BZgA

Das Rauchen von Wasserpfeifen, so genannten Shishas, ist genauso schädlich wie das Rauchen von Zigaretten. Tabakrauch, auch der einer Wasserpfeife, ist ein komplexes Gemisch aus giftigen Substanzen. Beim Verbrennen entstehen aus dem zugesetzten Zucker und Sirup krebserzeugende und schleimhautreizende Stoffe. Auch die dem Wasserpfeifentabak zugesetzten Feuchthaltemittel gelten als giftig und krebserzeugend.

Bundesweit repräsentative Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2007 zum Wasserpfeifenkonsum Jugendlicher zeigen, dass bereits 38 Prozent der Befragten im Alter von 12 bis 17 Jahren schon einmal Wasserpfeife geraucht haben. Der Anteil derer, die etwa einmal pro Woche Wasserpfeife rauchen, liegt bei 4 Prozent.

Die gesundheitlichen Gefahren, der sich eine Person beim Wasserpfeife-Rauchen aussetzt, reichen von einer Risikoerhöhung für Herzerkrankungen über ein erhöhtes Krebsrisiko für Lunge, Lippen, Mundhöhle und Harnblase. Auch existiert die Gefahr einer Übertragung von Lippenbläschen (Herpes), Gelbsucht (Hepatitis) und der Lungenkrankheit Tuberkulose, wenn das Mundstück nicht ausgewechselt wird.  weiter »

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