Lost (USA 2004 ff.)

Lost ist eine US-amerikanische TV-Serie des Senders ABC, die von den Überlebenden eines Flugzeugabsturzes handelt. Das Flugzeug ist zwar auf einer paradiesischen Insel gelandet, doch sind die Überlebenden dadurch noch lange nicht vor sich selbst gerettet...

Die Serie wurde von Jeffrey Lieber, J. J. Abrams und Damon Lindelof entwickelt; die Produktion der Pilotfolge kostete nach Angaben des Studios über 100 Millionen US-Dollar und zählt damit zu den teuersten TV-Pilots, die bisher produziert wurden.

Dramaturgisch ist Lost gekennzeichnet durch einen geradezu atemlosen Spannungsbogen; die einzelnen Episoden sind eng miteinander verzahnt und ähneln in ihrer Struktur eher den ebenfalls sehr dicht aneinander anschließenden Folgen von 24 als anderen aktuellen Serien wie Stargate Atlantis oder Star Trek: Enterprise, deren einzelne Folgen meist in sich abgeschlossene »Kapitel« darstellen.

Bei TV-Serien neuerer Bauart à la http://www.kefk.org/serien/24/overview 24] oder eben Lost ist es kaum noch sinnvoll möglich, irgendwo mitten in der Serie einzusteigen; die Entwicklung der Charaktere und der Story baut – zumindest innerhalb einer Staffel – zu sehr auf den vorhergehenden Episoden auf.

Als direkter Vorläufer von Lost kann die Science-fiction-Serie Earth 2 (USA 1994/95) angesehen, die teilweise inhaltlich, strukturell und erzähltechnisch ähnliche Elemente verwendet. Mit dem von Terry O'Quinn gespielten Charakter des John Locke (bzw. Reilly in Earth 2) gibt es sogar eine frappierende darstellerische Kontinuität.

Im deutschen Fernsehen wird Lost von Privatsender PRO7 ausgestrahlt.

Lost war einer der großen Gewinner des Emmy Award 2005: Die Serie gewann einen »TV-Oscar« in den Kategorien »beste Regie« (J. J. Abrams) und »beste TV-Serie«.

Auch die Zuschauer zeigten sich begeistert; eine Amazon.de-Kundenrezension: »Grandios!«

Netmarks

  • Lost (Kefk Network Film)
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