Anmeldung |
RootkitIn den Panda-Security-Laboren wurden neue Trojaner-Exemplare entdeckt und analysiert, die aufgrund der in Ihnen integrierten Rootkits in der Lage sind den Master Boot Record (MBR), also den ersten Datenblock in einer Festplatte, in infizierten Computern auszutauschen. Das ist eine neue, revolutionäre Eigenschaft von Rootkits, die eine Entdeckung der dazugehörigen Malware zusätzlich erschwert. Bis dato bekannte Rootkits installieren sich in Systemprozesse, während die neu entdeckten Rootkits sich auf einem Teil der Festplatte implementieren, der schon beim Bootvorgang – bevor das Betriebssystem gestartet ist – aktiv ist. Hat sich ein solches Rootkit auf einem System installiert, erstellt es eine Kopie des vorhandenen MBR’s, verändert diesen, indem es schädliche Befehle einfügt und ersetzt den Original-MBR gegen den manipulierten. Bei einem Versuch auf den MBR zuzugreifen, leitet das Rootkit jedoch direkt auf den Original MBR um, so dass nichts Verdächtiges erkannt wird. Die durch das Rootkit getätigten Veränderungen bewirken, dass der manipulierte MBR schon beim Hochfahren eines Systems aktiviert ist und sowohl das Rootkit selber als auch die zugehörigen Schädlinge nicht auffindbar sind. Es verdeckt nicht nur – wie herkömmliche Rootkits – Erweiterungen oder Prozesse – , sondern trickst komplette Systeme aus. Es setzt sich dort fest, wo keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, da es vom Datenspeicher aus alle Zugriffe auf die Festplatte überwacht. weiter » |
MonitoringBenachrichtigen bei Änderungen:
Externe VerweiseRessourcen |