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BremenBremen verbietet AffenversucheÄhnliche Verbote existieren bereits in Berlin und Bayern
Ähnliche Verbote existieren bereits in Berlin und Bayern
Die Bremer Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter hat heute entschieden, die viel kritisierten Affenversuche an der Bremer Universität zu verbieten. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt diese Haltung. „Frau Rosenkötter gebührt unser Dank und Respekt“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. „Sie hat zugunsten der Tiere und zugunsten einer ethisch vertretbaren Forschung entschieden und dem immensen Druck der Uni und Forschervereinigungen widerstanden“. Die Universität Bremen hatte angekündigt, bis vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen, wenn die Fortsetzung der Versuche versagt werde. Auch in Berlin und Bayern wurden 2006 ähnliche Versuche durch die Genehmigungsbehörden abgelehnt. Der Bundesverband will erreichen, dass nicht bundesweit jede einzelne Behörde über derartige Versuche zu entscheiden hat, sondern fordert mit seiner Kampagne „It’s my life - Für ein Verbot von Affenversuchen!“ ein generelles Verbot von Experimenten an Primaten als ersten Schritt zum Ausstieg aus der Methode Tierversuch. weiter » Rund 4.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern Sachsens zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage wurden heute an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags, Bettina Simon, übergeben. Die Bürger unterstützen damit die Forderung, dass anerkannte Tierschutzverbände vor Gericht klagen können und so die Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften gerichtlich überprüft werden kann. Die Unterschriften wurden überreicht durch die Tierschutzorganisationen Bundesverband Menschen für Tierrechte und Tierschutzverein Dresden - Menschen für Tierrechte, Bund gegen den Missbrauch der Tiere, Bundesverband Tierschutz und Tierschutzverein Leipziger Land und Umgebung. Sie wollen damit den Antrag auf Einführung des Klagerechts unterstützen, den Bündnis 90/Die Grünen in den Sächsischen Landtag eingebracht haben und über den in der Plenarsitzung am 15. Oktober beraten werden soll. Im deutschen Rechtssystem kann nur vor Gericht klagen, wer in seinen eigenen Rechten betroffen ist. So können Tiernutzer für ihre Interessen durch alle Instanzen klagen, während Tierschutzorganisationen bei Verstößen gegen den Tierschutz lediglich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten können. Die Anzeigen werden aber regelmäßig eingestellt. Nur die Tierschutz-Verbandsklage kann erreichen, dass die Gerichte prüfen, ob Tierschutzbestimmungen auch tatsächlich eingehalten werden. Die Tierschutz-Verbandsklage schafft kein neues Tierschutzrecht, sondern stärkt Behörden, bereits geltende Tierschutzvorschriften durchzusetzen. weiter » Die IT-Großunternehmen in Deutschland gehören unter Berufsanfängern zu den beliebtesten Arbeitgebern. Allerdings sind die Einstiegschancen im deutschlandweiten Standortvergleich höchst ungleich verteilt. Weiße Flecken gibt es in weiten Teilen Nord- und Ostdeutschlands. Nur jedes dreizehnte Jobangebot der 100 größten deutschen IT-Unternehmen kommt derzeit aus dieser Region. 51 Prozent der offenen Stellen entfallen dagegen auf Bayern und Baden-Württemberg. Dieses starke Nord-Süd-Gefälle hat sich dabei in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Zum Beispiel sank die Zahl der offenen Stellen im Norden und Osten der Republik gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichneten IT-Firmen aus Baden-Württemberg im letzten Jahr ein Stellenplus von 40 Prozent. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout Mai 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, der die Stellenangebote der 100 größten deutschen IT-Unternehmen auswertet. weiter » Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) besuchten im Jahr 2006 in Deutschland durchschnittlich vier von zehn Einwohnern ein Theater. Auf die Einwohnerzahl bezogen, besuchten in den Stadtstaaten wesentlich mehr Menschen ein Theater als in den Flächenländern. Eindeutiger Spitzenreiter ist Hamburg, auch bekannt als „Musicalhauptstadt“, mit 238 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Auf den nächsten Plätzen folgten Bremen und Berlin mit 92 beziehungsweise 91 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Ein Grund für die relativ hohen Besuchszahlen in den Stadtstaaten ist der ausgeprägte Städtetourismus. Bei den Museumsbesuchen lag Berlin im Ländervergleich an der Spitze: Im Jahr 2006 wurde in Berlin dreimal häufiger ein Museum besucht als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt wurden in Deutschland rund 103 Millionen Museumsbesuche registriert. Damit ging man dreimal häufiger ins Museum als ins Theater. weiter » |
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