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Mit dem Thema Online-Journalismus setzen sich im diesjährigen Jahrbuch des Deutschen Presserats zwei Experten auseinander: Christoph Kesse, ehemaliger Chefredakteur von »Welt-Online« und jetziger Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG sowie Katharina Borchert, Chefredakteurin von »Der Westen«, dem Internetportal der WAZ Mediengruppe. Keese weist in seinem Beitrag darauf hin, dass der Internet-Journalismus weit besser sei als sein Ruf. Verbindliche Standards seien hierfür jedoch unabdingbar: "... denn die Missachtung von Standards diskreditiert nicht die Standards, sondern erhöht nur den Druck, ihnen Geltung zu verschaffen". Borchert weist insbesondere auf die unterschiedliche Mediennutzung junger Menschen hin, bei denen die Zeitung einen schweren Stand hat: "Es ist allerdings sehr wohl möglich, in diesen Alltag Nachrichten zu integrieren. Doch dazu muss man dem Nutzer die Nachrichten dort anbieten, wo er sie haben will". Selbstverständlich dokumentiert das Jahrbuch wieder eine repräsentative Auswahl von wichtigen Entscheidungen aus dem vergangenen Jahr. In 2007 wurden insgesamt 328 Beschwerden behandelt (2006: 361) und 35 Rügen ausgesprochen (2006: 42). Die dem Jahrbuch beiliegende CD-ROM enthält die gesamte Spruchpraxis der Jahre 1985 bis 2007. Alle Entscheidungen zu Beschwerden in diesem Zeitraum sind über eine Volltext-Suchmaske recherchierbar. weiter » Nebulöse und fadenscheinige Ausreden scheinen die Spezialität von Fluggesellschaften zu sein, wenn ein Flug ausfällt. So bekamen Passagiere bei einem annullierten Flug von Bristol nach Berlin einiges zu hören - von Streiks (in Frankreich, Belgien und bei der Flugsicherung) bis zu technischen Problemen. Oft ist es einfach nur das angeblich schlechte Wetter. 'Wer die EU-Verordnung 261/2004 kennt, kann bei Überbuchung, Annullierung und Verspätung immerhin einiges einfordern; darauf weist die Zeitschrift test in ihrer August-Ausgabe hin. In diesen Fällen hat der Passagier Anspruch auf kostenlose Mahlzeiten und Erfrischungen “in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit“, zwei kostenlose Telefonate, Faxe oder E-Mails sowie Hotelübernachtungen, wenn der Ersatzflug erst am nächsten Tag startet. Dabei muss die Verspätung mehr als zwei Stunden betragen. Der Flugpreis wird erstattet, wenn man als Freiwilliger bei Überbuchung aussteigt, und wenn der Flug annulliert wird, also buchstäblich ins Wasser fällt. Das Verbrauchermagazin der Stiftung Warentest'' hat zusammengestellt, welche Rechte den enttäuschten Flugreisenden in welchem Fall konkret zustehen, nennt Urteile und Serviceadressen wie der Schlichtungsstelle Mobilität, die sich laut test hauptsächlich mit Problemen beim Flugverkehr befassen muss. weiter » Nur etwas mehr als jeder zweite Haushalt kennt sich mit den aktuellen Pfandregelungen bei Getränken gut aus. Fakt ist: Die Verbraucher sind sich in Sachen Pfand oftmals unsicher und dies beeinflusst ihr Einkaufsverhalten. Das zeigen die Ergebnisse einer kürzlich von Nielsen durchgeführten Online-Konsumentenbefragung zum Getränkeverhalten. So kaufen 81 Prozent der Befragten den Großteil ihrer Getränke dort, wo sie die leeren Pfandflaschen auch zurückgeben können. 62 Prozent der Haushalte bevorzugen Getränke bzw. Marken, von denen sie wissen, dass sie ihr Pfandgeld für die leeren Verpackungen in möglichst vielen Geschäften zurückbekommen. Und annähernd 30 Prozent der befragten Konsumenten legen seit der neuen Pfandregelung keine Einweg-Pfandflaschen und Pfanddosen mehr in ihre Einkaufswagen. Zusatzstoffe in Getränken sind für die meisten Verbraucher sinnvoll, wenn sie von deren Nutzen überzeugt sind. So sind Mineralstoffe und Vitamine für 85 bzw. 72 Prozent der befragten Konsumenten wichtige Zusätze. Auf Ballaststoffe, probiotische Zusätze, Koffein und Sauerstoff würden viele Konsumenten hingegen eher verzichten. "Unterdessen bevorzugen Verbraucher mit höherem Nettoeinkommen Produkte mit einer guten Portion Natürlichkeit", so Michaela Hockenberger, Director Marketing & Corporate Communications bei The Nielsen Company in Frankfurt. "Sie legen Wert darauf, dass Getränke keine Konservierungsstoffe künstliche Farbstoffe und Zuckerzusätze enthalten". weiter » 71 Prozent der Deutschen haben Angst, dass der deutsche Staat ohne berechtigten Verdacht Computer seiner Bürger online durchsucht. Lediglich 27 Prozent der Deutschen fürchten keine unberechtigten Online-Durchsuchungen des Staates. Zwei Prozent der Befragten äußerten sich nicht. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid im Auftrag des Internet-Magazins Tomorrow unter 1003 Befragten durchführte. Besonders hoch ist das Misstrauen der Bürger im Nordosten Deutschlands, nämlich in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Hier rechnen 78 Prozent der Befragten mit unberechtigten Online-Durchsuchungen. Am wenigsten fürchten sich die Bürger Nordrhein-Westfalens (63 Prozent). Die Befürchtung, dass der Staat Online-Durchsuchungen ohne berechtigten Verdacht durchführt, ist im Osten insgesamt mit 74 Prozent stärker ausgeprägt als im Westen (70 Prozent) und bei Männern (72 Prozent) mehr als bei Frauen (69 Prozent).Deutsche, die älter sind als 60 Jahre, fürchten unberechtigte Online-Durchsuchungen am wenigsten (62 Prozent), bei unter 30-Jährigen hingegen sind es 78 Prozent. weiter » Nach zwei erfolgreichen Testläufen zur IFA 2007 und zu Ostern 2008 präsentiert das digitale Kulturprogramm der ARD EinsFestival' seinem Publikum nun zum dritten Mal ein Programm im neuen hoch auflösenden TV-Standard High Definition (HD): Während der Internationalen Funkausstellung (IFA), die vom 29. August bis 3. September 2008 in Berlin stattfindet, strahlt EinsFestival'' parallel zur Standardauflösung (SD) über 50 Produktionen in HD aus - in einem Showcase via Satellit (DVB-S). Über die Einspeisung in die digitalen Kabelnetze entscheiden die jeweiligen regionalen Kabelnetzbetreiber. Im Mittelpunkt stehen diesmal Naturdokumentationen. Dazu zählen sechs Folgen der faszinierenden BBC-Reihe "Planet Erde", die erstmals im deutschen Fernsehen in HD ausgestrahlt werden. Außerdem im Programm: ein persönliches Filmporträt der Alpen von Reinhold Messner, spannende Reisen zu sagenumwobenen historischen Stätten sowie außergewöhnliche Einblicke in das Leben scheuer Meeresbewohner wie Buckelwale, Sägefische und Kraken - Sendungen, die ebenfalls erstmals im deutschen Fernsehen im modernen HD-Standard gezeigt werden. Das HD-Programm umfasst an den sechs IFA-Tagen insgesamt über 50 Dokumentationen und Spielfilme mit fast 120 Sendestunden in den Genres Dokumentation, Musik und Spielfilm. Das Sonderprogramm in HD-Qualität wird digital über Satellit ausgestrahlt und durch ein spezielles HD-Logo auf dem Bildschirm gekennzeichnet. Für den Empfang sind ein HD-fähiger Fernseher sowie ein HD-fähiger Satellitenreceiver (Set-Top-Box) erforderlich. Wer solche Geräte nicht besitzt, braucht auf EinsFestival nicht zu verzichten, denn man kann das Programm gleichzeitig auch in der normalen Standardauflösung empfangen. weiter » Kurz nach dem weltweiten Launch des neuen Apple iPhones 3G veröffentlicht Nielsen Mobile, ein Service von The Nielsen Company, eine aktuelle iPhone-Statistik. Die Statistik beinhaltet aufschlussreiche Informationen zum iPhone hinsichtlich der Verbreitung, Demografie und multimedialen Nutzung in Europa (UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden). Durch das Tracking des Verbraucherverhaltens und die 3G Netzwerkqualität werden darüber hinaus zukünftig spannende Anwendererfahrungen für das 3G iPhone erwartet. Der Einfluss des iPhone auf den mobilen Markt ist gewaltig. Es wurden Massen von neuen Nutzern angelockt und die Nutzung des mobilen Internets wurde erheblich erweitert. iPhone-Besitzer nutzen ihr Mobiltelefon auf eine völlig andere Art und Weise als der durchschnittliche Mobilfunknutzer. Nutzungsmuster zeigen auf, dass das iPhone gern als Unterhaltungsgerät verwendet wird. Das iPhone-Paket mit Browser, Nachrichtendiensten, Spielen, Musik und Filmen ist perfekt für die Zielgruppe. Viele iPhone Besitzer nutzen das iPhone geschäftlich. Neue "geschäftsfreundliche" Features wie erweiterte Push-Email-Unterstützung und verbesserte Sync-Fähigkeiten werden dazu beitragen, das iPhone auf dem Corporate User-Markt besser zu positionieren. - Neue Nutzer werden sich von der verbesserten 3G Datengeschwindigkeit sowie von den neuen iPhone-Features überzeugen lassen - allerdings könnte ihre Begeisterung von der verringerten Akkulaufzeit wieder gedämpft werden - eine der größten Enttäuschungen der Verbraucher. weiter » Cerasus Consulting hat die Online-Servicequalität der führenden Banken getestet. Zu diesem Zweck wurden im 2. Quartal diesen Jahres E-Mail-Anfragen zu den Themen: Geldanlage, Girokontoeröffnung, Zusendung eines Freistellungsauftrages und eine Reklamation per E-Mail versandt. Im Gesamtergebnis wurden die Qualität der Antworten und die Responsezeit bewertet. Jede fünfte Anfrage wurde überhaupt nicht beantwortet, 63 Prozent der Antworten gingen taggleich ein. Die Spitzenplätze belegen die DAB, die Nassauische Sparkasse und die Postbank, sehr mäßig war der Service der Geschäftsbanken und überraschend auch der einiger Direktbanken. Insgesamt scheint bei der Bearbeitung der Anfragen im Kundenservice eine gewisse Willkür zu herrschen. Einfach zu erledigende Anfragen wie z.B. die Bitte um Zusendung eines Freistellungsauftrags im PDF-Format wurden sehr viel häufiger beantwortet als bspw. Beschwerden die eine aufwendigere Bearbeitung erfordern. Nicht nur aus Kundensicht sondern besonders unter ökonomischen Gesichtspunkten wie Deckungsbeitragsoptimierung oder Beschwerdemanagement ist dieses Vorgehen unzureichend. weiter » In der Auseinandersetzung um gefährliche Pestizide hat sich Greenpeace vor Gericht gegen den Industrieverband Agrar (IVA) durchgesetzt. Der Verband der Pestizidproduzenten darf über die Pestizid-Bewertung der Umweltschutzorganisation nicht mehr behaupten: "Nach dem Maßstab von Greenpeace müsste allerdings auch Kochsalz verboten werden". Die entsprechende Unterlassungsverfügung, die das Hamburger Landgericht am 16. Juli verhängt hat, stellt ein Gerichtsvollzieher heute dem IVA in Frankfurt/Main zu. Bei Zuwiderhandeln droht dem IVA und seinem Geschäftsführer ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder eine Ordnungshaftstrafe bis zu zwei Jahren. Im Juni hatte die Umweltorganisation eine Studie vorgestellt, nach der fast die Hälfte der von den fünf größten Agrochemiekonzernen vermarkteten Pestizide besonders schädlich für Mensch und Umwelt sind. weiter » In 15 Jahren World Wide Web hat sich die Online-Suche stets weiterentwickelt. Von Yahoo über Google zur Jobsuchmaschine Kimeta. Die Ergebnisse treffen die Suchanfrage immer besser. Der Grund sind Spezialsuchmaschinen, die ein Themenfeld in die Tiefe statt in die Breite durchsuchen. Als Tim Berners-Lee und Robert Cailliau vor 15 Jahren das World Wide Web für alle zugänglich machten, war die Suche nach Informationen mangels Masse ein Leichtes. Angesichts der Informationsüberflutung ist es heute schwieriger, aus den Datenmengen die gewünschten Inhalte zu filtern. Zugleich sind aber die Ansprüche der Nutzer gestiegen. Jeder möchte möglichst schnell passende Antworten und möglichst perfekte Ergebnisse. Besonders wichtig ist das bei der Jobsuche im Internet. Bewerber müssen nicht nur Stellenangebote auf verschiedenen Websites aufspüren, sondern vor allem diejenigen finden, die zum eigenen Qualifikationsprofil passen. Dafür gibt es inzwischen spezielle Suchmaschinen. Ihr Vorteil ist, dass sie treffendere Ergebnisse als Universalsuchmaschinen liefern. So hat sich die Jobsuchmaschine Kimeta auf den Stellenmarkt im Internet spezialisiert. Sie durchsucht allgemeine und fachspezifische Jobbörsen sowie Stellenanzeigen von Unternehmenswebsites. Gleichzeitig ordnet sie die Ergebnisse nach Relevanz. weiter » Die Wirtschaft nutzt immer stärker Web-2.0-Technologien. Etwas mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt schon heute Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke ein. 60 Prozent der Firmen wollen diese Technologien künftig weiter ausbauen. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen meinen, Web-2.0-Technologien werden weiter an Bedeutung gewinnen. Dies ergab eine umfassende Studie des BITKOM in Zusammenarbeit mit Oracle, an der über 400 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen teilgenommen haben. Besonders häufig setzen Firmen sogenannte Wikis ein. Mitarbeiter, Partner oder Kunden können die Inhalte dieser Webseiten online lesen, weiterentwickeln und so die Struktur bestimmen. Durch die Einrichtung von Web-Communitys in Unternehmen lassen sich schnell spezialisierte Ansprechpartner für besondere Aufgaben und Problemstellungen finden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit auch über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg. Blogs bieten die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu dokumentieren und transparent zu gestalten. Alle Web-2.0-Technologien folgen dem Prinzip der Selbstorganisation. Zwei Drittel derjenigen Unternehmen, die bereits Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke einsetzen, haben positiven Erfahrungen gesammelt. Unternehmen können Informationen schneller und einfacher recherchieren und somit besser auf neue Markttrends reagieren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Mitarbeiter setzen sich aktiv mit der Unternehmens-IT auseinander. weiter » |
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