Auszeichnungen und Preise

Im Rahmen eines festlichen Gala-Abends im Köln Triangle hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) zum achten Mal die Internet-Awards vergeben. Rund 300 Fach- und Führungskräfte aus der Branche wohnten der Preisverleihung bei.

"Die große Zahl der Gäste und die positive Resonanz während der Veranstaltung zeigen den hohen Stellenwert, den die Internet-Awards mittlerweile haben", sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco Verbandes. "Alljährlich trifft sich in Köln das Who is Who der deutschen Internet-Branche. Es ist uns gelungen, die eco-Gala als einen der wichtigsten Treffpunkte in diesem Segment zu etablieren".

Hinsichtlich der Bewerbungen um die Internet-Awards verzeichnet der eco zum achten Mal in Folge eine deutliche Zunahme: Knapp 250 Unternehmen nahmen in diesem Jahr am Auswahlverfahren teil. Im vergangenen Jahr lag die Teilnehmerzahl noch bei rund 200. Gegenüber 2006 konnte nahezu eine Verdopplung der Bewerbungen erreicht werden.  weiter »

Die Berliner Strato AG wurde beim Wettbewerb ›Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister‹ mit dem Branchenpreis IT & Telekommunikation ausgezeichnet. Mehr als 100 Unternehmen unterzogen sich der umfassenden Bewertung unter anderem des Handelsblatts und der Universität St. Gallen.

Mit gelebtem Service und zufriedenen Kunden habe sich der Berliner Webhoster deutlich von anderen IT-und Telekommunikations-Unternehmen abgesetzt. In der branchenübergreifenden Gesamtwertung erreicht Strato eine hervorragende Top-5-Platzierung.

Neben der Auszeichnung ›Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008‹ wurde Strato aktuell für die Contact-Center-World-Awards 2008 nominiert. Dabei ist das Unternehmen europäischer Finalist in den Kategorien ›Best Contact Center‹ und ›Best in Customer Service‹.  weiter »

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an sechs Journalisten: Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Kommentar/Glosse/Essay" hat die Jury Carolin Emcke für ihren Beitrag "Stumme Gewalt" ("Zeit Magazin Leben", Hamburg) zuerkannt, in dem sich die Autorin an die Ermordung ihres Mentors Alfred Herrhausen erinnert und über den Einbruch von Gewalt und Tod in ihr Leben reflektiert.

Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte "Allgemeines" erhalten Mark-Joachim Obert für seinen Artikel "Saufkundschaft" ("Frankfurter Rundschau"), der schnörkellos den Alltag eines Trinkhallenbesitzers und seiner Kunden schildert, sowie Thomas Kistner für seinen Beitrag "Spritzensport Fußball" ("Süddeutsche Zeitung Magazin", München), in dem der Autor sehr detailliert lange überfällige Fragen zur Dopinganfälligkeit im Liga-Fußball stellt.

Stephan Hermsen sowie Miriam Opresnik und Özlem Topçu bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie "Lokales". Stephan Hermsen ("Neue Rhein/ Ruhr Zeitung", Essen) berichtet in seinem Artikel "Eins-Null für Rebecca" über die ersten zehn Lebensjahre mit seinem behinderten Kind, herzlich, unsentimental, voller Zuversicht, was die gemeinsame Zukunft angeht. Opresnik und Topçu schildern in ihrer breit angelegten Reportage "Hauptschüler und Migrant - und welche Chance hast du dann?" ("Hamburger Abendblatt") das Versagen von Schule und Gesellschaft bei der Ausbildung Heranwachsender.  weiter »

Ein Fernsehbeitrag über die „Pankahyttn“ in Wien erhält am Freitag abend in Nürnberg den Alternativen Medienpreis 2008. Gesendet wurde der Beitrag auf Okto, Österreichs erstem partizipativen Fernsehsender.

Auch das preiswürdige Radiofeature zur Kinderarbeit „Chicles, Cigarillos, Caramelos“ lief bei einem Mitmach-Sender, der Radiofabrik in Salzburg. Mitmachen kann man auch bei den Preisträgern in der Sparte Internet: „Minisprech.de“ aus Düsseldorf lässt Menschen jeden Alters per Bild das Jahr 2008 kommentieren. Und wohin die Reise bei „pott2null.de“, einem Portal fürs Ruhrgebiet, gehen soll, können die User ebenfalls mitbestimmen.

Nicht mitmachen hingegen sollte man beim „letzten Familienfest“, dem Treffen spanischer Franco-Anhänger. Diese Reportage in der Jungle World war der Jury ebenso einen Preis in der Sparte Presse wert wie das Berliner Zeitschriftenprojekt „Sul Serio“, das sich in jeder Ausgabe einem gesellschaftlichen Thema widmet. Eine „lobende Erwähnung“ geht an Radio F.R.E.I in Erfurt für das Radiofeature „Welcome to Europe“, und eine weitere bleibt in Nürnberg: Der Medienladen e.V. erhält sie für den Film „Nur einmal gut essen gehen“ über Arm und Reich in Deutschland.  weiter »

Die Nominierten für den Henri Nannen Preis 2008 stehen fest. Aus insgesamt 830 eingesandten Arbeiten haben die Juroren 16 Beiträge in fünf Kategorien ausgewählt, die in die Endrunde gelangen. Am 8. Mai 2008 wird die Jury die Preisträger bestimmen und damit über Deutschlands beste Printjournalisten und Fotografen entscheiden. Die von Caren Miosga moderierte Preisverleihung findet am 9. Mai 2008 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg statt.

Der stern und der Verlag Gruner + Jahr vergeben in diesem Jahr den Henri Nannen Preis zum vierten Mal. Um den nach dem 1996 verstorbenen stern-Gründer Henri Nannen benannten, in fünf Kategorien ausgeschriebenen Preis bewarben sich Journalisten mit Beiträgen aus 181 deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften. Der Preis ist in jeder Kategorie mit 5.000 Euro dotiert.

Für die Sitzung der unabhängigen Hauptjury hatten Vorjuroren - 18 renommierte Journalisten aus verschiedenen deutschen Printredaktionen - 35 Arbeiten zur engeren Wahl ausgesucht. Die neun Hauptjuroren haben nun 13 Text-Beiträge für die Endrunde benannt. Jurymitglied Thomas Osterkorn, Chefredakteur des stern: "Alle Arbeiten, die in die engere Wahl kamen, waren von höchster Qualität. Die Auswahl der drei besten Arbeiten pro Kategorie war daher alles andere als leicht. In der Kategorie Reportage fiel die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer, so dass hier vier Beiträge nominiert worden sind." Parallel zur Textjury hat die Fotojury drei herausragende Fotoreportagen nominiert. Sie traf ihre Wahl unter 25 Arbeiten, die von einer dreiköpfigen Vorjury benannt worden waren.  weiter »

Die Henning-Kaufmann-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verleiht den Deutschen Sprachpreis 2008 an Blanche Kommerell (* 1950). Die Preisträgerin ist bekannt als Schauspielerin, Regisseurin, Schriftstellerin und Dozentin für Sprache und Schauspiel. Der Deutsche Sprachpreis würdigt sorgfältigen Sprachgebrauch und gutes, verständliches Deutsch. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird seit 1984 vergeben.

Die Stiftung würdigt Kommerells vielfältigen Einsatz für die deutsche literarische Sprache. Sie hat seit den 80er Jahren literarische Porträts, szenische Lesungen und Monologe nach Romanen und Erzählungen erarbeitet und sie einem vielfältigen Publikum im In- und Ausland vorgestellt. Aus der langjährigen Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache sind drei Bände mit eigener Lyrik entstanden.

Kommerell lehrt an der Universität Witten/Herdecke und an der Humboldt-Universität; nach dem Urteil der Jury befähige sie Studenten dazu, "die Schönheit literarischer Texte zu entdecken, selbst zu sprechen und darzustellen". In Witten ist unter ihrer Leitung ein Studententheater entstanden, das sich in jährlichen Theateraufführungen und szenischen Lesungen, den großen dramatischen Texten widmet und mit Gastspielaufführungen auch Anerkennung in der Öffentlichkeit fand.  weiter »

Auch im letzten Jahr haben wieder tausende Leser der Zeitschrift ›PC Games Hardware‹ an der bereits etablierten Wahl der Hersteller und Produkte des Jahres teilgenommen. Der Publikumspreis 2007 wird nunmehr zum sechsten Mal durch die Leser des Hardware-Magazins vergeben.

Vor allem die Hersteller Intel, Asus, Samsung und Logitech sind in der Liste der Gewinner vertreten. Das Apple iPhone wurde zur Innovation des Jahres erklärt.

Zum Hersteller des Jahres 2007 wurden gewählt:  weiter »

Die Open Source Business Foundation e.V., ein europäisches Netzwerk der Open Source-Branche mit Zentrale in Nürnberg, hat den diesjährigen Open Source Business Award verliehen. Die Preisträger wurden anlässlich der "Open Source Meets Business" Konferenz am Abend des 23. Januar in Nürnberg bekannt gegeben.

Mit Preisgeldern von insgesamt 75.000 Euro ist der Open Source Business Award der höchstdotierte Businessplan-Wettbewerb in Europa. Die hochkarätig besetzte, 17-köpfige Jury fällte ihre Entscheidung einstimmig und würdigte alle Preisträger als herausragende, zukunftsweisende Beispiele für die europäische Open Source-Branche.

Der erste Platz mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ging an Rapid-I, einen Open-Source-Data-Mining-Spezialisten aus Dortmund. Den zweiten, mit 15.000 Euro dotierten Platz nimmt Open Bravo S.L. ein, ein Open Source-ERP-Unternehmen aus dem spanischen Pamplona. Der dritte Platz und 10.000 Euro gingen an die brox IT-Solutions GmbH aus Hannover, einen Spezialisten für Datenoptimierung und das personalisierte Auffinden von Informationen.  weiter »

Aktivisten vor der Nestlé-Konzernzentrale

In Kooperation mit internationalen Nicht-Regierungsorganisationen wie Attac, MultiWatch und IBFAN übergab die Stiftung ethecon den internationalen SchmähpreisBlack Planet Award 2007“ an den NESTLÉ-Konzern. Der Preis prangert die Verantwortung der AktionärInnen und des Managements für Ruin und Zerstörung des Blauen Planeten an, was mit vielen Beispielen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, für Umweltzerstörungen und für Ausbeutung belegt wird. Ort des Geschehens war das „Headquarter“ in Vevey (Schweiz). Der Konzern nahm den Preis entgegen, verweigerte jedoch den Dialog.

In einem „Offenen Brief an die AktionärInnen und das Management von NESTLÉ“ werden zahlreiche Beispiele für Menschenrechtsverletzungen, für Umweltzerstörungen und für zerstörerische Ausbeutung von Mensch und Umwelt im Interesse der Konzernprofite aufgelistet. So verstoße der Konzern anhaltend gegen den Internationalen Kodex für Babynahrung und sei für das Sterben von Säuglingen verantwortlich. NESTLÉ sei in die Ermordung aktiver Gewerkschafter durch kolumbianische Todesschwadronen verwickelt.

Der Konzern monopolisiere im Weltmaßstab das Wasser, unterwerfe damit eine der zentralen Ressourcen der Menschheit den Bilanzgewinnen und bringe die weltweiten Ernährungsgrundlagen in Gefahr. NESTLÉ strebe ein Monopol bei der Vermarktung gentechnisch veränderter Lebensmittel an und presse diese gegen den weltweiten Widerstand der VerbraucherInnen rücksichtslos in die Märkte, so der Offene Brief.  weiter »

Erstmals vergibt das Download-Portal Winload.de einen Award für die meist herunter geladene Software. Die Auszeichnungen gehen an Programme in den Kategorien Freeware, Shareware und Demoversion. Zusätzlich gibt es einen Preis für den Newcomer des Jahres 2007 und die beliebteste Software aus dem Shop-Bereich. Die Auswahl wurde ausschließlich aufgrund der Downloadzahlen dieses Jahres ermittelt.

Die Gewinner der einzelnen Kategorien sind:

  • Kategorie Freeware: TeamSpeak Client (mit annähernd einer Million Downloads)
  • Kategorie Shareware: Online TV Player
  • Kategorie Demoversion: Nero
  • Download-Award Shop: OmniPage Professionell 16
  • Newcomer des Jahres: AVG Anti-Rootkit Free

Die statistische Auswertung der Winload.de Datenbank liefert zusätzlich interessante Details:  weiter »

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