Museum

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) besuchten im Jahr 2006 in Deutschland durchschnittlich vier von zehn Einwohnern ein Theater. Auf die Einwohnerzahl bezogen, besuchten in den Stadtstaaten wesentlich mehr Menschen ein Theater als in den Flächenländern.

Eindeutiger Spitzenreiter ist Hamburg, auch bekannt als „Musicalhauptstadt“, mit 238 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Auf den nächsten Plätzen folgten Bremen und Berlin mit 92 beziehungsweise 91 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Ein Grund für die relativ hohen Besuchs­zahlen in den Stadtstaaten ist der ausgeprägte Städtetourismus.

Bei den Museumsbesuchen lag Berlin im Ländervergleich an der Spitze: Im Jahr 2006 wurde in Berlin dreimal häufiger ein Museum besucht als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt wurden in Deutschland rund 103 Millionen Museumsbesuche registriert. Damit ging man dreimal häufiger ins Museum als ins Theater.  weiter »

Angesichts zunehmenden Konkurrenzdrucks sowie Privatisierungs- und Sparmaßnahmen aufgrund geringerer öffentlicher Subventionen sind Kultureinrichtungen dazu angehalten, ihre Betriebe zu professionalisieren.

Museen, die unternehmerisch handeln und den Kunden in den Fokus rücken, werden künftig mehr Mittel erwirtschaften und sich behaupten. Im europaweiten Vergleich sind der Louvre und das Centre Pompidou in Frankreich die Spitzenreiter. Dies ist das Ergebnis einer Studie der internationalen Unternehmensberatung Arthur D. Little, für die in Europa führende Museen nach dem Grad ihres strategischen und unternehmerischen Handelns untersucht wurden.

Gemessen an der Publikumsfrequenz im Jahr 2007 führt der Louvre mit 8,3 Millionen Besuchern vor dem Centre Pompidou (5,5, Millionen) sowie der Tate Gallery (5,2 Millionen) und dem British Museum (4,9 Millionen). Die Museumsinsel Berlin (2,2 Millionen Besucher) folgt als bester deutscher Vertreter erst auf Platz neun.  weiter »

cover of Manfred Fuhrmann: Der europäische Bildungskanon (2004)Der europäische Bildungskanon

author: Manfred Fuhrmann
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binding: Gebundene Ausgabe
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Der europäische Bildungskanon ist ein Sachbuch von Manfred Fuhrmann.

Nach der Definition der Begriffe »Bildung« und »Kanon« beschreibt Manfred Fuhrmann die Rezeption der Antike und die Institutionen, die entscheidend zu einer gesamteuropäischen Bildung beigetragen haben.

In einem weiteren Teil des Buches werden die bürgerlichen Einrichtungen – Theater, Konzertwesen und Museum – dargestellt sowie die Gegenstände der bürgerlichen Bildung: Philosophie, Geschichte und Literatur, Musik, Mathematik und Naturwissenschaften.

Abschließend untersucht Fuhrmann die gegenwärtige Bildungsmisere, zeigt ihre Ursachen auf und weist einen Weg aus ihr hinaus.  weiter »

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