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WasserHinter jedem Produkt des alltäglichen Lebens verstecken sich wahre Fluten von Wasser. Der Wasser-Fußabdruck eines jeden Menschen setzt sich nämlich nicht nur aus der Dusche am Morgen, Wäsche waschen und dem Toilettengang zusammen. Dieses Wasser muß nicht aus der Wohnortnahen Quelle kommen, sondern kann je nach Herkunft gar aus Regionen stammen, die unter Wasserknappheit und Dürre leiden. Unter dem Begriff ›Virtuelles Wasser‹ fassen Experten daher die Menge an sauberem Wasser zusammen, die zur Herstellung eines Produkts verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird. "Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das Virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben", führt Martin Geiger vom World Wide Fund For Nature (WWF) aus. "Wir haben die Verantwortung, bei dem Import von Produkten auf deren Wasserverbrauch bei der Herstellung zu achten". Vom 17. bis 23. August 2008 treffen sich Experten, Politiker und Wirtschaftsvertreter in Stockholm zur Weltwasserwoche 2008. "Wassermangel ist eines der drängenden Probleme unserer Zeit und nicht nur eine Frage des reinen Vorhandenseins der Ressource, sondern auch des Zugangs und der Nutzung. Wir brauchen ein weltweites, international koordiniertes Wassermanagement", erklärt WWF-Experte Geiger. weiter » Der demographische Wandel in Deutschland hat Folgen - nicht nur für Schulen, Kindergärten, Pflegedienste und Altenheime, sondern auch für die Infrastruktur. In Sachsen beispielsweise nimmt die Bevölkerungsdichte noch immer ab, ausgenommen von diesem Trend sind nur die Großstädte. In den ländlichen Gebieten sind derzeit neue Konzepte zur Abwasserentsorgung gefragt - vor allem dort, wo durch den Wegzug junger Menschen die Alterspyramide besonders stark verschoben wird. Den Grund nennt Prof. Walter Trösch vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB: »Kanäle sind teuer. Für die Kommunen lohnt sich ein Ausbau des Kanalsystems nur, wenn diese langfristige Investition auch langfristig genutzt wird. Nimmt die Zahl der Einwohner in Gegenden jedoch stetig ab, ist die Erweiterung einer zentralen Abwasserentsorgung zum Anschluss dieser Bereiche meist unrentabel«. Doch rentabel oder nicht: In vielen kleinen Dörfern in den neuen Bundesländern muss dringend etwas passieren: »Die alten Versitzgruben sind häufig marode. Und wo sich Risse bilden, besteht die Gefahr, dass ungeklärte Abwässer ins Grundwasser gelangen«, so Trösch. Zusammen mit einem interdisziplinären Team von Forschern aus verschiedenen Fraunhofer-Instituten entwickelt er jetzt alternative Konzepte zur Abwasserentsorgung in zwei sächsischen Gemeinden. weiter » Mischdüsen in Wasserhähnen können die Qualität des Trinkwassers so weit verschlechtern, dass es nicht mehr der Trinkwasserverordnung entspricht. Das ergab eine Stichprobe des WDR-Wirtschaftsmagazins "markt", die am Montag, den 16. Juli umd 21.00 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt wird. Mischdüsen - auch Luftsprudler genannt - sind siebartige Einsätze am Auslass des Wasserhahns. Sie mischen dem Wasserstrahl Luft bei und sorgen so für einen weicheren Wasserstrahl sowie einen geringeren Wasserverbrauch. weiter » |
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