Bürgerjournalismus

Blogger ohne Grenzen

ROG und die Deutsche Welle zeichnen den besten Blog für die Meinungsfreiheit aus

ROG und die Deutsche Welle zeichnen den besten Blog für die Meinungsfreiheit aus

Reporter ohne Grenzen (ROG) wird zum vierten Mal zusammen mit der Deutschen Welle einen Preis für Blogs vergeben, die sich in hervorragender Weise für die Meinungsfreiheit einsetzen. Der ›Reporters Without Borders Award‹ ist eine von 16 Kategorien bei den internationalen Weblog Awards der Deutschen Welle - ›The BOBs‹: Ausgezeichnet werden die weltweit besten Weblogs, Podcasts und Videoblogs.

Die Gewinner dieses weltweit größten Blog-Wettbewerbs werden am Donnerstag, den 27. November, im Berliner Kommunikationsmuseum bekannt gegeben. In jeder Kategorie zeichnet die Jury eine/n Preisträger/in aus.  weiter »

Zwei Beteiligungsgesellschaften haben Anteile an der Newskraft GmbH erworben. Das frische Kapital von der ARGIV GmbH und der TowerVenture eG fließt in das unabhängige Nachrichten-Portal Newskraft.de. Aufgrund der stetig wachsenden Leser- und Autorenzahlen auf Newskraft.de, sehen die Investoren großes Potential und möchten den weiteren Ausbau des Portals fördern.

Newskraft.de versucht, unabhängigen Bürgerjournalismus mit lokaler Berichterstattung zu kombinieren; das ›Online-Lokalblatt‹ generiert seine Inhalte momentan aus über zwei Millionen Blogartikeln und weiteren Beiträgen der im Netz vertretenen Tageszeitungen. Zudem sind viele bekannte Blogger sowie ambitionierte Autoren vertreten, die für Informationsvielfalt sorgen. Alle Beiträge werden dann nach Städten und Kategorien geordnet. Die Orts- und Umkreissuche erfolgt über die integrierte Google Maps-Funktion. Somit können User ganz unabhängige News über ihre Stadt und Nachbarschaft recherchieren.

Ein weiterer Bonus der neuen Form des Online-Lokaljournalismus ist das Ranking. Die Rangfolge der Beiträge wird stets nach Aktualität und Leserbewertung der Nachrichten-Qualität erstellt. Somit ist Newskraft frei von redaktioneller Meinungshoheit und bietet eine professionelle Alternative zu den Online-Ablegern zahlreicher Zeitungen.  weiter »

Umfrage: Investitionen im Internet

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an, so ein Ergebnis des Medien-Trendmonitores.

Abbildung: obs / news aktuell GmbH

Umfrage: Gefahren für den etablierten Journalismus

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an. Dies ist ein Ergebnis aus dem jüngsten Medien-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

Die Mehrheit der Redakteure (rund 59 Prozent) sieht eine schlechte Ausbildung als größte Gefahr für den etablierten Journalismus. Das Outsourcing von Redaktionen sowie die Abkehr der jüngeren Generation vom Qualitätsjournalismus (jeweils fast 59 Prozent) werden von den Befragten beinahe ebenso oft genannt. Für deutlich weniger, nämlich 43 Prozent der Journalisten, sind die sinkenden Auflagen am gefährlichsten. Im Bürgerjournalismus in Form von "User Generated Content" sehen die Medienvertreter tendenziell kaum oder gar keine Gefahr (54 Prozent). Rund 43 Prozent geben hingegen an, dass diese Form der Berichterstattung eine mittlere oder große Gefahr für den etablierten Journalismus darstellt.

Die gedruckte Zeitung bleibt weiterhin das wichtigste Medium: Eine klare Mehrheit der Journalisten (fast 80 Prozent) ist der Meinung, dass das Internet die gedruckte Zeitung als maßgebliches Leitmedium nicht abgelöst hat. Nur rund 17 Prozent gehen davon aus, dass das Internet bald zum wichtigsten Medium wird und somit die Stellung der gedruckten Zeitung einnimmt. Auffällig ist, dass Journalisten aus dem Online- und Multimediabereich dem Web eine besondere Relevanz einräumen: Hier meinen immerhin rund 13 Prozent der Befragten, dass die gedruckte Zeitung als Leitmedium bereits vom Internet abgelöst worden ist.  weiter »

Umfrage: Gefahren für den etablierten Journalismus

Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als größte Gefahren für den etablierten Journalismus an, so ein Ergebnis des Medien-Trendmonitores.

Abbildung: obs / news aktuell GmbH

PlebsTV - Community (Screenshot)

PlebsTV - Community (Screenshot)

  • Abbildung: PlebsTV, Tortola, British Virgin Islands
PlebsTV - Start (Screenshot)

PlebsTV - Start (Screenshot)

  • Abbildung: PlebsTV, Tortola, British Virgin Islands
PlebsTV - Beitrag (Screenshot)

PlebsTV - Beitrag (Screenshot)

  • Abbildung: PlebsTV, Tortola, British Virgin Islands
PlebsTV - Start (Screenshot)

Die Version 1.0 der Infotainment-Plattform Plebstv.com geht nach Abschluss der Beta-Phase heute an den Start. PlebsTV ist das weltweit erste User-Generated-Reality-Portal, das Wissensaustausch (Content Sharing) und soziales Miteinander (Social Networking') mit georeferenzierten Daten verbindet.

Ob toller Urlaub, neue Trendsportart oder entwurzelte Bäume wegen des Sturmtiefs Emma - jeder kann seine persönlichen Beobachtungen und Erlebnisse ortsbezogen auf Plebstv.com stellen. Mit der Version 1.0 profitieren Nutzer jetzt von neuen Funktionalitäten und Anpassungen im Erscheinungsbild. So erleichtert eine Zoom-Funktion über Google Maps die Lokalisierung von Informationen. Neben Deutsch ist zudem auch Englisch als zusätzliche Sprache verfügbar.

Plebstv.com will Menschen motivieren, ihre persönlichen Erlebnisse aus ihrem unmittelbaren Umfeld anderen mitzuteilen. Gleichzeitig möchte plebsTV Menschen erreichen, die auf der Suche nach persönlich relevanten und konkret lokalisierbaren Berichten sind. Erlebnisberichte und Augenzeugenberichte - dokumentiert von Menschen für Menschen - werden auf plebsTV mit Google Maps verknüpft und sind leicht zu lokalisieren.

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Mit der Version 1.0 von plebsTV lassen sich jetzt noch übersichtlicher und einfacher georeferenzierte Informationen über Google Maps bereitstellen. Nutzer können einen Punkt auf der Karte bestimmen und hierzu thematisch unterschiedliche Bild-, Film-, oder Textbeiträge hochladen. Egal, ob es sich um einen Urlaubsbericht, die Vorstellung einer neuen Event Location oder einen Beitrag über umgestürzte Bäume verursacht durch das Sturmtief Emma handelt - die Navigation der Beiträge erfolgt über eine Zoom-Funktion des gewählten Kartenausschnitts. Nutzer können so in ein Gebiet hineinzoomen und erhalten alle hinterlegten Beiträge für diese Region zur Auswahl. Maximal werden 50 Beiträge pro Kartenausschnitt angezeigt. Weitere Beiträge sind mittels Blätterfunktion auf der Karte zu finden. Neben Deutsch ist ab sofort auch Englisch als zusätzliche Sprache verfügbar.

http://www.kefk.org/system/files/images/plebsTV_beitrag_de.preview.jpg

Unter "Meine Orte" kann ein angemeldeter Nutzer seine definierten Regionen anlegen. Diese neue Funktion ermöglicht bei erneutem Aufruf von www.plebstv.com den gezielten Wiedereinstieg in die vorher definierten Regionen. Von dort können Nutzer sich auch in andere Gebiete hineinnavigieren und -zoomen. Den aktiven Mitgliedern steht zudem für das Hochladen ihrer Beiträge ein Button zur Verfügung, mit dem der hochgeladene Bericht etwa als Augenzeugenbericht gekennzeichnet werden kann. Das Abspeichern des Beitrags erfolgt unter Angabe des Ortes. Augenzeugenberichte werden ab sofort auf der Karte mittels roter Fahnen dargestellt. So können Nutzer, die an Beiträgen mit Nachrichtencharakter interessiert sind, die Berichte schneller finden. Dank der zusätzlich verbesserten Filter- und Suchfunktionen - wie die Volltext-Suche - können Beiträge oder Mitglieder einfach lokalisiert werden.

http://www.kefk.org/system/files/images/plebsTV_community_de.preview.jpg

Aufgrund der neuen Kartenlogik präsentiert sich auch der gesamte Community-Bereich von plebsTV übersichtlicher. Im jeweils gewählten Kartenausschnitt sind maximal 50 Mitglieder zu sehen. Weitere Mitglieder können mittels Blätterfunktion auf der Karte angezeigt werden. Um bestimmte Themen zu bündeln und die Informationen schneller abzurufen, gibt es "Channels". Hier hat plebsTV drei Kanäle eingerichtet: Community Channels, Partner Channels und plebsTV Channels. Im Bereich Community Channels kann sich jedes Mitglied seine eigenen Channels einrichten. Partner von plebsTV erhalten über Partner Channels demnächst eine Plattform für ihre Inhalte. Die plebsTV Channels erleichtern dem Nutzer das Auffinden von Beiträgen zu bestimmten Themengruppen wie Lifestyle, Sport oder Politik.

Die medienethischen Leitlinien des Pressekodexes sollen künftig auch für professionell betriebene Onlinemedien gelten. Bis zum Sommer will der Deutsche Presserat einen entsprechenden Kodex erarbeiten. Das Medienmagazin Journalist geht in seiner März-Ausgabe den Fragen nach, welchen Anforderungen ein solcher Onlinekodex genügen müsste und wo Schwierigkeiten bei der Umsetzung liegen.

Der Geschäftsführer des Presserats, Lutz Tillmanns, hält eine komplette Überarbeitung der Richtlinien für unnötig: "Wir müssen keinen neuen Pressekodex erfinden, die grundsätzlichen Prinzipien der journalistischen Arbeit sind ja schon einmal niedergeschrieben worden". Auch im Internet werde das Hauptaugenmerk des Selbstkontrollgremiums auf Texten liegen, so Tillmanns. "Web-TV und ähnliche Features sind erst einmal nicht unser Schwerpunkt".

Bei der Frage, wie weit der Geltungsbereich eines Onlineregelwerks gehen sollte, äußert sich auch Focus-Online-Chefredakteur Jochen Wegner zurückhaltend. Selbst wenn auf Focus Online inzwischen Videoformate genauso zum Standard gehören wie Leserkommentare und Foreneinträge, dürften nicht alle Beiträge den gleichen Qualitätskriterien unterworfen sein: "Es wäre Unsinn, journalistische Standards für Userkommentare zu fordern. Wenn wir jede Behauptung auf ihren Inhalt kontrollieren müssten, dann müssten wir die Kommentare abschalten".  weiter »

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