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AfrikaIn den ersten drei Monaten des Jahres 2008 flogen 20,6 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,1% mehr als im ersten Quartal 2007. Das Wachstum hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt. Hier hatte die Zunahme von Januar bis März noch 7,2% betragen. Mehr als jeder vierte Passagier (28,8%) unternahm einen innerdeutschen Flug (5,9 Millionen). Innerdeutsche Flüge sind mit + 3,1% unterdurchschnittlich gestiegen. Ziele im Ausland, die mit 14,6 Millionen von 71,2% aller Passagiere angeflogen wurden, verzeichneten dagegen ein Plus von 5,8%. Am häufigsten lag das Streckenziel im europäischen Ausland (10,9 Millionen, + 5,9%). Nach Spanien, dem wichtigsten Flugreiseland, flog im ersten Quartal jeder zehnte Passagier (2,1 Millionen) aus Deutschland. Das Passagiervolumen stieg damit nur leicht (+ 2,4%), wobei die Urlaubsziele auf den Balearen (0,5 Millionen Passagiere) und Kanaren (0,7 Millionen Passagiere) Rückgänge von 1,3% beziehungsweise 1,6% hinnehmen mussten. Sowohl das Vereinigte Königreich (1,3 Millionen Passagiere) als auch Italien (1,1 Millionen Passagiere) konnten ihre Werte ebenfalls nur leicht steigern (+ 0,3% und + 1,9%). Die prozentual höchsten Zuwächse innerhalb der zehn bedeutendsten europäischen Länder wurden für Österreich (0,7 Millionen Passagiere, + 13,6%), den europäischen Teil der Russischen Föderation (0,3 Millionen Passagiere, + 20,5%) und Schweden (0,3 Millionen Passagiere, + 17,7%) registriert. weiter » Bwana Masihii vor Grab eines Sheikhs in Takwa, Manda 1936.
DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren. Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth. weiter » Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses
Jedes Jahr verschwinden rund 27.000 Tier- und Pflanzenarten von der Erde. Dieser Verlust ist unwiederbringlich und gefährdet die Lebensgrundlagen des Menschen. Ein besseres Verständnis für die Rolle der biologischen Vielfalt in Ökosystemen ist Voraussetzung dafür, die Ursachen für diesen Artenrückgang zu erkennen und zu stoppen. Im Rahmen des Forschungsprogramms "Biodiversity and Global Change" (BIOLOG) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte, die diese Zusammenhänge untersuchen und den Einfluss menschlicher Nutzung der natürlichen Ressourcen erforschen. Pro Jahr fördert das BMBF das Forschungsprogramm BIOLOG mit 7,5 Millionen Euro. Die Erkenntnisse aus diesen Projekten tragen zur nachhaltigen Nutzung von Biodiversität bei. Nachhaltig bedeutet hier auch, durch angepasste Nutzungsformen die Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung sicherzustellen, ohne die biologische Vielfalt zu verringern. Die Entstehungsgeschichte von BIOLOG ist eng mit dem Umwelt- und Entwicklungsgipfel im Jahr 1992 in Rio de Janeiro verbunden. Dort haben sich zahlreiche Staaten verpflichtet, eine umfassende Strategie für eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Vier Leitfragen definieren die Forschungsziele von BIOLOG:
Die Forschungsarbeit im Rahmen von BIOLOG findet auf zwei Kontinenten statt: Europa und Afrika. weiter » Laut Nielsen Global AdView stiegen die weltweiten Werbeaufwendungen in den von Nielsen direkt beobachteten Ländern im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent. Das stärkste Wachstum mit einem Plus von 12,1 Prozent verzeichnete dabei - angetrieben durch die rasante Steigerung der Werbeausgaben in China und Indien - der asiatisch-pazifische Raum. Die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) schloss das Jahr mit plus 4,9 Prozent ab, während Nordamerika mit einem leichten Minus von 0,5 Prozent auf Vorjahresniveau lag. Alle Medien schlossen das Jahr mit einem Plus ab. Das Medium Fernsehen verzeichnete dabei mit einem Plus von 5,2 Prozent das höchste prozentuale Wachstum, wobei die Trends der Fernsehwerbung in den Regionen Asien-Pazifik und EMEA positiv waren, in Nordamerika hingegen rückläufig. Zeitschriften, deren Werbeumsätze weltweit in 2007 um 4,4 Prozent stiegen, waren das einzige Medium in Nordamerika mit positiven Werbeerlösen. In den asiatisch-pazifischen Ländern zeigten die Zeitschriften ein zweistelliges Wachstum. Die Werbeumsätze der Zeitungen steigerten sich im Gesamtjahr 2007 um 3,8 Prozent. Einzig im nordamerikanischen Markt ergab sich eine Reduzierung für dieses Medium. Die globalen Werbeumsätze für das Medium Hörfunk steigerten sich um plus 4,7 Prozent. Die Regionen EMEA und Asien-Pazifik verzeichneten in der Einzelbetrachtung bei dem Medium Radio Zuwächse, während in Nordamerika eine Reduzierung der Radio-Werbeerlöse von minus 1,9 Prozent registriert wurde. Dieser Trend basiert im Wesentlichen auf der veränderten Radio-Datenmethodik, die in 2007 in den USA vorgenommen wurde. weiter » In zahlreichen afrikanischen Ländern werden Kriege mit Gewinnen aus dem Diamantenhandel finanziert. "Für viele Menschen in diesen Ländern stehen Diamanten nicht für Liebe, sondern für Gewalt und Zerstörung", so Heinz Patzelt, Generalsekretär von ai Österreich. Darauf weist amnesty international anlässlich des heutigen Valentinstages hin und fordert wirksamere und transparentere Kontrollen des Diamantenhandels. "Der Zusammenhang von Diamantenhandel, Waffentransfers und Menschenrechtsverletzungen muss aufgezeigt und durchbrochen werden", so Patzelt. Die bewaffneten Konflikte in Angola, der Demokratischen Republik Kongo, der Elfenbeinküste und Sierra Leone, wo in den letzten Jahren tausende Zivilisten umgebracht, vergewaltigt und verschleppt wurden, finanzierten sich vor allem mit Gewinnen aus dem Diamantenhandel. Weltweit werden jedes Jahr Diamanten im Wert von Milliarden Dollar gehandelt. Ein Teil dieser Profite stammt aus dem Handel mit so genannten Blutdiamanten: Ihr Verkauf dient der Finanzierung bewaffneter Konflikte und schwerster Menschenrechtsverletzungen. ai fordert die vollständige Umsetzung des im Jahr 2002 eingeführten internationalen Kontrollsystems für Diamantenhandel, dem 71 Staaten angehören. "Es ist nach wie vor viel zu einfach, Blutdiamanten in den legalen Handel einzuschleusen: So wissen wir, dass im Jahr 2006 Diamanten im Wert von 23 Millionen Dollar aus Rebellenminen in Cote d´Ivoire nach Ghana geschmuggelt und so problemlos in die EU und andere Länder exportiert werden können" sagt Heinz Patzelt. weiter » Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Manuskript-Kulturen in Asien und Afrika" bewilligt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Friedrich (Sinologie) und Prof. Dr. Jörg B. Quenzer (Japanologie) werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Asien-Afrika-Institut und aus der Informatik den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen dem Medium der Handschrift und den einzelnen Kulturen in Asien und Afrika nachgehen. An der Forschergruppe sind sechs Professorinnen und Professoren beteiligt. Über ein weltweites Netz sind darüber hinaus Fachwissenschaftler aus den jeweiligen Regionen und von anderen Forschungseinrichtungen eingebunden. Die Bewilligung der DFG gilt zunächst für drei Jahre und umfasst ein Fördervolumen von rund eine Million Euro, bestimmt für neun wissenschaftliche Stellen sowie internationale Fellows, für Reisen, Tagungen und Publikationen. Das Projekt wird wesentlich dazu beitragen, die Manuskriptforschung auch langfristig zu einem Forschungsschwerpunkt an der Universität Hamburg auszubauen. Die neun Teilprojekte der Forschergruppe decken eine große geographische Breite ab: Analysiert werden sollen Manuskripte aus Japan, China, Tibet, Nord- und Südindien, dem Iran, dem arabischen Kulturkreis und Äthiopien, sie stammen aus dem Zeitraum vom 5. bis zum 20. Jahrhundert. Ein Teilprojekt ist am Fachbereich Informatik verortet und beschäftigt sich mit Bildanalysemethoden, die es erlauben, sowohl kleinste Zeichenvarianten objektiv zu erfassen, als auch sehr große Mengen von Materialien automatisiert zu analysieren. weiter » 140 Millionen Frauen weltweit sind das Opfer einer schweren Menschenrechtsverletzung - von den meisten Menschen unbemerkt: Ihre Genitalien wurden grausam verstümmelt. Jedes Jahr trifft es rund drei Millionen Mädchen, hauptsächlich in Afrika. Viele sterben an dem Eingriff, die Überlebenden leiden ein Leben lang an den Folgen. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH setzt sich im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) gegen diese grausame Praxis mit dem Ziel ein, die weibliche Genitalverstümmelung zu überwinden. Konkret: Es geht darum, das Tabuthema in den betroffenen Ländern wie zum Beispiel Benin, Burkina Faso, Kenia, Mali oder Mauretanien öffentlich zu machen und in das kollektive Bewusstsein zu rücken. Aus diesem Grund arbeitet die GTZ auf mehreren Ebenen: Von der GTZ weiter gebildete Lehrer sprechen mit ihren Schülerinnen und Schülern, aber auch deren Eltern, über die Folgen der Genitalverstümmelung, Ärzte und Krankenschwestern mit ihren Patientinnen. Auf Ministerialebene arbeiten GTZ-Experten mit den Behörden an Gesetzesvorlagen und nationalen Aktionsplänen gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Der 6. Februar ist Internationaler Aktionstag gegen die weibliche Genitalverstümmelung. weiter » |
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