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ReportageDie Versicherungsgesellschaften in Deutschland feiern Rekordgewinne: 162 Milliarden Euro Beitragseinnahmen stehen nur 125,5 Milliarden Euro [1] an Auszahlungen gegenüber. Trotzdem zahlen die Unternehmen im Schadensfall häufig nur zögernd oder gar nicht. Die Stern TV-Reportage ›Wenn die Versicherung nicht zahlt...‹ am 24. Juni 2008 um 22.15 Uhr bei VOX zeigt Menschen, die plötzlich vor dem Ruin stehen, weil die Versicherung die Zahlung verweigert oder hinauszögert. Dass Versicherungen anfallende Kosten nicht bezahlen, ist kein Einzelfall: Fast 20.000 [2] Kunden wenden sich jedes Jahr hilfesuchend an neutrale Schiedsstellen, viele gehen gegen die Ablehnungsbescheide gerichtlich vor. weiter » Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an sechs Journalisten: Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Kommentar/Glosse/Essay" hat die Jury Carolin Emcke für ihren Beitrag "Stumme Gewalt" ("Zeit Magazin Leben", Hamburg) zuerkannt, in dem sich die Autorin an die Ermordung ihres Mentors Alfred Herrhausen erinnert und über den Einbruch von Gewalt und Tod in ihr Leben reflektiert. Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte "Allgemeines" erhalten Mark-Joachim Obert für seinen Artikel "Saufkundschaft" ("Frankfurter Rundschau"), der schnörkellos den Alltag eines Trinkhallenbesitzers und seiner Kunden schildert, sowie Thomas Kistner für seinen Beitrag "Spritzensport Fußball" ("Süddeutsche Zeitung Magazin", München), in dem der Autor sehr detailliert lange überfällige Fragen zur Dopinganfälligkeit im Liga-Fußball stellt. Stephan Hermsen sowie Miriam Opresnik und Özlem Topçu bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie "Lokales". Stephan Hermsen ("Neue Rhein/ Ruhr Zeitung", Essen) berichtet in seinem Artikel "Eins-Null für Rebecca" über die ersten zehn Lebensjahre mit seinem behinderten Kind, herzlich, unsentimental, voller Zuversicht, was die gemeinsame Zukunft angeht. Opresnik und Topçu schildern in ihrer breit angelegten Reportage "Hauptschüler und Migrant - und welche Chance hast du dann?" ("Hamburger Abendblatt") das Versagen von Schule und Gesellschaft bei der Ausbildung Heranwachsender. weiter »
Das Heft Vietnam aus der Reihe Merian - Die Lust am Reisen enthält 15 längere Reportagen, Interviews und Essays über das südostasiatische Land; die Hauptthemen des Heftes sind "Aufbruch: Goldgräberstimmung in Hanoi und Saigon", "Traumstrände: Badeferien an einer unberührten Küste" und "Historie: Zu Besuch in der Kaiserstadt Hue". Hinzu kommen eine diverse Meldungen zu Themen wie Kunst, Wirtschaft, Menschen und Natur. Wer eine Reise nach Vietnam plant, wird sich über einen 20-seitigen Serviceteil mit wichtigen touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes und vermischte Reisetipps freuen. Der geografischen Orientierung dient eine ausklappbare Land- und Straßenkarte. Das neue Merian Vietnam zeigt ein Land, das sich wie kein anderes in Asien zur Zeit so rasant entwickelt und zugleich doch so geräuschlos wie „die Bambusstange mit den zwei Reisschalen“: Der Pulschlag am Mekong-Delta und Roten Fluss pendelt zwischen tausendjähriger Tradition und fieberhaftem hektischem Aufbruch, zwischen radikal moderner Markt- und kommunistischer Funktionärswirtschaft. Zwischen Hip-Hop und Ho-Chi Minh-Kult. weiter »
Zeit für Japan - Reportagen aus einem unbekannten Land ist eine Sammlung von 30 Reportagen des ZDF-Korrespondenten Gert Anhalt, die im Januar 2005 erschienen ist. Anhalt zeigt Japan als unbekanntes Land, das durch eine Koexistenz tief verwurzelter Traditionen und Hypermoderne geprägt ist. Japan zeigt nach Außen ein vermeintlich krasses Nebeneinander von tief verwurzelten Traditionen und hypermodernem Lebensstil: Zen-Klöster und Roboter, uralte Feudalriten und Superschnellzüge. Im Innern kennt man das Land nur wenig. Autor und Fotograf Gert Anhalt, ZDF-Korrespondent in Tokyo, führt in 30 Reportagen tief in den Alltag der Japaner. Er zeigt, was sie bewegt, was sie begeistert oder schockiert, wie sie essen, feiern und wohnen. weiter »
Im Rosengarten der Märtyrer – Ein Portrait des Iran ist ein Sammelband mit Reportagen des englischen Journalisten Christopher de Bellaigue, die von Sigrid Langhaeuser ins Deutsche übersetzt wurden. Dei gebundene Ausgabe erschien im Januar 2006 bei Beck in der zweiten Auflage; der Band hat einen Umfang von 340 Seiten. weiter » |
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