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PresseTrotz wachsender wirtschaftlicher Belastungen scheint die Werbewelt nach den neuesten Zahlen von Nielsen noch nicht aus dem Tritt geraten zu sein. Nach der Marktanalyse Global AdView Pulse stiegen die Werbeausgaben im ersten Quartal 2008 weltweit um etwas mehr als vier Prozent. Die Werbeaufwendungen verteilten sich auf die einzelnen Länder im Zeitraum zwischen Januar und März 2008 dabei wie folgt: während sich die Werbeausgaben in Afrika um mehr als 16 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum um fast 10 Prozent erhöhten, fiel die Steigerung in den stärker entwickelten Ländern Nordamerikas und Europas dagegen erheblich geringer aus - die Zahlen für die Werbeausgaben in Nordamerika wuchsen nur um ein Prozent und blieben in Europa nahezu konstant (minus 0,4 Prozent). Dadurch verloren diese beiden Regionen dementsprechend beim Marktanteil einen Punkt an den asiatisch-pazifischen Raum. Die Ergebnisse des letzten Global AdView Pulse deuten auf erhebliche Unterschiede bei den Trends zu den Gesamt-Werbeausgaben hin. weiter » In der Auseinandersetzung um die geplante Expansion von ARD und ZDF ins Internet haben führende deutsche Verlagsmanager und Verleger jetzt ein gemeinsames Grundsatzpapier vorgelegt. Ziel der Erklärung ist es, neue Rahmenbedingungen für ein faires Miteinander von freier, unabhängiger Presse und öffentlich-rechtlichem Rundfunk anzuregen. Der ständige Wandel auf den Medienmärkten erzwingt Reformen. Die Verfasser fordern eine grundsätzliche Neuausrichtung der Medienpolitik sowie konkrete Verbesserungen im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Zu den Erstunterzeichnern der ›Münchner Erklärung‹ gehören die Chefs namhafter Verlage wie Burda, Gruner+Jahr, Axel Springer, Bauer, Ganske, Madsack, Ippen und Medienholding Nord sowie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Aus Sicht der Unterzeichner müssen die Medienangebote öffentlich-rechtlicher Anstalten im Internet auf Bewegtbilder und Audio begrenzt werden. In allen ihren Medien sollten sie künftig keine Werbung mehr annehmen, auf jede Form der kommerziellen Finanzierung verzichten und die Beteiligung an privatwirtschaftlichen Unternehmen vollständig abbauen. weiter » Das renommierte Medien- und Werbeforschungsunternehmen Nielsen Media Research, ein Tochterunternehmen von The Nielsen Company, veröffentlichte die deutschen Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-line-Medien für das erste Halbjahr 2008. Demnach beliefen sich diese auf insgesamt 10,2 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich betrachtet entspricht dieses einem leichten Plus von 0,9 Prozent (bereinigt: plus 0,1 Prozent). Die gesamten Bruttowerbeumsätze der Above-the-line-Medien verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen im ersten Halbjahr 2008 dabei wie folgt: Die Fernsehwerbung verbuchte 4,3 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von 3,2 Prozent (bereinigt: plus 1,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Das Werbevolumen der Tageszeitungen stagnierte in diesem Zeitraum bei plus 0,6 Prozent (bereinigt: plus 0,5 Prozent) auf 2,7 Milliarden Euro. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von knapp 2,0 Milliarden Euro ein Minus von 1,6 Prozent (bereinigt: minus 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Das Medium Radio erwirtschaftete Werbeaufwendungen in Höhe von 627 Millionen Euro, was eine Reduzierung von minus 3,0 Prozent (bereinigt: minus 4,6 Prozent) im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr bedeutet. Die Werbeeinnahmen von Plakat steigerten sich leicht um plus 0,5 Prozent (bereinigt: plus 0,5 Prozent) auf 386 Millionen Euro. Fachzeitschriften verzeichneten ein Minus von 2,1 Prozent (bereinigt: minus 1,6 Prozent) auf knapp 218 Millionen Euro. weiter » Unter großem Zuspruch fand gestern in München die media coffee-Reihe ›Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?‹ ihren Abschluss. Rund 250 Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten waren zu Gast bei der dpa-Tochter news aktuell. Fazit der Diskussionsreihe: Die Medienunternehmen haben die Herausforderung Internet angenommen. Fraglich aber bleibt, in welcher Form Leser, Hörer und Zuschauer zukünftig journalistische Produkte konsumieren werden. Rudolf Bögel, Chefredakteur der tz, blickte gestern Abend optimistisch in die Zukunft. Am grundlegenden Informationsbedürfnis der Menschen werde sich auch in Zukunft nichts ändern: "Wenn wir fragen, stirbt die Zeitung, dann müssen wir eher fragen, stirbt die Nachricht", sagte Bögel im Haus der Bayerischen Wirtschaft. Bögels Blatt setzt heute im Internet auf Videos, um sich auf neuen Wegen den Lesern zu nähern. Aber er machte auch klar, dass Redaktionen wie die tz noch viele Erfahrungen sammeln müssen: "Wir machen nicht Fernsehen. Wir setzen die Themen, die aktuell sind, in laufende Bilder um. Dass dabei manchmal unfreiwillige Komik entsteht, ist klar. Aber das Ganze ist unheimlich kreativ". Hans-Jürgen Jacobs, Chefredakteur von sueddeutsche.de, sieht aufgrund des Wandels bei den Tageszeitungen Schwierigkeiten auf den Zeitschriftenmarkt zukommen. "Die großen Magazine wie Spiegel und Stern haben das Problem, dass Tageszeitungen immer mehr zu Tageszeitschriften werden. Zeitschriften müssen noch viel mehr als andere Medien in Zukunft ihre Rolle definieren. Sie müssen ganz stark in Reportagen und exklusive Inhalte gehen. Aber sie müssen auch eine ganz enge Verbindung zu Online haben" weiter » Das Internet ist für die deutschen Verlage die einzige Chance, in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. So lautete eine der Schlussfolgerungen beim gestrigen media coffee in Frankfurt. Mit der Diskussionsreihe "Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?" gastierte die dpa-Tochter news aktuell damit bereits in der dritten deutschen Großstadt. Mehr als 200 Gäste aus Pressestellen, PR-Agenturen und Redaktionen waren gestern im Museum für Kommunikation dabei, als Moderator Meinolf Ellers, Geschäftsführer von dpa-infocom, die aktuelle Lage im Verhältnis zwischen Verlagen und Rundfunkanstalten thematisierte. "Die Meinungsvielfalt und die Pressefreiheit leiden unter dem Engagement der Öffentlich-Rechtlichen im Internet", stellte Tobias Trevisan, Geschäftsführer FAZ und F.A.Z. Electronic Media GmbH fest. "Das Internet hat für die Zukunft der Verlage eine existenzielle Bedeutung. Heute stehen wir erst am Beginn eines Marathonwettkampfes um die Erträge, die im Internet erzielt werden können". weiter » Diskussionsveranstaltung ›media coffee‹ der dpa Tochter news aktuell in Frankfurt. Titel: "Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?" Von links nach rechts: Uwe Vorkötter, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Hans-Dieter Hillmoth, Programmdirektor von Hit Radio FFH, Tobias Trevisan, Geschäftsführer FAZ und F.A.Z. Electronic Media GmbH, Peter Turi, Journalist und Geschäftsführer turi2 GmbH, Robert Amlung, Leiter des Bereichs für digitale Strategien des ZDF und Moderator Meinolf Ellers, Geschäftsführer von dpa-infocom. weiter » Der Bereich Public Relations (PR) führt - zumindest in der deutschsprachigen - wissenschaftlichen Literatur eher ein Schattendasein und wird in Marketinglehrbüchern nur rudimentär im Rahmen der Kommunikationspolitik abgehandelt. Pressearbeit spielt dort gegenüber den anderen Instrumenten wie der Werbung oder der Verkaufsförderung nur eine untergeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Universität Neuchâtel, Schweiz, am Institut de l'entreprise unter Leitung von Prof. Dr. Sam Blili von Dr. Volker Schulz eine wissenschaftliche Studie zum Thema Pressearbeit im Spannungsfeld zwischen Lesern, Redaktionen und Unternehmen durchgeführt. In der Lehre vermag die relativ geringe Beachtung der PR daran liegen, dass PR wenig konkret fassbar ist und der Erfolg nicht nur von den Inhalten der Botschaft, sondern wesentlich durch die Zeitungsredaktionen bestimmt wird; PR ist somit nur bedingt steuerbar und der Erfolg der Unternehmenskommunikation in diesem Bereich durch Variablen bestimmt, die seitens des Unternehmens nicht bzw. nur schwer beeinflussbar sind. weiter » Die Nominierten für den Henri Nannen Preis 2008 stehen fest. Aus insgesamt 830 eingesandten Arbeiten haben die Juroren 16 Beiträge in fünf Kategorien ausgewählt, die in die Endrunde gelangen. Am 8. Mai 2008 wird die Jury die Preisträger bestimmen und damit über Deutschlands beste Printjournalisten und Fotografen entscheiden. Die von Caren Miosga moderierte Preisverleihung findet am 9. Mai 2008 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg statt. Der stern und der Verlag Gruner + Jahr vergeben in diesem Jahr den Henri Nannen Preis zum vierten Mal. Um den nach dem 1996 verstorbenen stern-Gründer Henri Nannen benannten, in fünf Kategorien ausgeschriebenen Preis bewarben sich Journalisten mit Beiträgen aus 181 deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften. Der Preis ist in jeder Kategorie mit 5.000 Euro dotiert. Für die Sitzung der unabhängigen Hauptjury hatten Vorjuroren - 18 renommierte Journalisten aus verschiedenen deutschen Printredaktionen - 35 Arbeiten zur engeren Wahl ausgesucht. Die neun Hauptjuroren haben nun 13 Text-Beiträge für die Endrunde benannt. Jurymitglied Thomas Osterkorn, Chefredakteur des stern: "Alle Arbeiten, die in die engere Wahl kamen, waren von höchster Qualität. Die Auswahl der drei besten Arbeiten pro Kategorie war daher alles andere als leicht. In der Kategorie Reportage fiel die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer, so dass hier vier Beiträge nominiert worden sind." Parallel zur Textjury hat die Fotojury drei herausragende Fotoreportagen nominiert. Sie traf ihre Wahl unter 25 Arbeiten, die von einer dreiköpfigen Vorjury benannt worden waren. weiter » Der Deutsche Presserat beabsichtigt, seine Zuständigkeit auf journalistisch-redaktionelle Inhalte der elektronischen Presse auszudehnen. Hierzu hat er eine Expertenkommission einberufen, die bereits am 3. März tagte. Neben der Klärung der Verantwortung für Inhalte und mögliche Ergänzungen des Pressekodex sind die Anforderungen an das Beschwerdeverfahren sowie der Umfang der Selbstverpflichtung der Verlage zu klären. Die Arbeitsgruppe wird im April weiter beraten und plant, Mitte dieses Jahres den Entschlussgremien des Presserats konkrete Vorschläge zur Erweiterung zu unterbreiten. Im Rahmen seiner Plenumssitzung diskutierte das Gremium ebenfalls über die Ziffer 12 und die Richtlinie 12.1 des Pressekodex. Die Ziffer 12 des Pressekodex lautet:
In der Richtlinie heißt es: weiter »
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