Kampagne

Utopia Konferenz ruft Green New Deal aus

Internationale Change Maker zeigen Lösungsansätze für nachhaltiges Leben

Preisträger der Utopia Awards 2008
Internationale Change Maker zeigen Lösungsansätze für nachhaltiges Leben

500 Experten aus Wirtschaft, Forschung, Medien und Gesellschaft trafen sich zur ersten Utopia Konferenz ›10 - A toolbox for the next 10 years‹ in Berlin. Auf Einladung der Utopia Stiftung versammelten sich Fachleute aus der ganzen Welt, um interdisziplinäre Lösungsmöglichkeiten für die kommenden Herausforderungen zu diskutieren.

Claudia Langer, Vorstand der Utopia-Stiftung leitete die Konferenz ein: "Wir wissen, dass wir jetzt ein Zeitfenster von maximal 10 Jahren haben, um die entscheidenden Weichen zu stellen und unseren Kindern die Zukunft zu sichern. Fangen wir damit an".

Als positives Fazit der Veranstaltung riefen die Veranstalter der Konferenz den Green New Deal aus. "Viele schlaue Köpfe waren heute hier, die sich schon lange mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auseinander setzen. Utopia wird weiter networken, Zeichen setzen, laut sein und sich bemerkbar machen. Unsere Kinder haben sich das verdient" begründete Claudia Langer die Aktion.  weiter »

Greenpeace verstärkt Aktivitäten in Japan zum Schutz der Wale

Angeklagten Greenpeace-Aktivisten drohen bis zu zehn Jahre Haft

Angeklagten Greenpeace-Aktivisten drohen bis zu zehn Jahre Haft

In der kommenden Walfangsaison wird Greenpeace seine gesamten Aktivitäten zum Schutz der Wale auf Japan konzentrieren. Greenpeace wird somit in diesem Jahr nicht mit Schiffen ins Südpolarmeer fahren. Der politisch motivierte Prozess gegen zwei japanische Greenpeace-Aktivisten wird im Mittelpunkt der Greenpeace-Kampagne gegen den japanischen Walfang stehen.

Im Mai diesen Jahres deckten die Greenpeace-Aktivisten den größten Walfleisch-Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs auf. Seitdem sind die Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki unter Arrest gestellt. Wegen des angeblichen Diebstahls des Walfleisches drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft. Greenpeace ruft weltweit auf, sich für die Freilassung der Aktivisten einzusetzen.

Der von Greenpeace im Mai veröffentlichte japanische Walfleisch-Skandal führte zu weltweiter Aufmerksamkeit. Crewmitglieder der japanischen Walfangflotte haben unter Duldung der Walfang-Firma sowie der zuständigen Behörden mehrere hundert Kilo Walfleisch von Bord geschmuggelt und auf eigene Rechnung verkauft. Der Handel mit Walfleisch ist illegal.  weiter »

Vattenfall täuscht die Öffentlichkeit beim Klimaschutz

Neue Greenpeace-Internetseite entlarvt Desinformations-Kampagne

Klimaunterschrift-Vattenfall.de, Screenshot
Neue Greenpeace-Internetseite entlarvt Desinformations-Kampagne

"Vattenfall zerstört das Klima" steht auf dem Schild eines grünen Männchens, das heute auf dem Berliner Alexanderplatz eine PR-Aktion von Vattenfall stört. Der Protest richtet sich gegen die Vattenfall-Kampagne unter dem irreführenden Titel "Klimaunterschrift", mit der sich der Energieerzeuger derzeit ein grünes Mäntelchen umhängen will.

In der Kampagne stellt er sich europaweit als besorgten Konzern dar, dem Klimaschutz wichtig ist. Er fordert Verbraucher zum Handeln auf, steckt aber Milliarden in den Bau klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Daher stellt Greenpeace heute eine neue Internetseite ins Netz. Unter www.klimaunterschrift-vattenfall.de persifliert die Umweltschutzorganisation die Klimaunterschrift-Kampagne und entlarvt die Desinformation.

"Vattenfall ist nicht nur Deutschlands klimaschädlichster Stromanbieter, sondern scheut auch keinen Aufwand, um der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen", sagt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.  weiter »

›Japan jagt noch immer‹ - Plakatmotiv des Vereins Noah - Menschen für Tiere e.V.

Rund 700 Wale sterben täglich durch menschlichen Einfluss, wie zum Beispiel die Waljagd oder die Verschmutzung der Meere.

Um dieses brisante Thema aufmerksamkeitsstark in den Köpfen der Menschen zu verankern, läuft seit Mitte 2008 eine bundesweite Plakatkampagne des Vereins Noah - Menschen für Tiere e.V.

Abbildung: obs/Noah e.V.

›Japan jagt noch immer‹ - Plakatmotiv des Vereins Noah - Menschen für Tiere e.V.

Rund 700 Wale sterben täglich durch menschlichen Einfluss, wie zum Beispiel die Waljagd oder die Verschmutzung der Meere. 'Um dieses brisante Thema aufmerksamkeitsstark in den Köpfen der Menschen zu verankern, läuft derzeit eine bundesweite Plakatkampagne des Vereins ›Noah - Menschen für Tiere e.V.‹.

Das Motiv ›Walauge‹ kann man mit Recht als Hingucker bezeichnen. Ihm kann sich der Betrachter nur schwer entziehen. Es stammt aus der Hamburger Kreativschmiede Jung von Matt - einer Topadresse, wenn es darum geht, Themen auf provokante Weise der Öffentlichkeit näher zu bringen. Das Motiv gewann den Charity-Preis im Rahmen des letztjährigen New Best 18/1 Awards.

Denn immer noch schlachtet Japan Wale ab, erhöht seit Jahren eigenmächtig seine Fangquoten, setzt immer wieder neue Walarten auf seine Liste. Macht selbst vor den hoch bedrohten Finn- und Buckelwalen keinen Halt. Betreibt den Walfang unter dem Deckmantel der Wissenschaft.  weiter »

Gegen Tropenholzprodukte, die zu großen Teilen aus Urwaldzerstörung stammen, protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bundesweit. In 32 Städten, von Bremerhaven bis Freiburg informieren die Aktivisten in Baumärkten und Möbelhäusern über die Herkunft von Parkett und Gartenmöbeln.

Eine Recherche von Greenpeace hatte im Vorfeld ergeben, dass vor allem die Firma HolzLand eine große Auswahl Tropenhölzer ohne glaubwürdiges Umweltzertifikat anbietet. Der Handel mit Tropenholz führt nicht nur zur Zerstörung der letzten Urwälder, sondern treibt auch den Klimawandel an: Ein Fünftel des weltweit freigesetzten klimaschädlichen Kohlendioxids entsteht durch Waldzerstörung. Greenpeace fordert die deutschen Holzhändler auf, für den Schutz von Klima und Artenvielfalt nur noch Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten.

Im deutschen Holzhandel hat Greenpeace unter anderem die Tropenhölzer Teak, Merbau, Meranti, Bankirai, Wengé und Jatoba gefunden. Diese stammen aus Urwaldregionen in Südostasien, Zentralafrika und dem Amazonas. Bis zu 80 Prozent des Holzes wird in diesen Ländern ohne Genehmigung eingeschlagen. Nicht nur Menschen und Tiere in diesen Regionen verlieren so ihre Lebensgrundlagen. Auch die Menschen in den Industrieländern müssen mit dem Klimawandel die Konsequenzen der Urwaldvernichtung tragen.  weiter »

Attac, Logo

Der Energiekonzern Eon beabsichtigt, Übertragungsnetze und einige Kraftwerke zu verkaufen. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac: "Eon tritt - angesichts des kartellrechtlichen Drucks der EU-Kommission und einer möglichen Milliarden-Strafe - nun die Flucht nach vorn an. Es ist zugleich eine Flucht vor notwendigen kostspieligen Investitionen in die veraltete Netzinfrastruktur und vor der Regulierung der Bundesnetzagentur", sagte Alexis Passadakis von der bundesweiten Attac-Kampagne gegen die vier großen Stromkonzerne Eon, Vattenfall, EnBW und RWE.

"Die Netze gehören in öffentliche Hände, um eine soziale und klimafreundliche Stromversorgung möglich zu machen. Wegen der dafür notwendigen Investitionen und der bisherigen systematischen Unterinvestition sollte die Entschädigung bei null Euro liegen".

Eon plant nach einem Deal mit der EU-Komission, seine 10.000 Kilometer Übertragungsnetze an Finanzinvestoren zu veräußern. "Derzeit haben die vier großen Stromkonzerne die Hochspannungsnetze in Deutschland unter sich aufgeteilt. Wer sie durch Finanzinvestoren ersetzt, wählt zwischen Pest und Cholera. Finanzinvestoren wollen Rendite sehen - bis die Masten brechen", sagte Jutta Sundermann von der Stromkonzern-Kampagne.  weiter »

Der Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM), seine Botschafterin des Guten Willens, Nicole Kidman und eine grosse Anzahl von Partnern haben heute eine Internetkampagne zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen", lädt die Kampagne Menschen ein, ihren Namen in ein "virtuelles" Buch einzutragen, auf einer Webseite, die speziell für diesen Zweck eingerichtet wurde: Saynotoviolence.org.

Die Kampagne zielt darauf ab, eine starke Botschaft an Entscheidungsträger zu senden, damit diese die Beendigung der Gewalt gegen Frauen weltweit ganz oben auf die Tagesordnung setzen. Statistiken belegen, dass nicht weniger als eine von drei Frauen irgendwann in ihrem Leben Gewalt erfahren wird. Zu oft geht diese Gewalt mit Straflosigkeit für die Täter und unzureichendem Zugang zu Hilfeleistungen für die Überlebenden einher.

UNIFEM war ein führender Fürsprecher für entschiedenes Vorgehen gegen die vielfältigen
Erscheinungsformen von geschlechtsbezogener Gewalt - sei es häusliche Gewalt, Menschenhandel oder systematische Vergewaltigung in Konfliktgebieten. Die Aufgabe bleibt jedoch weiterhin ein harter Kampf, weil Furcht und Scham viele Frauen daran hindern, ihre Stimme zu erheben.  weiter »

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