Brandenburg

Ein vierköpfiges Studententeam des Postdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat für Entwickler freier Software ein Werkzeug zur Steigerung der Qualität ihrer Programme fertig gestellt. Mit der Lösung können Programmierer Softwarepakete automatisch neu erstellen lassen, Probleme identifizieren und so wertvolle Zeit sparen. Das Ergebnis der Arbeit wurde auf dem jährlichen Bachelorpodium am 27. Juni in Potsdam rund 200 Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft präsentiert.

Linux-Distributionen wie Ubuntu besitzen Programme, mit denen Benutzer verwalten können, welche Softwareteile (de-)installiert werden sollen. Die Programme garantieren aber nicht, dass alle Softwareteile konsistent erstellt wurden. Konsistenz bedeutet, dass sie bei ihrer Erstellung auf eine einheitliche Softwarebasis zurückgreifen können. Da jedes linuxbasierte Betriebssystem mehrere Tausend Softwarepakete enthält, bestehen potentiell viele Inkonsistenzen.

Daher entwickelten die Studenten in Zusammenarbeit mit Canonical, dem kommerziellen Sponsor von Ubuntu, die Software ›UbuntuBuilder‹. Sie ermöglicht die automatische Produktion von Softwarepaketen und schafft dabei einen Überblick über die enthaltenen Pakete - eine große Hilfe für Softwareentwickler.  weiter »

Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27.600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18.300 Studierenden.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Sachsen war dabei das einzige östliche Flächenland mit einer positiven Wanderungsbilanz. Die Länder Niedersachsen (- 27 300) und Brandenburg (- 16 600) hatten die größten negativen Wanderungsbilanzen: Sie verloren deutlich mehr Studierende an andere Länder, als bei ihnen zuwanderten.

Der Wanderungssaldo bringt das Mengenverhältnis zwischen ab- und zuwandernden Studierenden in den Bundesländern zum Ausdruck und ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte. Rheinland-Pfalz und Hessen konnten innerhalb der letzten zehn Jahre ihre negative Wanderungsbilanz abbauen und in die Gruppe der Bundesländer mit Wanderungsgewinnen wechseln.  weiter »

40 Millionen Deutsche - die Bürger in acht Bundesländern - können das ab 1. Mai 2008 geltende Verbraucherinformationsgesetz bei ihren kommunalen Behörden vor Ort nicht in Anspruch nehmen. Das hat eine umfangreiche Analyse der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch aller 16 Bundesländer ergeben.

Grund dafür ist, dass diese Länder nicht rechtzeitig die Rechtsgrundlage für die Behörden in den Gemeinden erlassen haben. In der Übergangszeit sei es völlig ungewiss, ob die Bürger dort Auskünfte über amtliche Fleischkontrollen, Messungen von Pestiziden in Gemüse oder gentechnische Verunreinigungen in Lebensmitteln erhalten, so Foodwatch.

Wie teuer eine Auskunft wird, hat bisher als einziges Bundesland Thüringen geregelt. In den anderen Ländern muss der Bürger nach Auskunft der Landesministerien bis zur endgültigen Regelung bis zu 10.225 Euro (Saarland) für eine Anfrage zahlen. In keinem Fall erfährt der Bürger vorher, wie viel die Behörden verlangen.  weiter »

Kaum lässt sich die Sonne endlich wieder sehen, krempeln viele Brandenburger die Ärmel hoch und bringen Wohnungen und Gärten wieder „auf Vordermann“. Doch so manche Reparatur oder gar Modernisierung überlässt man lieber dem Fachmann. Vor der Vergabe eines aufwändigen Auftrags empfiehlt die Verbraucherzentrale Brandenburg einen Preisvergleich auf der Basis eines Kostenanschlags, landläufig meist als „Kostenvoranschlag“ bezeichnet.

Eine Verbraucherin beherzigte das und holte Kostenangebote für eine neue Haustür ein. Doch als sie den Auftrag dann vergab, stellte ein unterlegener Handwerker verärgert die Kosten für den Kostenanschlag in Rechnung – die Frau sollte für den Berechnungsaufwand zahlen.  weiter »

„Eine Rechnung für den Kostenanschlag ist grundsätzlich unzulässig und sollte nicht bezahlt werden“, rät Andreas Baumgart von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Begründend verweist er auf das Bürgerliche Gesetzbuch § 632 Absatz 3 BGB. „Erscheint dem Handwerker der Aufwand ohne vorherige Zusage des Auftraggebers als zu hoch, kann er den Auftrag auch ablehnen oder vorab eine Vergütung mit dem Auftraggeber vereinbaren, die dann bezahlt werden muss“, so der Verbraucherschützer.
Bundesland-Ranking ›Natura-2000-Gebiete‹, GEO-Grafik

Deutschland hat keinen Überblick über die eingesetzten Finanzmittel zum Erhalt der Artenvielfalt. Das macht eine konsequente Politik zum Schutz der Biodiversität nahezu unmöglich - und Deutschland international unglaubwürdig. Das belegt der GEO-›Deutschlandtest Naturschutz‹.

Im Mai findet in Bonn die UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt statt, zu der in Bonn 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern erwartet werden. "Wir müssen alles daran setzen, dass wir die Artenvielfalt erhalten", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der Konferenz kürzlich gefordert. Im eigenen Land fehlt allerdings eine systematische Biodiversitäts-Politik. Das zeigt eine aktuelle Erhebung in der Mai-Ausgabe des Magazins GEO zum Thema "Wert der Vielfalt".

Naturschutz ist in Deutschland Ländersache. Doch wie sehr engagieren sich die 16 Bundesländer für ihre Natur? Sehr unterschiedlich ist zum Beispiel der Flächenanteil im Rahmen des EU-Programms "Natura 2000". Dabei handelt es sich um Biotope, die für den Artenschutz besonders wertvoll sind. Spitzenreiter ist Brandenburg mit 26,5 Prozent der Landesfläche. Es folgt Hessen mit 20,9 Prozent. Die Schlusslichter Nordrhein-Westfalen und Berlin beteiligen sich dagegen bisher nur mit 8,2 bzw 7,1 Prozent.  weiter »

Wisente in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

Vier Wisent-Bullen wurden heute als erste Wisent-Gruppe in eine abgesicherte Eingewöhnungszone der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide entlassen. Mit dem Besatz der Wildniskernzone und dem begleitenden Zuchtprogramm leistet die Heinz Sielmann Stiftung nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestehen der seltenen Urwildrinder: Die großen Pflanzenfresser - neben den Wisenten auch Przewalski-Wildpferde und Rotwild - verhindern durch ihr Äsungsverhalten die natürliche Wiederbewaldung auf den wertvollen offenen und halboffenen Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes. So soll, dies sieht das Konzept der Heinz Sielmann Stiftung vor, das bunte Mosaik unterschiedlicher Lebensräume erhalten bleiben.

"Dieser Meilenstein in der Entwicklung unseres Naturschutz-Großprojektes erfüllt alle unsere Erwartungen", sagte Inge Sielmann, Stiftungsratsvorsitzende der Heinz Sielmann Stiftung anlässlich der Umsetzung. "Im Jahre 2004 hat die Stiftung die Döberitzer Heide vom Land Brandenburg erworben, im Frühsommer 2006 eröffneten wir das Schaugehege mit einer Besucherbetreuung und nun, im Frühjahr 2008, schaffen wir die Voraussetzung für den Besatz der Wildnis-Kernzone", fügte sie an. Von den insgesamt 3.500 Hektar der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide wird eine Kernzone von rund 2.000 Hektar den Wisenten und anderen großen Pflanzenfressern vorbehalten sein. Damit wird das Projekt nach heutigem Sachstand das größte Artenschutzprojekt für Wisente in Westeuropa.

Die Wisent-Bullen wurden heute zunächst in einer 50 Hektar großen Eingewöhnungszone angesiedelt, wo sie wissenschaftlich begleitet werden, um Erkenntnisse über das Äsungsverhalten im vorgesehenen Lebensraum, über die Interaktion der Arten untereinander sowie Daten für die zukünftige Bestandsplanung zu gewinnen.  weiter »

In Schleswig-Holstein führen Singles das spannendste Leben, im Osten dagegen langweilen sich Alleinstehende. Den größten Freundes- und Bekanntenkreis haben Singles in Berlin, in Sachsen-Anhalt ist man eher einsam. Diese regionalen Unterschiede fand die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de mit der größten Single-Studie Deutschlands unter 16.000 Befragten heraus.

Das Solodasein gestaltet sich von Flensburg bis Füssen recht unterschiedlich. Während mehr als jeder zweite Single aus Schleswig-Holstein oder Bayern sein Leben spannend findet, haben Ostdeutsche einen eher tristen Alltag. Am größten ist die Langweile in Sachsen-Anhalt: Ein Drittel der dort lebenden Singles finden ihr Leben ganz und gar unspannend. Ähnlich in Brandenburg und Thüringen. In Großstädten wie Berlin und Hamburg findet knapp jeder Zweite seinen Alltag aufregend.

In Brandenburg und Thüringen leben die größten Stubenhocker. Nur 14 Prozent der dort lebenden Singles unternehmen zweimal die Woche etwas. Besonders ausgehfreudig dagegen die Niedersachsen und Rheinland-Pfälzer: Hier geht mehr als jeder zweite Single mindestens zweimal die Woche aus.  weiter »

Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), Júlio Reis, CC BY-SA 2.5

Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais könnte auch die Artenvielfalt in Schutzgebieten gefährden, wenn kein ausreichender Sicherheitsabstand von den Anbauflächen zu ökologisch sensiblen Gebieten besteht. Das geht aus einer NABU-Studie im Auftrag des Landesumweltamtes Brandenburg hervor. Um die Eignung von Methoden zum Pollen-Monitoring zu untersuchen, hatte das Land Brandenburg im Sommer 2007 im und am Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch (Märkisch-Oderland) technische und "biologische" (Bienenvölker) Pollensammler eingesetzt.

Die Ergebnisse zeigen: Pollen gelangten in großer Zahl selbst bei einer Entfernung von 100 Metern in das geschützte Gebiet. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU einen Mindestabstand von 1000 Metern zu Gen-Feldern, um Gefährdungen durch genmanipulierte Pflanzen in Schutzgebieten vorzubeugen. Ferner müsse der Anbau der Gentech-Maissorten mit Mon 810 so lange ausgesetzt werden, bis Risiken für Mensch und Natur ausgeschlossen werden können.

Während Frankreich und einige andere europäische Länder den Anbau von Mon 810 verbieten, ist er in Deutschland zugelassen. Der Abstand von Gen-Äckern soll nach dem Willen der Bundesregierung lediglich 150 Meter zu konventionellen Anbauflächen, beziehungsweise 300 Meter zu Öko-Äckern betragen. Eine Brandenburger Initiative, 800 Meter Abstand zu Schutzgebieten vorzusehen, fand in den Ausschüssen des Bundesrates keine Mehrheit.  weiter »

Top 10 des Rapsanbaus

Auf einer Rekordfläche von etwa 1,4 Millionen Hektar blühte der Raps in Deutschland im Jahr 2006. Das ist eine Fläche, die fast der Größe Schleswig-Holsteins entspricht.

Die Top 10 der Bundesländer in Sachen Rapsanbau führt Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 238.000 Hektar vor Bayern mit rund 173.000 Hektar und Sachsen-Anhalt mit rund 163.000 Hektar an.  weiter »

Brandenburgisches OLG, Urteil vom 16.11.2005 - Az.: 4 U 5/05 - Zur Identitätsprüfung bei Onlinegeschäften

Das untenstehende Urteil befaßt sich ausführlich mit der Frage, inwiefern eine Online-Auktionsplattform wie Ebay die Identität seiner Nutzer prüfen und dadurch Personen, deren Identitäten mißbräuchlich genutzt werden, schützen muß. Außerdem enthält es wichtige Ausführungen zur Frage der Zuständigkeit bei ausländischen Unternehmen mit Zweigniederlassungen in Deutschland.  weiter »

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