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SatellitEs ist eine Premiere unter rauen Bedingungen: 1000 Meter über dem Meeresspiegel führen Wissenschaftler am 6. Juni ein Eisenbahnzug vor, der mit einem neuen, satellitengestützten Verfahren geortet wird. Ein Regionalzug testet ab dann ein Jahr lang im Nationalpark Hohe Tatra in der Slowakei das Ortungssystem auf seine Praxistauglichkeit. Die 30 Kilometer lange Strecke durch das Hochgebirge stellt durch alpines Klima und die geographischen Besonderheiten hohe Herausforderungen an die Technik. Ziel ist es, den Bahnverkehr durch den Einsatz der Satellitenortung sicherer und gleichzeitig kostengünstiger zu gestalten. Anders als beim Navigationsgerät im Auto kann die Ortung bei Zügen über deren Sicherheit entscheiden. Sie dient nicht nur der Zusatzinformation des Fahrers, sondern beeinflusst zum Beispiel die Abstandshaltung, die Geschwindigkeitsüberwachung und die Gleisfreimeldung. weiter » Wenn Satelliten Daten austauschen, nutzen sie Radiowellen. Die Datenrate konnte jetzt auf das Hundertfache gesteigert werden - mit Lasern statt Radiosignalen. An Bord der Test-Satelliten war ein Diodenlaser-Pumpmodul, an dessen Entwicklung Fraunhofer-Forscher beteiligt waren. Mit Lichtgeschwindigkeit sausten die Daten vom deutschen Satelliten TerraSAR-X zum US-Satelliten NFIRE und zurück, überbrückten fehlerfrei mehr als 5.000 Kilometer Weltraum. Das Besondere an dem Weltraumtest, den die Firma Tesat-Spacecom kürzlich machte: Laser übermittelten Daten zwischen den Satelliten. Die erreichte Bandbreite ist hundertmal größer als bei der herkömmlichen Übertragung durch Radiowellen - die neue Datenmenge entspricht etwa 400 DVDs pro Stunde. So könnten größere Datenpakete künftig über mehrere Satelliten hinweg übertragen werden - etwa um Bilddaten von Erdbeobachtungssatelliten zur Bodenstation zu senden. Das war bisher nicht möglich, da die Bandbreite der Radiowellen nicht ausreicht. Ein weiterer Vorteil der neuen Übertragung: Laser lassen sich besser fokussieren als Radiowellen, so können Daten gezielt versendet werden. weiter » Ein schneller und günstiger Internetzugang geht auch ganz ohne DSL: Das TV-Kabel hat seine Kinderkrankheiten überwunden, Satelliten-Internet bietet endlich direkte Rückleitungen und mobile Lösungen sind erschwinglich, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 5/08. Wer über den Internet-Zugang telefoniert, braucht keinen Telefonanschluss mehr und kann die laufenden Kosten dafür sparen. Internet-Telefonie (VoIP) funktioniert aber nicht nur in DSL-Netzen, sondern auch über Kabel und Satellit. War der Online-Anschluss per TV-Kabel vor zwei Jahren noch wenig verbreitet und mit technischen Problemen behaftet, erwartet die Kunden heute ein gut ausgebautes, zuverlässiges Netz. Bei einem Preis von rund 30 Euro für ein Komplettpaket mit Online-Flatrate erhält man weit höhere Geschwindigkeiten als bei gleich teuren DSL-Angeboten. Für 10 bis 20 Euro mehr gibt es sogar Datenraten, die mit VDSL vergleichbar sind. VDSL ist das Vorzeigeprojekt der Telekom mit 25 oder 50 MBit pro Sekunde Übertragungsrate über Glasfaserkabel. Aber noch immer gibt es Lücken in der Versorgung mit DSL und internetfähigem TV-Kabel. Die Alternative über Satellit war bisher teuer und umständlich, die Rückleitungen musste man über eine Telefonverbindung herstellen, was dank neuer Techniken überflüssig geworden ist. Mit rund 50 Euro Monatsgebühr und Einrichtungskosten von circa 300 Euro ist Internet per Satellit aber immer noch teurer als DSL oder Kabel-TV. weiter » |
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