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EcoEco ist seit über zehn Jahren der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland. Die mehr als 360 Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 250.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 45 Mrd Euro jährlich. Im eco-Verband sind die rund 190 Backbones des deutschen Internet vertreten. Verbandsziel ist es, die kommerzielle Nutzung des Internet voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der Internet-Ökonomie und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Der eco-Verband versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft gegenüber der Politik, in Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien. Website: www.eco.de. Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Spam wird weiter verstärkt6. Antispam-Kongress des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft in Wiesbaden
6. Antispam-Kongress des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft in Wiesbaden
Der auf Schloss Biebrich vom 27. bis 30 Oktober stattfindende sechste Antispam-Kongress des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) in Wiesbaden steht im Zeichen der Internationalität. "Alleine die Registrierungen - über 200 Personen aus 46 Ländern - belegen die immense Bedeutung des Themas für die globale Internetgemeinschaft", kommentiert Sven Karge, Fachbereichsleiter Content bei eco und Organisator des Kongresses. "Gleichzeitig bringen die Vorträge und Gespräche auf dem Kongress aber auch zum Ausdruck, dass nur die weltweite internationale Zusammenarbeit zwischen zuständigen Behörden, Strafverfolgungsbehörden, Internet Service Providern und der gesamten Internetwirtschaft dem Problem wirklich Herr werden kann". Die größte Gefahrenquelle stellen momentan Russland und andere Bereiche Osteuropas, China und weite Teile Brasiliens dar. "Die Täter wissen, dass es nicht ratsam ist, in den Ländern zu leben, die für sie die Hauptangriffsziele sind. Außerdem sind in diesen Staaten die Aktivitäten der Legislative und Exekutive noch nicht so ausgeprägt wie etwa in der Europäischen Union, so dass das Risiko, von diesen Standorten aus zu agieren, wesentlich geringer ist". weiter » Auf seinem Kongress am 11. September auf dem Vulkan in Köln wagte der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) vor rund 200 Besuchern einen Blick über die Grenzen des Internet. "Wir befinden uns mitten in der größten Umbruchphase seit der Geburtsstunde des World Wide Web. Die Wirtschaft steht vor einigen Herausforderungen, die bis vor kurzem noch völlig undenkbar waren und die dringend angegangen werden müssen, damit es nicht schon bald zu Engpässen kommt", so Harald A. Summa, eco-Geschäftsführer, anlässlich des Internetkongresses. Der Bereich, der künftig in vorderster Linie von knapper werdenden Ressourcen betroffen sein könnte, ist die Infrastruktur. "Da sie aber die Basis für alles andere darstellt, was mit dem Internet zusammenhängt, müssen die hier bestehenden Probleme zügig angegangen werden", mahnt Summa. Die Hauptursachen für die Knappheit sind durchaus überraschend und entgegen einer weit verbreiteten Meinung weder auf die steigende Breitbandexpansion in Deutschland und Europa, noch auf das damit im Zusammenhang stehende explosionsartige Wachstum des Internetverkehrs zurückzuführen, sondern haben eher etwas mit Energieeffizienz und einem lange nicht mehr diskutierten Thema zu tun, das jetzt eine unerwartete Renaissance erlebt. weiter » Der Wirtschaftsverband eco rechnet mit der kommerziellen Einführung von Long-Term-Evolution (LTE) in zwei bis drei Jahren. Die neue Technologie soll Mobilfunkanbietern ermöglichen, zehnmal mehr Anwender zu unterstützen und neben Sprache auch Dienste wie interaktive Applikationen inklusive Hochgeschwindigkeitsdatentransfer und IP-TV anzubieten. Damit würde LTE auf dem Mobilfunksektor zum legitimen Nachfolger von UMTS heranwachsen. Die eigentlich hierfür vorgesehene WiMAX-Technologie gerät dagegen offensichtlich ins Stocken. Dazu eco-Geschäftsführer Harald A. Summa: "Die Versteigerung der WiMAX-Frequenzen liegt in Deutschland fast eineinhalb Jahre zurück und es ist mittlerweile sehr ruhig um die vielversprechende Technologie geworden. Es scheint fraglich, ob die Lizenzinhaber in Deutschland ihren Ausbauverpflichtungen bis Ende 2009 werden nachkommen können". Für die baldige flächendeckende Verbreitung von LTE sprechen mehrere Gründe. Im Mittelpunkt steht dabei der stetig steigende Bedarf der Verbraucher nach mobilen Breitband-Services. Um diesen decken zu können, sind wesentlich höhere Datendurchsatzraten notwendig, als sie über UMTS zu realisieren sind. weiter » Im Rahmen eines festlichen Gala-Abends im Köln Triangle hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) zum achten Mal die Internet-Awards vergeben. Rund 300 Fach- und Führungskräfte aus der Branche wohnten der Preisverleihung bei.
Hinsichtlich der Bewerbungen um die Internet-Awards verzeichnet der eco zum achten Mal in Folge eine deutliche Zunahme: Knapp 250 Unternehmen nahmen in diesem Jahr am Auswahlverfahren teil. Im vergangenen Jahr lag die Teilnehmerzahl noch bei rund 200. Gegenüber 2006 konnte nahezu eine Verdopplung der Bewerbungen erreicht werden. weiter » Im Rahmen der 21. Sylter Runde haben führende deutsche Wissenschaftler und Experten aus der Industrie die Chancen und Risiken des Wandels vom rein informativen Charakter des Internets hin zu einer weltweiten Aktions- und Kommunikationsplattform diskutiert. Resultat ist ein Zehn-Punkte-Plan, der konkrete Vorschläge und Forderungen an Politik und Wirtschaft bündelt, um auch in Zukunft eine sinnvolle Nutzung des Internet für alle sicher zu stellen und die Zweiklassengesellschaft im Netz zu verhindern.
Eine zentrale Forderung lautet deshalb, dass die Medienkompetenz über alle Schichten hinweg gefördert werden müsse, um moderne Informations- und Kommunikationstechniken effizient nutzen zu können. Die Sylter Runde stellt in Zweifel, dass die momentan existierenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten ausreichen und appelliert in erster Linie an Schulen, Universitäten und andere Bildungsträger, das hierfür notwendige Wissen zu vermitteln. weiter » M-Payment hat wieder Aussichten, sich in Deutschland auch außerhalb digitaler Güter wie Klingeltöne, Musik oder Spiele zu etablieren und sich zu einem echten alternativen Zahlungsweg, wie etwa die EC-Karte, zu entwickeln. Dabei könnte ein millionenschwerer Markt wachsen. Anders als die Entwicklung in europäischen Ländern wie Österreich und Norwegen oder vielen Gebieten in Asien verläuft die Einführung hierzulande aufgrund verschiedener Hemmnisse sehr zögerlich. Somit ist es fraglich, wann sich die Bezahlung nicht-digitaler Inhalte mit mobilen Endgeräten in unserem Alltagsleben etabliert haben wird. Dies sind wesentliche Kernaussagen der Langzeitstudie "Bezahl's doch mobil", die der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und die VIVAI AG vorgelegt hat. Die Mobilfunkbetreiber könnten nach Ansicht von eco die Entwicklung der mobilen Bezahldienste entscheidend vorantreiben, schließlich verfügten sie über die notwendige Marketing-Stärke und sehr enge Kundenbeziehungen. In die Pflicht nimmt der Verband der deutschen Internetwirtschaft allerdings auch die Banken, da die Bürger allen Krisen zum Trotz großes Vertrauen in die etablierten Kreditinstitute hätten, selbst wenn es sich nicht um die Hausbank handelt. weiter » Auf dem Mobilfunksektor steht das Jahr 2008 ganz im Zeichen des mobilen Internet. Speziell die dann jederzeit und an jedem Ort serienmäßig via Handy verfügbaren Suchmaschinen werden einen Boom erleben. Zumindest ist das die Ansicht vieler Experten, die die Entwicklung auf dem Markt schon seit Jahren beobachten. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft hat achtzig von ihnen befragt [1] und bereits jeder Vierte von ihnen glaubt, dass die Suchmaschinenbetreiber 2008 nach den Mobilfunkbetreibern die größten Gewinne beim Mobile Internet einstreichen werden. Auf Rang drei verwiesen sind die Anbieter von mobilen Anwendungen, die insbesondere der Unterhaltung des Nutzers dienen. "Es wird spannend, wie die zukünftige Rollenverteilung der Mobilfunker und der Suchmaschinen sein wird. Die Suchmaschinen übertragen ihr werbebasiertes ISP-Geschäftsmodell auf das Handy, während die Betreiber nicht nur für die Infrastruktur sorgen, sondern auch die Endgeräte subventionieren. Da besteht schon ein großer Unterschied, denn die ISPs finanzieren keine PCs", sagt Dr. Bettina Horster, Vorstand der VIVAI AG und Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce bei eco. weiter » |
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