Ausbildung

Die deutsche IT-Branche wird ihre Nachwuchssorgen nicht los. Rund 60 Prozent der führenden IT-Unternehmen suchen gezielt nach Berufseinsteigern. Besonders groß ist der Bedarf im Sü-den und Westen der Republik. Etwa jedes zweite Jobangebot kommt aus Bayern oder Baden-Württemberg.

Ganz weit vorn auf der Wunschliste der Unternehmen stehen dabei Fachkräfte aus der Anwendungsentwicklung und der IT-Beratung. Die Folge der anhaltenden Personalmisere: Mehr als die Hälfte der deutschen IT-Firmen wird in ihren Geschäften ausgebremst.

Trotzdem ist der Fachkräftemangel kein Freibrief für Jobsuchende. Die untersuchten Unter-nehmen haben klare Anforderungen an das Fachwissen ihrer Bewerber: Jede zweite Stellenanzeige erfordert Java-Kenntnisse, jede dritte Erfahrungen mit Datenbanken. BWL-Kenntnisse werden in 47 Prozent der Anzeigen verlangt. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, für die 429 Stellenan-zeigen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen im Frühjahr 2008 ausgewertet wurden.  weiter »

Wer in Deutschlands Betrieben und im öffentlichen Dienst junge Menschen ausbilden will, muss ab August 2008 seine fachliche und persönliche Eignung dafür in einer Prüfung nachweisen. Rund 44.000 Menschen jährlich büffeln für diese Ausbildereignungsprüfung (›Ausbildung der Ausbilder‹, AdA) - zur Zeit freiwillig und meist in den Vorbereitungskursen der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern. Die Zeitschrift test hat 123 Präsenzkurse untersucht und zwölf Fernkurse getestet. Fazit: Wer sich vor der Buchung genau informiert, kann Hunderte von Euros und viel Zeit sparen.

Die untersuchten Präsenzkurse, die meist bei den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern laufen, kosten zwischen 130 und 790 Euro. Im Durchschnitt bezahlt man für einen AdA-Lehrgang 460 Euro. Große Unterschiede auch bei der Dauer: Je nach Anbieter liegt die Kursdauer zwischen 30 und 130 Unterrichtseinheiten, die man je nach Anbieter Vollzeit, abends oder an Wochenenden absolvieren kann. Der Stoffplan sieht 120 Unterrichtseinheiten vor.

Wer zeitlich und örtlich unabhängig sein möchte, kann in einem der zwölf bundesweiten Fernkurse büffeln. Der beste Fernkurs im Test war das IHK-Bildungshaus Schwaben, das das Qualitätsurteil Gut erzielte und als einziger Fernkurs eine „sehr gute“ fachliche Qualität bot. Zwei Kurse offerierten nicht die vorgeschriebene Präsenzphase und wurden deshalb mangelhaft bewertet.  weiter »

Umfrage: Investitionen im Internet

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an, so ein Ergebnis des Medien-Trendmonitores.

Abbildung: obs / news aktuell GmbH

Umfrage: Gefahren für den etablierten Journalismus

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an. Dies ist ein Ergebnis aus dem jüngsten Medien-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

Die Mehrheit der Redakteure (rund 59 Prozent) sieht eine schlechte Ausbildung als größte Gefahr für den etablierten Journalismus. Das Outsourcing von Redaktionen sowie die Abkehr der jüngeren Generation vom Qualitätsjournalismus (jeweils fast 59 Prozent) werden von den Befragten beinahe ebenso oft genannt. Für deutlich weniger, nämlich 43 Prozent der Journalisten, sind die sinkenden Auflagen am gefährlichsten. Im Bürgerjournalismus in Form von "User Generated Content" sehen die Medienvertreter tendenziell kaum oder gar keine Gefahr (54 Prozent). Rund 43 Prozent geben hingegen an, dass diese Form der Berichterstattung eine mittlere oder große Gefahr für den etablierten Journalismus darstellt.

Die gedruckte Zeitung bleibt weiterhin das wichtigste Medium: Eine klare Mehrheit der Journalisten (fast 80 Prozent) ist der Meinung, dass das Internet die gedruckte Zeitung als maßgebliches Leitmedium nicht abgelöst hat. Nur rund 17 Prozent gehen davon aus, dass das Internet bald zum wichtigsten Medium wird und somit die Stellung der gedruckten Zeitung einnimmt. Auffällig ist, dass Journalisten aus dem Online- und Multimediabereich dem Web eine besondere Relevanz einräumen: Hier meinen immerhin rund 13 Prozent der Befragten, dass die gedruckte Zeitung als Leitmedium bereits vom Internet abgelöst worden ist.  weiter »

Umfrage: Gefahren für den etablierten Journalismus

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an, so ein Ergebnis des Medien-Trendmonitores.

Abbildung: obs / news aktuell GmbH

Unter deutschen Azubis herrscht ziemlicher Frust: 34 Prozent der Auszubildenden würden ihre Ausbildung keinesfalls noch einmal machen. Das ergab eine Befragung von über 2.000 Auszubildenden des Online-Netzwerks Azubister. Auf die Frage "Würdest du deine Ausbildung noch einmal machen?" antwortete jeder dritte Auszubildende mit einem klaren "Nein, auf keinen Fall".

"Ein ernüchterndes Ergebnis, das zeigt, wie ahnungslos die Jugendlichen in ihre Ausbildung gehen", so Andreas Diehl, Gründer und Geschäftsführer des Azubi-Netzwerks Azubister. Besonders frustriert sind Auszubildende im öffentlichen Dienst, hier ist fast jeder zweite Azubi unzufrieden mit seiner Berufswahl. "Das liegt mit Sicherheit am Umfeld, wenn man unterstellt, dass Abläufe und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor formeller und bürokratischer sind", werten die azubister-Macher die Ergebnisse.

Auszubildende mit kaufmännischen Schwerpunkten dagegen haben eher Spaß an ihrer Ausbildung, lediglich Bürokaufleute und Kaufleute im Einzelhandel weisen eine überdurchschnittlich hohe Frustquote auf. Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich deutliche Unterschiede: Während 40% der weiblichen Azubis keinen Spaß an ihrer Ausbildung haben, hält sich der Frust bei männlichen Azubis mit 28% in Grenzen.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur Bildungsmesse "Didacta" in Stuttgart mitteilt, besuchten im vergangenen Schuljahr 2006/07 897.700 ausländische Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen in Deutschland. Das waren 9,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Dieser Anteil blieb in den letzten zehn Jahren annähernd konstant. Während der Ausländeranteil in Grundschulen, die in der Regel von allen Kindern eines Wohnbezirks gemeinsam besucht werden, bei 10,6 Prozent lag, differierte er zwischen den weiterführenden Schularten deutlich: Die Spanne reichte von 19,2 Prozent in Hauptschulen über 13,8 Prozent in Integrierten Gesamtschulen bis zu 7,7 Prozent in Realschulen und 4,3 Prozent in Gymnasien.

Von den Absolventen/Abgängern allgemeinbildender Schulen besaßen 86.800 (9,0 Prozent) einen ausländischen Pass. Auch der Ausländeranteil an diesen Absolventen/Abgängern sinkt mit steigendem Bildungslevel. Während 19,2 Prozent der Abgänger ohne Abschluss einen ausländischen Pass besaßen, waren es bei den Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung lediglich 3,6 Prozent. Bezieht man die Absolventen aus beruflichen Schulen (in denen dieser Abschluss auch erreicht werden kann) mit ein, so erhöht sich der Anteil auf 4,1 Prozent. In den letzten zehn Jahren ist dieser Anteil weitgehend unverändert geblieben.

Im Wintersemester 2006/2007 waren an deutschen Hochschulen zwar 246.400 Studierende mit ausländischer Nationalität immatrikuliert, davon hatten aber nur 58.000 Studierende ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben. In den vergangenen zehn Jahren blieb der Anteil der Studierenden mit ausländischer Nationalität, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im deutschen Bildungssystem erworben haben, mit 2,9 Prozent annähernd konstant.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, strebten im Wintersemester 2006/2007 329.800 Studierende einen Bachelor- und 55.700 einen Masterabschluss an. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Studierenden in Bachelorstudiengängen um 63 Prozent und in Masterstudiengängen um 20 Prozent gestiegen. Insgesamt waren im Wintersemester 2006/2007 an deutschen Hochschulen 1,98 Millionen Studierende eingeschrieben, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bis 2010 sollen Bachelor- und darauf aufbauende Masterstudiengänge flächendeckend eingeführt werden, um das Ziel des Bologna-Prozesses - die Vereinheitlichung von Studienstrukturen in Europa - zu erreichen. Zwar hat sich in den vergangenen fünf Jahren der Anteil der Bachelor- und Masterstudierenden an allen Studierenden verzehnfacht, jedoch betrug er 2006 erst gut 19 Prozent. Mit einem Anteil von 46 Prozent waren die meisten Studierenden weiterhin in Diplomstudiengängen eingeschrieben. 11 Prozent der Studierenden wollten einen Lehramts- und 20 Prozent einen Fachhochschulabschluss erreichen.  weiter »

cover of Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit OpenOffice.org 2.0Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit OpenOffice.org 2.0

author: Natascha Nicol
Ralf Albrecht
rating:
asin: 3827323010
binding: Broschiert
amazon price: EUR 24,95 EUR


Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit OpenOffice.org 2.0 ist ein praxisorientierter Ratgeber von Natascha Nicol und Ralf Albrecht zu der freien Office-Suite OpenOffice.org.

OpenOffice.org ist insbesondere im wissenschaftlichen Umfeld eine attraktive Alternative bei der Textverarbeitung. Das Buch zeigt, wie man das kostenlose OpenOffice für Diplom- und Doktorarbeiten, Hausarbeiten und Veröffentlichungen einsetzen kann. Beschrieben werden Techniken und Arbeitsweisen, die speziell auf die Anforderungen wissenschaftlicher Arbeiten ausgerichtet sind. Viele praktische Hinweise wie z.B. zur Erstellung und Verwaltung von Sicherheitskopien, zur Nummerierung von Formeln oder zur Arbeit mit der neuen Datenbank ergänzen das Buch.

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Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 358 Seiten und erschien im Juni 2006 im Verlag Addison-Wesley, München (ISBN 3827323010).

Inhalt

Sie arbeiten schon mit OpenOffice.org und möchten nun Ihre wissenschaftlichen Texte in eine perfekte Form bringen ohne dass es Ihnen den Schlaf raubt - dann halten Sie das richtige Buch in der Hand. In bewährter Weise zeigen Ihnen die Autoren, wie sie formvollendet und normgerecht wissenschaftliche (Abschluss-) arbeiten verfassen können.

Das Arbeiten mit Dokumentvorlagen, die automatische Nummerierung von Kapiteln, Bildern und Tabellen sowie der Umgang mit Globaldokumenten werden ebenso ausführlich behandelt wie das automatische Generieren und Formatieren verschiedener Verzeichnisse. Darüber hinaus erfahren Sie Wissenswertes zu Tabellen, Bildern und Diagrammen, Formeln, Fußnoten, der Literaturdatenbank von OpenOffice.org, dem Zusammenspiel von Seiten- und Absatzvorlagen und der Kapitelnummerierung u.v.m.

Hier finden Sie Tipps und Tricks zu folgenden Fragenstellungen:-Wie kann ich eine Querseite in mein Dokument einfügen?-Wie nummeriere ich Formeln?-Was muss ich machen, damit meine Kapitel auf einer neuen Seite beginnen?-Wo kann ich einstellen, dass mein Inhaltsverzeichnis auf Seite eins beginnt?-Ich möchte eine Kopfzeile verwenden, allerdings nicht auf meiner ersten Kapitelseite. Wie geht das? -Wie kann ich in der Dokumentvorlage meine Kopf- und/oder Fußzeilen für eine linke und eine rechte Seite unterschiedlich definieren?-Was muss ich tun, um meinen Anhang mit Buchstaben zu nummerieren? -Wie kann ich erreichen, dass die Überschriften des Anhangs ebenfalls ins Inhaltsverzeichnis übernommen werden?

Auf der beiliegenden CD-ROM finden Sie vorbereitete Dokumentvorlagen unterschiedlicher Komplexität für Ihre Abschlussarbeit, das komplette OpenOffice.org 2.0.2 sowie das offizielle Installationshandbuch (Klappentext).

Über die Autoren

Dr. Natascha Nicol und Ralf Albrecht sind im Schulungs- und Beratungsgeschäft tätig und haben eine Reihe von EDV-Büchern veröffentlicht. Natascha Nicol legte ihre Promotion in Physik ab und ist daher mit dem Thema des Buchs bestens vertraut.

Rezensionen

  • Linux User 7/2006

Alternativen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Prüfungsjahr 2006 43.100 Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihr Studium in Naturwissenschaften erfolgreich beendet. Das waren 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse waren in Mathematik (+ 14 Prozent) und Informatik (+ 13 Prozent) zu verzeichnen. Sowohl in Mathematik (5.100) als auch in Informatik (15.400) wurden neue Höchststände erreicht.

In Mathematik lag der Frauenanteil mit 54 Prozent über dem der Fächergruppe Naturwissenschaften (39%) und den Abschlüssen insgesamt (50 Prozent). Dagegen waren in Informatik die Frauen mit einem Anteil von 17 Prozent an den erfolgreich abgelegten Prüfungen deutlich unterrepräsentiert.

In den Ingenieurwissenschaften stieg die Zahl der Studienabschlüsse um 4 Prozent auf 40.900. 15.800 Absolventinnen und Absolventen entfielen auf den Maschinenbau (+ 8 Prozent) und 8.600 auf die Elektrotechnik (+ 4 Prozent). Dagegen setzte sich der Abwärtstrend im Bauingenieurwesen mit einem Rückgang um 8 Prozent auf 5.000 erfolgreich beendete Prüfungen fort. Auch bei den Ingenieurwissenschaften sind Frauen mit einem Anteil von 22 Prozent an den Abschlüssen in der Minderheit.  weiter »

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