|
|
Alaska
Die Hauptkategorien finden sich im Menü auf der linken Seite!
- Arktischer Hilferuf: Eisbären verlassen das schmelzende Eis und wandern auf Nahrungssuche 400km aufs kanadische Festland- Wie der kanadische Radio- und Fernsehsender CBC am 3. April meldet, '''wanderte jetzt eine Eisbärin mit ihren zwei Jährlingen von der Arktisküste aus 400 Kilometer nach Süden bis nach Déline''', einer kleinen Indianersiedlung am Südwestende des mit 31.400 Quadratkilometern größten kanadischen Binnensees, dem Grossen Bärensee, an dessen Ufern zahlreiche Grizzlybären leben.
Wie die RCMP berichtet, waren die drei Eisbären abgemagert und hungrig. Viele der 525 Bewohner hasteten ungläubig auf die Strasse und machten Fotos und Videoaufnahmen, wurden aber zunehmend ängstlich als die Bären ihre angeleinten Schlittenhunde bedrohten, so daß die Polizei zuerst die Mutter und dann die beiden Jungbären erschoß.
Wissenschaftler haben schon seit einigen Jahren festgestellt, daß die '''Eisbären große Schwierigkeiten haben, von den immer schneller abschmelzenden Eisschollen aus ihre typische Jagdbeute, die Robben, zu fangen und einfach nicht mehr wissen, wo und wie sie ihre Nahrung überhaupt noch erjagen sollen'''. Wie der Wildbiologe Andrew Derocher von der Universität Alberta dem CBC bestätigte, müssen Eisbären mit dem dramatischen Klimawandel in der Arktis fertigwerden und sehen zunehmend Tiere des Festlands als letzte verbliebene Nahrungsquelle an - zumeist vergeblich, denn sie besitzen an Land ja nicht die gleichen Jagdfähigkeiten wie Grizzlybären.
|
Benachrichtigen bei Änderungen:
|