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Enterprise Resource PlanningJe spezieller, desto besser - so lautet derzeit das Job-Anforderungsprofil der IT-Branche. In sechs von zehn Stellenanzeigen für IT-Nachwuchskräfte werden ausdrücklich spezielle Methodenkenntnisse verlangt. Dies entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gewinner dieser Entwicklung sind Bewerber, die sich auf bestimmte Anwendungen spezialisiert haben. Die beliebteste Anforderung von IT-Firmen ist nach wie vor der Umgang mit Datenbanken. Jeder dritte Arbeitgeber erwartet hier fundiertes Wissen. Dies hängt mit der wachsenden Bedeutung von Datenbanksystemen in den IT-Abteilungen zusammen. In sechs der acht Haupt-IT-Disziplinen ist der kompetente Umgang mit Datenbanken unumgänglich. Besonders punkten können auch jene Young Professionals, deren Job-Profil auf Business Intelligence, Enterprise Resource Planning oder Serviceorientierte Architektur (SOA) ausgerichtet ist. Von allen nachgefragten IT-Anwendungen verzeichnen diese den stärksten Zuwachs gegenüber 2007. Dies sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG. weiter » IT-Projekte werden in Unternehmen immer häufiger auf die lange Bank geschoben oder gleich ganz gestrichen. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr nur 29 Prozent der IT-Entscheider alle Projekte wie geplant umsetzen. Vor allem E-Learning- und CRM-(Customer-Relationship-Management-)Projekte standen auf der Streichliste: Jede fünfte Fach- und Führungskraft hat in diesen Bereichen ihre für 2007 eingeplanten Projekte nicht umgesetzt. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "IT-Budget 2008" der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde. Die Gründe für das Scheitern der IT-Projekte sind vielfältig: In jedem dritten Fall waren eine fehlende Lösungsreife, Fehlplanungen oder Bedarfsänderungen die Ursache. Zu 30 Prozent standen Budgetkürzungen einer Projektdurchführung entgegen (2006: 21,6 Prozent). Zudem lässt eine zu komplizierte Implementierung immer mehr Befragte kapitulieren. Von 2006 bis 2007 hat sich der Anteil entsprechender Gründe mehr als verdoppelt - von 7,4 auf 16 Prozent. Im Vergleich zu 2006 hat die Zahl zurückgestellter oder aufgegebener Projekte in nahezu allen IT-Bereichen zugenommen. Wie bereits in 2006 verzichteten die befragten Fach- und Führungskräfte am ehesten auf Maßnahmen im Dokumentenmanagement. Nur etwa 65 Prozent der hier vorgesehenen Projekte sind auch tatsächlich umgesetzt worden. Damit ist die Durchführungsquote gegenüber 2006 unverändert geblieben. weiter » |
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