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Literaturwissenschaft
Das Streben nach Wissen - Eine vergleichende Gattungsgeschichte der populären Enzyklopädie in Deutschland und Großbritannien im 19. Jahrhundert ist eine materialreiche Studie von Ulrike Spree aus dem Jahr 2000. Funktion und Form populärer Enzyklopädien haben im 19. Jahrhundert erhebliche Veränderungen durchlaufen. Die Studie zeichnet die Entstehung des allgemeinen Nachschlagewerks als eigenständige Gattung sowie seine Ausdifferenzierung in verschiedene Typen (Konversationslexikon, Populärenzyklopädie, Sachwörterbuch) nach. Im Vergleich der Lexikonproduktion in Deutschland und Großbritannien, die durch eine Vielzahl reziproker Rezeptionsprozesse gtekennzeichnet ist, treten die gäufig zeitverschobenen Stufen des Veränderungsprozesses der Gattung, z.B. das Zurücktreten der Bildungsfunktion gegenüber der Informationsvermittlung, deutlich hervor (Klappentext). weiter »
Fleißig wie eine Ameise hat Rudolf Schenda ein umfangreiches ABC der Tiere zusammengetragen, von Adler und Affe über Luchs und Maikäfer bis zu Zaunkönig und Ziege. Darin geht es weniger um zoologische Fakten, sondern vielmehr um die Jahrhunderte und Jahrtausende alten menschlichen Urteile und Vorurteile über vieles, was da so kreucht und fleucht. weiter »
Der Millstätter Physiologus - Text, Übersetzung, Kommentar ist ein textkritische Werkausgabe, die 2005 von Christian Schröder herausgegeben wurde. Die Ausgabe enthält sowohl den Text als auch dessen Übersetzung in einer synoptischen Darstellung und erläutert Inhalt und Hintergrund des Werks. weiter »
Der Physiologus - Tiere und ihre Symbolik ist eine Publikation von Otto Seel aus dem Jahr 1961, die 2003 in einer Neuauflage erschien. Das Büchlein unternimmt den Versuch, in 55 Beschreibungen von Tieren eine Verbindung herzustellen zwischen Göttlichem und Kreatürlichem. Jedem Kapitel ist ist ein Holzschnitt mit dem jeweils beschriebenen Tier vorangestellt. Ein Nachwort des Übersetzers Otto Seel erläutert den Hintergrund des Physiologus und skizziert dessen Textgeschichte; leider fehlen Ausführungen zur Auswahl der wiedergegebenen Tierbeschreibungen weiter »
Vom Übertier - Ein Bestiarium des Wissens ist ein Kompendium des Germanisten Benjamin Bühler und des Anthropologen Stefan Rieger, in dem die Autoren Fragen nachgehen wie: "Welche Erkenntnisse erlangen die Menschen über sich oder die Natur durch die Erforschung der Tiere?" - "Was geschieht, wenn Tiere beispielsweise als Modell für menschliches Verhalten benutzt werden - die Ameise etwa als Modell sozialer Ordnungen, die Graugans als Modell der Paarbeziehung?" (in 1). Der Band enthält in alphabetischer Gliederung dreiundzwanzig Einträge, von "Ameise" bis "Zitteraal". weiter » |
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