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E-CommerceDas Internet wird als Medium für private Einkäufe immer beliebter: 27 Millionen Menschen ab zehn Jahren haben in Deutschland im 1. Quartal 2007 Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet bestellt. Im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres mit 25 Millionen privaten Online-Käufern war das ein Zuwachs von knapp 7%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Funkausstellung vom 29.08. bis 03.09.2008 in Berlin weiter mitteilt, nutzte damit gut die Hälfte (53%) der 51 Millionen privaten Internetnutzer des 1. Quartals 2007 das World Wide Web als Medium für den Einkauf. Der höchste Anteil an Online-Kunden gemessen an allen privaten Internetnutzern im 1. Quartal 2007 findet sich mit 66% in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen. Interessant ist, dass auch in der Altersgruppe ab 65 Jahren fast jeder Dritte Internetnutzer (32%) die Möglichkeit der Onlinebestellung wahrnahm. Unter den männlichen Internetnutzern kauften 55% im World Wide Web ein, während jede zweite Internetnutzerin (50%) diesen Service in Anspruch nahm. Innerhalb der Gruppe der Online-Kunden hat jeder Zweite (50%) in den zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Bücher, Magazine oder Zeitungen über Online-Shops eingekauft. Ebenfalls sehr verbreitet war der Onlineeinkauf von Kleidung und Sportartikeln (48%) sowie von privaten Gebrauchsgütern wie Möbel oder Spielzeug (47%). 44% der Internetkäufer nutzten das Medium, um Reisen, Urlaubsunterkünfte sowie Bahn- oder Flugtickets zu bestellen. Damit verzeichnete dieser Bereich im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von rund 14%. weiter » Im Internet ist Kundenservice Händlersache. 86 Prozent der deutschen Online-Kunden stellen Rückfragen zum Produkt oder Kaufablauf direkt an den Webshop. Der Produzent bleibt in der Regel außen vor. Nur jeder zwanzigste Internet-Shopper wendet sich mit seinen Nachfragen an den Markenhersteller oder den Lieferanten. Der Verkaufserfolg hängt somit sehr stark von der Servicequalität des Händlers ab. Dies sind die Ergebnisse der Studie "Kommunikationskosten im Sales und After-Sales von E-Shops", die von der Novomind AG in Kooperation mit der Zeitschrift "Der Versandhausberater" durchgeführt wurde. Dass Kunden sich bei Rückfragen bevorzugt an den Online-Händler wenden ist einerseits ein Vorteil für die Markenhersteller. Sie können die Service-Infrastruktur der Internethandelsplätze mitnutzen. Das spart Kosten. Andererseits besteht das Risiko, dass sie den Kontakt zum Kunden verlieren oder mangelnder Service des Online-Shops auf die Marke abfärbt. Somit sind Schnittstellen für den Informationsaustausch zwischen E-Shop und Markenartikler eine wichtige Anforderung im Kundenservice. weiter » Die aktuellsten Liveshopping-Angebote können gebündelt auf der Webseite Liveshopping-aktuell.de abgerufen werden. Das Besondere: Sämtliche Daten sind dabei in einer neuartigen Übersicht so aufbereitet, dass sie auf einen Blick erfasst werden können. Das Liveshopping, eine aus den USA stammende Geschäftsidee, verbreitet sich auch in Deutschland mit rasender Geschwindigkeit. Die Angebote folgen alle dem selben Prinzip: Ein einziges Produkt wird für lediglich einen Tag und zu einem besonders günstigen Preis angeboten. Dabei wurde ein neues Modell entwickelt, das äußerst puristisch und dabei effektiv ist. Der Benutzer erhält eine Darstellung in der Art eines aufgedeckten Memory-Spiels, das sämtliche Liveshopping-Angebote auf einer Seite abbildet. Jedes Feld zeigt das entsprechende Artikelfoto mit der Artikelbezeichnung, Artikelbeschreibung und dem jeweiligen Artikelpreis. Beim Überfahren mit der Maus werden weitere Details des Angebots in einem Tooltip geöffnet: Die Webseite des Liveshops, Shopkategorie, Gültigkeit des Angebots, Liveshop-Logo sowie die Bezahlungsmöglichkeiten. weiter » Fast vier Millionen Deutsche sind schon einmal Opfer von Computer-Kriminalität geworden. Sieben Prozent aller Computernutzer ab 14 Jahre haben bereits einen finanziellen Schaden beispielsweise durch Viren, bei Online-Auktionen oder Online-Banking erlitten. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Laut der Befragung nutzen knapp 80 Prozent aller 72 Millionen Deutschen über 14 Jahre privat oder beruflich einen Computer. 2 Prozent der Befragten gaben an, Viren hätten ihren Computer beschädigt. Je 1 Prozent aller Nutzer wurden Opfer bei einer Online-Auktion oder beim Online-Banking. 3 Prozent gaben Schäden "durch sonstige Umstände" an, also beispielsweise durch unseriöse Internet-Dialer. Eine gute Sicherheitsausstattung ist besonders wichtig beim Umgang mit persönlichen Daten, etwa beim Internet-Banking oder Online-Shopping. Die Befragung ergab jedoch, dass Sicherheitsprogramme noch immer nicht zum Standard gehören. Zwar gaben 83 Prozent aller User an, ein Virenschutzprogramm auf ihrem privaten Rechner installiert zu haben. Aber nur 67 Prozent nutzten eine Firewall, lediglich 28 Prozent ein Verschlüsselungsprogramm. 7 Prozent der Nutzer gaben an, keines dieser Programme zu verwenden, 4 Prozent machten keine Angaben. Auffällig: Frauen nutzen diese Programme deutlich seltener als Männer. weiter » Tausende von Servern machen es Kriminellen leicht, wichtige Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern mitzulesen. Dazu gehörte bis vor wenigen Tagen auch das Telekom-Bezahlsystem T-Pay. Mit dem kleinen Programm SSL-Wächter kann man das Risiko beim Online-Einkauf aber wieder minimieren, so das Computermagazin c't. Die Redaktion hat das Tool selbst entwickelt und stellt es in der aktuellen Ausgabe 15/2008 vor. Der c't-SSL-Wächter warnt den Nutzer, wenn er eine vermeintlich sichere Webseite ansurft, die mit einem schwachen Zertifikat ausgestattet ist. Diese Seite könnte gehackt sein. Das Programm bietet an, die Verbindung im Zweifelsfall zu kappen. Zertifikate sind eine Art Identitätsnachweise, die normalerweise sicherstellen, dass man sich tatsächlich auf der gewünschten Seite befindet und eine verschlüsselte, also sichere Verbindung besteht. Profis sind durchaus in der Lage, den Schlüssel schwacher Zertifikate zu ermitteln und die Anwender anschließend auf gefälschte Webseiten zu lotsen, die auch das für Sicherheit stehende Schloss im Browser anzeigen. Bis vor kurzem war selbst die Telekom-Webseite www.sicherbezahlen.t-pay.de betroffen: Betrüger hätten einen Server aufsetzen können, der sich als T-Pay-System ausgibt und diese Identität dem Browser über sein Zertifikat beweist. Inzwischen hat T-Pay das Zertifikat widerrufen und ein neues eingesetzt. Wer das widerrufene Zertifikat allerdings hat, kann noch immer sein Unwesen damit treiben, denn es läuft erst am 11. November ab. weiter » Bücher, Eintrittskarten, Hotelreservierungen: Vor allem für junge Männer, zwischen 20 und 29 und mit gehobenem Bildungsniveau, ist das Shopping im Internet so selbstverständlich wie der Gang zum Supermarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse der Universität Hohenheim zur Internet-Nutzung und Akzeptanz von E-Commerce. Gerade mal 15 Jahre lang ist die Erfolgsstory des World Wide Web - doch für viele Deutsche ist das Surfen im Internet längst fester Bestandteil des Alltags: 40,23 Millionen Deutschen gehen regelmäßig online, 33 Millionen davon beziehen auch Waren oder Dienstleistungen übers Web. Besonders gerne surfen die Internet-Nutzer in Berlin, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen, wo der Prozentsatz der regelmäßigen Internet-Nutzer mit bis zu 68 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 62,1 Prozent liegt. Die aktuelle Studie zur "Nutzung und Akzeptanz von Internet und E-Commerce" ist Teil eines Langzeit-Forschungsprojektes des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung der Universität Hohenheim, der seit 2000 jährlich aktuelle Daten präsentiert. weiter »
Internetrecht - Eine praxisorientierte Einführung ist ein Lehrbuch von Prof. Dr. Andreas Wien aus dem Jahr 2008. Das Internet gewinnt in der Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung und ist aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Durch eine Flut von Gesetzen und der in vielen Bereichen des Internetrechts noch nicht gefestigten Rechtsprechung besteht bisweilen große Unsicherheit bei den Nutzern. Dieses Lehrbuch gibt eine leicht verständliche und zugleich fundierte Einführung in alle wichtigen Themen des Internetrechts. Besonderen Wert legt der Autor auf einen hohen Praxisbezug. Anhand vieler Beispielfälle wird ein konkreter Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzfelder vermittelt. weiter » IT-Projekte werden in Unternehmen immer häufiger auf die lange Bank geschoben oder gleich ganz gestrichen. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr nur 29 Prozent der IT-Entscheider alle Projekte wie geplant umsetzen. Vor allem E-Learning- und CRM-(Customer-Relationship-Management-)Projekte standen auf der Streichliste: Jede fünfte Fach- und Führungskraft hat in diesen Bereichen ihre für 2007 eingeplanten Projekte nicht umgesetzt. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "IT-Budget 2008" der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde. Die Gründe für das Scheitern der IT-Projekte sind vielfältig: In jedem dritten Fall waren eine fehlende Lösungsreife, Fehlplanungen oder Bedarfsänderungen die Ursache. Zu 30 Prozent standen Budgetkürzungen einer Projektdurchführung entgegen (2006: 21,6 Prozent). Zudem lässt eine zu komplizierte Implementierung immer mehr Befragte kapitulieren. Von 2006 bis 2007 hat sich der Anteil entsprechender Gründe mehr als verdoppelt - von 7,4 auf 16 Prozent. Im Vergleich zu 2006 hat die Zahl zurückgestellter oder aufgegebener Projekte in nahezu allen IT-Bereichen zugenommen. Wie bereits in 2006 verzichteten die befragten Fach- und Führungskräfte am ehesten auf Maßnahmen im Dokumentenmanagement. Nur etwa 65 Prozent der hier vorgesehenen Projekte sind auch tatsächlich umgesetzt worden. Damit ist die Durchführungsquote gegenüber 2006 unverändert geblieben. weiter » Die Umsätze der deutschen Internet- und Multimedia-Dienstleister sind 2007 durchschnittlich um 19 Prozent gestiegen. Das ist das wichtigste Ergebnis der Befragung zum New Media Service Ranking 2008, das der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Hightext iBusiness sowie die Fachzeitschriften Horizont und Werben & Verkaufen vorgelegt haben. Das Niveau des Mitarbeiterzuwachses lag demzufolge mit knapp 24 Prozent sogar noch über dem Umsatzwachstum. Nummer Eins des Rankings bleibt wie schon in den letzten Jahren T-Systems Multimedia Solutions, gefolgt von Pixelpark, die - nicht zuletzt aufgrund der Übernahme von Elephant Seven und XPlain - einen Platz aufgerückt sind. Einziger Wermutstropfen bleibt für die Dienstleisterszene die zunehmend schwierige Suche nach geeignetem Personal. Insgesamt haben sich mehr als 230 Agenturen und Dienstleister an der Umfrage beteiligt. Die Auftragslage in der Digitalen Wirtschaft bewegt sich ungebrochen auf hohem Niveau. Mit durchschnittlich 19 Prozent Umsatzzuwachs haben die Dienstleister im zurückliegenden Jahr noch einmal das ohnehin sehr positive Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Sie liegen damit nur unwesentlich unterhalb der eigenen Prognose, die bei 22 Prozent gelegen hatte. weiter » M-Payment hat wieder Aussichten, sich in Deutschland auch außerhalb digitaler Güter wie Klingeltöne, Musik oder Spiele zu etablieren und sich zu einem echten alternativen Zahlungsweg, wie etwa die EC-Karte, zu entwickeln. Dabei könnte ein millionenschwerer Markt wachsen. Anders als die Entwicklung in europäischen Ländern wie Österreich und Norwegen oder vielen Gebieten in Asien verläuft die Einführung hierzulande aufgrund verschiedener Hemmnisse sehr zögerlich. Somit ist es fraglich, wann sich die Bezahlung nicht-digitaler Inhalte mit mobilen Endgeräten in unserem Alltagsleben etabliert haben wird. Dies sind wesentliche Kernaussagen der Langzeitstudie "Bezahl's doch mobil", die der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und die VIVAI AG vorgelegt hat. Die Mobilfunkbetreiber könnten nach Ansicht von eco die Entwicklung der mobilen Bezahldienste entscheidend vorantreiben, schließlich verfügten sie über die notwendige Marketing-Stärke und sehr enge Kundenbeziehungen. In die Pflicht nimmt der Verband der deutschen Internetwirtschaft allerdings auch die Banken, da die Bürger allen Krisen zum Trotz großes Vertrauen in die etablierten Kreditinstitute hätten, selbst wenn es sich nicht um die Hausbank handelt. weiter » |
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