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BloggingDie Wirtschaft nutzt immer stärker Web-2.0-Technologien. Etwas mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt schon heute Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke ein. 60 Prozent der Firmen wollen diese Technologien künftig weiter ausbauen. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen meinen, Web-2.0-Technologien werden weiter an Bedeutung gewinnen. Dies ergab eine umfassende Studie des BITKOM in Zusammenarbeit mit Oracle, an der über 400 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen teilgenommen haben. Besonders häufig setzen Firmen sogenannte Wikis ein. Mitarbeiter, Partner oder Kunden können die Inhalte dieser Webseiten online lesen, weiterentwickeln und so die Struktur bestimmen. Durch die Einrichtung von Web-Communitys in Unternehmen lassen sich schnell spezialisierte Ansprechpartner für besondere Aufgaben und Problemstellungen finden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit auch über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg. Blogs bieten die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu dokumentieren und transparent zu gestalten. Alle Web-2.0-Technologien folgen dem Prinzip der Selbstorganisation. Zwei Drittel derjenigen Unternehmen, die bereits Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke einsetzen, haben positiven Erfahrungen gesammelt. Unternehmen können Informationen schneller und einfacher recherchieren und somit besser auf neue Markttrends reagieren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Mitarbeiter setzen sich aktiv mit der Unternehmens-IT auseinander. weiter » Unter großem Zuspruch fand gestern in München die media coffee-Reihe ›Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?‹ ihren Abschluss. Rund 250 Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten waren zu Gast bei der dpa-Tochter news aktuell. Fazit der Diskussionsreihe: Die Medienunternehmen haben die Herausforderung Internet angenommen. Fraglich aber bleibt, in welcher Form Leser, Hörer und Zuschauer zukünftig journalistische Produkte konsumieren werden. Rudolf Bögel, Chefredakteur der tz, blickte gestern Abend optimistisch in die Zukunft. Am grundlegenden Informationsbedürfnis der Menschen werde sich auch in Zukunft nichts ändern: "Wenn wir fragen, stirbt die Zeitung, dann müssen wir eher fragen, stirbt die Nachricht", sagte Bögel im Haus der Bayerischen Wirtschaft. Bögels Blatt setzt heute im Internet auf Videos, um sich auf neuen Wegen den Lesern zu nähern. Aber er machte auch klar, dass Redaktionen wie die tz noch viele Erfahrungen sammeln müssen: "Wir machen nicht Fernsehen. Wir setzen die Themen, die aktuell sind, in laufende Bilder um. Dass dabei manchmal unfreiwillige Komik entsteht, ist klar. Aber das Ganze ist unheimlich kreativ". Hans-Jürgen Jacobs, Chefredakteur von sueddeutsche.de, sieht aufgrund des Wandels bei den Tageszeitungen Schwierigkeiten auf den Zeitschriftenmarkt zukommen. "Die großen Magazine wie Spiegel und Stern haben das Problem, dass Tageszeitungen immer mehr zu Tageszeitschriften werden. Zeitschriften müssen noch viel mehr als andere Medien in Zukunft ihre Rolle definieren. Sie müssen ganz stark in Reportagen und exklusive Inhalte gehen. Aber sie müssen auch eine ganz enge Verbindung zu Online haben" weiter » Produktbewertungsportale, Online-Foren und Weblogs dominieren die Kaufentscheidungen von Konsumenten. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Münchener Research- und Consulting-Unternehmens Consline AG zufolge sind diese so genannten Web-2.0-Informationsquellen wichtiger als z.B. Websites von Herstellern oder Händlern. Zusammen mit der Beratung im Geschäft belegen die Händler-Websites die letzten Plätze. Ähnlich große Bedeutung wie Bewertungsportale, Online-Foren und Weblogs haben klassische Testmagazine, während Freunde und Bekannte auf Rang 3 liegen. Die Bedeutung usergenerierter Informationsquellen zeigt sich in der Consline-Studie "Der Einfluss von Online-Quellen auf Kaufentscheidungen" auch an der Nutzungshäufigkeit: Die Hälfte der befragten Konsumenten recherchiert vor größeren Anschaffungen mindestens zweimal pro Monat in Bewertungsportalen, Foren und Weblogs, um sich über die Qualität von Produkten zu informieren. Nur 5% verzichten auf diese Quellen zur Vorbereitung ihrer Kaufentscheidung. Dennoch sind nicht alle Web-2.0-Quellen gleich bedeutend: Die mit Abstand größte Bedeutung unter den Web-2.0-Quellen haben institutionalisierte Produktbewertungsportale wie z.B. Ciao, Qype oder auch die Käuferkommentare bei Amazon: 40 Prozent der befragten Konsumenten stufen die auf diesen Plattformen veröffentlichten Bewertungen und Kommentare anderer Käufer als sehr wichtig ein - nur 1,5 Prozent können auf sie verzichten. Die Attraktivität von Amazon als Handelsplattform wird somit durch die Käuferbewertungen massiv gesteigert. weiter » E-Mail war gestern: Heute nutzt die jüngste Internet-Generation Instant Messaging und soziale Netze. Mikro-Blogging, wie es der Online-Dienst Twitter etabliert hat, dürfte dabei nicht nur ein flüchtiger Web-2.0-Trend sein, sondern einen festen Platz in der Netzkommunikation einnehmen, schreibt das IT-Profimagazin iX in der aktuellen Ausgabe 7/2008. Der Online-Dienst Twitter generiert eine sogenannte Micro-Blogging-Seite, auf der User, einmal registriert, mit maximal 140 Zeichen Informationshäppchen publizieren können. Und das nicht nur über eine Webseite, sondern über alle mobilen Kanäle. Diese Art Newsticker wird nicht nur bei Privatpersonen und in Web-2.0-Zirkeln immer beliebter. In vielen Unternehmen ist Twitter für den täglichen Kommunikationsfluss - insbesondere bei der Projektarbeit - bereits eine ernstzunehmende Alternative zur offiziellen E-Mail. Auch Tageszeitungen wie Die Welt oder Nachrichtensender wie CNN twittern und liefern ihre Schlagzeilen in Form eines Micro-Blogs. weiter » Marketingverantwortliche erkennen Neue Medien wie Online Communities oder Blogs und damit einhergehende radikale Änderungen des Konsumentenverhaltens als Herausforderung. Die Praxis hinkt dieser Erkenntnis jedoch gefährlich hinterher. Weniger als jeder vierte Marketer beurteilt aktuell sein Unternehmen für die digitale Medienwelt als gut gerüstet. Rund 60 Prozent geben sogar offen zu, keine ausreichende Erfahrung mit digitalen Medien zu haben. Über 90 Prozent der Marketer planen daher, ihre Ausgaben für digitale Medien zu erhöhen. Dies sind zentrale Erkenntnisse einer US-Studie der globalen Strategieberatung Booz Allen Hamilton. Über 250 internationale Marketingverantwortliche wurden dazu befragt. Die Ergebnisse liefern auch für europäische Marketer entscheidende Handlungsweisungen, um angesichts der digitalen Revolution erfolgreich zu sein. Orientierte sich Marketing früher an demografischen oder psychologischen Merkmalen, liefern künftig Nutzungsprofile von Medien die entscheidenden Informationen. 90 Prozent der Befragten halten es für grundlegend zu wissen, wie ihre Kunden Online-Medien nutzen. Herausragende Bedeutung kommt dabei dem Verständnis von Online-Communities zu: Zwei Drittel aller Marketer unterstreichen deren hohen Stellenwert. weiter » Was unterscheidet Weblogs von journalistischen Kommentaren in Zeitungen und Zeitschriften? Dieser Frage gingen 17 Studierende der International School of Management (ISM) nach. Unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Moss, Studiengangsleiter des B.A. "Communications" der ISM, werteten sie 1.000 Texte aus - 500 Blogs und 500 journalistische Kommentare. Die Ergebnisse zeigen, dass Verfasser von Online-Tagebüchern schrittweise eine eigene Sprache entwickeln. So taucht das Wort "ich" durchschnittlich mehr als zwei Mal pro Blogeintrag auf und damit fast zehn Mal so häufig wie in einem vergleichbaren journalistischen Text. "Dennoch sind Blogger keine Egoisten", betont Moss. "Das eigene Ich spielt in einem Internettagebuch eine große Rolle, während es im Journalismus als unfein gilt, die eigene Person in den Mittelpunkt zu rücken". Ebenfalls auffallend war die Präsenz von englischen Begriffen. Statistisch gesehen werden sie vier Mal häufiger in Blogs genutzt. Pro Eintrag zählten die Studierenden im Schnitt mehr als acht Anglizismen. Darüber hinaus neigen Blogger dazu, die Wichtigkeit ihrer Aussagen z. B. mit einem Ausrufezeichen nachdrücklich zu betonen. weiter »
Building Powerful and Robust Websites with Drupal 6 ist ein englischsprachiger Ratgeber von David Mercer zum Web-Framework Drupal. Es handelt sich um die erste Buchveröffentlichung zur aktuellen Version 6. Der Band führt Leser mit geringen Vorkenntnissen in das Erstellen von Blogs, Foren, Portalen und Community-Website mit Drupal 6 ein; es knüpft dabei an das beährte Konzept des Vorgängerbandes Drupal - Creating Blogs, Forums, Portals, and Community Websites (2006) des Verfassers an. Zu den in den insgesamt zehn Kapiteln abgedeckten Themen zählen die Installation und Konfiguration des Grundsystems, die Einrichtung von Drupal als Web Content Management System (WCMS), das Anpassen des Erscheinungsbilds der Website durch Motive (Themes), das Erweitern der Funktionalität durch Module sowie nicht zuletzt das Bekanntmachen, Verwalten und Warten der Website. <!--break--> Inhalt
Der broschierte Band hat einen Umfang von 380 Seiten und erschien im Februar 2008 im Verlag Packt Publishing Limited (ISBN 1847192971). Netmarks
Handbook for bloggers and cyberdissidents, Cover.
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