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NiedersachsenDer niedersächsische Green-IT-Hersteller Christmann stellte heute den ersten Rackserver mit Dualcore-Atom-CPU vor. Das Modell mit dem Namen TEO-Shortrack ist nur 220 mm tief, hat einen Dualcore-Atom und max. zwei GB RAM. Es kann sowohl als einfacher Backup-Server (maximal 1,5 TB), als Root-Server für Internet-Provider oder als Appliance eingesetzt werden. Verschiedene Windows- und Linux-Systeme wurden schon erfolgreich auf dieser neuen Plattform getestet (u.a. Ubuntu und Univention). Der Energieverbrauch liegt bei ca. 35 Watt mit einer 2,5"-Festplatte und zwei GB RAM. Gemessen wurden dabei 32 Watt im Idle-Modus und 40 Watt bei Vollast. Die weiteren Modelle der TEO-Rack-Reihe sind ebenfalls sehr energieeffizient, bei ausreichend Leistung für anspruchsvollere Aufgaben. So lässt sich der neue TEO-Server pro mit bis zu acht GB RAM bestücken. Mit einer 2,66 GHz Dualcore CPU, vier GB RAM und einer schnellen 300 GB SATA-Festplatte (10.000 rpm) verbraucht er z.B. zwischen 38 Watt (Windows, Idle-Modus) und 68 Watt bei Vollast (Xeon E3110: 38 Watt Idle, 88 Watt Vollast). weiter » 500-fach erhöhte Strahlung durch Atommüll-TransportAus den neuen französischen Behältern kommt starke Neutronenstrahlung
Aus den neuen französischen Behältern kommt starke Neutronenstrahlung
Messungen von Greenpeace haben ergeben, dass die französischen Atommüll-Behälter (TN85) deutlich mehr Neutronenstrahlung freisetzen als die alten Castor-Behälter. Die von den neuen Behältern mit dem hochradioaktivem Atommüll ausgehende Neutronenstrahlung ist noch in 14 Metern Entfernung mit 4,8 Mikrosievert pro Stunde mehr als 500 mal höher als die zuvor gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen. Die natürliche Hintergrundstrahlung der Neutronen am gleichen Ort lag wenige Stunden vorher bei etwa 0,009 Mikrosievert pro Stunde. Damit ist die Strahlung noch einmal um 40 Prozent höher als beim Castor-Transport 2005. Zwar liegt die Strahlung vermutlich innerhalb der Grenzwerte. Dennoch würde man in direkter Nähe der Behälter innerhalb von wenigen Stunden die zulässige Jahresdosis erreichen. Greenpeace hat bislang neun der elf Atommüll-Behälter gemessen. "Die Belastung des Begleitpersonals, der Anwohner und der Demonstranten ist unverantwortlich", sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. "Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über negative Wirkung auch von Niedrigstrahlung auf den Menschen wird immer eindeutiger. Gleichzeitig wird nicht dafür gesorgt, dass Atommüllbehälter weniger Strahlung abgeben". weiter » Nach Recherchen von NDR Info sind bei Untersuchungen in der Wesermarsch in Pflanzen und Gräsern Rückstände von dioxinähnlichem PCB festgestellt worden. Wie der Umweltdezernent des Landkreises Wesermarsch, Günter Mühlner, sagte, sei die giftige Substanz an vier verschiedenen Orten am Jadebusen und an der Weser nachweisbar. Teilweise lagen die Ergebnisse um das Vierfache über dem zulässigen Grenzwert. Die Untersuchungen in der Region hatte der dort zuständige Deichband Oldenburg in Auftrag gegeben. Grund dafür waren die jüngsten Giftfunde an Ems und Elbe. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Niedersächsischen Landtag in Hannover, Stefan Wenzel, sagte NDR Info, wenn sich der Verdacht bestätige, müsse man befürchten, dass es eine flächendeckende Verseuchung gebe. Das wäre eine sehr dramatische Entwicklung, weil dadurch die Nahrungskette unter Umständen betroffen sein könnte. weiter » Atommüll-Lager Asse schon vor Genehmigung undichtGreenpeace veröffentlicht Informationen zur Inbetriebnahme
Greenpeace veröffentlicht Informationen zur Inbetriebnahme
Nach Greenpeace-Informationen wies das Atommüll-Lager Asse II im niedersächsischen Wolfenbüttel schon vor der Inbetriebnahme gravierende Sicherheitsmängel auf. Ein Bericht der "Projektgruppe Endlagerung radioaktiver Abfälle" von 1964, der nun vom Bundesarchiv in Koblenz freigegeben wurde, beweist, dass bereits damals Wasser in die ehemalige Salz-Schachtanlage eingedrungen ist. Auf der so genannten 750 Meter-Sohle, in der anschließend Atommüll versenkt wurde, stellte die Projektgruppe einen Laugen-Zulauf von etwa 700 Liter pro Tag fest. Dennoch wurde die Anlage Asse für die explizite Einrichtung eines Atommüll-Endlagers empfohlen. Auf Grundlage der vierseitigen Gesprächsnotiz, die Greenpeace vorliegt, wurde die Asse drei Jahre später als so genanntes Versuchs-Endlager unter Federführung des Bundesforschungsministeriums in Betrieb genommen. Das aus drei Rissen stammende Süßwasser sollte nach Auffassung der Projektgruppe durch Zementieren eingedämmt werden. Die Risse in der so genannten Tübingsäule wurden bereits 1956 entdeckt. weiter » Das Öl wird knapp, die Energiepreise steigen. An einer Nutzung regenerationsfähiger Ressourcen kommen wir nicht mehr vorbei - zumal der weltweite Energiebedarf stetig steigt. Wie die biotechnologische Basis für solche erneuerbaren Energie- und Rohstoffquellen aussehen kann, diskutieren hochrangige Experten auf der europäischen Biotechnologie-Leitmesse Biotechnica 2008. Am 9. Oktober sind "Renewables" ein Thema während des hochkarätigen Wissenschaftskongresses European BioPerspectives. Nachwachsende Rohstoffe sind vor allem für zwei Bereiche interessant: als Energiequelle, mit der sich fossile Energieträger ersetzen lassen, etwa als Bio-Sprit oder -Gas. Zudem sind nachwachsende Rohstoffe attraktive Ausgangsbasis für die Produktion von Chemikalien, die bislang ebenfalls auf fossilen Kohlenstoffquellen basiert. Im Rahmen des Kongressprogramms werden u.a. neue, von Bakterien produzierte Tenside sowie von Pflanzen und Pflanzenkulturen hergestellte Cyclitole und Alkaloide vorgestellt. Beim Ersatz von Öl als Kraftstoff zeigen Biotechnologen in Hannover ihre ganze wissenschaftliche Kreativität. So könnten Algen eine Schlüsselrolle bei der Erschließung neuer Energiequellen spielen. Noch hinken Mikroalgen als biotechnologische Plattform hinter anderen Mikroorganismen hinterher - vor allem Bakterien und Hefepilzen. Dabei lassen sich Algen kostengünstig und im großen Maßstab anzüchten. Da sie vorwiegend Sonnenlicht und Kohlendioxid benötigen, um große Mengen Biomasse zu erzeugen, sehen Experten Algen als zukunftsträchtiges System, um Basischemikalien oder Biokraftstoff zu produzieren. weiter » Der Campingtourismus in Deutschland konzentriert sich sehr stark auf nur wenige Bundesländer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entfielen im Jahr 2007 vier Fünftel der 21,9 Millionen Campingübernachtungen (nur Touristikcamping ohne Dauercamping) 41,1% aller Campingübernachtungen entfielen auf die drei norddeutschen Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern (15,2%), Niedersachsen (14,0%) und Schleswig-Holstein (11,9%). Die drei im Süden der Bundesrepublik gelegenen Länder Bayern (18,5%), Baden-Württemberg (12,6%) und Rheinland-Pfalz (8,1%) brachten es zusammen auf einen Anteil von 39,2% an allen Campingübernachtungen. weiter » So genannter ›Biodiesel‹ in Deutschland wird neben Soja- auch aus Palmöl hergestellt. Damit zerstört der Pflanzendiesel Urwald in Argentinien und Südostasien. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. In neun von 47 Proben konnte Palmöl-Diesel in Anteilen von fünf bis 25 Prozent nachgewiesen werden. Der Soja-Diesel-Anteil beträgt sogar bis zu 75 Prozent. Für den Export von Soja- und Palmöl zur Produktion von Agrodiesel werden in Indonesien und Argentinien Millionen Hektar Urwald gerodet. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Agrosprit-Beimischung abzuschaffen. Palmöl-Diesel wurde in reinem Agrodiesel (B100) aber auch in regulärem Diesel in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen gefunden. Die höchsten Palmöl-Anteile finden sich in Proben von LKW-Tankstellen. Pflanzendiesel aus Palmöl wird unter anderem von dem weltweit größten Agrodieselproduzenten ADM in den Werken Hamburg und Leer hergestellt. weiter » Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27.600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18.300 Studierenden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Sachsen war dabei das einzige östliche Flächenland mit einer positiven Wanderungsbilanz. Die Länder Niedersachsen (- 27 300) und Brandenburg (- 16 600) hatten die größten negativen Wanderungsbilanzen: Sie verloren deutlich mehr Studierende an andere Länder, als bei ihnen zuwanderten. Der Wanderungssaldo bringt das Mengenverhältnis zwischen ab- und zuwandernden Studierenden in den Bundesländern zum Ausdruck und ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte. Rheinland-Pfalz und Hessen konnten innerhalb der letzten zehn Jahre ihre negative Wanderungsbilanz abbauen und in die Gruppe der Bundesländer mit Wanderungsgewinnen wechseln. weiter » Umweltzonen zur Feinstaubreduzierung werden in Städten mit hoher Schadstoffbelastung der Luft von der übergroßen Mehrheit der Autofahrer akzeptiert - spätestens wenn die Behörden mit den vorgesehenen Sanktionen ernst machen. Dies ist das Ergebnis von Zählungen, die die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) heute früh anlässlich der "Scharfstellung" der Umweltzone in Hannover durchführte. Die Leine-Stadt hatte nach dem Start der Umweltzone in den ersten vier Monaten des Jahres im "Spielbetrieb" darauf verzichtet, das in der Plakettenverordnung vorgesehene Ordnungsgeld in Höhe von 40 Euro zu erheben und Plakettenmuffel mit einem Punkt in Flensburg zu belasten. Die Feinstaubkontrollteams der DUH hatten am heutigen 1. Mai festgestellt, dass 91 Prozent der in die Hannoveranische Umweltzone einfahrenden Autofahrer ihre Windschutzscheiben ordnungsgemäß mit grünen, gelben oder roten Plaketten bestückt haben und sich damit an die Regelungen in der Umweltzone halten. Von den insgesamt 995 zwischen 9:00h und 11:30h kontrollierten Pkw waren 785 mit grüner, 92 mit gelber und 29 mit roter Plakette gekennzeichnet. Keine Plakette hatten 89 Pkw, wobei auffiel, dass der überwiegende Teil auf Fahrzeuge mit überregionalen oder ausländischen Kennzeichen entfiel. Bezogen auf die Pkw aus dem Großraum Hannover betrug die Quote der korrekt gekennzeichneten Pkw sogar 96 Prozent. weiter » In Schleswig-Holstein führen Singles das spannendste Leben, im Osten dagegen langweilen sich Alleinstehende. Den größten Freundes- und Bekanntenkreis haben Singles in Berlin, in Sachsen-Anhalt ist man eher einsam. Diese regionalen Unterschiede fand die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de mit der größten Single-Studie Deutschlands unter 16.000 Befragten heraus. Das Solodasein gestaltet sich von Flensburg bis Füssen recht unterschiedlich. Während mehr als jeder zweite Single aus Schleswig-Holstein oder Bayern sein Leben spannend findet, haben Ostdeutsche einen eher tristen Alltag. Am größten ist die Langweile in Sachsen-Anhalt: Ein Drittel der dort lebenden Singles finden ihr Leben ganz und gar unspannend. Ähnlich in Brandenburg und Thüringen. In Großstädten wie Berlin und Hamburg findet knapp jeder Zweite seinen Alltag aufregend. In Brandenburg und Thüringen leben die größten Stubenhocker. Nur 14 Prozent der dort lebenden Singles unternehmen zweimal die Woche etwas. Besonders ausgehfreudig dagegen die Niedersachsen und Rheinland-Pfälzer: Hier geht mehr als jeder zweite Single mindestens zweimal die Woche aus. weiter » |
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