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PersonenverkehrUm die Umwelt zu schonen, ist die absolute Mehrheit nicht zu tiefen Einschnitten in den persönlichen Lebensstil bereit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de. Das Votum für das Auto ist eindeutig: 89 Prozent der Deutschen wollen auf keinen Fall den eigenen Pkw aus Umweltschutzgründen abschaffen. Sie setzen beim Umweltschutz vielmehr auf Energie-Sparmaßnahmen im Kleinen. Und auch beim Wohnen ist die Mehrheit der Deutschen nicht bereit, sich einzuschränken: 62 Prozent würden der Umwelt zuliebe nicht auf großen Wohnraum verzichten. Abstriche beim Autofahren und beim Wohnen werden als tiefe Einschnitte in den persönlichen Lebensstil empfunden. weiter » Die Besteuerung für Unternehmen und Angestellte, die einen Dienstwagen fahren, soll sich in Zukunft gestaffelt am Kohlendioxidausstoß orientieren. Die Anschaffung von sparsamen und damit klimafreundlichen Wagen soll dadurch belohnt werden. Das sieht ein heute von Greenpeace vorgestelltes Reformkonzept für die Besteuerung von Firmen- und Dienstfahrzeugen vor. Das umfassende Konzept wurde vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) für die Umweltschutzorganisation entwickelt. Derzeit können Unternehmen die Kosten ihrer Firmenwagen in voller Höhe von der Steuer absetzen, unabhängig vom CO2-Ausstoß. Die bisherige Regelung fördert damit den Anteil besonders schwerer und klimaschädlicher Firmenwagen. weiter »
Fast jeder vierte Autofahrer lässt sich bereits von einem elektronischen Lotsen ans Ziel bringen. Der Trend hält an. Der ADAC hat 13 mobile Navigationsgeräte getestet. Das Ergebnis: Die Geräte werden immer besser, Schwachstellen aber bleiben. Die Bewertungen reichen von „gut“ bis „befriedigend“, „sehr gut“ ist keines der Produkte. Auch nicht der Testsieger, das Navigon 8110 (Note 1,8), das mit einem Preis von rund 450 Euro gleichzeitig auch am teuersten ist. Das Navigon 8110 besticht durch seine durchweg guten Ergebnisse. In den Kategorien Handhabung, Routenberechnung und Kartenmaterial gab es sogar Bestnoten. Das TomTom 730 GO Traffic landet in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Seine intelligente Routenführung setzt Maßstäbe. Weniger erfreulich: die verbesserungswürdige Halterung. weiter »
Omnibus L&K Typ HOP auf dem Prager Burgplatz. Dieser Bus konnte 12 sitzende und fünf stehende Passagiere befördern und wurde von 1907 bis 1909 bei der Firma Laurin & Klement, dem Vorgängerunternehmen des Automobilherstellers Skoda, im böhmischen Mlada Boleslav hergestellt. Abbildung: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH In diesem Jahr wird in der Tschechischen Republik das hundertjährige Bestehen des Busverkehrs gefeiert. Die Prager nahmen im Mai 1908 die ersten öffentlichen Omnibusse in Betrieb. Die Weichen dafür waren wenige Monate zuvor mit viel unternehmerischem Feingefühl gestellt worden: Bei der Präsentationsfahrt auf winterlichen Straßen waren die Ratsherren der Stadt Prag schließlich von den Qualitäten eines Busses vom Typ HOP überzeugt. Hersteller war die Firma Laurin & Klement mit Sitz in Mlada Boleslav, das Gründungsunternehmen des heutigen Automobilbauers Skoda. Der Linienbusverkehr in Prag konnte beginnen. Die Omnibusse bedienten ab dem 1. Mai 1908 eine Strecke von 2,29 Kilometern Länge, von 6 Uhr bis 22 Uhr, im 15-Minuten-Takt. Die Route verlief über den Altstädter Ring, die Burg und die Karlsbrücke. Zwei weitere Omnibuslinien in Böhmen nahmen ebenfalls vor 100 Jahren ihren Betrieb auf: Sie verbanden die Stadt Pardubice mit Holice und Bohdanec. Vier L&K-Omnibusse, die jeweils 17 Fahrgästen Platz boten, schafften das Pensum. Einer der Busse zog zusätzlich noch einen Postanhänger. Der Name des Modells verweist direkt auf den Zweck des jeweiligen Typs. HOP war die Bezeichnung für den Laurin&Klement Typ H, der als Omnibus für Prag hergestellt wurde. Jeder Wagen war praktisch ein Original, das genau dem Kundenwunsch angepasst wurde. Die Busse waren mit 32 PS sehr komfortabel motorisiert. Der Vierzylinder-Motor hatte sechs Liter Hubraum. Eine Kette übertrug noch die Kraft auf die mit doppelten Gummireifen bestückte Hinterachse. Nur zwei Jahre nach der erfolgreichen Präsentation des ersten Automobils, der Voiturette A, hatte sich das Unternehmen der Gründerväter Vaclav Laurin und Vaclav Klement somit auch im Nutzfahrzeugbau einen Namen gemacht. weiter » So genannter ›Biodiesel‹ in Deutschland wird neben Soja- auch aus Palmöl hergestellt. Damit zerstört der Pflanzendiesel Urwald in Argentinien und Südostasien. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. In neun von 47 Proben konnte Palmöl-Diesel in Anteilen von fünf bis 25 Prozent nachgewiesen werden. Der Soja-Diesel-Anteil beträgt sogar bis zu 75 Prozent. Für den Export von Soja- und Palmöl zur Produktion von Agrodiesel werden in Indonesien und Argentinien Millionen Hektar Urwald gerodet. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Agrosprit-Beimischung abzuschaffen. Palmöl-Diesel wurde in reinem Agrodiesel (B100) aber auch in regulärem Diesel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen gefunden. Die höchsten Palmöl-Anteile finden sich in Proben von LKW-Tankstellen. Pflanzendiesel aus Palmöl wird unter anderem von dem weltweit größten Agrodieselproduzenten ADM in den Werken Hamburg und Leer hergestellt. weiter » Toyota Prius, ein Hybridauto.
Die kalte Jahreszeit ist endlich vorbei. Inzwischen laden die langen Wochenenden und die schönen Maitage wieder zu Ausflügen mit dem Fahrrad ein - besonders an Feiertagen wie Vatertag oder Pfingsten. Wer nach einer feuchtfröhlichen Rast in einer Gaststätte oder im Biergarten auf das Auto verzichtet, befindet sich auf dem richtigen (Heim-) Weg. Doch auch am Fahrradlenker sollte der wertvolle Autoführerschein nicht außer Acht gelassen werden. Denn was Viele nicht wissen: Nach ausgiebigem Alkoholgenuss kann auch auf der Radtour die Fahrerlaubnis in Gefahr geraten, so die Verkehrssicherheitsexperten des TÜV Rheinland. Mittlerweile melden die Behörden bei Trunkenheitsfahrten mit dem Fahrrad ab 1,6 Promille Alkohol im Blut regelmäßig Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges an und fordern zur Klärung eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU). Eine MPU kostet zwischen 320 und 700 Euro. Fällt diese negativ aus, wird die Fahrerlaubnis entzogen. weiter » Die Naturschutzorganisation NABU hat die erneute Forderung des ADAC-Präsidenten Peter Meyer nach einer sofortigen Aussetzung der Ökosteuer scharf kritisiert. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "Der ADAC streut Autofahrern Sand in die Augen und betreibt kurzfristigen Populismus mit den hohen Kraftstoffpreisen". Die Äußerungen lenkten von den tatsächlichen Problemen ab, denn für die hohen Spritpreise seien knapper werdende Ölressourcen bei weltweit steigender Nachfrage verantwortlich. Der Rohölpreis hat sich innerhalb eines Jahres auf fast 120 US-Dollar je Barrel verdoppelt, Experten sagen eine weitere Verdopplung innerhalb der nächsten zehn Jahre voraus. "Die Preissprünge an den Tankstellen waren allein im April höher als alle Ökosteuerstufen in fünf Jahren. Nur Autos mit deutlich geringerem Verbrauch und eine spritsparende Fahrweise können weitere Preissteigerungen bei Benzin und Diesel abfedern", sagte Miller. Für das Betanken von Autos importiert Deutschland nach Angaben der EU-Kommission jährlich Öl im Wert von 20 Milliarden Euro, vorwiegend aus politisch instabilen Ländern. "Auch volkswirtschaftlich ist es ein Gebot der Vernunft, sich durch Energieeinsparung und höhere Effizienz stückweise vom Öl abzukoppeln. Eine Abschaffung der Ökosteuer, die gerade den vernünftigeren Umgang mit Energie fördert, ist genau das falsche Signal", betonte Miller. weiter » Das Telefonieren ohne Freisprechanlage während des Autofahrens ist in mittlerweile 30 europäischen Ländern verboten. Wer trotzdem zum Handy greift, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Der ADAC hat die aktuellen Bußgelder für Verstöße gegen Handy-Verbote zusammengestellt. Die höchsten Bußgelder drohen derzeit in Belgien, Niederlande, Norwegen, Portugal und Ungarn. Hier werden zwischen 100 und 160 Euro fällig. In Deutschland ist die Höhe der Geldstrafe in den vergangenen zwei Jahren nicht gestiegen. Hier fallen bei einem Verstoß 40 Euro und ein Punkt in Flensburg an. Dagegen hat sich die Geldstrafe in Großbritannien auf 75 Euro verdoppelt. In Griechenland ist mit einer Verdoppelung der Geldbuße zu rechnen, sofern das Bußgeld nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt wird. Schweden und Serbien gehören zu den wenigen Ländern, in denen kein ausdrückliches Handy-Verbot gilt. Doch auch dort drohen laut ADAC erhebliche Bußen, wenn der telefonierende Autofahrer in einen Unfall verwickelt wird, den Verkehr gefährdet oder unsicher fährt. Aus diesem Grund rät der ADAC während der Autofahrt grundsätzlich nicht zu telefonieren. weiter » |
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