericht noch auf die Titelseiten der Zeitungen, sondern in die Klassenzimmer und in Der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln hat die Auffassung des Landgerichts gestützt, dass die Lehrerbenotung auf Spickmich.de von dem Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist. In der mündlichen Verhandlung sagte der Vorsitzende Richter Dr. Axel Jährig, dass "ein Lehrer eine öffentliche Benotung dulden muss". Das Gericht kündigte seine Entscheidung für den 27. November an. Die Betreiber Die juristische Beurteilung der Lehrerbenotung stärkt die inhaltliche Position von spickmich. Das Angebot soll die Schulen transparenter machen und stellt einen fairen Kommunikationskanal für Schülermeinungen dar. "spickmich ermöglicht es Schülern, Feedback zu geben", erklärt Initiator Tino Keller. "Wir achten auf Fairness. Beleidigungen haben bei uns keinen Platz und sind auch von den Schülern nicht gewollt". Das Schülernetzwerk ist vielmehr ein Ort für Meinungsäußerungen und den Austausch von Schülern untereinander. Mit über 150.000 einzelnen Lehrernoten hat www.spickmich.de eine Relevanz, die nicht mehr aus der Welt zu klagen ist. "Unser Angebot war in Deutschland überfällig und die zahlreichen Zuschriften von Lehrern, Eltern und Schülern haben uns stets ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen", so Tino Keller. weiter » Alle 17 untersuchten Biologie- und Geschichtsbücher enthalten Fehler, einige sogar auf jeder Seite. Auch didaktisch sind viele schwach. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test Schulbücher für Gymnasien der 7. bis 10. Klasse in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen getestet hat. Der Gesamteindruck ist schwach: Im Schnitt findet sich auf jeder fünften geprüften Seite eines Biologiebuches ein wichtiger Fehler, bei zwei Büchern sogar auf jeder dritten Seite. Da passiert es schon mal, dass eine Nahrungspyramide den Uhu über den Fuchs stellt. Auch aus didaktischer Sicht überzeugen viele Biologiebücher wegen schwer verständlicher Texte und nutzerunfreundlicher Aufbereitung wenig. Ähnlich sieht es bei den Geschichtsbüchern aus. Auch hier gibt es neben didaktischen Mängeln fachliche Fehler. Da werden für den Sturz Erich Honeckers oder den Rücktritt von Egon Krenz falsche Daten genannt oder die EU-Geschichte wird auf die deutsch-französische Freundschaft reduziert. weiter » |
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