Internetzugang

Filme, Bilder, Musikclips: Die zunehmende Auslastung des Internets durch Breitband-Angebote könnte in Zukunft den Bezug leistungsintensiver Web-Inhalte teurer machen.

Gegenwärtig spiegeln sich die rasant gestiegenen Kapazitätskosten nicht in den Internet-Tarifen wider. Denn auf den weltweiten Datenautobahnen steigt das Verkehrsaufkommen schneller, als sich die Kosten pro übertragenes Paket reduzieren. Künftig könnten die Netzbetreiber versucht sein, sowohl Nutzer als auch Anbieter von High-Volume-Inhalten stärker an der Finanzierung des Ausbaus der Netzinfrastruktur zu beteiligen.

Bleibt ein schneller Zuwachs der Netzkapazität aus, ist die zuverlässige Verfügbarkeit von Information und Kommunikation in einigen Jahren gefährdet. Dies ergibt die Untersuchung "Zukunftsfaktoren 2020" von Steria Mummert Consulting, die zusammen mit der FutureManagementGroup und Lünendonk durchgeführt wurde.  weiter »

Auch im Urlaub wollen viele nicht auf das Internet verzichten. Die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten und sozialen Netzwerken, das Lesen von E-Mails, aber auch das Ver- bzw. Ersteigern in Online-Auktionen gehören dazu. Doch Experten raten, sämtliche Anwendungen nur unter Beachtung grundlegender Sicherheitsregeln zu nutzen, insbesondere bei öffentlichen Zugängen.

"Leider kümmern sich nicht alle Betreiber von Internetcafes hinreichend um Sicherheitsfragen. Daher sind die Systeme häufig nicht ausreichend gesichert und der Rechner mit Programmen infiziert, die den Nutzer ausspionieren", sagt Bettina Seute vom Onlinemagazin Teltarif.de.

Aufgrund der bekannten Sicherheitsmängel in vielen Internetcafes sollte der Nutzer von allen Aktivitäten Abstand nehmen, die bei Missbrauch einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen können. Dazu zählen unter anderem Online-Banking, -Shopping oder -Auktionen. Bei allen Anwendungen werden sensible Daten, wie etwa jene der Kreditkarte, angegeben. Internetkriminelle können durch Ausspäh-Programme oder spezielle Vorrichtungen in deren Besitz gelangen und diese missbrauchen.  weiter »

Markt für Internetzugänge boomt

Der Markt für Internetzugänge boomt. Im Jahr 2008 wird der Umsatz mit privaten Internetanschlüssen in Deutschland voraussichtlich 8,5 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro wachsen. Im vergangenen Jahr lag die Wachstumsrate noch bei 7,5 Prozent. Dies teilte der Industrieverband BITKOM in Berlin mit. Grundlage der Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsinstituts EITO für den BITKOM.

Innerhalb Europas ist Deutschland mit einem Anteil von 25 Prozent der mit Abstand größte Einzelmarkt. Nach der aktuellen Prognose des Marktforschungsinstituts EITO betragen die Umsätze mit Internetzugängen in der Europäischen Union im Jahr 2008 rund 33,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das stärkste Wachstum unter den einwohnerstärksten EU-Ländern verzeichnet Frankreich mit einem Plus von 22,5 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Großbritannien erreicht bei ebenfalls 4,6 Milliarden Euro Umsatz einen Anstieg um 7,2 Prozent. In Spanien legt der Umsatz um 7,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu. Laut EITO wird der Umsatz mit Internetanschlüssen in der EU mit einem Plus von voraussichtlich 9 Prozent auf 36,9 Milliarden Euro auch im Jahr 2009 dynamisch wachsen.  weiter »

Thilo Salmon, Geschäftsführer Sipgate

Im Streit mit T-Mobile hat Sipgate beim Landgericht Hamburg einen Sieg errungen. T-Mobile hatte speziell für das iPhone einen Tarif angeboten und diesen als ›freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate‹ beworben. Im Kleingedruckten verbarg das Unternehmen jedoch erhebliche Einschränkungen. Das Landgericht Hamburg folgte dem Antrag sipgates und verbot T-Mobile unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,- Euro und bis zu zwei Jahren Ordnungshaft, weiterhin mit dieser Aussage im Internet zu werben.

Kern des Streites waren die nach Ansicht Sipgates überraschenden und gravierenden Einschränkungen, die T-Mobile vor dem iPhone-Interessenten versteckte. So ist unter anderem die Nutzung des Internetzugangs zum Chatten oder Telefonieren nicht möglich. Ebenso sind so genannte IP-VPNs, häufig von Unternehmen zum sicheren Zugriff auf Firmendaten über das Internet eingesetzte Verfahren, nicht in dem Angebot enthalten. Nach Ansicht von Sipgate kann daher von einem "freien" Internetzugang nicht die Rede sein.

Weitere für den Verbraucher überraschende und erhebliche Einschränkungen bestehen bei der Nutzung der Datenflatrate. Schon bei einer vergleichsweise geringen Nutzung des Zugangs verlangsamt T-Mobile künstlich die Zugriffsgeschwindigkeit eines iPhone-Kunden. Im Ergebnis sind damit zahlreiche Dienste, wie beispielsweise Internetradios oder Videostreams, gar nicht oder nur erheblich eingeschränkt nutzbar. Auch hier vertritt sipgate die Ansicht, dass eine Bezeichnung des Angebotes als "unbegrenzte" Datenflatrate nur als irreführend zu bezeichnen ist.  weiter »

Die Internetverbreitung in Deutschland steigt weiter an: 42,7 Millionen Erwachsene (65,8 Prozent) sind online. Dies sind 1,9 Millionen Internet-Nutzer mehr als im Vorjahr (2007: 62,7 Prozent). Die höchsten Zuwachsraten weisen die "Silver Surfer" auf: Von den 60- bis 79-Jährigen surfen inzwischen 29,2 Prozent im Internet. Zu diesen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Online-Studie 2008, die seit 1997 die Messlatte für die Internet-Entwicklung in Deutschland ist. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im März/April dieses Jahres 1.802 Erwachsene in Deutschland befragt.

Beflügelt wird die rasante Entwicklung der Internet-Verbreitung in Deutschland durch die steigende Nachfrage nach multimedialen Anwendungen im Netz: 55 Prozent (2007: 45 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet.

Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz werden von 35 Prozent (2007: 37 Prozent) genutzt. Das steigende Interesse an Videos im Netz spiegelt sich in der Verbindungstechnik der Anwender wider: Mittlerweile verfügen 70 Prozent der Onlinenutzer über einen DSL/Breitband-Anschluss (2007: 59 Prozent), der den komfortablen Abruf datenintensiver Angebote ermöglicht.  weiter »

Die Freenet-Tochter Strato bietet ab sofort einen DSL-Anschluss mit maximal am Anschluss verfügbarer Bandbreite von bis zu 16.000 kBit/s, eine DSL- und eine Telefonflatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in die Festnetze von weiteren sieben Ländern. Mit Strato DSL 3+ telefoniert der Kunde über den DSL-Anschluss und kann so auf den herkömmlichen Festnetzanschluss und die damit verbundene Anschlussgebühr verzichten.

Nach Angaben von Strato soll das Komplettpaket ab sofort deutschlandweit verfügbar sein; bislang mussten in einigen Regionen noch 16,37 Euro für einen herkömmlichen Telefonanschluss zusätzlich bezahlt werden. Das Strato DSL 3+-Paket kostet 24,95 Euro und enthält die so genannte ›Doppelflat‹; gegenüber den zuvor geltenden Preisen entspricht dies einer Ersparnis von bis zu 30 Prozent pro Monat.

Neben Anschluss und Flatrate umfasst das Komplettpaket auch einen kostenlos gestellten WLAN-Router mit integrierter Telefonanlage; wie bei ISDN gibt es bei Strato DSL 3+ drei Leitungen, für die unterschiedliche Rufnummern konfiguriert werden können. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Die Telefonflarate umfasst derzeit Gespräche in die Festnetze von Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Dänemark und Großbritannien.  weiter »

Die Berliner Strato AG wurde beim Wettbewerb ›Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister‹ mit dem Branchenpreis IT & Telekommunikation ausgezeichnet. Mehr als 100 Unternehmen unterzogen sich der umfassenden Bewertung unter anderem des Handelsblatts und der Universität St. Gallen.

Mit gelebtem Service und zufriedenen Kunden habe sich der Berliner Webhoster deutlich von anderen IT-und Telekommunikations-Unternehmen abgesetzt. In der branchenübergreifenden Gesamtwertung erreicht Strato eine hervorragende Top-5-Platzierung.

Neben der Auszeichnung ›Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008‹ wurde Strato aktuell für die Contact-Center-World-Awards 2008 nominiert. Dabei ist das Unternehmen europäischer Finalist in den Kategorien ›Best Contact Center‹ und ›Best in Customer Service‹.  weiter »

Zwei von fünf Usern sind mit ihrem Internet-Anbieter unzufrieden, fast jeder Vierte hat akute Wechselabsichten: So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Internet-Portals Online-tarife.de. Vor allem zu hohe Preise und schlechter Service sorgen bei den Nutzern für Wechselstimmung.

Gefragt wurden die Besucher des Internetportals, wie zufrieden sie mit ihrem Internet-Anbieter seien. Das Ergebnis: Nur knapp 20 Prozent sind "Sehr zufrieden", weitere 43,2 Prozent fanden immerhin keinen konkreten Grund zur Klage. 38,6 Prozent zeigten sich jedoch "eher unzufrieden" mit ihrem Anbieter, annähend jeder vierte Befragte (22,7 Prozent) möchte deshalb wechseln.

Auch wenn die Übertragungsgeschwindigkeit nicht das hält was der Anbieter verspricht, kommt Missstimmung beim Verbraucher auf. Nicht zuletzt sorgt die für den Laien schier undurchschaubare Angebotsvielfalt bei den Online-Tarifen oftmals eher für Verwirrung als für Klarheit.  weiter »

Die laufende Konsolidierung der deutschen und europäischen Telekommunikationsindustrie nimmt bis 2012 erheblich an Fahrt auf. Das durchschnittliche Umsatzwachstum im noch margenstarken aber weitgehend gesättigten Markt für Sprach- und Datentransportdienste nimmt dagegen weiter ab.

Preisverfall und "Flatrate-Angebote" für Bandbreiten von >50MB/Sek. führen zwar zu massiv steigenden Datenvolumina im Massenmarkt. Der verschärfte Wettbewerb zwischen etablierten Festnetz- und Mobilfunkanbietern, Kabelnetzbetreibern und Resellern um dieselben Kunden könnte aber einen drastischen Verfall der Gesamtmarge im Markt für Transportdienste von bis zu 25% verursachen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der internationalen Strategieberatung Booz Allen Hamilton.

Der deutsche Kunde telefoniert bereits zunehmend mobil und erwartet von seinen Anbietern überall schnelle Internetzugänge zu Festpreisen. Der Bandbreitenbedarf der Datenübertragung wird sich daher voraussichtlich in den kommenden Jahren verzehnfachen - das mobile Internet entwickelt sich zum integralen Bestandteil des täglichen Lebens. "Der Bedarf an digitalen Diensten wie beispielsweise eCommerce, Bezahldienste im Internet oder werbefinanzierte Angebote steigt weiter dramatisch", so Stefan Eikelmann, Telekommunikationsexperte und Sprecher der deutschen Geschäftsführung von Booz Allen Hamilton.  weiter »

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am Samstag, 3. Mai 2008, weist der Rechenzentren-Betreiber MESH-Solutions auf den fehlenden Internet-Zugang in vielen Ländern der Welt hin.

Nach Ansicht des Düsseldorfer Unternehmens ist die Möglichkeit der Kommunikation über das World Wide Web in ärmeren Ländern fundamentale Vorraussetzung für die Sicherung der Pressefreiheit. Der Druck, Vertrieb und Verkauf von Zeitungen oder der Betrieb eines TV-Senders ist demnach in vielen Fällen zu aufwändig und zu teuer. Da bleibe das Netz als einziger schneller und unkomplizierter Verbreitungsweg von Nachrichten, so MESH.

Der Internationale Tag der Pressefreiheit wird auf Initiative der UNESCO seit 1994 am 3. Mai jedes Jahres weltweit begangen. Das Ziel des Gedenktages ist es, Aufmerksamkeit auf die Bedeutung einer unabhängigen Presse für die Existenz von Freiheit zu lenken.  weiter »

Inhalt abgleichen