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RundfunkDie Medien- und Werbebranche geht für das neue Jahr von leicht rückläufigen Investitionen in die Werbung aus, bestenfalls von einer Stagnation. Dies berichtet der Branchendienst Kontakter in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Im Rahmen einer großen Umfrage gaben Top-Manager aus Marketing, der Werbe- und Medienbranche Auskunft über die wichtigsten Veränderungen des vergangenen Jahres sowie über die wichtigsten Trends 2009. Deutschlands Marketingverantwortliche rechnen im Jahr 2009 zwar mit "etwa gleichbleibenden Budgets wie schon 2008", so Coca-Colas Marketingchef Thomas Gries in der Kontakter-Exklusiv-Umfrage. "Sicher ist jedoch, dass jeder Werbe-Euro verstärkt hinsichtlich Sinn und Ziel überprüft wird, bevor er ausgegeben wird", glaubt Hubert Frach, Marketingverantwortlicher der Lufthansa. Er geht davon aus, dass 2009 das Motto "reduce to the maximum" vorherrschen wird und Effizienz eine ganz neue Rolle einnehmen wird. Die Effizienz der Werbung spielt auch bei der Wahl der Medien eine Rolle: "Online-Werbung und Suchmaschinenmarketing werden deutlich wachsen", ist sich André Schmidt, Marketingchef von Toyota Deutschland, sicher. Insgesamt sehen die Marketin-Manager laut Kontakter Online-Werbung und Virales Marketing auch 2009 im Aufwind. weiter » Am 1. Januar 2009 sind es genau 25 Jahre, die seit dem Start des privaten Rundfunks in Deutschland, dem "Urknall" aus Ludwigshafen, vergangen sind. Dazu sendet der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT), Jürgen Doetz, ein "Geburtstagsgruß". Doetz hatte als SAT.1-Geschäftsführer am Neujahrstag 1984 die ersten Zuschauer des Privatfernsehens in Deutschland begrüßt hatte. weiter » Pflichten zur Datenspeicherung erweitert: Ab 1. Januar 2009 werden zusätzliche Kommunikationsdaten von Bürgern und Unternehmen zu Sicherheitszwecken für 6 Monate gespeichert. Dazu zählen die E-Mail-Adressen von Absender und Empfänger beim Versand elektronischer Nachrichten sowie die Protokollierung von IP-Adressen bei der Internutzung. Zudem werden Rufnummern sowie Beginn und Ende von Gesprächen per Internettelefonie erfasst. Seit 2008 werden bereits die Verbindungsdaten von Telefongesprächen im Festnetz und im Mobilfunk aufgezeichnet. Gespeichert wird nicht der Inhalt von E-Mails oder Telefonaten, sondern wann und von wem gemailt oder telefoniert wurde. Die Speicherpflicht betrifft alle Telefongesellschaften und Internetprovider sowie Anbieter von E-Mail-Diensten. Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden zur Prävention und Verfolgung von Straftaten dienen. Allerdings ist die so genannte Vorratsdatenspeicherung juristisch hoch umstritten. Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für 2009 erwartet. Rundfunkgebühren steigen: Ab Januar steigen die Rundfunkgebühren für die Nutzung von Fernsehern, Radios sowie internetfähigen Computern und Handys. Die Gebühr für Fernseher steigt um 95 Cent auf 17,98 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 6 Prozent. Die Gebühr für Radios sowie internetfähige PCs und Handys steigt um 24 Cent auf 5,76 Euro (plus 4 Prozent). weiter » Die Qualität der klassischen Medien hat sich nach Meinung der meisten PR-Fachkräfte in den letzten Jahren verschlechtert. So lautet ein Ergebnis aus dem jüngsten PR-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 2.400 Fach- und Führungskräfte aus der PR-Branche haben an der Umfrage teilgenommen. So ist jede zweite Pressestelle der Ansicht, dass die Qualität der klassischen Medien in den letzten Jahren abgenommen hat. Für jeden dritten Befragten ist die Qualität von Print, Rundfunk und Fernsehen dagegen unverändert geblieben. Dass die Berichterstattung sich verbessert hat, glauben nur 13 Prozent der Pressestellen. Ähnlich beurteilen die Mitarbeiter aus PR-Agenturen diese Entwicklung: Hier geben sogar 57 Prozent an, dass eine Verschlechterung eingetreten ist. Für rund jede vierte Agentur hat es qualitativ keine Veränderung gegeben. weiter » Lösungswege im Tauziehen um RundfunkfrequenzenMünchner Kreis: Kampf um die Digitale Dividende kann viele Gewinner haben
Münchner Kreis: Kampf um die Digitale Dividende kann viele Gewinner haben
Nach der Umstellung des Rundfunks von analoger auf digitale Technik wird für die Übertragung von Fernseh- und Radioprogrammen zukünftig nur noch ein Teil des vorhandenen Frequenzspektrums benötigt. Die frei werdenden Frequenzen werden gemeinhin als Digitale Dividende bezeichnet. Um deren Verwendung ringen nun Rundfunk- und Medienhäuser, Mobilfunkunternehmen, Bundesnetzagentur, EU-Kommission sowie Bund und Länder. Frequenzen im UHF-Band stellen dabei eine besonders wertvolle Ressource dar. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission beträgt der Wert dieses Frequenzspektrums europaweit mehrere hundert Milliarden Euro. Der Münchner Kreis setzt sich dafür ein, dass die Aufteilung der frei gewordenen Frequenzen sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen und kulturellen Anforderungen gerecht wird. Im Rahmen der Konferenz „Digitale Dividende“ sind auf Einladung des Münchner Kreises Vertreter der IT- und Telekommunikationsbranchen und der Rundfunkanbieter zusammen getroffen. Begleitet von Experten aus Wissenschaft und Politik wurden Wege zur Nutzung der Digitalen Dividende aufgezeigt, die alle Interessen der verschiedenen Akteure berücksichtigen. weiter » Der ›Spiegel‹ ist die wichtigste gedruckte Informationsquelle für Journalisten. 38,7 Prozent von 875 journalist-Lesern wählten die Hamburger im Rahmen einer Leserbefragung auf Platz eins. Die ›Süddeutsche Zeitung‹, bei der Umfrage im Jahr 2006 noch Spitzenreiter, fällt mit 30,3 Prozent auf den dritten Rang. Platz zwei sichert sich die ›FAZ‹ mit 38,3 Prozent (Mehrfachnennungen möglich). Bei den Online-Diensten landet ›Spiegel Online‹ unangefochten und mit weitem Abstand auf Platz eins (43,5 Prozent). ›Tagesschau.de‹ bekommt auf Rang zwei lediglich 4,5 Prozent der Stimmen. Bei den Radio- und Fernsehsendern machen die öffentlich-rechtlichen Anstalten das Rennen unter sich aus (ARD 53,1 Prozent, ZDF 44 Prozent). Die einzigen privaten Sender, die von den journalist-Lesern als Quelle genannt wurden, sind n-tv (6,3 Prozent) und N24 (3,1 Prozent). Reichweitenstarke Kanäle wie RTL und Sat.1 finden hingegen nicht statt. weiter » Bruttowerbeaufwendungen der ersten neun Monate 2008 leicht gestiegenLeichtes Wachstum des Bruttowerbemarktes um 1,2 Prozent
Leichtes Wachstum des Bruttowerbemarktes um 1,2 Prozent
Nielsen Media Research veröffentlichte heute die Bruttowerbeinvestitionen für die ersten drei Quartale 2008 in den Above-the-line-Medien. Diese beliefen sich auf 14,8 Milliarden Euro, was einem leichten Plus von 1,2 Prozent (bereinigt: plus 0,4 Prozent) bzw. 180 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im zweiten und dritten Quartal wurde das leichte Werbeminus des ersten Quartals überkompensiert, wobei sich das dritte Quartal als das bislang Stärkste erwies. Dies zeigt, dass die weltweite Finanzkrise den deutschen Werbemarkt noch nicht spürbar erreicht hat. "Wir rechnen schon damit, dass sich die Finanzkrise und deren Bewältigung auch auf den Werbemarkt auswirken werden. Allerdings ist es auch in schwierigen Zeiten sinnvoll, seine Leistungen, Services und neuen Produkte werblich zu unterstützen und das Vertrauen der Konsumenten zu festigen oder zu gewinnen. Wir sehen hier auch eine Chance im Markt zu punkten", so Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, über die bisherige Entwicklung des Bruttowerbemarktes. weiter » Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) sieht das aktuelle Versuchsprojekt DVB-H für beendet an. "Wir erwarten, dass das Konsortium Mobile 3.0 bis Ende Oktober die Lizenzen zurück gibt. Mit einer schnellen Rückgabe wird der Weg frei für einen möglichen Neustart von DVB-H unter veränderten Rahmenbedingungen. Damit kann auch auf die veränderten technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen angemessen reagiert werden", sagte der Vorsitzende der Kommission, Thomas Langheinrich. Sollte die Lizenz nicht zurück gegeben werden, muss ein Widerrufsverfahren eingeleitet werden. "Mobile 3.0 konnte das eigene im Rahmen der Ausschreibung vorgelegte Gesamtkonzept nicht umsetzen und weder Verträge über den Netzbetrieb noch mit Vertriebs- und Marketingpartnern vorlegen. Dazu hat das Betreiberkonsortium in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass es die Rahmenbedingungen nicht mehr als ausreichend einschätzt, um an dem ursprünglichen Gesamtmodell unverändert festzuhalten. Wir ziehen daraus den Schluss, dass ein Festhalten an diesem Pilotversuch das DVB-H-Projekt nicht weiter bringt", begründet Langheinrich das Ende des Versuchsprojektes. weiter » "Wie kann eine Medienpolitik aussehen, die dem Internetzeitalter etwas angemessener ist als unsere bisherigen Instrumentarien?" Um diese Eingangsfrage von Moderator Dr. Lutz Hachmeister, Direktor des IfM, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, ging es am heutigen Dienstagvormittag beim Kongress der medienwoche@IFA im ICC Berlin. In seiner Keynote ging BBC-Generaldirektor Mark Thompson zunächst auf das Verständnis der BBC von den Aufgaben des public service broadcast in Zeiten des Internet ein. Wie schafft man Public Value in einer digitalen Gesellschaft? Dies sei eine der zentralen Fragestellungen gerade für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, so der Chef des britischen Traditionssenders. Kernaufgabe seines Hauses sei es, Qualitätsinhalte herzustellen und ihre Auffindbarkeit auch in der digitalen Ära sicherzustellen, ohne dabei die in 80 Jahren Sendergeschichte etablierten Stärken, Kompetenzen und Werte der BBC zu verlieren. Der Übergang sei zwar unbequem, das Ergebnis jedoch nützlich für alle, vor allem für die Gesellschaft. weiter » |
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