BRD

Nach Prognosen von Webroot werden 2008 in jedem E-Mail-Postfach von Unternehmen 42.000 Spam-Nachrichten landen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "State of Internet Security: Protecting Business Email". Die Studie zeigt auch: Umfang und Ausmaß von E-Mail-Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen weltweit haben rapide zugenommen, mehrschichtigen Internet-Sicherheitsstrategie werden immer bedeutsamer.

Auch eine rasante Zunahme von Malware ist zu verzeichnen. Laut Branchenstudien ist die Zahl der Malware-Bedrohungen von rund 50.000 Varianten im Jahr 2004 auf 5,5 Millionen Varianten im Jahr 2007 hochgeschnellt.

Untersuchungen von Webroot haben ergeben, dass sich Spam zu einem bedeutenden Angriffsvektor entwickelt hat, um diese neuen Malware-Varianten in Rechner einzuschleusen. Ein Fünftel der Unternehmen, die an der Umfrage teilnahmen, 2007 von einer Bedrohung vertraulicher Online-Informationen betroffen.  weiter »

Wildkatze (Th. Stephan/BUND)

Anlässlich des Tags des Artenschutzes am 3. März hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor einem verstärkten Artensterben gewarnt, wenn die Bundesregierung nicht endlich die europäischen Naturschutzrichtlinien vollständig umsetze. Der Erhalt von mehr als 60 Prozent der nach EU-Recht geschützten Arten sei hierzulande bedroht. Damit stehe der Artenschutz in Deutschland im europäischen Vergleich schlecht da. Die Zerstörung von Lebensräumen durch intensive Land- und Forstwirtschaft sowie durch Straßen- und Siedlungsbau bedrohe vor allem seltene Säugetiere, Reptilien und Amphibien. Hochmoore mit ihrer besonderen Artenvielfalt seien ebenfalls stark gefährdet, Ursache sei hier der hohe Stickstoffeintrag aus der Luft.

Nahezu die Hälfte aller untersuchten Tierarten in Deutschland ist gefährdet. Elf Prozent sind laut Roter Liste stark gefährdet, sieben Prozent vom Aussterben bedroht und drei Prozent bereits ausgestorben. Bei den Pflanzen sieht es ähnlich aus.

Ein Beispiel für eine in Deutschland besonders gefährdete Tierart sei die Europäische Wildkatze. Von ihr gebe es nur noch maximal 5000 Exemplare in den hiesigen Wäldern. Hauptursache ihrer Bedrohung ist die Isolation ihrer verschiedenen Vorkommen. Der BUND plant deshalb unter dem Motto "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" die voneinander getrennten Populationen zu verbinden. Grüne Wanderkorridore aus neu gepflanzten Büschen und Bäumen mit einer Gesamtlänge von rund 20000 Kilometern sollen den Wildkatzen und anderen Waldtieren das Überleben sichern.  weiter »

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz des Einzelhandels in Deutschland im Januar 2008 nominal um 2,7 Prozent und real um 0,6 Prozent höher als im Januar 2007. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass im Januar 2007 erstmals die neuen höheren Mehrwertsteuersätze galten. Sie führten in diesem Monat zu deutlichen Rückgängen des Einzelhandelsumsatzes (nominal - 2,3%, real - 2,9% zum Januar 2006). Vergleicht man den Umsatz des Januars 2008 mit dem des Januars 2006, so ergibt sich nominal ein Zuwachs von 0,3% und real ein Rückgang von 2,3%.

Dieses Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2007 stieg der Umsatz im Einzelhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,9%
und real um 1,6%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Januar 2008 nominal 1,4% mehr und real 1,9% weniger um als im Januar 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und
Verbrauchermärkten wurde nominal 1,4% mehr und real 2,0% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln waren die Umsätze nominal 1,3% höher und real 1,3% niedriger als im Januar 2007.

<!--break-->

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Januar 2008 über den Werten des Vorjahresmonats (nominal + 3,7%, real + 2,3%). In fünf der sechs Branchen dieses Bereichs wurde nominal und real mehr als im Januar 2007 umgesetzt. Die größte reale Umsatzsteigerung verzeichnete dabei der Versandhandel mit einem Plus von 4,1% (nominal + 5,1%).

Änderungen ab Berichtsmonat Januar 2008

Grundlage der Erhebung ist eine repräsentative Stichprobe von allen Einzelhandelsunternehmen. Neu gegründete Unternehmen werden seit dem Berichtsmonat Januar 2007 durch jährliche, ebenfalls repräsentative Neuzugangsstichproben berücksichtigt.

Ab dem Berichtsmonat Januar 2008 werden folgende Maßnahmen wirksam, um die Qualität der monatlichen Einzelhandelsstatistik zu steigern:

Die aktuelle Neuzugangsstichprobe bildet alle im Jahr 2005 neu gegründeten Einzelhandelsunternehmen ab. Sie umfasst 1 684 Unternehmen oder rund 6% des Umfangs der aktuellen Stichprobe im Einzelhandel.
Umsätze und Beschäftigtenzahlen der neu gegründeten Unternehmen gehen rückwirkend bis zum Januar 2007 in die Ergebnisse ein, um den Vergleich ab Berichtsmonat Januar 2008 gegenüber dem Vorjahresmonat zu gewährleisten.

Damit die früheren Ergebnisse trotz der Neuzugangsstichprobe vergleichbar sind, werden ab sofort verkettete Messzahlen (rückwirkend ab Januar 2006) veröffentlicht. Verkettung bedeutet hierbei, dass ein
konstanter Faktor das Niveau der Messzahlenreihe 2008 an das der bisherigen Messzahlenreihe anpasst. Die aktuelle Konjunkturentwicklung bleibt dabei erhalten, Zeitreihen können besser analysiert werden.

Außerdem wird ein Teil des bisherigen Schätzverfahrens für fehlende Unternehmensmeldungen durch eine leistungsfähigere Methode ersetzt, die wirtschaftszweigspezifische, saisonale, kalendarische und regionale Einflüsse auf die Konjunkturentwicklung besser berücksichtigt.

Eine neue Software berechnet zudem die Messzahlen präziser als bisher. Tests haben gezeigt, dass sich die Messzahlen dadurch auf tieferer wirtschaftsfachlicher Ebene um bis zu 0,1 Prozentpunkte verändern können.

Informationen zum durchschnittlichen Revisionsbedarf im Einzelhandel

Die nachgewiesenen ersten monatlichen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie
durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen
dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Kostenlose Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung einschließlich der Unternehmensmeldungen, die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen beim
Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "Einzelhandel" (Fachserie 6, Reihe 3.1), zur Verfügung.

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der kostenlos auf der Homepage von Destatis unter www.destatis.de -> Publikationen -> Qualitätsberichte abgerufen werden kann.

Netmarks

  • www.destatis.de

Quelle

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Januar 2008 gegenüber Januar 2007 um 2,8 Prozent gestiegen. Die Schätzung vom 31. Januar 2008 wurde damit leicht nach oben korrigiert. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2007 verringerte sich der Index um 0,4 Prozent.

Die hohe Teuerungsrate im Januar 2008 ist weiterhin von deutlich gestiegenen Preisen für Energie und Nahrungsmitteln geprägt. Diese beiden Bereiche erklären mehr als die Hälfte der gesamten Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahresvergleich stiegen bei den Energieprodukten vor allem die Preise für leichtes Heizöl (+ 33,5%) und für Kraftstoffe (+ 13,1%; darunter Dieselkraftstoff: + 16,8% und Normalbenzin: + 13,3%). Auch Strom
verteuerte sich überdurchschnittlich um 7,4% gegenüber dem Vorjahr, dagegen sanken die Gaspreise um 1,6%. Ohne Einrechnung der Energieprodukte (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) hätte die Teuerungsrate bei + 2,2% gelegen.

<!--break-->

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Januar 2008 gegenüber Januar 2007 im Schnitt um 7,7%. Erheblich teurer wurden Molkereiprodukte und Eier ( + 22,1%) sowie Speisefette und -öle ( + 18,8%). Auch die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse lagen deutlich über denen des Vorjahres ( + 7,6%).

Der größte Preisanstieg im Jahresvergleich war bei den Ausgaben für Bildung zu beobachten (+ 34,2%). Hier wirkte sich in erster Linie weiterhin die Einführung der Studiengebühren im April und Oktober 2007
in einigen Bundesländern aus.

Verbraucherfreundlich blieb im Jahresvergleich die Preisentwicklung für Informationsverarbeitungsgeräte (- 18,0%) sowie für Foto- und Filmausrüstungen (- 9,5%). Überdurchschnittliche Preisrückgänge waren
auch in der Nachrichtenübermittlung (- 2,9%; darunter Telefon- und Telefaxgeräte: - 17,8%) zu beobachten.

Der Rückgang des Verbraucherpreisindex um 0,4% gegenüber dem Vormonat Dezember 2007 ist im Wesentlichen saisonbedingt: Mit dem Ende der Weihnachtsferien verbilligten sich Pauschalreisen (- 17,7%) und Beherbergungsdienstleistungen (- 15,8%). Auch bei Bekleidung und Schuhen sanken binnen Monatsfrist die Preise um 2,6% (davon Bekleidung: - 2,8% und Schuhe: - 2,4%) auf Grund des bevorstehenden Saisonwechsels von Winter- auf Frühjahrskollektion. Dagegen verteuerten sich saisonüblich einige Obst- und Gemüsesorten (darunter: Tomaten: + 7,1%; Gurken: + 6,5% und Weintrauben: + 5,4%).

Detaillierte Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort
"Verbraucherpreisindex" kostenlos erhältlich ist.

Information zur neuen Basis 2005

Die aktuellen Ergebnisse beziehen sich auf das neue Basisjahr 2005. Die Umstellung auf das neue Basisjahr ist mit einer Neuberechnung des Verbraucherpreisindex ab Januar 2005 verbunden. Im Jahr 2006 wurde die Teuerungsrate im Jahresdurchschnitt um 0,1 Prozentpunkte nach unten, im Jahr 2007 um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert.

Informationen zur Überarbeitung des Verbraucherpreisindex finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de; Pfad: Themen -> Preise -> Verbraucherpreise).

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland hat sich im Januar 2008 gegenüber Januar 2007 um 2,9% erhöht. Im Vergleich zum Vormonat sank der Index um 0,4%. Die Schätzung vom 31. Januar 2008 für den harmonisierten Verbraucherpreisindex wurde damit leicht nach unten korrigiert. Im Gegensatz zur nationalen Praxis sieht das europäische Standardverfahren
keine Rückrechnung vor.

Netmarks

  • www.destatis.de

Quelle

Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Online-Durchsuchung. "Das Gericht hat unsere Auffassung bestätigt, dass es für heimliche Zugriffe auf Computer besonders hohe rechtliche Hürden geben muss", kommentierte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in Berlin. Ein grundsätzliches Nein sei aber nicht zu erwarten gewesen.

In dem Gerichtsverfahren ging es um das nordrhein-westfälische Verfassungsschutzgesetz, das die umstrittene Ermittlungsmethode erstmals ausdrücklich gestattet. Dieses erklärten die Richter für nichtig. Das Urteil gilt auch als wegweisend für eine künftige bundesweite Regelung der Online-Durchsuchung.

Die Meinung der Bevölkerung gegenüber Online-Durchsuchungen ist uneinheitlich. 48 Prozent der Deutschen lehnen sie ab, 46 Prozent sind mit der Methode einverstanden und 4 Prozent sind unentschieden. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden mehr als 1.000 Bürger ab 14 Jahren befragt. "Die Bevölkerung ist in dieser Frage gespalten", so das Fazit von BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder. "Wir müssen dafür sorgen, dass bei der Kriminalitätsbekämpfung das Vertrauen unbescholtener IT-Nutzer in ihre Privatsphäre nicht leidet".  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) im Vorfeld der CeBIT mitteilt, betrug die Bruttowertschöpfung durch die Produktion von Waren und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Deutschland im Jahr 2007 rund 92 Milliarden Euro.

Während der Anteil der IKT an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung im Jahr 2000 noch bei knapp 4,3% lag, betrug er im Jahr 2007 noch etwas über 4,2%. Ursache ist ein Rückgang der Wertschöpfung durch IKT-Waren. Er konnte durch den gestiegenen Anteil der IKT-Dienstleistungen nicht ganz aufgefangen werden. Die Angaben beruhen auf Berechnungen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Mit rund 65 Milliarden Euro oder 71% entfiel 2007 der größte Teil der Bruttowertschöpfung der IKT auf Telekommunikationsdienste und auf die Erstellung von Software. Nur knapp 27 Milliarden Euro Wertschöpfung entfielen dagegen auf die Produktion von Waren des IKT-Bereichs wie Computer, Computerteile, Nachrichtentechnik, Audio- und Videogeräte sowie Messtechnik.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 4. März in Hannover beginnenden CeBIT mitteilt, lagen die Einfuhrpreise für Desktop-PCs im Januar 2008 durchschnittlich 21,5 Prozent unter den Preisen vom Januar 2007'. Die Einfuhrpreise für Notebooks gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 22,5 Prozent und die Preise für Server um durchschnittlich 25,7 Prozent zurück.

Auch im Bereich der elektronischen Bauelemente und Speichermedien setzte sich 2007 der Trend der sinkenden Einfuhrpreise der letzten Jahre fort (Festplatten - 26,6%, Mikroprozessoren - 19,9%). Die Einfuhrpreise für Arbeitsspeicher (RAM) sanken dabei mit 63,1% am stärksten. Bei Peripheriegeräten (zum Beispiel Drucker, Scanner, Tastaturen) fielen die Einfuhrpreise im Jahr 2007 insgesamt um durchschnittlich 12,8%.

Für die amtliche Preismessung werden repräsentative Produkte ausgewählt, deren Preise Monat für Monat weiterverfolgt werden. Verliert ein Produkt an Marktbedeutung, so wird es durch ein neues Produkt ersetzt. Um in solchen Fällen einen echten Preisvergleich zu ermöglichen, wird der Geldwert des Qualitätsunterschieds berücksichtigt.

<!--break-->

Bei IT-Gütern ist die technische Qualität in den letzten Jahren stark gestiegen. Während im Jahr 2006 noch sehr viele Desktop-PCs einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte aufwiesen, lag die Standardgröße im Jahr 2007 bei 1 024 Megabyte. Die Speicherkapazität verwendeter Notebookfestplatten stieg von durchschnittlich 80 bis 100 Gigabyte im Jahr 2006 auf 160 Gigabyte im Jahr 2007. Dual- beziehungsweise Multi-Core Prozessoren waren im Jahr 2007 ebenso Standard wie schnelle und kabellose Schnittstellen (zum Beispiel USB, Ethernet, WLAN, Bluetooth).

Damit sind Notebooks und Desktop-PCs heute längst keine reinen Arbeitsgeräte mehr, sondern Schnittstelle zu Digitalkameras, MP3-Playern, Navigationssystemen, Handys und vielen anderen Geräten. Die hohe Performance der IT-Güter ermöglicht gerade auch dem Privatanwender umfangreiche multimediale Anwendungsmöglichkeiten, so zum Beispiel anspruchsvolle Foto- und Videobearbeitung, drahtlose Netzwerke, "Voice and Video over IP" sowie ein umfassendes Archivierungs- und Medienmanagement. Die rasante Entwicklung der Hardware bildet mit hohen Übertragungsraten, großen Speicherkapazitäten und hohen Rechenleistungen nicht zuletzt auch die Basis für den Erfolg des Internets.

Weitere Informationen zur Methode der Preismessung bei IT-Gütern sind unter dem Titel "Hedonische Preismessung bei EDV Investitionsgütern" im Internetangebot von Destatis unter Themen
-> Preise -> Hedonische Methoden abrufbar.

Netmarks

  • www.destatis.de

Quelle

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco) begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Sachen Online-Durchsuchung und fordert den Gesetzgeber auf Bundes- und Landesebene auf, jetzt entsprechende Gesetzgebungsverfahren zurückzustellen und zunächst gründlich über die Risiken und Probleme dieser Ermittlungsmethode nachzudenken.

Dazu Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender von eco: "Die Politik darf jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen und gleich morgen nach Wegen suchen, das Verdikt aus Karlsruhe listenreich zu umschiffen. Das gebietet schon der Respekt vor dem höchsten Gericht, aber mehr noch ein Blick auf die Risiken dieser zu Recht höchst umstrittenen Ermittlungsmethode. Auf dem Spiel steht nicht zuletzt das Vertrauen der Internetnutzer in die Nutzung des Internets und der Neuen Medien, und damit auch die Akzeptanz von E-Business, E-Health und E-Government-Anwendungen".

Technisch gesehen ist eine Online-Durchsuchung nichts anderes als erfolgreiches Hacking. Der Staat nutzt vorhandene Sicherheitslücken in Programmen der Verdächtigen, um die Überwachungssoftware ("Bundestrojaner") einzuschleusen. Damit setzt er sich dem Verdacht aus, sein Wissen um diese Sicherheitslücken geheim halten und damit auch unbescholtene Internetnutzer zu gefährden. Auch sinkt das Vertrauen der Anwender in Online-Anwendungen von Behörden wie zum Beispiel die elektronische Steuererklärung ELSTER, wenn befürchtet werden kann, dass solche Anwendungen für die Online-Durchsuchung eingesetzt werden.  weiter »

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat mit Urteil vom 27. Februar 2008 die Vorschriften zur Online-Durchsuchung sowie zur Aufklärung des Internet für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Die Verfassungsbeschwerden einer Journalistin, eines Mitglieds des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Partei Die Linke und dreier Rechtsanwälte gegen Vorschriften des Verfassungsschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen sind, soweit sie zulässig sind, weitgehend begründet.

§ 5 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1 Alt. 2 VSG, der den heimlichen Zugriff auf informationstechnische Systeme regelt ("Online-Durchsuchung"), verletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht in seiner besonderen Ausprägung als Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme und ist nichtig. Die Vorschrift wahrt insbesondere nicht das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Angesichts der Schwere des Eingriffs ist die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems, mittels derer die Nutzung des Systems überwacht und seine Speichermedien ausgelesen werden können, verfassungsrechtlich nur zulässig, wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen.

Zudem ist der Eingriff grundsätzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen. Diesen Anforderungen wird § 5 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1 Alt. 2 VSG nicht gerecht. Darüber hinaus fehlt es auch an hinreichenden gesetzlichen Vorkehrungen, um Eingriffe in den absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung zu vermeiden.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 9,2 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 157.000 (- 1,7%) weniger als im Vorjahr.

In den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) setzte sich mit einer Abnahme von 4,4% (- 63 300 gegenüber dem Schuljahr 2006/07) der seit dem Schuljahr 1995/96 anhaltende Trend der rückläufigen Schülerzahlen fort, während im früheren Bundesgebiet ein Rückgang der Schülerzahlen erst seit dem Schuljahr 2004/05 zu beobachten ist. Im laufenden Schuljahr betrug die Abnahme im früheren Bundesgebiet 1,2% (- 93 600) gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Ende des Prognosezeitraums 2020 ist hier laut Kultusministerkonferenz (KMK) mit weiteren Rückgängen zu rechnen, während für die neuen Bundesländer nach 2009 wieder leicht steigende Schülerzahlen erwartet werden.

In nahezu allen Schularten waren die Schülerzahlen rückläufig, lediglich in Gymnasien stiegen sie um 12 200 (+ 0,5%). Daneben hatte auch die schulartunabhängige Orientierungsstufe (in ihr befinden sich vor allem die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen in Grundschulen in Berlin und Brandenburg) einen Zuwachs an Schülerinnen und Schülern von 4 700 (+ 4,7%) sowie die Freien Waldorfschulen von 600 (+ 0,7%) zu verzeichnen. Am stärksten gesunken sind die Schülerzahlen in Grundschulen (- 64 100; - 2,0%), gefolgt von Hauptschulen (- 59 500; 6,2%), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (- 12 400; - 4,0%) und Integrierten Gesamtschulen (- 9 800; - 1,9%).

<!--break-->

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler war in allen Ländern rückläufig, eine Ausnahme bildet lediglich Hamburg, das eine Zunahme von 0,6% verzeichnete. Die Höhe des Schülerrückgangs in den übrigen Ländern war unterschiedlich: Die Spanne reichte im Westen von - 3,3% im Saarland bis zu - 0,9% in Bayern und im Osten von - 2,0% in Berlin bis zu - 8,9% in Sachsen-Anhalt. Hier ist der Schülerrückgang durch den erstmaligen Wegfall der neunten Jahrgangsstufe in Gymnasien (G 8) verstärkt worden.

50,8% der Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen waren im Schuljahr 2007/08 Jungen oder junge Männer. In den einzelnen Schularten lag ihr Anteil jedoch unterschiedlich hoch: Die Spanne reichte von 46,7% in Gymnasien und 48,2% in Freien Waldorfschulen bis zu 56,1% in Hauptschulen und 63,2% in Förderschulen.

<!--break-->

Netmarks

  • www.destatis.de

Quelle

Inhalt abgleichen